Science Fiction, 3D Modelling & Fan Fiction

Star Trek => STAR TREK: PICARD => Serien & Filme => ST-PIC: Allgemeines => Thema gestartet von: Max am 04.08.18, 22:44

Titel: Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 04.08.18, 22:44
Es gibt Neuigkeiten von der Veranstaltung in Las Vegas:
Es soll eine neue Star Trek-Serie mit Patrick Stewart geben, in der er wieder in die Rolle von Jean-Luc Picard schlüpfen wird!

BREAKING: Patrick Stewart Returns in New TREK Series (http://trekcore.com/blog/2018/08/patrick-stewart-returns-new-star-trek-series-announcement/)

Zitat
Convinced to rejoin the Trek franchise nearly two decades after his formerly-final appearance in 2002’s Star Trek: Nemesis, Stewart cautioned the audience that the Jean-Luc Picard may not be the same man we knew. “He may not be a captain anymore,” he said. “Twenty years has passed, which is nearly the length of time between Nemesis and today.”

Zitat
As he left the stage following his 10-minute appearance in front of the convention crowd, he clarified that the series — which does not yet have an announced title — is still early in pre-production, and that no scripts have yet been written. “We’re still talking story,” said Stewart.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: treki-cb am 05.08.18, 00:49
Da  von habe ich auch schon  vor einiger Zeit gehört. Ich weis  aber nicht was ich da von halten soll. Auf jeden Fall ist Star Trek seit DSC wieder in aller Munde. ST wurde neu belebt. Ich bin vorsichtig optimistisch.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: deciever am 05.08.18, 06:26
Hier das Video

https://youtu.be/LLvfg6jA_ZA
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 05.08.18, 07:19
Hätten wir nicht August, hätte ich gedacht es ist ein April Scherz. Ich weiß auch noch nicht so recht was ich davon halten soll. Ich hoffe nur das sie mit Picard nicht das machen, was sie mit Prof. Xavier in Logan gemacht haben.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 05.08.18, 11:48
Also wenn ich das richtig verstehe, spielt das was auch immer da mit Picard kommt rund 20 Jahre nach Nemesis richtig?
Also wenn die wirklich eine TNG-ähnliche Serie in der Zeit nach Nemesis machen, bin ich sofort dabei. Aber bitte die Story - Art nur nicht versuchen wie bei DSC "zu verbessern".
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 05.08.18, 15:10
Die Frage wird wirklich sein, wie sie es umsetzen. Stewart erweckte an sich schon den Eindruck, als wolle man dem Geist von TNG treu bleiben, auch wenn es aufhorchen lässt, dass wir einen anderen Picard zu sehen bekommen werden. Hinge das nur mit den zwei Jahrzehnten zusammen, die inzwischen auch fiktionsintern verstrichen sind, wäre das ja kein Problem. Natürlich sind aber die alle Personalien interessant, wenn es darum geht, welche Art von Serie dann am Ende rauskommt.

Für mich schließt sich gleich eine Frage daran an:
Welche Story könntet Ihr Euch für eine neue Serie rund um Picard zwanzig Jahre nach "Nemesis" vorstellen?

Wir könnten ja ein paar Szenarien durchspielen, ein bisschen Brainstorming betreiben und am Ende überprüfen, welche Überlegungen von uns dann am Ende wirklich in der Serie wiederzuentdecken sind :)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 05.08.18, 15:43
als ich das gelesen hab ist mir direkt was eingefallen:

und zwar das er erwähnt hat das wir Picard in einer etwas anderen Art zu sehen bekommen, könnte für mich bedeuten das wir einen privaten Picard zu sehen kriegen der 20 Jahre nach Nemesis endlich doch mal in den Ruhestand gegangen ist. Es gibt ja die letzte TNG Folge in der wir tatsächlich auch einen Rentner-Picard kurz zu sehen bekommen. Der hat zwar nichts mehr mit der Sternenflotte zu tun wird aber dennoch gebraucht oder durch Zufall in eine Sache verwickelt.
Vor diesem Hintergrund und der Tatsache das Picard ein begeisterter Archäologe ist, könnte es einen Plot geben indem es darum geht das irgendwer oder irgendetwas die Erde oder sogar die Menschheit bedroht und sich das ganze um eine Art Artefakt oder sowas dreht. Hier könnte Picard eine Art Ass-Im-Ärmel sein, den man braucht um das ganz wieder hin zu kriegen was vielleicht einen Crew eines Schiffs oder ein machthungriger Admiral verbockt hat.

Schön fände ich es auch wenn man in den ersten Folgen kurz mal in die vergangen 20 Jahre leuchtet und einen Abriss davon gibt was passiert ist. Wie z.B. ein ggf. Friedensvertrag mit den Romulanern, die Entwicklung der Cardassianer, ist Sisko wirklich nochmal zurück gekommen oder ist er doch endgültig tot usw.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 05.08.18, 15:54
Die Frage wird wirklich sein, wie sie es umsetzen. Stewart erweckte an sich schon den Eindruck, als wolle man dem Geist von TNG treu bleiben, auch wenn es aufhorchen lässt, dass wir einen anderen Picard zu sehen bekommen werden. Hinge das nur mit den zwei Jahrzehnten zusammen, die inzwischen auch fiktionsintern verstrichen sind, wäre das ja kein Problem. Natürlich sind aber die alle Personalien interessant, wenn es darum geht, welche Art von Serie dann am Ende rauskommt.

Für mich schließt sich gleich eine Frage daran an:
Welche Story könntet Ihr Euch für eine neue Serie rund um Picard zwanzig Jahre nach "Nemesis" vorstellen?

Wir könnten ja ein paar Szenarien durchspielen, ein bisschen Brainstorming betreiben und am Ende überprüfen, welche Überlegungen von uns dann am Ende wirklich in der Serie wiederzuentdecken sind :)
Eine interessante Frage.

Btw; Müssen es exakt 20 Jahre sein? Weil ich könnte mir vorstellen, das zum Jahrhundertwechsel 2400gerade Männer wie Picard ins Fokus der Öffentlichkeit rücken, weil er zu denen gehört, die das 24. Jh. mitgestaltet haben.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 05.08.18, 19:24
Naja, 20 Jahre müssen es in etwa sein weil seit Nemesis fast 20 Jahre vergangen sind und Patrick Stewart nunmal sichbar älter geworden ist. Ich vermute mal auch das es hier keine neue Enterprise Serie sein wird, sondern ein reines Picard Abenteuer. Man kann wohl davon ausgehen das er kein Captain im klassischem Sinne mehr sein wird.

Ich hoffe sie planen keine Endlos Serie, sondern machen einfach nur eine schöne Geschichte in....vielleicht 10 Folgen. Das wäre Cool. Sowas in der Richtung von "The Terror".

Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Tolayon am 07.08.18, 14:58
Ich denke, man sollte gerade als TNG-Fan keine allzu großen Hoffnungen in die neue Serie setzen.

Denn: Patrick Stewart als Mensch ist ganz anders als der bedachte, fast immer auf Diplomatie setzende Jean-Luc Picard. Ein gutes Stück weit hat Stewart einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit bereits in "Nemesis" eingebracht, indem Captain Picard das "altertümliche" Geländefahrzeug fast genauso fuhr wie ein Teenager, der gerade seinen Führerschein hat und nun voller Freude seine erste große Spritztour macht.

Nun ist Patrick Stewart zwar inzwischen etwas älter geworden, aber immer noch weit von dem entfernt, was wir zum größten Teil als Jean-Luc Picard kennengelernt haben.

Dann kommt noch dazu, dass die neue Serie von denselben Machern produziert wird, die uns auch schon "Discovery" vorgesetzt haben und weiterhin vorsetzen.
Sprich, wenn hier einmal Klingonen vorkommen, werden sie wahrscheinlich genauso aussehen wie in Discovery, nicht wie in TNG. Und wenn dann auch noch Michael Dorn einen Gastauftritt haben sollte, wäre der alte Worf unter der neuen Maske kaum wiederzuerkennen. Und das wäre für TNG-Fans ein noch schlimmerer Schlag ins Gesicht, als irgendwelche generischen Klingonen präsentiert zu bekommen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 07.08.18, 15:15
Also dann doch eher meine "superhelden" Theorie. ;)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 07.08.18, 20:40
Ich denke, man sollte gerade als TNG-Fan keine allzu großen Hoffnungen in die neue Serie setzen.

Denn: Patrick Stewart als Mensch ist ganz anders als der bedachte, fast immer auf Diplomatie setzende Jean-Luc Picard. Ein gutes Stück weit hat Stewart einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit bereits in "Nemesis" eingebracht, indem Captain Picard das "altertümliche" Geländefahrzeug fast genauso fuhr wie ein Teenager, der gerade seinen Führerschein hat und nun voller Freude seine erste große Spritztour macht.
Ich wäre da nicht zu pessimistisch.
Nun, im Grunde steckte schon im Serien-Picard ein Stück "Patrick Stewart" - immerhin trinkt der Franzose Picard Earl Gray und trägt oft seine Vorliebe für Shakespeare zur Schau; warum ich das in Anführungszeichen setze? Weil natürlich fraglich ist, wie stark der Schauspieler selbst dazugetan hat, dass es so kam, oder ob vor allen Dingen ein Betreiben der Schreiber und Produzenten war.
Patrick Stewart ist sicherlich offener als der (frühe) Picard, teilt jedenfalls für mein Dafürhalten aber die Aura der Besonnenheit und Verständigkeit mit ihm.
Ich würde auch nicht sagen, dass es darum geht, den alten Picard völlig unverändert zurückzuholen. Schon möglich, dass Stewart nun, da er sich wieder auf die Rolle einlässt, noch einmal alte Facetten mit neuen verbinden möchte. Aber wenn man liest und hört, was Stewart im Rahmen der Bekanntgabe der neuen Serie zu der Figur Picard und der Serie TNG so äußerte, ist er sich doch durchaus bewusst, für was "The Next Generation" und Jean-Luc Picard (allgemein und in den Augen der Fans, die die Serie wirklich gesehen haben) steht.

Dann kommt noch dazu, dass die neue Serie von denselben Machern produziert wird, die uns auch schon "Discovery" vorgesetzt haben und weiterhin vorsetzen.
Das halte ich persönlich im Moment für das viel größere Risiko. Möglich, dass die Macher sich hier sagen, dass sie ja derzeit (mit DSC und vielleicht auch noch anderen ST-Projekten) genug Spielwiesen haben, um sich auszutoben, und somit ein in ihren Augen unspektakuläres Wieder-Aufleben einer alten Ideen akzeptieren - zumal es ja die verstörten Alt-Zuschauer befrieden könnte.

Dann kommt noch dazu, dass die neue Serie von denselben Machern produziert wird, die uns auch schon "Discovery" vorgesetzt haben und weiterhin vorsetzen.
Sprich, wenn hier einmal Klingonen vorkommen, werden sie wahrscheinlich genauso aussehen wie in Discovery, nicht wie in TNG. Und wenn dann auch noch Michael Dorn einen Gastauftritt haben sollte, wäre der alte Worf unter der neuen Maske kaum wiederzuerkennen. Und das wäre für TNG-Fans ein noch schlimmerer Schlag ins Gesicht, als irgendwelche generischen Klingonen präsentiert zu bekommen.
Das muss nicht sein.
Wenn ich mich recht entsinne, war Fuller die treibende Kraft dahinter, auch die Klingonen zu verändern. Fuller ist nun raus. Außerdem bietet sich ja wie erwähnt die Gelegenheit "mehrgleisig zu fahren": Die neue Serie wird auf einer Figur basieren, die die hipen Netflix-Gucker nicht kennen; ob man sie dann auf DSC trimmt?
Außerdem hat man den Vorteil, dass die Serie in der Zukunft der Zukunft spielen wird. Viele Veränderungen, die bei DSC übel aufstoßen, müssen dann kein Problem sein. Bei den Klingonen könnte man ohne Weiteres einen Kompromiss finden. Klar, ein Worf in DSC-Montur wäre schwer zu ertragen. Aber erstens wäre sogar das vorstellbar, wenn auch nicht empfehlenswert (denn ich denke mal, sofern die Ausrichtung stimmt, ist der Anstrich eher zweitrangig) und zweitens würde ich persönlich der neuen Serie rund um Picard ohnehin eher raten, nicht zu einer Show aus Cameos zu werden.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Maik am 10.08.18, 17:00
Das ist sehr schön das Star Trek weiter geht nicht nur bei den Kinofilmen auch Serien und jetzt hoffentlich auch in alten bekannten Zeitlinie und Jahrunhdert :)

Hoffe ja das von Discovery bald mal eine DVD/Bluray raus kommt von der ersten Staffel.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 24.09.18, 21:27
Es gibt ein Foto aus dem Kreativraum ;)

(http://trekcore.com/blog/wp-content/uploads/2018/09/picard-crew.jpg)
Von links nach rechts: Patrick Stewart, James Duff, Diandra Pendleton-Thompson, Akiva Goldsman, Michael Chabon und Kirsten Beyer.


Könnt Ihr was mit den Namen anfangen?
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 25.09.18, 15:45
Also Patrick Stewart habe ich schonmal gehört.  :deli
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 04.12.18, 20:33
Die Serie, so wird berichtet (http://trekcore.com/blog/2018/12/cbs-picard-star-trek-series-aiming-for-late-2019-debut/), soll Ende 2019 losgehen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 09.01.19, 10:03
TrekCore (http://trekcore.com/blog/2019/01/picard-star-trek-series-heavily-influenced-by-2009-romulan-disaster/) berichtet, das Ende des romulanischen Imperiums, wie in JJs 2009er Film gezeigt, die Ausgangsbasis für die neue Serie sein wird.

Ich habe den Artikel noch nicht ausführlich gelesen, aber auf jeden Fall scheint so die Verbindung zwischen dem alten ST und dem von JJ Abrams in dieser neuen Serie hergestellt worden zu sein  :-\

Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 09.01.19, 10:05
@max
Die Vernichtung von Romulus gehört aber noch zur prime Timeline aus der nero und Spock kamen. Und damit ist das auch Canon.

Aber anscheined will man das machen,was sich viele Fans wünschen. Eine Post DS9 serie.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Tolayon am 09.01.19, 10:10
Egal ob offiziell oder nicht, die Zerstörung von Romulus habe ich aus meinem persönlichen Canon komplett gestrichen, da mir das mit der Subraum-reisenden Nova doch etwas zu arg ist.

Notfalls muss man halt den irren Zeitklempner mit seiner blauen Kiste zur Hilfe rufen, aber wehe, der faselt wieder was von temporalen Fixpunkten und hartcodierter Geschichte :D :Ugly
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 09.01.19, 10:16
@max
Die Vernichtung von Romulus gehört aber noch zur prime Timeline aus der nero und Spock kamen. Und damit ist das auch Canon.
Canon ist alles, auch die rote Materie oder der Cumberbatch-Khan ;)
Die Zugehörigkeit zur Prime-Linie ist für mich nur scheinbar gegeben. Die Idee, den Stern der Romulaner zu zerstören, ist ein Auswuchs der kurden ST-Kaperung durch JJA und seinen Leuten.

Aber anscheined will man das machen,was sich viele Fans wünschen. Eine Post DS9 serie.
Na ja, eine Serie, die sich um "unseren", gealterten Picard dreht, kann doch gar nicht anders als nach TNG, DS9 und VOY zu spielen, oder?



Egal ob offiziell oder nicht, die Zerstörung von Romulus habe ich aus meinem persönlichen Canon komplett gestrichen, da mir das mit der Subraum-reisenden Nova doch etwas zu arg ist.
Geht mir ähnlich: Der 2009er Film war einfach zu schlecht, um ihn und seine Implikationen ernst zu nehmen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 09.01.19, 10:17
Wir werden aber nicht dazu gefragt.

und zumindest die Idee, das romulansiche Reich nach der Zerstörung von Romulus zu beleuchten bietet imo eine großartige Möglichkeit, Themen anzusprechen, die uns heute beschäftigen.

selbst ich hatte da mal eine Idee dazu.

http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3253.msg227226.html#msg227226 (http://www.sf3dff.de/index.php/topic,3253.msg227226.html#msg227226)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 09.01.19, 10:21
Wir werden aber nicht dazu gefragt.
Natürlich werden wir dazu nicht gefragt, darum ging es ja auch gar nicht.
Aber das bedeutet nicht, dass man alles automatisch gut und schlüssig finden muss.

und zumindest die Idee, das romulansiche Reich nach der Zerstörung von Romulus zu beleuchten bietet imo eine großartige Möglichkeit, Themen anzusprechen, die uns heute beschäftigen.
Ja, aus dem Konzept lässt sich schon was machen, obwohl es erstens nicht eine Art Wiederholung der klingonischen Geschichte (Stichwort Praxis) braucht und zweitens eventuell auch die unklare Ausgangslage nach "Nemesis" ausgereicht hätte, um ein erschüttertes romulanisches Imperium zu zeigen.

Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass die Ausgangslage selbst schlecht sei, sondern eher, dass es schon mal unglücklich ist, wenn die neue Serie auf einem Ereignis aus einem fast rundum missratenen Film fußt.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 10.01.19, 23:36
Nachdem nach wie vor offiziell noch kein Name für die Serie festzustehen scheint:

Wie würdet Ihr, so Ihr entscheiden dürftet, die Picard-Serie nennen?
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 11.01.19, 14:03
Ich finde ein oder zwei Ideen von RedLetterMedia disbezüglich nicht verkehrt.
http://www.youtube.com/watch?v=xe1hKZjCVyM
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 28.01.19, 23:35
Nachdem nach wie vor offiziell noch kein Name für die Serie festzustehen scheint:

Wie würdet Ihr, so Ihr entscheiden dürftet, die Picard-Serie nennen?
Ich weiß jetzt nicht ob wir es schon besprochen haben, aber die Serie heißt:

Star Trek Destiny

Aber ich denke nicht dass sie etwas mit der gleichnamigen Buchserie zu tun hat.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 29.01.19, 06:34
Gibt es dafür eine Quelle?
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 29.01.19, 11:25
Ich habe grade nicht die Quelle gefunden, wo cihes Original gelesen habe.

aber offenbar ist das bloß doch eine vermutung, denn nach folgenden Artikel:

https://www.syfy.de/news/star-trek-picard-serie-kommt-2019-und-short-treks-gehen-weiter (https://www.syfy.de/news/star-trek-picard-serie-kommt-2019-und-short-treks-gehen-weiter)

hat sich CBS diesen Titel nur registrieren lassen.

Wobei es Unwahrscheinlich ist, dass sich CBS einen Alternativtitel sichert.

Deswegen würde ich dem Titel eine Wahrscheinlichkeit von 80% geben.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 30.01.19, 22:09
Ich glaube, dass es schon richtig die Runde gemacht hätte, wenn die Serie schon offiziell einen Titel besäße.
Die Sicherung von "Destiny" kann natürlich trotzdem ein Hinweis in eine Richtung sein. Aber es ist komisch: für eine Picard-Serie wünschte ich mir einen, ähh, epochaleren Titel ;)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 31.01.19, 10:06
Was für ein Titel hat dir denn da vorgeschwebt?
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 04.02.19, 12:59
Tja, keine Ahnung  :(
Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein Titel, der nicht immer nur dem inzwischen abgedroschen-typischen Muster "Star Trek: Name" folgt und trotzdem die Familienzugehörigkeit nicht verschweigt.
"Picard's Treks" wäre zum Beispiel ein Titel, der diese Kriterien erfüllt. Ja, gut, klar, "Picard's Treks" ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber nachdem Jean-Luc Picard Dreh- und Angelpunkt der neuen Serie sein dürfte, kann man vielleicht durchaus so weit gehen, seinen Namen so prominent herzunehmen, und das "Trek" würde die Verbindung zu ST herstellen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 20.04.19, 22:41
Zwischenzeitlich gab es ein paar Nachrichten zur Serie.

Jonathan Frakes wird auch hier den Regie-Stühl übernehmen.

Und es gibt drei neue Darstellernamen (http://trekcore.com/blog/2019/04/three-more-names-added-to-picard-star-trek-series-cast/): Alison Pill, Harry Treadaway und Isa Briones.
Ich verbinde mit keinem dieser Namen etwas. Wie ist es bei Euch: Kennt Ihr eine bzw. einen davon?
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.04.19, 10:07
ich kannte die drei auch nicht.

Also habe ich sie bei den üblichen Quellen mal gesucht.

Zum letzten namen habe ich gar nichts gefunden, bei den anderen beiden nur herausgefunden, dass beide Mitte 30 sind. aber keine der angegebenen Filme oder serien waren mir näher bekannt.

Tja da lässt sich jetzt schwer draus schlussfolgern, eben weil wir sonst nicht viel wissen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 21.04.19, 10:46
Alles in allem muss das ja auch nicht schlecht sein; bei Star Trek hat ja eigentlich Tradition, dass der Cast aus vorab nicht unbedingt bekannten Schauspielern besteht.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 21.04.19, 11:49
Ich habe zwei der Darsteller wiedererkannt. Wenn ich auch bei dem Herren durch den Bart einen Moment gebraucht habe. Er hat bei Penny Dreadful mitgespielt, als Dr. Frankenstein. Lustigerweise mit einem Gast Schauspieler den man aus einer anderen Serie kennt:
https://www.youtube.com/watch?v=J2eLlVQiNSo

 Die erste Dame spielte bei Newsroom mit, daher kannte ich sie auch. Beides Schauspieler mit denen man arbeiten kann und die ich gerne vor der Kamera gesehen habe. Schonmal keine schlechte Besetzung.

Allerdings bin ich immer noch, milde ausgedrückt, mehr als skeptisch was die Captain Picard Serie betrifft. Wenn dieselben Leute dahinter stecken die auch Discovery verbrochen haben, habe ich offen gesagt kein Interesse.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 21.04.19, 14:13
Ich hab auch gelesen das einer oder sogar mehrere Leute die auch an Discovery beteidigt waren/sind, auch in Picards Serie mit von der Patrie sein sollen.
Ich hoffe nur in unwichtigen Bereichen, denn Discovery ist ja was die Story angeht nicht der Bringer gewesen.

Den einzigen Lichtblick den ich hinsichtlich dieses Problem habe, falls doch ein wenig "Discovery" auf die Serie abfärbt ist, das die Picard Serie nach Nemesis spielt, sodas dort kaum Rücksicht auf den Canon genommen werden muss, zumindest was zukünftige Ereignisse angeht. Man könnte sich was Technik oder auch soziale Entwicklungen angeht voll austoben. Wir haben zwar dank der Relativity erfahren das es sowas im 29. Jahrhundert geben wird und dank Archer wissen wir das es im 26. Jahrhundert eine Enterprise-J gibt. Diese Eckpunkte sind jedoch leicht einzuhalten da sie sich wohl kaum verändern werden selbst wenn man in der Picard Serie mit Sporenantriebe, Supanova Ladegeräte, Zeitsteine oder noch schlimmeren umsich werfen würde. :lol
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: deciever am 21.04.19, 14:44
Ich hab auch gelesen das einer oder sogar mehrere Leute die auch an Discovery beteidigt waren/sind, auch in Picards Serie mit von der Patrie sein sollen.
Ich hoffe nur in unwichtigen Bereichen, denn Discovery ist ja was die Story angeht nicht der Bringer gewesen.

Den einzigen Lichtblick den ich hinsichtlich dieses Problem habe, falls doch ein wenig "Discovery" auf die Serie abfärbt ist, das die Picard Serie nach Nemesis spielt, sodas dort kaum Rücksicht auf den Canon genommen werden muss, zumindest was zukünftige Ereignisse angeht. Man könnte sich was Technik oder auch soziale Entwicklungen angeht voll austoben. Wir haben zwar dank der Relativity erfahren das es sowas im 29. Jahrhundert geben wird und dank Archer wissen wir das es im 26. Jahrhundert eine Enterprise-J gibt. Diese Eckpunkte sind jedoch leicht einzuhalten da sie sich wohl kaum verändern werden selbst wenn man in der Picard Serie mit Sporenantriebe, Supanova Ladegeräte, Zeitsteine oder noch schlimmeren umsich werfen würde. :lol


Ich denke, wenn die Picard Serie erscheint, ist der Aufschrei sowieso groß. Das ist kein Star Trek! Kein Raumschiff, kein CAPTAIN Picard und und und.

Ich bin bei Discovery neutral an die Sache gegangen und letztendlich gefällt mir die Serie. Könnte besser sein, ja sicher, aber hat dennoch Spaß gemacht. Wenn ich mich, wie es leider die meisten mache, mit Papier und Bleistift dran setzten werde um zu notieren was Star Trek ist und was nicht, dann brauch ich garnicht erst schauen. So geh ich auch an Picard dran.

Bisher macht Picard auf mich ein gemischten eindruck, da es keine typische Star Trek Serie wird.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 21.04.19, 17:00
Bisher macht Picard auf mich ein gemischten eindruck, da es keine typische Star Trek Serie wird.
Sagt wer? Bisher weiß man doch viel zu wenig über die Serie, um zu sagen zu können, ob es eine typische ST-Serie wird oder nicht. Inhaltlich ist doch eigentlich nur bekannt, dass es sich (auch) um Romulaner drehen wird. Und darüber hinaus hat Stewart halt gesagt, dass sich Picard in den vielen Jahren verändert hat, dass es aber auch um den Geist von TNG gehen wird.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: deciever am 21.04.19, 17:54
Wenn ich mir dir aktuelle Cast Liste anschaue und der damit verbundenen Kurzbeschreibung der Charaktere, findet sich nichts zum Thema, Sternenflotten Raumschiff und seine Crew.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.04.19, 19:28
Es gibt eine Kurzbeschreibung der Charaktere?

Aber das sich nichts zum thema Starfleet findet, war doch eigentlich bekannt. Die Grundprämisse war, dass Picard mt der Sternenflotte abgeschlossen hat und was anderes machen soll. Deswegen sind ja auch keine gastauftritte der alten TNG recken geplant. Obwohl das sehr schade ist.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 21.04.19, 21:29
das hab ich gefunden, ist aber alles noch nicht 100% bestätigt

https://www.moviepilot.de/news/star-trek-picard-serie-holt-weitere-crewmitglieder-an-bord-1118098

wenn das stimmt und
- ein Experte für positronische Gehirne
- ein Dieb
- eine Söldner-Pilotin
- ein Hologramm
- eine Analystin und ehemalige Geheimdienstoffizierin
- ein romulanischer Kampfkünstler

in dem Team um Picard sind, dann kriegen wir vieleicht keine Enterprise zu sehen, aber ein Schiff wirds wohl doch sein und ST Feeling kommt ja alleine schon auf wenn ein Hologram mit von der Partie ist, da kommen sofort erinnerungen an das MHN der Voyager hoch ...

Selbst wenn Picard kein Captain oder Admiral mehr ist und der Sternflotte entsagt hat, können die ja kaum ne Serie machen die Picards Leben als eben dieser Captain leugnet. die haben zwar gesagt das es keine TNG Nachfolger Serie sein wird, aber da es im Canon spielt denke ich das wir doch den einen oder anderen Bekannten wieder sehen werden. Und wenns nur die Cardassianer oder die Ferengi sind, die ja beide nicht gut auf Picard zu sprechen sind :lol
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.04.19, 22:08
Danke für den Link.

Es werden ja in dem beitrag noch drei weitere genannt.

Von denen kenne ich welche.

Santiago Carbrera kenne ich aus "Die Musketiere" (BBC Serie von 2014- 16) wo er Aramis spielt.
Michelle Hurd aus hawaii Five -O wos sie die Ehefrau des SWAT Captains Lou Groover miemt.

Die Beschreibung der Figuren lassen mich ja hoffen, dass das Ganze mehr Richtugn Archäologie doder sowas geht, denn dass klingt nach einer bunt zusammnegwürfelten Zweckgemeinschaft. Was nichts schlechtes sein muss.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Tolayon am 24.04.19, 17:32
Es dürfte ohnehin klar sein, dass diese Serie im selben Universum wie "Discovery" spielt. In einem Teaser soll Picard sich sogar Ausschnitte aus den Abenteuern der Discovery auf einem Pad anschauen ...

Da die Picard-Serie aber in einer etwas weiter entfernten Zukunft, sprich am Ende des 24. Jahrhunderts spielt, könnte die Diskrepanz zum bisherigen Canon vielleicht nicht ganz so groß sein. Wir sollten uns nur daran gewöhnen, dass eventuell auftauchende Klingonen - Worf eingeschlossen - auf dem Discovery-Makeup basieren werden, wenn wohl auch mit Haaren.

Eine Serie rund um ein ziviles Raumschiff und eine private archäologische Expedition wäre in der Tat etwas Neues im offiziellen STAR TREK, quasi eine Art Mischung aus den bisherigen Picard-Abenteuern mit Vash und "Solo - A Star Wars Story".
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: sven1310 am 24.04.19, 17:42
Ich glaube mal das Design der Klingonen ist bei Discovery das geringste Problem.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 24.04.19, 18:40
da die Dreharbeiten angelaufen sind, denke ich das der erste Teaser nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 24.04.19, 22:27
Es ist die Frage, ob sich die Macher einen Teaser antun sollten ;) Dann ist der Gegenwind gleich wieder da ;)


Wie die Figuren umrissen werden, ist mir noch ein bisschen zu viel Konjunktiv II.
Ich muss gestehen, dass Beschreibungen wie "Söldner" oder "Kampfkünstler" in meinen Augen ein rückwärtsgewandtes Bild einer eigentlichen fernen Zukunft bedeuten.
Und es klingt ein wenig wie TNG "Gambit" in Serienlänge ;) Gut, darin läge auch Abenteuer und ein TNG-Bekehrergeist ;)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 27.04.19, 19:36
@max
Es muss ja nicht unbedingt sein, dass alle Figuren quasi die "Guten" sind. In mdernen Serien ist es durchaus üblich, dass auch die Dauergegner mit zum cast gehören.

oder die Gruppe bildet eine Art zweckgemeinschaft.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 27.04.19, 23:00
@max
Es muss ja nicht unbedingt sein, dass alle Figuren quasi die "Guten" sind. In mdernen Serien ist es durchaus üblich, dass auch die Dauergegner mit zum cast gehören.
Umso schlimmer  :)) ;)
Nee, aber im Ernst... mein Vergleich mit "Gambit",... dort waren entsprechende Figuren ja auch die Gegner. Das ist nicht unbedingt der Punkt.

TNG stand für mich immer (auch) für ein Zukunftsbild, das irgendwie fortschrittlich ist. Egal ob Freund oder Feind, Positronikexperte und Hologramm klingen für mich nach Zukunft; Söldner und Dieb verströmen mMn den Hautgout des Stillstands oder des Rückschritts.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Alexander_Maclean am 28.04.19, 00:55
Ich glaube nicht dass die Serie den Geist von TNG zurückbringen wird. Wir werden zwar auch nicht den Action Captain aus den Filmen ysehen, weil Stewart imo zu alt für sowas ist. Aber ich rechbe damit dass sie Serie um Ihn näher an den Filmen als an der Serie sein wird.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 28.04.19, 10:43
Noch möchte ich diesbezüglich die Hoffnung nicht aufgeben.
Ich halte mich noch an den Aussagen Stewarts von damals fest:
Zitat
As the explosive news brought the convention audience to their feet in applause, Stewart was clearly moved by the response (http://trekcore.com/blog/2018/08/patrick-stewart-returns-new-star-trek-series-announcement/), and spoke to the efforts of the creative parties involved in developing the show to maintain the quality and legacy of The Next Generation: “It will be exactly as it was before.”
Natürlich stammt das aus einer anderen Phase der Show und Stewart wird in erster Linie der (Haupt)darsteller sein. Aber noch ist praktisch alles möglich, auch eine Serie, die wirklich den Geist von TNG (der heute dringender denn je, seit es ST gibt, nötig scheint) haben wird.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 13.05.19, 22:03
Es wird gemeldet, dass die neue Picard-Serie international exklusiv auf Amazon Prime laufen wird. (Quelle) (http://trekcore.com/blog/2019/05/amazon-nabs-picard-star-trek-series-for-international-distribution/)
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Kirk am 14.05.19, 08:03
Ich halte von der Exklusivität auf Streaming Diensten nichts. Und sicher werde ich mir das nicht auf Amazon angucken, habe mein Primeabo ja nicht gekündigt und bestelle bei Amazon nichts mehr, weil mir deren Geschäftsmodell sogut gefällt.

Ich warte auf die DVD, anders kommt mir keine Serie mehr in die Tüte.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 16.05.19, 09:47
Der Name der Serie lautet jetzt offiziell "Star Trek: Picard".

Joah, tja, kann man natürlich machen - wenngleich es alles andere als originell ist.
Am lustigsten finde ich aber, dass man für so einen simplen Titel so viel Zeit gebraucht hat  :))
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 16.05.19, 09:56
Und es gibt auch schon ein Bild:

(https://imagizer.imageshack.com/v2/1024x768q90/924/bFbiVg.jpg) (https://imageshack.com/i/pobFbiVgj)

@ All

Soll ich den Thread Titel entsprechend umbenennen?

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: deciever am 16.05.19, 11:07
Würd ich machen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: SSJKamui am 16.05.19, 19:20
Noch möchte ich diesbezüglich die Hoffnung nicht aufgeben.
Ich halte mich noch an den Aussagen Stewarts von damals fest:
Zitat
As the explosive news brought the convention audience to their feet in applause, Stewart was clearly moved by the response (http://trekcore.com/blog/2018/08/patrick-stewart-returns-new-star-trek-series-announcement/), and spoke to the efforts of the creative parties involved in developing the show to maintain the quality and legacy of The Next Generation: “It will be exactly as it was before.”
Natürlich stammt das aus einer anderen Phase der Show und Stewart wird in erster Linie der (Haupt)darsteller sein. Aber noch ist praktisch alles möglich, auch eine Serie, die wirklich den Geist von TNG (der heute dringender denn je, seit es ST gibt, nötig scheint) haben wird.

Ganz ehrlich. Ich vermute sehr, weil der Focus nicht auf der Enterprise, sondern auf Picard legen wird, wird das leider nicht exakt genau so wie TNG werden. Ich vermute ganz stark, dass Picard einen Handlungsbogen kriegt, der sich massiv mit Diplomatie und Geostrategie/Geopolitik beschäftigen wird. Ich vermute, Picard wird quasi die Rolle eines "Henry Kissinger oder Clive Brezinski der Zukunft" übernehmen. (Aber quasi jemand, der im Gegensatz zu den beiden realen Beispielen GUTES im Sinn hat. Vielleicht wäre Genscher mit der Sache von der Prager Botschaft auch ein passender Vergleich.)

Ich denke, für sowas ist Picard als Figur einfach prädestiniert. Und wenn die Picard alleine darstellen, wird der bestimmt auch so eine Rolle kriegen. Das entspricht auch dem Story Arc System der heutigen Streaming Serien sehr. Forschung wird wahrscheinlich nur am Rande drin sein.

Ich erwarte, dass wird ein klein wenig wie House of Cards, nur dass die Hauptfigur moralisch ist.

Vermutlich wird es eine große "geopolitische" Krise geben. Wahrscheinlich sogar wegen der Sache mit Romulus. Und die Föderation wird dann Picard aus dem Ruhestand holen, damit er das löst. So grob ist meine Theorie, was kommen wird.

Ich denke, wenn man den Focus auf die Enterprise oder neues Schiff legen würde, wäre es wahrscheinlich eine Forschungs Serie. Aber da der Focus auf Picard allein liegt, denke ich, das wird so nicht sein. (Für mich war auch eher Kirk der Entdecker und Picard eher der Diplomat.)

Und wenn man Picard ein Analog (nicht im Sinne von "genau so wie die Wiedervereinigung", sondern "genau so bedeutend") zur deutschen Wiedervereinigung als Abschluss seiner Karriere gibt, wäre das schon fast zu perfekt.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 16.05.19, 19:32
Jo, ich glaube auch das es in diese Richtung geht, allerdings etwas Föderations-fremder. Denn das was zu dem restlichen Cast durchgesickert ist, deutet darauf hin das es eine Zivile Mission ist. Was ich mega spannend finde, denn Picard war ja immer den Regeln der Sternenflotte treu ergeben auch wenn ihm das manchmal nicht ganz gepasst hat. Wenn er jetzt unabhängig davon agieren kann, dann denke ich werden wir ggf. auch einen Picard sehen der auch mal "anders" sein kann.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: SSJKamui am 16.05.19, 19:38
Jo, ich glaube auch das es in diese Richtung geht, allerdings etwas Föderations-fremder. Denn das was zu dem restlichen Cast durchgesickert ist, deutet darauf hin das es eine Zilive Mission ist. Was ich mega spannend finde, denn Picard war ja immer den Regeln der Sternenflotte treu ergeben auch wenn ihm das manchmal nicht ganz gepasst hat. Wenn er jetzt unabhängig davon agieren kann, dann denke ich werden wir ggf. auch einen Picard sehen der auch mal "anders" sein kann.

Stimme ich voll zu. Das wäre echt geil.

Ein Aspekt, den Ich vergessen hatte: Das würde sich massiv vom heutigen seriellen TV absetzen. Heute hat man ja bei Politik immer Intrigen und jede Hauptfigur will eigentlich nur für den eigenen Vorteil alle anderen Manipulieren. Ein Picard würde sich davon massiv absetzen.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: deciever am 16.05.19, 19:39
Ich denke kaum das wir überhaupt die Enterprise zu Gesicht bekommen werden.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: drrobbi am 16.05.19, 19:58
Ich denke kaum das wir überhaupt die Enterprise zu Gesicht bekommen werden.

Befürchte ich leider auch, allerdings umgekehrt eine SF Serie die im TNG Universum spielt ohne Ent, Voy oder Defaint wäre schon ein wenig arm. Vielleicht machen sie ja die eine oder andere Cross Folge in der eine Admiral Janeway oder ein Captain Riker vorkommt, mal schauen
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: SSJKamui am 16.05.19, 20:03

TNG stand für mich immer (auch) für ein Zukunftsbild, das irgendwie fortschrittlich ist. Egal ob Freund oder Feind, Positronikexperte und Hologramm klingen für mich nach Zukunft; Söldner und Dieb verströmen mMn den Hautgout des Stillstands oder des Rückschritts.


Und zum Thema Söldner. Das ist leider gar nicht rückwärtsgewandt. Besonders die Leute, die sich auf Carl Schmitts "Theorie der Partisanen" beziehen, gehen davon, dass staatliche Militäre immer mehr zu Gunsten von Söldnerfirmen abgeschafft werden.  Das hat mit einem sehr komischen Effekt zu tun. Scheinbar sind staatliche Militäre schlecht, wenn es um Reaktionszeit auf ein Ereignis geht. Terroristen und Gruppen wie ISIS haben gegenüber traditionellem Militär einen riesigen Geschwindigkeitsvorteil. (zusammen mit einem besseren Überblick über das Schlachtfeld.) Und komischerweise kann der Einsatz von Söldnern diese Nachteile erstaunlich gut ausgleichen. Haben mehrere Studien bewiesen.

Wenn es um einen Fortschritt geht, geht dieser definitiv momentan zu Gunsten von Blackwater und Co. (Je nachdem, was Trump in den nächsten 2 Jahren sogar passieren, dass die Kontrolle über Afghanistan und den Irak komplett an Blackwater abgetreten wird. Trump befindet sich schon in entsprechenden Gesprächen.)

Gleichzeitig sind Söldner in der Geopolitik extrem beliebt, weil beauftragende Staaten damit ihre Rolle in Ereignissen leugnen können.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Suthriel am 17.05.19, 10:38
Und zum Thema Söldner. Das ist leider gar nicht rückwärtsgewandt. Besonders die Leute, die sich auf Carl Schmitts "Theorie der Partisanen" beziehen, gehen davon, dass staatliche Militäre immer mehr zu Gunsten von Söldnerfirmen abgeschafft werden.  Das hat mit einem sehr komischen Effekt zu tun. Scheinbar sind staatliche Militäre schlecht, wenn es um Reaktionszeit auf ein Ereignis geht.

Gleichzeitig sind Söldner in der Geopolitik extrem beliebt, weil beauftragende Staaten damit ihre Rolle in Ereignissen leugnen können.

Ich glaube, der komische Effekt, der die schlechten Reaktionszeiten herorruft, liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an der Bürokratie, und das zu viele Leute mitsprechen und mitentscheiden und überhaupt gefragt werden wollen, bevor irgendwas wichtiges entschieden wird. Ab einer bestimmten Größe dauert da ganze Genehmigungen einholen und Rechtslage prüfen eben ziemlich lange.

Das war auch ein Grund, warum in Star Wars unser Lieblings-Sithlord so erfolgreich gewesen war mit seiner 501. Legion. Vader konnte fast immer an allen Machtstrukturen vorbei operieren, alles geltende Recht und Rangordnungen aushebeln und überschreiben, weil er die Nummer 2 im Imperium war, mit seiner Privatlegion in der Hinterhand. Wann immer sich ein Brennpunkt auftat, konnte er quasi sofort loslegen, wenn er es für nötig hielt, weil er eben im Zweifelsfall nur den Imperator fragen musste, und sonst niemanden.

Das war auch das, was Palpatine vor seiner Machtergreifung extremst ausgenutzt hatte, er hatte in der alten Republik vieles mit Verfahrensfragen usw. zu seinen Gunsten blockiert und verzögert.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 17.05.19, 13:14
Und es gibt neue Bilder:

(https://imagizer.imageshack.com/v2/1024x768q90/923/6eqfr8.jpg) (https://imageshack.com/i/pn6eqfr8j)  (https://imagizer.imageshack.com/v2/1024x768q90/921/mUFoZH.jpg) (https://imageshack.com/i/plmUFoZHj)

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kirk am 17.05.19, 13:21
Damit wäre wohl auch die Zeit klar, Nach Treffen der Generationen aber vor den anderen Picard Filmen. Zumindest zeitweise.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 17.05.19, 13:28
Das glaube ich nicht.
Meines Wissens nach, wurde gesagt, dass die Serie in den 2390ern bis 2400ern spielen soll.
Ich glaube das Jahr 2399 wurde konkret angegeben.
Was die Rückbesinnung der Uniformen angeht denke ich, dass das vielleich Kadettenuniformen sind oder aber man ist von dem etwas kriegerischen Design wieder abgewichen und kehrt zu den bunteren "friedlicher" wirkenden Uniformen zurück.
Finde ich persönlich schade. Ich mag die FC Uniformen noch am liebsten.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: SSJKamui am 17.05.19, 13:31
Und zum Thema Söldner. Das ist leider gar nicht rückwärtsgewandt. Besonders die Leute, die sich auf Carl Schmitts "Theorie der Partisanen" beziehen, gehen davon, dass staatliche Militäre immer mehr zu Gunsten von Söldnerfirmen abgeschafft werden.  Das hat mit einem sehr komischen Effekt zu tun. Scheinbar sind staatliche Militäre schlecht, wenn es um Reaktionszeit auf ein Ereignis geht.

Gleichzeitig sind Söldner in der Geopolitik extrem beliebt, weil beauftragende Staaten damit ihre Rolle in Ereignissen leugnen können.

Ich glaube, der komische Effekt, der die schlechten Reaktionszeiten herorruft, liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an der Bürokratie, und das zu viele Leute mitsprechen und mitentscheiden und überhaupt gefragt werden wollen, bevor irgendwas wichtiges entschieden wird. Ab einer bestimmten Größe dauert da ganze Genehmigungen einholen und Rechtslage prüfen eben ziemlich lange.

Das war auch ein Grund, warum in Star Wars unser Lieblings-Sithlord so erfolgreich gewesen war mit seiner 501. Legion. Vader konnte fast immer an allen Machtstrukturen vorbei operieren, alles geltende Recht und Rangordnungen aushebeln und überschreiben, weil er die Nummer 2 im Imperium war, mit seiner Privatlegion in der Hinterhand. Wann immer sich ein Brennpunkt auftat, konnte er quasi sofort loslegen, wenn er es für nötig hielt, weil er eben im Zweifelsfall nur den Imperator fragen musste, und sonst niemanden.

Das war auch das, was Palpatine vor seiner Machtergreifung extremst ausgenutzt hatte, er hatte in der alten Republik vieles mit Verfahrensfragen usw. zu seinen Gunsten blockiert und verzögert.

Das macht echt sinn. Würde auch erklären, warum Donald Trump mal spontan seine Leibwächter gegen Blackwater Leute austauschte.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kirk am 17.05.19, 13:35
Das glaube ich nicht.
Meines Wissens nach, wurde gesagt, dass die Serie in den 2390ern bis 2400ern spielen soll.
Ich glaube das Jahr 2399 wurde konkret angegeben.
Was die Rückbesinnung der Uniformen angeht denke ich, dass das vielleich Kadettenuniformen sind oder aber man ist von dem etwas kriegerischen Design wieder abgewichen und kehrt zu den bunteren "friedlicher" wirkenden Uniformen zurück.
Finde ich persönlich schade. Ich mag die FC Uniformen noch am liebsten.

Kann natürlich sein, grade mit den Kardettenuniformen.

Und ja die FCs sind schon schöne Uniformen, wobei die TWOK Uniformen auch ganz nett sind.


Was auch sein kann, ist das es sich um eine Rückblende handelt. In die prä Dominionkrieg bzw. frühe Phase des Krieges. auch wenn mir das dafür zu viele Uniformen sind nur um ein paar Jahre zurück zu gehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 17.05.19, 13:58
Ich denke schon dass das eher Kadettenuniformen sind. Vielkeicht beginnt die Serie mit Oucard an der Akademie wo er als Kehrer seinen Lebensabend ausfüllen will. Doch durch eine Krise wird er wieder auf eine Mission geschickt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 18.05.19, 06:59
Vermute eher neue Uniformen. In Star Trek ja üblich diese alle paar Jahre zu wechseln :/

Beim Bild mit ihm von vorn merkt man deutlich die 79. Aber schön zu sehen das er noch die Energie und die Lust nach sowas hat. Weil, nötig hat er es nicht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: MFB am 18.05.19, 07:29
Ich würde auch sagen, dass das Standarduniformen sind. Für Kadetten laufen mir da zu wenige in Rot herum und das war eigentlich in TNG und DS9 (ehe man die Valiant-Crew sah) die einzige Farbe, die Kadetten überhaupt trugen. Und ganz so jung sehen mir die Uniformträger im Durchschnitt auch nicht aus.

Im Anhang noch zwei weitere Fotos. Beim ursprünglichen Foto dachte ich noch, dass die Männer Zweiteiler und die Frauen Overalls tragen, aber offenbar sind auch die Uniformen der Frauen zweiteilig, nur entsprechend fließend geschnitten. Die Rangabzeichen sind offenbar so ungefähr auf Höhe des rechten Schlüsselbeins im farbigen Bereich der Uniform platziert, also wie bei den "Gestern, Heute, Morgen"/"Endgame"-Uniformen. (Man sieht die Abzeichen zwar nur bei den Wissenschaftlern eindeutig, aber wegen des Sonnenlichts dürften die Abzeichen bei den Ops-Offizieren einfach nur wegen der hellen Uniformfarbe darunter schlecht erkennbar sein. Einen guten Blick auf die Sternenflottenabzeichen/Kommunikatoren(?) haben wir bis jetzt nicht. Sehen aber hochformatig aus, wie die Abzeichen aus den erwähnten alternativen Zukünften und ohne horizontal ausgerichtete Ovale/Balken.

Nachdem in "Discovery" visuelle Kontinuität zur TOS-Ära keine wesentliche Rolle spielte, bin ich jedenfalls grundsätzlich recht positiv überrascht, wie nahe die Uniformen an denen der bisherigen TNG-Ära-Serien sind. Zwar wieder mit stärkerer Ähnlichkeit zu den VOY-Uniformen, aber die grauen Schulterpolster passten ohnehin besser zu einer stärker militärisch ausgerichteten Sternenflotte, die gegen akute Bedrohungen durch die Borg und das Dominion kämpfte. Eine nachvollziehbare Entwicklung, dass man nach diesen Krisen wieder etwas farbenfroher werden wollte und stattdessen ein paar Änderungen am Kragen und am generellen Schnitt gemacht hat.


Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 18.05.19, 11:30
Ich weiss nicht. Ich schaue mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge auf diese Bilder. Für mich sieht das wie Starfleet Academy aus. Und dann einen Jean luc der ganz in Schwarz über den Campus geistert. Was stellt er hier da? Einen Lehrer? Oder etwa wie viele Ressourcen behaupten den Kopf von Sektion 31?
Ich weiss es nicht.
Der Titel ist schon mal naja nicht gerade der Brüller. Sehr einfallsreich. Was ich mich aber immer noch frage wieso ist das jetzt bei AMAZON Prime gelandet?
Es wurde doch immer so gross getönt das Discovery ein Riesen Erfolg ist. Wieso lässt sich da Netflix die Butter vom Brot nehmen?             
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 18.05.19, 13:15
Also ich fand die Art und Weise wie man Sektion31 dargestellt hat in Discovery mehr als schlecht. Auch wenn behauptet wird das das ja die Anfänge waren und Sektion31 nach diesen Ereignissen etwas mehr in den Hintergrund geraten ist, so das es dann wieder zu dem passt was wir aus TOS, TNG, Voy und DS9 wissen oder eben auch nicht wissen.

Allerdings könnte ich mir vorstellen das Picard durchaus was mit denen zu tun haben wird. Denn Sektion31 steht ja auch für die Sternenflotte aber eben ein wenig weiter weg von den üblichen Regeln und Gesetzten und näher dran an Täuschung und Einsatz von Waffen. Und weil ja zum Beispiel der Einsatz von Tarntechnologie offiziel verboten wurde, das die Jungs von Sec31 aber nicht juckt, könnte man so mit einem Picard der sich sowas zu nutze macht die ganze Sache durchaus Glaubwürdig werden lassen. Denn Picard selbst ist auch ein Meister der Täuschung und Verhandlung.

Und villeicht kommt Picard in eine Situation in der er mit den Grenzen der Föderation nicht weiter kommt und muss zu anderen Mittel greifen.

Ich freu mich schon auf die Serie und hoffe das wird bald einen ersten Teaser zu sehen bekommen, dann kann man ggf. mehr deuten wo die Reise hingeht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kirk am 18.05.19, 13:26
Oder Picard ist der neue Bashir der sich in Sektion 31 einschleust, um sie zu zerschlagen? Nur mal so rum Gesponnen, allerdings sollten wir uns nicht so auf Sektion 31 einschießen, vielleicht ist ja auch einfach nur wer gestorben und er trägt deshalb Dunkel.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 18.05.19, 14:07
Oder Picard ist der neue Bashir der sich in Sektion 31 einschleust, um sie zu zerschlagen? Nur mal so rum Gesponnen, allerdings sollten wir uns nicht so auf Sektion 31 einschießen, vielleicht ist ja auch einfach nur wer gestorben und er trägt deshalb Dunkel.

lol, ja manchmal sind die offensichtlichsten Antworten die besten :thumb
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 18.05.19, 17:23
Das bisher detailierteste Bild aus der neuen Serie.

(https://imagizer.imageshack.com/v2/1024x768q90/923/jslPNf.jpg) (https://imageshack.com/i/pnjslPNfj)

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kirk am 18.05.19, 17:26
Ist auf jeden Fall näher am Bekannten als so manches andere was man uns so vorgesetzt hat. Ich merke hier nur die "Sternenflotte im Nordkorealook" wie jemand die Uniformen mit Mütze aus Star Trek 12 oder 13 beschrieben hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 23.05.19, 19:05
Und da isser,
der erste Teaser:

http://www.youtube.com/watch?v=IGijGIZrGKc

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 23.05.19, 19:08
Hab ich auch gerade gesehen :thumbup
Ich liebe die Weinberg-Szenen. Sollte ich eine Zukunfts-Picard-Serie machen, wäre das genau mein Ausgangspunkt!
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 23.05.19, 20:24
Ich stimme Max zu. Mein erster Gedanke bei dem Weinberg war auch: Geil.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Lairis77 am 23.05.19, 21:55
Am genialsten ist ja das Sternenflotten-Symbol im Weinberg. Erinnert an die Kornkreise aus den 90ern :).

https://www.facebook.com/1033140378/posts/10217996680521930/
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 24.05.19, 08:06
Es ist vorallem sehr stimmig.
Dass die Serie da anfängt, worauf TNG vor 25 Jahren endete.
Bezeichnet ist auch, dass der Trailer genau am selben Tag rausgegeben wurde, wie vor 25 Jahren die Serie ihre letzte Folge ausgestrahlt wurde.
Durch den Trailer haben wir jetzt erfahren, dass Picard vor 15 Jahren eine rießige Rettungs Armada befehligt hat (ich vermute das Ziel war das romulanische Imperium).
Er ist Admiral und hat aus irgendeinem Grund, die Sternenflotte verlassen.
Ich finde, das ist ein toller Ausgangspunkt.
Und so wie es aussieht, wir Jonathan Frakes entweder bei ein paar Folgen Regie führen oder vielleicht sogar einen Auftritt haben.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 24.05.19, 10:17
Der Trailer erinnert mich irgendwie auch massiv an den x men film logan
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 24.05.19, 19:47
nach dem  Trailer bin ich auch schon gespannt.

Vielleicht wird die Serie eine Art Rückerinnerung auf diese große rettungsaktion. doer aus der Zeit gibt es eine unerledigte Aufgabe die Picard beschäftigt, die man aber von offizieller Seite nicht angehen kann oder will. Beides würde dass bunt zusammengestellte team erklären.
Titel: Antw:Neue Serie mit Jean-Luc Picard
Beitrag von: Max am 24.05.19, 20:53
Ich kann mir nicht helfen, aber egal, wie oft ich mir den Trailer anhöre, ich verstehe immer "lose starfleet" und nicht "leave starfleet"  :silly

Ein wenig merkwürdig finde ich, das Picard am Ende des Videos einen vielleicht vom Jackettkragen abgesehen ganz und gar altmodischen Anzug trägt  :-\



Ganz ehrlich. Ich vermute sehr, weil der Focus nicht auf der Enterprise, sondern auf Picard legen wird, wird das leider nicht exakt genau so wie TNG werden. Ich vermute ganz stark, dass Picard einen Handlungsbogen kriegt, der sich massiv mit Diplomatie und Geostrategie/Geopolitik beschäftigen wird.
Auch (oder gerade?) TNG beschäftigte sich doch stark mit Diplomatie und Politik, nur halt ohne in erster Linie auf Waffengewalt zu setzen.

Ich denke, wenn man den Focus auf die Enterprise oder neues Schiff legen würde, wäre es wahrscheinlich eine Forschungs Serie. Aber da der Focus auf Picard allein liegt, denke ich, das wird so nicht sein. (Für mich war auch eher Kirk der Entdecker und Picard eher der Diplomat.)
Mit einer Serie zur Erforschung des Weltraums würde ich auch nicht rechnen. Das bot TNG eigentlich auch genau betrachtet schon ab Staffel 3 oder so nur noch vereinzelt.
Ich fürchte auch, dass keine Produktionsfirma den Mut hätte, das Drama-Pathos beiseite zu lassen und sich Forschung und Entwicklung zu widmen.
Auch die Erforschung ungeahnter Möglichkeiten, die Q anmahnte, wird man nicht angehen wollen, was schade ist. Aber eine reine Politik-Show, die zwar von Stewart/Picard leben könnte, wäre trotzdem eine Verschwendung, weil die Science Fiction einfach zu mehr in der Lage ist.



Ich denke kaum das wir überhaupt die Enterprise zu Gesicht bekommen werden.
Das braucht man ja auch nicht. Picard ist "größer" als ein Schiff.
Trotzdem hoffe ich, auch die Sternenflotte des späten 24. Jahrhunderts zu sehen (und damit meine ich: Raumschiffe) und nicht nur eine Söldner-Piraten-Gang.



Und zum Thema Söldner. Das ist leider gar nicht rückwärtsgewandt. Besonders die Leute, die sich auf Carl Schmitts "Theorie der Partisanen" beziehen, gehen davon, dass staatliche Militäre immer mehr zu Gunsten von Söldnerfirmen abgeschafft werden.
Carl Schmitt ist zwar näher an der Gegenwart als zum Beispiel Carl von Clausewitz ;) Aber wie sehr man ihn für Konflikte des 21. Jahrhunderts (hier reicht allein schon das Stichwort "Cyberwar") heranziehen kann... geschweige denn fürs 24. Jahrhundert! Söldner passen weder zur Ausstrahlung der Sternenflotte noch zum Lebensgefühl von TNG.



Vielkeicht beginnt die Serie mit Oucard an der Akademie wo er als Kehrer seinen Lebensabend ausfüllen will.
Egal, ob es an einem Rechtschreibfehler lag oder sich die Autokorrektur einmischte, aber "Kehrer" an der Sternenflottenakademie? Das fände ich genial ;) :thumbup



Beim Bild mit ihm von vorn merkt man deutlich die 79.
Klar. Aber Stewart ist auch Schauspieler und wissen ja noch nicht, in welcher Verfassung sich Picard hier befinden soll.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 25.05.19, 07:13
Ich bezweifle dass sich picard selbst Piraten und Söldnern anschließen wird.

Und zum Thema diplomatie. Die tng diplomatie war abgesehen von dem klingonen arc meist so, dass man auf ein fremdes schiff oder einen fremden Planeten traf und mit den Leuten aus kam. Ich kann mir nicht helfen aber sowas verbuche ich mit unter Forschung. Wahrscheinlich weil es auf ner Forschungsmission passiert
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.07.19, 23:16
Es gibt eine Art Teaser-Bild mit Picard ...und einem Hund (mit spitzen Ohren und der Markenbeschriftunge "No.1" :D
(That came out of nowhere ;))

(http://trekcore.com/blog/wp-content/uploads/2019/07/picard-dog-poster-696x986.jpg)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 11.07.19, 08:27
Hab ich auf Facebook schon gesehen. Wenn das Bild die Stimmung der Serie einfängt, dann bin ich sehr optimistisch.

Witzig sind auch die Kommentare dazu, wie der Hund heißen könnte.

Meine Favoriten sibd

Numner Eins
Commander Wuff
Wesley
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 11.07.19, 09:24
Ich hoffe so sehr das die das nicht versauen. Ich meine das ist Captain Picard, das ultimative Role Model für die Sternenflotte und die prinzipen der Föderation. Ich will kein zweites 08/15 Disco debakel.

Das Teaser Bild sieht schon ganz gut aus. Hat es Patrick Stewart geschafft seinen Hund Ginger mit unter zu bringen den er vor einigen Jahren gerettet hatte. :-)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 18.07.19, 21:35
Und wieder gibt es ein neues Foto!!!



(http://trekcore.com/blog/wp-content/uploads/2019/07/picard-vineyard-ew.jpg)


Ich hoffe so sehr das die das nicht versauen. Ich meine das ist Captain Picard, das ultimative Role Model für die Sternenflotte und die prinzipen der Föderation. Ich will kein zweites 08/15 Disco debakel.
Das hoffe ich wirklich auch!
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Astrid am 19.07.19, 19:28
Das nenn ich mal ein Teaser Bild, braucht noch nicht mal digitale Bearbeitung, ein Photograf reicht da schon. :P
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 20.07.19, 21:45
Und wir haben einen ersten richtigen Trailer zur Picard Serie:

https://twitter.com/StarTrek/status/1152671148372480001?s=19&fbclid=IwAR0vX4ggaoFmuDcnO7E1mJ9HW_38IVxkFYp-0eMMRWWQGW8USpLTu1Xp_W4

Und von der Comic Con haben wir auch die Bestätigung das wir Seven, Riker, Data, Troi und den Borg Hugh wieder sehen werden.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 20.07.19, 22:23
Alter Schwede, der Trailer hat mich umgehauen, geil geil geil

ich glaub das wird was, haaaaaaaaaaaaaaaaaaaammmmmmmmmmmmmer
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 20.07.19, 22:51
Hier ist der Trailer auf Youtube.

https://www.youtube.com/watch?v=Uz01BA4LKSo

Was soll ich sagen.
Ich habe meterhohe Gänsehaut.

 :happy2 :eek :happy2
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 20.07.19, 22:58
Ich bin leider genau entgegengesetzter Meinung zu drrobbi und Belar und ich kann die Begeisterung null nachvollziehen :(


Es ist erstaunlich, wie ein einziger Trailer all meine Hoffnungen zerstören konnte.

Man möge mir bitte nicht vorhalten, dass ein Trailer ein Trailer sei und man das fertige Ergebnis abwarten müsse. Ähh, nein. Die Serie wird nicht ganz anders als dieser Trailer sein.
Ich halte es für mich für vernünftig, diese Serie wirklich zu meiden.

Der Trailer fühlt sich nicht nach Star Trek an, überhaupt nicht - und erst Recht nicht nach dem "Lebensgefühl", das man von TNG kennt. (Allein die Sets!) Es hätte ja auch keine Kopie einer alten Serie sein müssen, aber so schlecht?
Der Trailer könnte auch einen x-beliebigen Superhelden-Film bewerben.
Wir bekommen nur die üblichen pseudo-bedeutungsschwangeren Dialogfetzen, uninspirierte Action-Choreographien und leere Close-Ups.
Schlecht, einfach schlecht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 21.07.19, 08:11
Ich mag das was ich gesehen habe. Das liegt daran das ich sowas erwartet habe und nicht TNG.
Die beiden Überraschungen waren toll.
Story klingt nach sehr generisch aber da ist interessant wie der Weg aussehen wird.
Schauen wir mal.
Anfang 2020 kann kommen!
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 21.07.19, 08:41

Der Trailer fühlt sich nicht nach Star Trek an, überhaupt nicht - und erst Recht nicht nach dem "Lebensgefühl", das man von TNG kennt. (Allein die Sets!)

Du hast kein einziges Starfleet Schiff im Trailer gesehen. Ergo ist da noch Spielraum.

Das vom Starfleet HQ erinnerte mich irgendwie mehr an Voyager als an TNG, muss Ich gestehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.07.19, 10:28
Das liegt daran das ich sowas erwartet habe und nicht TNG.
Die beiden Überraschungen waren toll.
Story klingt nach sehr genetisch aber da ist interessant wie der Weg aussehen wird.
Das, was Du wahrscheinlich meinst, ist "generisch".
Ich habe auch kein TNG erwartet, aber ein bisschen Star Trek.
Und alle sind wegen Spiner und Ryan ganz aus dem Häuschen. Mein Gott. Auf der einen Seite heißt es, man solle bloß nicht so etwas Altes wie TNG zurück wollen, auf der anderen Seite aber Cameos alter Recken feiern?

Du hast kein einziges Starfleet Schiff im Trailer gesehen. Ergo ist da noch Spielraum.
Wir haben (aller Voraussicht nach) auch Risa nicht gesehen, wo es vermutlich immer noch paradiesisch zugeht. Aber was nützt das? Andere Schauplätze und ein anderes Feeling werden die Serie dominieren.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Astrid am 21.07.19, 10:42
Bereits existierende Kulissen/Gegenden sind halt günstiger und "modern" in der Filmindustrie. Plus der Actionhero flair, der bringt natürlich extra Cash, das gemeine Folk liebt sowas,
und das ist es was zählt.
Was Qualität und Stil angeht, was ich soweit sah da könne dieser Trailer genau so gut Teil eines der neuen Avenger oder Marvel Filme sein oder was da alles raus ist. Verkauft sich halt besser.

Blaue Borg und 7 of 9 eh? Ich bleib' mal neugierig.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.07.19, 11:13
Was Qualität und Stil angeht, was ich soweit sah da könne dieser Trailer genau so gut Teil eines der neuen Avenger oder Marvel Filme sein oder was da alles raus ist.
Das sehe ich auch so. Marvel-Feeling, kein Star Trek :(
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 21.07.19, 12:36
Was Qualität und Stil angeht, was ich soweit sah da könne dieser Trailer genau so gut Teil eines der neuen Avenger oder Marvel Filme sein oder was da alles raus ist.
Das sehe ich auch so. Marvel-Feeling, kein Star Trek :(

Ich musste ehrlich gesagt schon seit dem ersten Trailer an den Logan Film denken
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.07.19, 16:41
Ich hab den Traikler auch gesehen.

Und ich finde ihn klasse bis auf eine Ausnahme:

Ich hätte die Borg nicht gebraucht. Die sind seit Voyager sowas von tot genudelt.

Wobei sie auf der anderen Seite eiens der wneigen Dinge sind die Jean Luc von seinen Weinberg holen.

Also warten wir mal ab, was sie daraus machen.

**************************************

an die Kritiker:

Euch ist schon bewusst das wir nicht mehr 1989 haben Star Trek Picard wird kein TNG 2.0. damit lockt man keinen Pakled hinbter ofen vor.

Außerdem sind Trailer immer etwas reißerischer. es gibt auf Youtube etliche Videos, wo Trailer zu alten Filmen im mmoderen Stil ertsellt werden.

Hier mal der zu TMP

https://www.youtube.com/watch?v=C75dPdKIzmE (https://www.youtube.com/watch?v=C75dPdKIzmE)

Der verspricht erheblich mehr action in TMP als in allen sechs TOS Filmen zusammen.

Von daher: Warten wir die ersten Folgen ab.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 21.07.19, 17:36
Ich finde auch, das dieses "moderne" Flair einfach sein muss.
Es darf nur nicht so in die falsche Richtung gehen wie bei DSC, aber das glaube ich kaum da ja Picard in der Zukunft 20 Jahre nach Nemesis spielt und so den Autoren viel Spielraum zum austoben bleibt.

Am Ende ist es Geschmacksache.

Was die Borg angeht, denke ich wird das ganze was mit Hugh zutun haben der ja wohl auch mit dabei sein wird und das Seven of nine mit von der Partie ist, lässt ein wenig in die Richtung spekulieren das Picard mit den Borg noch eine Rechnung offen hat, aber wir werden sehen.
Und wer genau aufgepasst hat der hat bei min 1:03 die aufschrift gelesen "This facility has gone 5843 Days without an assimilation" und wenn das man nicht auf einen Konflikt mit den Borg oder irgendwas was damit zu tun hat hindeutet dann weis ich auch nicht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.07.19, 20:32
Ich musste ehrlich gesagt schon seit dem ersten Trailer an den Logan Film denken
Hmm, okay, da konnten bei mir keine Erinnungen geweckt werden, weil ich den "Logan"-Film gar nicht kenne ;) :duck



Euch ist schon bewusst das wir nicht mehr 1989 haben Star Trek Picard wird kein TNG 2.0. damit lockt man keinen Pakled hinbter ofen vor.
Hast Du mitbekommen, wie die Leute bei der Ankündigung Stewarts, es werde eine neue Serie mit ihm geben, reagiert haben? Und man beachte, wie die Leute reagieren, nur weil Spiner und Ryan im Trailer sind. Mir scheint, der Inhalt ist völlig egal, sofern nur die bekannten Gesichter auftauchen.
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken. Dieser Irrglaube, neu sei autmatisch gut!
Und wenn man Patrick Stewart in Superheldenfilmen sehen will, dann soll man einfach auf alte oder neue X-Men-Produktionen setzen.

Von daher: Warten wir die ersten Folgen ab.
Ja nein, dieser Illusion gebe ich mich nicht hin; das habe ich beim ersten JJA-Film gedacht (der mit seinen Brüdern, das ist die Ironie, wahrscheinlich durch DSC und PIC in besserem Licht erscheinen wird), beim zweiten schon nicht mehr aber beim dritten wieder und bei DSC auch. Nee, nee, da kommt keine gewinnende Wende. Nach dem Trailer glaube ich nicht mehr an einen TNG-Spirit in der Serie - und um den würde es gehen, denn sonst hat es keinen Sinn, eine Star Trek-Serie mit Picard zu machen; denn wenn es um die Dekonstruktion einer der prägenden Figuren des Star Trek-Universums gehen sollte, fände ich ein Konzept, in dem Picard zum Beispiel dement wird und mit eindrücklichen Bildern in eine Scheinwelt abdriftet, reizvoller.



Ich finde auch, das dieses "moderne" Flair einfach sein muss.
Das kommt halt noch dazu: Ich finde, der Trailer verspricht nichts modernes. Ich dachte im ersten Moment, sie hätten für dieses "Lager" eine Szene von einer frühen Folge von "Battlestar Galactica", die auf einem Gefängnisschiff spielt, wiederverwertet. Die Ausstrahlung der Sets ist also denen einer Produktion von vor 15 Jahren überhaupt nicht überlegen.
Natürlich kann ich die Macher verstehen; Comic-Verfilmungen mit ihrer gar nicht überraschenden Machart sind sehr erfolgreich. Aber ich finde es enttäuschend, dass die Picard-Serie scheinbar weder dem Alten treu bleibt, noch einige Impulse für Star Trek setzen will.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 22.07.19, 09:50
Niemals vergessen:

Das ist NICHT das alte Canon-Universum, sondern das brandneue "Discovery-Prime"-Universum, welches laut Vertrag mindestens 25 Prozent vom alten Canon (insbesondere TNG) abweichen muss.
Ergo, wenn jetzt auch noch Worf auftaucht, wird er garantiert wie ein "Discovery"-Klingone aussehen, wenn auch gnädigerweise einer mit Haaren.

Ansonsten ziehen sie echt alle Register, um die alten Fans anzulocken. Aber selbst Data sieht für mich 25 Prozent anders aus - ist das wirklich noch Brent Spiner unter all dem glatten Makeup oder gar der Komplettmaske?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 22.07.19, 10:53
Niemals vergessen:

Das ist NICHT das alte Canon-Universum, sondern das brandneue "Discovery-Prime"-Universum, welches laut Vertrag mindestens 25 Prozent vom alten Canon (insbesondere TNG) abweichen muss.
Ergo, wenn jetzt auch noch Worf auftaucht, wird er garantiert wie ein "Discovery"-Klingone aussehen, wenn auch gnädigerweise einer mit Haaren.

Ansonsten ziehen sie echt alle Register, um die alten Fans anzulocken. Aber selbst Data sieht für mich 25 Prozent anders aus - ist das wirklich noch Brent Spiner unter all dem glatten Makeup oder gar der Komplettmaske?
Es ist ja die Zukunft, insofern haben (bzw. hätten) sie leichtes Spiel, was Veränderungen anbelangt, denn dass sich an der Umgebung in 20 Jahren einiges verändert, ist klar und natürlich.
Das war sogar etwas, auf das ich mich bei dieser Serie gefreut habe: die Föderation der Zukunft kennenzulernen; die Siedlungen sind vielleicht ganz nett (bei der einen Szene musste ich an die Ba'ku denken ;)), ansonsten haben wir dunkle Bauten mit Industrieanlagencharme. Aber gut, vielleicht ist das einfach die Optik des Umfeldes, in dem sich die Sternenflotte und die Föderation (von manchem auf der Erde abgesehen) bewegen. Das empfinde ich halt als wenig inspirierend und modern, zumal, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Sternenflotten-"Campus" zwar echt hübsch, aber auch nicht nach 24. / 25. Jahrhundert aussieht.
Dass Data anders aussieht, liegt für mein Dafürhalten einfach daran, dass Brent Spieler halt auch älter geworden und das wirklich nur mit Schminke halbwegs auszugleichen ist ;)

Bernd Schneider von "Ex Astris Scientia" feiert den Trailer ja als Zeugnis dafür, dass es sich nicht um einen Reboot - und ich habe ihn so verstanden, dass er DSC als solchen bewertet -, sondern um originales ST handelt. Ich weiß nicht genau, auf welcher Grundlage er das bewertet, denn echte Gradmesser (die von Dir angesprochenen Klingonen, Toly, wären schätze ich ein derartiger Vergleichsmaßstab) hat der Trailer gar nicht angeboten.
Meinem Gefühl nach hat der Trailer überhaupt kein Star Trek-Feeling vermittelt. Es würde mich wundern, wenn sich Schneider so stark von Stewart, Spiner und Ryan beeindrucken hätte lassen, dass er wirklich meint, sie würden ausreichen, um "genuine unrebooted Star Trek" zu haben.
Wie gesagt - denn das war das, was mich bei DSC ständig gestört hat -... Probleme, (optische und inhaltliche) Änderungen zu früheren Produktionen herzustellen, ergeben sind dann, wenn man in die Zukunft geht (20 Jahre sind ja genug) und nicht ein Prequel macht, von selbst. Aber ist das mit den 25 Prozent wirklich offiziell - und auch für die Picard-Serie?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 22.07.19, 11:29
Brent Spiner soll es sein. ist nur die Frage inwiewit da mit Computertechnik nachgeholfen wurde.

Und nochb ein kleienr Gedankeneinschub für all diejnigen die den ganzen Trailer zu Comichaft fanden.

Das war der Trailer der zur San Diego Comic Con gezeigt wurde. Man hat sich also auch ein wenig an das Zielpublikum angepasst.

Ich musste ehrlich gesagt schon seit dem ersten Trailer an den Logan Film denken
Hmm, okay, da konnten bei mir keine Erinnungen geweckt werden, weil ich den "Logan"-Film gar nicht kenne ;) :duck



Euch ist schon bewusst das wir nicht mehr 1989 haben Star Trek Picard wird kein TNG 2.0. damit lockt man keinen Pakled hinbter ofen vor.
Hast Du mitbekommen, wie die Leute bei der Ankündigung Stewarts, es werde eine neue Serie mit ihm geben, reagiert haben? Und man beachte, wie die Leute reagieren, nur weil Spiner und Ryan im Trailer sind. Mir scheint, der Inhalt ist völlig egal, sofern nur die bekannten Gesichter auftauchen.
Also ich habe den "Hype" um die Ankündigung der Picardserie etwas anders wahrgenommen. Eher dahingehend dass der Forderung der Fans nachgegeben wurde das ST Universum in der Post nemesis ära weiter zu beleuchten. und das scheint die Serie zu tun.

Zitat
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken.
Was das storytelling angeht widerspreche ich dir. Der "Standard" der heutigen Serienlandschaft sind eher miteinander verzahnte Storybögen die meistens über eine Staffel gehen. das hatte TNG damals nicht. Bis auf kleinere Entwicklungen was die CHaraktere doer auch das design angeht kann man TNG auch wild durccheinander schauen. Typisches 80er Jahre serial mit Einzelepisoden eben.

Zitat
Dieser Irrglaube, neu sei autmatisch gut!
ist ein anderes Thema. aber du scheinst ja die Gegenthese dazu vertreten.

Neu ist automatisch schlecht.

Und das ist genauso debattierbar.

Hinzu kommt, dass für mich und auch andere mit denen ich gesprochen /geschrieben habe der Eindruck entsteht und ddas schon seit den JJA Filemen, dass der harte Kern der ST Fans sehr konservativ ist und keine Veränderungen zulassen will. Lustigerweise hat schon TNG unter dem Phänomen bei seiner Ausstrahlung gelitten, da eeinige TOS fans da auch gemecktert haben. wenn es damals Trailer gegben hätte und das Internet zum  diskutieren hätte es auch geheißen: "EIn Klingon auf der Brücke geht gar nicht. Und was soll der alte Mann als Captain."

Zitat
Und wenn man Patrick Stewart in Superheldenfilmen sehen will, dann soll man einfach auf alte oder neue X-Men-Produktionen setzen.
Wie kommst du jetzt auf das dünne Brett dass die Serie in Richtung Superhelden geht?

ich fand man hat im Trailer Picard als Anführer, als mentor und Problemlöser gesehen.
Und das es keine Raumschlachten zu sehen gab, hege ich die Hoffnung dass zumindest manches Mal Probleme mit Worten gelöst werden können.

Von daher: Warten wir die ersten Folgen ab.
Ja nein, dieser Illusion gebe ich mich nicht hin; das habe ich beim ersten JJA-Film gedacht (der mit seinen Brüdern, das ist die Ironie, wahrscheinlich durch DSC und PIC in besserem Licht erscheinen wird), beim zweiten schon nicht mehr aber beim dritten wieder und bei DSC auch. Nee, nee, da kommt keine gewinnende Wende. Nach dem Trailer glaube ich nicht mehr an einen TNG-Spirit in der Serie - und um den würde es gehen, denn sonst hat es keinen Sinn, eine Star Trek-Serie mit Picard zu machen; denn wenn es um die Dekonstruktion einer der prägenden Figuren des Star Trek-Universums gehen sollte, fände ich ein Konzept, in dem Picard zum Beispiel dement wird und mit eindrücklichen Bildern in eine Scheinwelt abdriftet, reizvoller.
[/quote]

Klar von philosphischen Standpunkt wird Picard nicht der bringer. Aber ich ahbe Hoffnung dass die serie mich, ähnlich wie die JJA Filme und auch DSC unterhalten werden. Anders als TNG wo ich mich doch hin und iweder durchqüäle und einzelne Folgen wie "Das Gesetz der Edo" komplett überspringe.

Auf alle Fälle würde TNG bei mir ohne den Star Trek unterbau beim ersten ansehen gnadenlos durchfallen.
Ich gebe ja einer serie immer 3 - 6 Folgen, je nach Umfang der ersten Staffel Zeit mich zu überzeugen. Und wenn nicht schaue ich nicht weiter.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 22.07.19, 21:06
Dave Cullen ist dem neuen Trek seit Abrams' 2009er Reboot bekanntlich nicht gerade freundlich gesonnen. Aber der neue Picard-Trailer stimmt selbst ihn "vorsichtig optimistisch":

http://www.youtube.com/watch?v=1trRpisOLuU (http://www.youtube.com/watch?v=1trRpisOLuU)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 22.07.19, 22:22
Ich wüsste wirklich gerne, was das positive Feedback auf den Trailer hervorruft! Was löst die Freude aus? Wirklich: Was macht den Trailer so toll?

Im Video, das Toly verlinkt hat, wird allen Ernstes als positiv herausgehoben, dass Picard den alten Kommunikator hat. Ein alter Ausrüstungsgegenstand ruft Freude hervor, aber wenn der alte Geist der Serie in der neuen spürbar wäre, würde das niemanden mehr ansprechen?
Dass Annika auftaucht, ist eigentlich ein bisschen merkwürdig. Wenn es sich um die Borg drehen sollte, gibt es eine Verbindung zu ihr, ansonsten aber ist das ein Crossover, das man eher von Fan-Fiction erwarten würde.

Die anderen, skeptischen Punkte in dem Video teile ich. 



Das war der Trailer der zur San Diego Comic Con gezeigt wurde. Man hat sich also auch ein wenig an das Zielpublikum angepasst.
Das klingt nicht unüberzeugend. Vielleicht sind die gezeigten Szenen ja echt nicht repräsentativ. Ich hoffe, dass es so ist.

Also ich habe den "Hype" um die Ankündigung der Picardserie etwas anders wahrgenommen. Eher dahingehend dass der Forderung der Fans nachgegeben wurde das ST Universum in der Post nemesis ära weiter zu beleuchten. und das scheint die Serie zu tun.
Das ist sicher ein gewichtiger Punkt. Aber wenn man bedenkt, wie wenig der Trailer wirklich preisgibt, stehen meiner Wahrnehmung nach immer noch die Personen im Vordergrund. Das ist auch daran abzulesen, wie häufig in Diskussionen / Kommentaren im Netz nur die Namen der Darsteller bzw. ihrer Rollen fallen. Ich lese kaum heraus, was den Leuten wirklich am Trailer gefällt. Sie finden ihn einfach immer nur geil oder sind durch ihn gehypt. Manchmal ein paar Hinweise wie zum Beispiel auf die Borg. Ansonten nur die Personalien. Nichts substanzielles.

Zitat
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken.
Was das storytelling angeht widerspreche ich dir. Der "Standard" der heutigen Serienlandschaft sind eher miteinander verzahnte Storybögen die meistens über eine Staffel gehen. das hatte TNG damals nicht. Bis auf kleinere Entwicklungen was die CHaraktere doer auch das design angeht kann man TNG auch wild durccheinander schauen. Typisches 80er Jahre serial mit Einzelepisoden eben.
[...]
ist ein anderes Thema. aber du scheinst ja die Gegenthese dazu vertreten.

Neu ist automatisch schlecht.
Man hat ja an DSC gesehen, was für ein Selbstläufer der heute gängige Typus des Erzählens ist  ::) ;)
Es ist auch nicht so, dass alle heutigen Serie - oder Konzepte! Wirklich moderne Serien experimentieren nämlich viel mehr mit Stil und Erzählweisen - gleich wären oder auf die durchgänigen Bögen mit ihren gebeutelten, feindlich gesinnten Charakteren setzen würden.
Neu ist alles andere als schlecht. Das Problem mit DSC - und, was ich befürchte, mit PIC auch - ist gerade, dass es nicht wirklich neu und frisch denkt, weil es ein inzwischen konventionelles Konzept einem Franchise überstülpt, das dazu nicht passt.

Hinzu kommt, dass für mich und auch andere mit denen ich gesprochen /geschrieben habe der Eindruck entsteht und das schon seit den JJA Filmen, dass der harte Kern der ST Fans sehr konservativ ist und keine Veränderungen zulassen will.
Deswegen ist es wohl so, dass jede neue Serie alte und neue Fans erst einmal erobert.
Die Frage ist halt, ob einfach alles Star Trek sein kann, sobald nur dieser Namenszug im Titel eines Films oder einer Serie auftaucht.

Wie kommst du jetzt auf das dünne Brett dass die Serie in Richtung Superhelden geht?
Die wenigen Aussagen, auf die sich der Tailer überhaupt stützt, kreieren um Picard und die junge Frau eine Art Erlösermythos. Bei besagter junger Frau handelt es sich offensichtlich um etwas besonderes; etwas nebulöses umgibt sie, andere messen ihr eine besonders große Bedeutung zu, sie befindet sich in Gefahr, man muss ihr helfen, gleichzeitig verfügt sie über außergewöhnliche (körperliche) Fähigkeiten - und es scheint eine große Aufgabe für sie zu geben. Das ist die Art von Rästel, wie es nicht oder zumindest doch eher weniger in der Science Fiction, sondern mehr in der Fantasy oder bei Superhelden üblich ist.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 23.07.19, 10:09
Ich wüsste wirklich gerne, was das positive Feedback auf den Trailer hervorruft! Was löst die Freude aus? Wirklich: Was macht den Trailer so toll?
Ich glaube, es ist die eigene Erwartungshaltung, die schon mal eine Grundlage bildet. Wenn du einenen Nachfolger von TNG erwartest, dann ist es gut möglich dass du enttäuscht wirst.

Aber wenn du eine Fortführung des Star Trek Universum erwartest dann kickt einen das höchstwahrscheinlich schon.

Und dann oist IMO die Musik zu den gezeigten Szenen gut gesetzt.

Zitat
Im Video, das Toly verlinkt hat, wird allen Ernstes als positiv herausgehoben, dass Picard den alten Kommunikator hat. Ein alter Ausrüstungsgegenstand ruft Freude hervor, aber wenn der alte Geist der Serie in der neuen spürbar wäre, würde das niemanden mehr ansprechen?
Es ist das für was er steht. Den interessant ist dass es Picards Movie Kommunikator ist. Also eher eine Rückkehr zu den Filmen bzw. DS9.

Die serie wird vermut lich - und hoffentlich - sehr charakterdriven sein. das impliziert IMO auch der Titel.

Zitat
Dass Annika auftaucht, ist eigentlich ein bisschen merkwürdig. Wenn es sich um die Borg drehen sollte, gibt es eine Verbindung zu ihr, ansonsten aber ist das ein Crossover, das man eher von Fan-Fiction erwarten würde.
Das finde ich gar nicht merkwürdig. Klar muss jede Serie auch für sich stehen können, aber bei einen so großen Universum wie Star Trek sind solche Crossover nicht nur möglich sondern in meien Augen was tolles.

Die DC Serien machen das vor, wie es geht. Das jährliche Crossoverevent über alle vier Serien (Arrow, Flash, Supergirl und Legends) sind jedes Jahr ein Highlight. und auch die kleineren Crossover machen Spaß. das ist dann eben keine FanFiction sondern eher Futter für die Fans. Und angesichts des Alters der meisten recken der 24. JH. serien werden so sowieso nicht viel Auftreten.

Und auch ST hatte immer mal wieder kleinere Crossover. das MHN auf der ENT E in FC, geordi als Captain der Challenger in Voyager., der Weidervereingt zweiteiler. Das hätte man eigentlich viel mehr nutzen müssen.

Zitat
Das war der Trailer der zur San Diego Comic Con gezeigt wurde. Man hat sich also auch ein wenig an das Zielpublikum angepasst.
Das klingt nicht unüberzeugend. Vielleicht sind die gezeigten Szenen ja echt nicht repräsentativ. Ich hoffe, dass es so ist.

Also ich habe den "Hype" um die Ankündigung der Picardserie etwas anders wahrgenommen. Eher dahingehend dass der Forderung der Fans nachgegeben wurde das ST Universum in der Post nemesis ära weiter zu beleuchten. und das scheint die Serie zu tun.
Das ist sicher ein gewichtiger Punkt. Aber wenn man bedenkt, wie wenig der Trailer wirklich preisgibt, stehen meiner Wahrnehmung nach immer noch die Personen im Vordergrund. Das ist auch daran abzulesen, wie häufig in Diskussionen / Kommentaren im Netz nur die Namen der Darsteller bzw. ihrer Rollen fallen. Ich lese kaum heraus, was den Leuten wirklich am Trailer gefällt. Sie finden ihn einfach immer nur geil oder sind durch ihn gehypt. Manchmal ein paar Hinweise wie zum Beispiel auf die Borg. Ansonten nur die Personalien. Nichts substanzielles.

Wie bereits ausgeführt, den meisten sind die Charaktere wichtiger als die Story. Bei dir ist es umgekehrt. Und deswegen scheint dich der Trailer nicht anzusprechen.

Zitat
Zitat
TNG mag in mancherlei Hinsicht gealtert sein (Wesleys Pullover sind es jedenfalls), aber das Storytelling von damals muss sich nicht verstecken.
Was das storytelling angeht widerspreche ich dir. Der "Standard" der heutigen Serienlandschaft sind eher miteinander verzahnte Storybögen die meistens über eine Staffel gehen. das hatte TNG damals nicht. Bis auf kleinere Entwicklungen was die CHaraktere doer auch das design angeht kann man TNG auch wild durccheinander schauen. Typisches 80er Jahre serial mit Einzelepisoden eben.
[...]
ist ein anderes Thema. aber du scheinst ja die Gegenthese dazu vertreten.

Neu ist automatisch schlecht.
Man hat ja an DSC gesehen, was für ein Selbstläufer der heute gängige Typus des Erzählens ist  ::) ;)
Es ist auch nicht so, dass alle heutigen Serie - oder Konzepte! Wirklich moderne Serien experimentieren nämlich viel mehr mit Stil und Erzählweisen - gleich wären oder auf die durchgänigen Bögen mit ihren gebeutelten, feindlich gesinnten Charakteren setzen würden.
Neu ist alles andere als schlecht. Das Problem mit DSC - und, was ich befürchte, mit PIC auch - ist gerade, dass es nicht wirklich neu und frisch denkt, weil es ein inzwischen konventionelles Konzept einem Franchise überstülpt, das dazu nicht passt.
Die meisten modernen Serien brauchen eine halbe bis eine ganze Staffel um ihre Art des Erzählens zu finden. das war auch bei DSC so und kömnnte durchaus auch bei PIC (gutes Kürzel) so werden.

Zitat
Hinzu kommt, dass für mich und auch andere mit denen ich gesprochen /geschrieben habe der Eindruck entsteht und das schon seit den JJA Filmen, dass der harte Kern der ST Fans sehr konservativ ist und keine Veränderungen zulassen will.
Deswegen ist es wohl so, dass jede neue Serie alte und neue Fans erst einmal erobert.
Genau. und deshlab gebe ich jeder Serie die mich vom grundthema interessiert eine halbe Staffel zeit mich im Detail zu überzeugen. Vom Trailer her ist das einfach unmöglich.

Zitat
Die Frage ist halt, ob einfach alles Star Trek sein kann, sobald nur dieser Namenszug im Titel eines Films oder einer Serie auftaucht.
Wobei man eben auch die gegenfrage stellen muss, was für einen persönlich Star Trek ist. Und die Antwort kann unterschiedlich ausfallen. Oder wie ich gerne sage: Frag 8 Star Trek Fans, was für sie Star trek bedeutet und du bekommst 11 verschiedene Antworten.

Zitat
Wie kommst du jetzt auf das dünne Brett dass die Serie in Richtung Superhelden geht?
Die wenigen Aussagen, auf die sich der Tailer überhaupt stützt, kreieren um Picard und die junge Frau eine Art Erlösermythos. Bei besagter junger Frau handelt es sich offensichtlich um etwas besonderes; etwas nebulöses umgibt sie, andere messen ihr eine besonders große Bedeutung zu, sie befindet sich in Gefahr, man muss ihr helfen, gleichzeitig verfügt sie über außergewöhnliche (körperliche) Fähigkeiten - und es scheint eine große Aufgabe für sie zu geben. Das ist die Art von Rästel, wie es nicht oder zumindest doch eher weniger in der Science Fiction, sondern mehr in der Fantasy oder bei Superhelden üblich ist.
Die Auserwählten Storyline bzw. dieses Lehrer - Schüler Verhältnis findet man eigentlich in jedem Genre. weil es den Vorteil hat, dass man so tun kann als hätte man ein komplexes Universum aber es gleichzeitig jemanden gibt, den man alles erklären muss, wodurch man auch den Zuschauern vieles erklärt ohne alteingessessenen Kennern vor den Kopf zu stoßen.

Das ist also ein ganz klassischer banaler und manchmal auch doch etwas überanspruchter Kniff des Erzählens.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 23.07.19, 10:29
Also das Storytelling von TNG war eher die "entschärfte" Variante von Outer Limits, Twilight Zone und Co, in der Form, dass man zwar moralische Geschichten erzählte, aber meist auf die "böse Überraschung am Ende" verzichtete. Die einzige Folge, wo Ich das Wort "Böse Überraschung" verwenden würde, wäre die TOS Folge "Bele Jagt Lokai".

Wenn man gewisse Dinge so "sehr zuspitzen" würde, mit solchen Twist, könnte ein neues TNG wahrscheinlich schon einschlagen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 23.07.19, 23:32
Es täte mir leid, wenn die von mir ausgelöste Diskussion den eigentlichen Austausch über den Trailer behindern würde, denn eigentlich gäbe es da schon viel, worüber man sich unterhalten könnte. Vor der anderen Diskussionen also ein paar Fragen, wie Ihr den Inhalt interpretieren würdet...

Ein großer Punkt ist ja wohl, um welchen Androiden es sich in der "Schublade" eigentlich wirklich handelt!
Einige vermuten ja, dass es Data ist - andere widersprechen, weil es schwer vorstellbar ist, dass er die "Scimitar"-Explosion derart überstanden haben kann. Was meiner Meinung nach gegen B4 spricht, ist, dass der Rumpf nur einen Oberarmansatz hat. Hätte man also B4 auseinandergenommen, würde ich eigentlich ein symmetrischeres Ergebnis erwarten.

Und was sind Eure Theorien zur Frage, wer die junge Frau nun eigentlich ist?




Ich glaube, es ist die eigene Erwartungshaltung, die schon mal eine Grundlage bildet. Wenn du einenen Nachfolger von TNG erwartest, dann ist es gut möglich dass du enttäuscht wirst.
Na ja, es geht hier ja nicht um mich. Warum ich enttäuscht bin, weiß ich ;) (Und ich habe keinen Nachfolger von TNG erwartet, sondern eine Serie, die sich in der Tradition von TNG sieht).
Ich wollte ja hören, was am Trailer zu gefallen weiß.

Aber wenn du eine Fortführung des Star Trek Universum erwartest dann kickt einen das höchstwahrscheinlich schon.
Hmm, okay. Aber dann hatte der Trailer wahrscheinlich leichtes Spiel. Denn egal, in welche Richtung die Macher gegangen wären, es wäre eine Fortführung gewesen.

Und dann oist IMO die Musik zu den gezeigten Szenen gut gesetzt.
Ah, okay, dann ist es vielleicht auch einfach eine Zustimmung für den Trailer (und weniger schon für die Serie)? Wobei ich dann immer noch glaube, dass die Figuren / Schauspieler einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung hatten.

Das finde ich gar nicht merkwürdig. Klar muss jede Serie auch für sich stehen können, aber bei einen so großen Universum wie Star Trek sind solche Crossover nicht nur möglich sondern in meien Augen was tolles.

Die DC Serien machen das vor, wie es geht. Das jährliche Crossoverevent über alle vier Serien (Arrow, Flash, Supergirl und Legends) sind jedes Jahr ein Highlight. und auch die kleineren Crossover machen Spaß. das ist dann eben keine FanFiction sondern eher Futter für die Fans. Und angesichts des Alters der meisten recken der 24. JH. serien werden so sowieso nicht viel Auftreten.
Da hätten wir schon wieder die Verbindung zur Comic-Welt  :-\
Crossover machen ein Universum halt leider ziemlich klein und das Ganze kann dadurch auch erzwungen wirken.

Wie bereits ausgeführt, den meisten sind die Charaktere wichtiger als die Story. Bei dir ist es umgekehrt. Und deswegen scheint dich der Trailer nicht anzusprechen.
Ich bitte aber auch nicht zu vergessen, dass ich Charaktere auch nicht unbedingt als unwichtig empfinde: die Story, ein echter Plot, sind mMn die wichtigste Grundlage für die Figuren, damit sie sich wirklich entfalten und entwickeln können. Das ist auch der Ansatz, den ich bei der Satyr-Reihe verfolge und Episoden wie zum Beispiel "Blasses Gelb" bedienen sich genau dieses Prinzips.
Es ist also meiner Ansicht nach dann besonders wichtig, eine kluge, strapazierfähige Story zu entwickeln, damit man wirklich was mit den Figuren machen.
Der Punkt, den meisten seien Charaktere wichtiger als die Story, spräche dann aber auch dafür, dass der Trailer so positiv aufgenommen wird, einfach weil nicht nur Stewart (den man erwarten konnte ;)), sondern auch Ryan und Spiner darin auftauchen.

Wobei man eben auch die gegenfrage stellen muss, was für einen persönlich Star Trek ist. Und die Antwort kann unterschiedlich ausfallen. Oder wie ich gerne sage: Frag 8 Star Trek Fans, was für sie Star trek bedeutet und du bekommst 11 verschiedene Antworten.
Ein positiver Blick auf die Zukunft scheint nicht mehr sehr hoch im Kurs zu stehen, aber ich weiß, dass das trotzdem ein Faktor ist, der TNG auch nach dreißig Jahren sehr attraktiv macht. Ich kenne eine Amerikanerin, die TNG richtig gut findet - und sie ist jünger als wir und hat die Serie auch erst vor wenigen Jahren entdeckt; so etwas wie Nostalgie spielte also keine Rolle. Weder das Prinzip, dass fast jede Folge für sich steht, noch die positive Ausstrahlung und die fehlenden Konflikte zwischen den Personen störten sie - mir scheint, dass fast das Gegenteil der Fall war; sympathische Charaktere in interessanten Geschichten hat sie womöglich in anderen, modernen Serien vermisst.



Wenn man gewisse Dinge so "sehr zuspitzen" würde, mit solchen Twist, könnte ein neues TNG wahrscheinlich schon einschlagen.
Das sehe ich ähnlich. Man müsste es mit Twists nicht übertreiben, aber Überraschungsmomente können wirklich viel ausmachen, auch zusammen mit optischer Frische.
Hinzu kommt, dass es vielleicht auch schon eine Art Sättigung mit so etwas wie Superheldenfilmen und düsteren Drama-Serien gibt. Sie sind so zur Gewohnheit geworden, dass sie immer noch erfolgreich sind, auch mangels Alternative. Aber es wird auch einen Gegentrend geben und es würde gut zu ST passen, wenn es ihn auslösen würde.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 24.07.19, 10:39
Ich fand den Trailer jetzt nicht so schlecht.
Ich hege sogar die Hoffnung, dass es sich nicht um das Abramsverse handelt, denn die Zerstörung von Romulus ist nur der Punt gewesen an dem sich die Zeitlinien getrennt haben. Ob es Picard und die TNG in diesem Universum überhaupt so gegeben hätte ist unwahrscheinlich, da sich die Beziehungen in der alternativen Zeitlinie verändert haben und daraus andere Entwicklungen entstehen.

Dafür spricht auch das Auftauchen von Seven of Nine, es scheint so, als sei die Zeit im Prime Universum einfach weitergelaufen.

Hier noch mal eine schöne Analyse des Trailers:

http://kosmos.welt.de/2019/07/star-trek-picard-was-uns-trailer-und-comiccon-panel-verraten/ (http://kosmos.welt.de/2019/07/star-trek-picard-was-uns-trailer-und-comiccon-panel-verraten/)

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 24.07.19, 10:44
Ich hege sogar die Hoffnung, dass es sich nicht um das Abramsverse handelt, denn die Zerstörung von Romulus ist nur der Punt gewesen an dem sich die Zeitlinien getrennt haben.

Picard spielt definitiv im originalen Universum, ganz einfach darum, weil CBS nicht die Rechte für das Abrams Universum hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 24.07.19, 18:13
Im großen und ganzen bin ich durch den Trailer neugierig  auf die Serie geworden. Das es keine TNG-Kopie werden wird, war mir von Anfang an klar. Erst dachte ich, das Picard versucht die Zerstörung von Roumulus zu verhindern. Aber das scheint, durch den weiter oben verlinkten Artikel widerlegt zu sein. Außer er unternimmt eine Zeitreise, vor der Zerstörung von Romulus um diese zu verhindern. Dadurch geräht Nero nicht in die Vergangenheit und zerstört somit nicht die Kelvin. Denn ich finde der eine Romulaner, mit dem Picard spricht sieht Nero sehr ähnlich.

Mit einem weiteren Designbruch habe ich gerechnet. Das kann ich durchaus akzeptieren, da es in der Zukunft spielt. Designbrüche hatten wir schon oft. TOS zu MOV z.B. Oder das der BoP aus ST3 in ST4 innen auf einmal ganz anders aussieht. Darüber beschwert sich heute auch keiner mehr.

Also ich gebe der Serie eine Chance.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 07.08.19, 11:09
Anscheinend macht CBS es neuerdings wie bei STAR WARS, wo die aktuellen Romane und Comics (bis hin zu den Spielen) ebenso zum offiziellen Canon zählen wie die Filme und Serien.
Auf jeden Fall sieht es so aus, als müsse man nicht weniger als drei Prequel-Comics und einen Prequel-Roman lesen, um die neue Picard-Serie vollständig verstehen zu können:

http://www.youtube.com/watch?v=tDP5buDjILQ (http://www.youtube.com/watch?v=tDP5buDjILQ)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 07.08.19, 11:36
Nun, dass wir Comics und Bücher als Hintergrundquellen zu den Filmen bekommen haben ist nichts neues. Zur Abrams Film-Reihe gab es die Countdown und Nero Comics, und auch zu Disco gab es bereits drei Bücher die die Hintergrundgeschichte erzählen sollte. Zumindest die Countdown Comics sollten Canon sein, sind aber mit der Picard Serie wieder ins Nirvana geschossen worden. Auch die drei Disco Bücher sollten eigentlich offizielles Beiwerk werden, indem der Autor Infos über den Verlauf der Serie bekommen hatte um nichts falsches zu schreiben. Tja, die zweite Disco Staffel hat das alles torpediert, bis hin zu Namen der Charaktere.
Ich bezweifle, das wir jemals soetwas wie "Canon-Bücher" bekommen. Canon ist das was man auf dem Bildschirm sieht, nichts anderes.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 27.08.19, 13:43
Was man über die neue Serie so zu lesen bekommt (https://www.moviepilot.de/news/star-trek-alle-infos-zur-neuen-picard-serie-mit-patrick-stewart-1116836), klingt wie eine Abwandlung von Star Trek Renegates oder vieleicht hat man sich auch etwas von Star Fury abgekuckt, soll ja inzwischen Mode bei Paramount sein :Ugly.

Ich werde mir es trotzdem ansehen (aber nicht auf Amazon Prime), obwohl die Serie in der Prime Timeline von Star Trek angesiedelt ist und damit Discovery mitbeinhaltet.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 05.10.19, 20:18
Ein neuer Trailer hat das Licht der Welt erblickt.
Ich muss sagen, meine Hoffnung wächst.
https://www.youtube.com/watch?v=cgOtYFaqZic&feature=share&fbclid=IwAR27zvFpg6cPghYeXpZ5cFRs6BbkxjYFY571tHnZpKeFMTq_aUpTk5AkVmY

Gruß
J.J.
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Beitrag von: Alexander_Maclean am 05.10.19, 20:24
Ich finde den Trailer auch klasse.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 05.10.19, 20:42
Gefällt mir sehr.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 05.10.19, 20:49
Mir gefällt was ich sehe. Ich mag den nostalgischen Einfluss. Ich hoffe auf ein Kontrastprogramm zu Disco.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 05.10.19, 20:49
Na ja, die Dynamik zwischen Picard, Troi und Riker ist wunderbar mitanzusehen und Stewart ist und bleibt ein großartiger Schauspieler.
Ansonsten steht da ein Abenteuer bevor, für das ich mich derzeit noch Null begeistern kann; traurig, dass Picard keine interessante Aufgabe bekommen wird.

Das Protagonistenschiff - wenn man es so nennen kann und der Trailer hier keine falschen Zusammenhänge darstellt - ist ein Totalausfall, aber vielleicht bekommt man ja am Rande noch irgendwelche inspirierenden Designs zu sehen.
Apropos Schiffe: das "antik" aussehende romulanische Schiff wirft Fragen auf.

24. Januar... Nach dem letzten Stand, den ich hatte, sollte die Serie noch in diesem Jahr anlaufen. Na ja, die paar Wochen fallen natürlich wirklich nicht ins Gewicht, vor allem bei einer Serie, die von ein paar melancholischen Momenten abgesehen Stand jetzt mMn nichts zu bieten haben wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 06.10.19, 10:14
Der Trailer zeigt quasi alles, was Ich schon seit mehr als 8 Jahren vermutete, was Picards "letzte Mission" sein wird. Ich hab irgendwie immer vermutet, dass Picards "Ende" sein wird, dass die Föderation die Ideale verrät, für die insbesondere Picard stand, Picard alles Ansehen verliert und er in einer Außenseiter Position dann die Föderation dadurch rettet, dass er ihnen die Ideale zurück bringt.

Irgendwie war dies für mich immer das logischste Finale für Picard. Das war immer das, was für den am meisten Sinn machte.

Und 24. Januar. Ich glaube, man hat das Datum wegen der 24 gewählt, weil Picard das Gesicht des 24. Jahrhunderts war.
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Beitrag von: Sg Trooper am 06.10.19, 12:11
Ich kann Max nur beipflichten.
Die Chemie zwischen den alten Charakteren stimmt, der Rest des Trailers wirkt für mich eher wie das abhaken einer Checkliste.
Ansonsten setzt der Trailer mehr auf der Gefühls Schiene an, anstatt auf Substanz zu setzen. Eine wild um sich schiessende Seven of Nine und ein Picard der eine Admirälin zur Sau macht inklusive.
Man merkt dem Trailer an das er versucht gewisse Knöpfe zu drücken. Bei mir funktioniert das nicht unbedingt. Liegt wohl daran das ich kurz vorher den Trailer zu Disco Staffel 3 gesehen und beschlossen habe die Serie in meinen geistigen Giftschrank zu schliessen.
Ich werde jedenfalls wegen Picard kein Amazon Prime Abo abschliessen, und die Serie erst mal bei einem Freund schauen.

         
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Beitrag von: drrobbi am 06.10.19, 14:35
Ich muss auch sagen das der Trailer zu Discovery Staffel 3 bei mir, na ja sagen wir mal, ein wenig Bauchschmerzen ausgelöst hat. Eine Zukunft in der die Föderation nicht mehr wirklich existent ist? Sehr fragwürdig, wobei wir doch durch Zeitsprünge in VOY wissen das die Föderation im 29. Jahrhundert noch existiert und sogar Zeitreisen als Mittel einsetz werden um den Frieden zu wahren. Und nun soll sich das komplett geändert haben? Wieder so ein Ding wo ich denke das man zuviel zusammendoktert um an sein Ziel zu kommen. So ähnlich wie das Ende von Staffel 2, einfach nur armseelig. Auch in ENT wird so weit ich mich nicht vertue erwähnt, das die Föderation im 31. jahrhundert groß und Einflussreich ist, das wäre wohl nicht so wenn diese erst wenige Jahre vorher wieder "repariert"´wurde währe. Ich befürchte hier wieder Logik-Löcher ohne Ende.

Was Picard angeht, hat der neue Trailer bei mir genau das Gegenteil ausgelöst. Zugegeben das der Style des Trailers ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, aber ich hoffe das man nicht den selben Fehler macht wie bei Disco, das würde echt alles versauen. Das wir Riker und Troi wiedersehen, find ich klasse. Aber ich denke das werden nur kleine Gastrollen sein, wobei es sich ja im Grund um die Romulaner, Borg und diese Frau handelt, die Picard um Hilfe bittet.

Was einen Admiral zusammenscheißenden Picard angeht, ich finde das ist genau das was Picard ausmacht, er weiß was er will und er weiß was er für die Födertion getan hat und selbst ein Admiral ist für ihn kein Hinderniss. Zumal ich denke das Picard selbst eigentlich den Rang eines Admirals haben müsste, bin mal gespannt was wir dazu noch erfahren werden.
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Beitrag von: Sg Trooper am 06.10.19, 16:00
Ja es macht den Charackter eines Picard aus jemanden der entgegen seinen Überzeugungen handelt runterzumachen. Wir kennen aber nicht den Grund.
Was das Thema Rang anbelangt, die Admirälin erwähnt das dies nicht mehr sein Haus wäre wo er den lauten macht. Entweder bezieht sie sich allgemein auf die Sternenflotte oder er war tatsächlich irgendwann im Range eines Admirals. Entschied sich aber irgendwann aufzuhören. Da ist der Anfang des Trailers ganz interessant wo man einen Angriif auf einen Planeten sieht. Steht wohl irgendwie im Zusammenhang mit dem ganzen. Na ja es ist kurz nach meinem Geburtstag wenn Picard anläuft. Mal sehen ob es ein verspätetes Geburtstags Geschenk ist was mit CBS bereitet oder nicht.           
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Beitrag von: SSJKamui am 06.10.19, 20:39
Ich muss auch sagen das der Trailer zu Discovery Staffel 3 bei mir, na ja sagen wir mal, ein wenig Bauchschmerzen ausgelöst hat. Eine Zukunft in der die Föderation nicht mehr wirklich existent ist? Sehr fragwürdig, wobei wir doch durch Zeitsprünge in VOY wissen das die Föderation im 29. Jahrhundert noch existiert und sogar Zeitreisen als Mittel einsetz werden um den Frieden zu wahren. Und nun soll sich das komplett geändert haben? Wieder so ein Ding wo ich denke das man zuviel zusammendoktert um an sein Ziel zu kommen. So ähnlich wie das Ende von Staffel 2, einfach nur armseelig. Auch in ENT wird so weit ich mich nicht vertue erwähnt, das die Föderation im 31. jahrhundert groß und Einflussreich ist, das wäre wohl nicht so wenn diese erst wenige Jahre vorher wieder "repariert"´wurde währe. Ich befürchte hier wieder Logik-Löcher ohne Ende.

Discovery Trailer fand ich auch mehr als klischeehaft. Held kommt in Zukunft und da ist aus irgendeinem Grund alles kaputt. Das hat man bei X Men, Star Trek und vielem Anderen schon so oft gesehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: CptJones am 06.10.19, 20:45
Gerade durch Zufall auf youtube über folgendes Video gestolpert.
In diesem taucht ja eine junge Frau auf, die Picard um Hilfe bittet. In diesem Video wird der Umstand behandelt, dass diese junge frau Picards Tochter sein soll.

Mehr dazu im Video selbst.

https://www.youtube.com/watch?v=KfJUeez2DgI (https://www.youtube.com/watch?v=KfJUeez2DgI)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 06.10.19, 21:08
Der Trailer zu Disco Staffel 3 sieht so was von nach Andromeda aus. Zumindestens hätten sie dann bei Meister Roddenberry höchstpersönlich geklaut. Was die ganze Sache nicht besser macht.
Mit Staffel 3 von Disco setzen sie der ganzen Burnham Story wohl die Krone auf. sie wird wohl dort wie eine Auserwählte behandelt. Ok das haben sie schon in der ganzen Serie gemacht. Wie schon geschrieben werde ich diesen Mist mir erst mal nicht ansehen. Nö no nein.
@cptJones. Das selbe Video vom Popcast habe ich auch gesehen, und ihre Argumentation ist ziemlich schlüssig. Wäre ja schon als kreativ zu nennen, wenn es so käme.
           
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 06.10.19, 21:09
Genereller Hinweis: Es wäre gut, wenn über den DSC-Season-3-Trailer im DSC-Forum (weiter)diskutiert werden würde.



Der Trailer zeigt quasi alles, was Ich schon seit mehr als 8 Jahren vermutete, was Picards "letzte Mission" sein wird. Ich hab irgendwie immer vermutet, dass Picards "Ende" sein wird, dass die Föderation die Ideale verrät, für die insbesondere Picard stand, Picard alles Ansehen verliert und er in einer Außenseiter Position dann die Föderation dadurch rettet, dass er ihnen die Ideale zurück bringt.
Hmm, "Star Trek: Insurrection"? ;)



Die Chemie zwischen den alten Charakteren stimmt, der Rest des Trailers wirkt für mich eher wie das abhaken einer Checkliste.
Ansonsten setzt der Trailer mehr auf der Gefühls Schiene an, anstatt auf Substanz zu setzen.
Das finde ich treffend beobachtet. Noch arbeiten die PIC-Trailer viel damit, an die Nostalgie der ST-Fan zu appellieren, aber ich würde schätzen, dass sich das vielleicht schon nach dem Piloten wieder gegeben hat, denn ich würde es Stand jetzt so einschätzen, dass der Data-Traum und das Rike/Troi-Wiedersehen nicht über die Staffel gedehnt werden.
Es ist halt so schade, dass sie sich für den Rest nichts ausgedacht haben, was die nötige Größe besitzt und trotzdem nicht aus dem Baukasten von Superheldenfilmen stammt :(

Ansonsten setzt der Trailer mehr auf der Gefühls Schiene an, anstatt auf Substanz zu setzen. Eine wild um sich schiessende Seven of Nine und ein Picard der eine Admirälin zur Sau macht inklusive.
Oh ja, die schießende Annika Hansen ist absolut lächerlich - übelster Kindergarten. Als ob jemand, der es nicht wirklich kann und nur über Spielzeugausrüstung verfügt, versucht, eine Szene aus einem Action-Film wie "Terminator" nachzuspielen.  :tongue:



Was Picard angeht, hat der neue Trailer bei mir genau das Gegenteil ausgelöst. Zugegeben das der Style des Trailers ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, aber ich hoffe das man nicht den selben Fehler macht wie bei Disco, das würde echt alles versauen.
In die Falle ist man glaube ich aber getappt. Man schaue sich die Trailer an und tue so, als kennte man die Beteiligten gar nicht; der letzte Punkt ist wichtig, weil Figuren natürlich Serien repräsentieren. So und jetzt nehme man den Inhalt wahr. Strahlt das das Lebensgefühl von TNG aus (oder doch vielmehr das von DSC)? Mir geht es nicht darum, dass die Technik oder die Kostüme oder andere Schauwerte dem Stand der 80er und 90er entsprechen sollen. Nein, nein. Aber im Vorfeld hieß es - auch und gerade von Stewart -, man vergesse den Geist der Serie (also TNG) nicht. Doch, doch, der ist schon total vergessen, denn der Geist von TNG war nicht, das Gute aufbauen, etablieren oder wieder suchen zu wollen - das ist das Motiv von DSC! Der Geist von TNG war der einer gesetzten Utopie, die ihre hehren Qualitäten missionierend nach außen trug (was man auch kritisieren darf) und sich von außen und von innen schon immer wieder herausgefordert sah, aber mit erwachsenen Mitteln darauf reagierte. Davon steckt doch nichts im Trailer.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: The Animaniac am 07.10.19, 04:21
Ich finde es recht selbstgefällig so hart über etwas zu urteilen was man noch gar nicht gesehen hat.Man sollte froh sein
das Patrick Steward in seinem Alter noch einmal antritt um Jean Luc Picard zu spielen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 07.10.19, 08:13
Selbstgefällig ist vielleicht der faksche Ausdruck. Eher eine verklärte Sucht auf TNG.

Man hat von Picard das Bild des weisen unfehlbaren Anführer, der alle Probleme mut Diplomatie löst.

Ich selber mache zurzeit einen langsamen Rerun der Serie azf Netflix undda falken mir Dinge auf wo ich nur denke "Et tu Jean Luc."

So zum Beispiel " Die Zukunft schweigt". Da schießt er mit einen Phaser auf sein zukünftiges Ich. Und die Reaktion von Pulaski kann man dahingehend interpretieren, dass es eine tödliche Stufe war.

××××××××

Letztlich bleiben noch etliche Fragen unbeantwortet. So zum Beispiel wieso Picard der Frau hilft.
Und auch die Szene mit der aus allen Rohren feuernden Seven of Nine ist so sehr aus dem Kontext der Story gerissen, dass man gar nicht beurteilen kann ob das nicht doch einen Sinn ergibt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 07.10.19, 09:53
Ich finde es recht selbstgefällig so hart über etwas zu urteilen was man noch gar nicht gesehen hat.Man sollte froh sein
das Patrick Steward in seinem Alter noch einmal antritt um Jean Luc Picard zu spielen.

Weniger selbstgefällig, mehr enttäuscht von dem, was der Trailer so als Richtung für den Film vorgibt. Picard aus TNG war kein wilder Raufbold oder Actionheld ala Schwarzenegger, er war als Diplomat bekannt und geliebt. Ebenso war TNG eben mehr darauf aus, wie man die Probleme mit möglichst wenig Waffengewalt und FSK18 (Splatter)action lösen kann, mehr Entdeckung.
Ein Trailer gibt nunmal aber einen Grundton wieder, er zeigt, welche Richtung ein Film gehen soll. Vergleiche einfach einen jüngsten Terminator trailer mit dem Trailer vom neuen Joker (btw. der Film soll hammermäßig gut sein), Aus beiden können wir ableiten, auf was für eine Art von Film wir uns einlassen.

Nun ists nur noch eine simple Frage: Kommt irgendein TNG Feeling bei dem neuen Trailer auf?

Nope.

Picard ist zwar da, aber TNG? Fehlanzeige. Sieht bisher eher wie ein weiterer Actionfilm im ST-Universum aus, und der letzte davon, Beyond, war eine ziemliche Enttäuschung für mich, um nicht zu sagen, ein Totalreinfall.


Und warum soll man darüber froh sein, das Patrick Steward nochmal als  Picard die große Leinwand betritt? Darüber bin ich nur in dem Fall froh, wenn es Picard gerecht wird, und er nicht irgendwie umgekrempelt, oder nur als Publikumsmagnet benutzt wird, weil der Film ohne ihn und den Nostalgiefaktor bestenfalls mittelmäßig wäre.
Sorry, aber wenn Picard der einzige Lichtblick im Film wäre, wäre ich nicht darüber froh, das sich Patrick Steward dafür hergegeben hat (siehe dazu, was aus Luke Skywalker gemacht wurde, so als absolutes Negativbeispiel).
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 07.10.19, 11:34
Ich finde es recht selbstgefällig so hart über etwas zu urteilen was man noch gar nicht gesehen hat.
Ich verstehe, dass meine Meinungsäußerung sehr hart rüberkommt; sollte sie zu harsch klingen, täte es mir leid. Aber ich habe über die Jahre einen Teil meiner Naivität in Bezug auf solche Dinge abgelegt und muss auch gestehen, dass ich über die Richtung, in der die Fersehmacher wirken, schon eher enttäuscht bin.
Es stimmt natürlich, dass ich die Serie noch nicht gesehen habe; es begegnet einem oft das Argument, es sei ja nur der Trailer. Aber die Erfahrungen, die ich gemacht habe, gehen dahin, dass Trailer zwar verdichten und zuspitzen und an einigen Stellen falsche Zusammenhänge erzeugen, aber nicht, hmm, wirklich lügen. Deswegen ist es durchaus berechtigt, einen Trailer als Grundlage für eine erste Beurteilung herzunehmen, finde ich.

Man sollte froh sein das Patrick Steward in seinem Alter noch einmal antritt um Jean Luc Picard zu spielen.
Ich finde es beeindruckend, dass Stewart diesen Schritt gegangen ist. An sich teile ich in diesem Punkt aber die Ansichten Suthriels; er hat das mMn sehr gut und passend beschrieben.
Ich schätze schon, dass davon auszugehen ist, dass Stewart ein wenig ein Auge darauf haben wird, was mit "seinem Picard" passiert. Aber bei der Grundausrichtung der Serie wurde scheinbar eben nichts vom TNG-Geist rübergerettet. Natürlich kann einem auch das egal sein, sofern nur Stewart als ein Picard dort zu sehen ist. Er würde in jedem Umfeld noch irgendwie sehenswerte Szenen produzieren. Aber trotzdem bahnt sich hier nach dem, was bis jetzt zu sehen war, eben ein generischen Serienprodukt unserer Zeit an und das ist eher ernüchternd, finde ich.

Vielleicht ist die Zeit, in der man Geschichten und Figuren beschreibt wie in TNG vorbei, aber dann gibt es schlicht auch keinen Grund, weitere Geschichten mit TNG-Figuren zu erzählen.



Selbstgefällig ist vielleicht der faksche Ausdruck. Eher eine verklärte Sucht auf TNG.
Das ist doch relativ natürlich. Bei Patrick Stewart in Kombination mit Jean-Luc Picard möchte man natürlich TNG und nicht "Game of Thrones" haben.

Man hat von Picard das Bild des weisen unfehlbaren Anführer, der alle Probleme mut Diplomatie löst.

Ich selber mache zurzeit einen langsamen Rerun der Serie azf Netflix undda falken mir Dinge auf wo ich nur denke "Et tu Jean Luc."

So zum Beispiel " Die Zukunft schweigt". Da schießt er mit einen Phaser auf sein zukünftiges Ich. Und die Reaktion von Pulaski kann man dahingehend interpretieren, dass es eine tödliche Stufe war.
Ja aber das ist doch interessantes Beispiel. "Die Zukunft schweigt"! Das war noch eine inspirierende Geschichte! Mal sehen, ob sich die neue Picard-Serie für derartige Begegnungen mit dem Unbekannten Zeit nehmen wird, denn eins ist klar: PIC hat mit der jungen Frau, den Romulanern und den Borg-Elementen eine klare Agenda, an der man sich entlanghangeln wird.



Letztlich bleiben noch etliche Fragen unbeantwortet. So zum Beispiel wieso Picard der Frau hilft.
Und auch die Szene mit der aus allen Rohren feuernden Seven of Nine ist so sehr aus dem Kontext der Story gerissen, dass man gar nicht beurteilen kann ob das nicht doch einen Sinn ergibt.
Hmm, das ist das "Lustige"... ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich bin im Moment überhaupt nicht neugierig, wer diese junge Frau ist und warum sie bedroht wird und erst recht nicht, warum sie so wichtig sein soll. Dasselbe gilt für Hansen: Warum sie feuert, interessiert mich einfach nicht. Wie weiter oben erwähnt, stelle ich mir da eher die Frage, warum das romulanische Schiff ein Design hat, wie man es bei TOS erwarten würde. Aber dieses Sich-Wundern ist nichts, was substantiell mit der Serie und ihrer Ausrichtung zu tun hat, sondern liegt lediglich daran, dass ich mich für Raumschiffe begeistern kann.



Picard aus TNG war kein wilder Raufbold oder Actionheld ala Schwarzenegger, er war als Diplomat bekannt und geliebt. Ebenso war TNG eben mehr darauf aus, wie man die Probleme mit möglichst wenig Waffengewalt und FSK18 (Splatter)action lösen kann, mehr Entdeckung.
Das entspricht auch meiner Wahrnehmung.
Schwierig ist auch das gesamte Ensemble. Es ist eine zusammengestellte Superheldentruppe - nicht Superhelden in dem Sinne, dass jeder bestimmte Kräfte hat, die er bzw. sie beitragen kann; gut, auch das wird uns erwarten, aber in einem normalen Sci-Fi-Maßstab und nichts übersinnliches - wobei ich da bei der jungen Frau noch so meine Sorgen habe, denn trüge sie nichts Außerordentliche in sich, gäbe es auch keinen Grund, so ein Aufheben um sie zu machen. Picard mag noch was von der alten Aura haben, aber durch die anderen Elemente, die im Trailer zu sehen sind, wird die Serie wohl kaum etwas von dem besitzen, was TNG faszinierend machte.

Ein Trailer gibt nunmal aber einen Grundton wieder, er zeigt, welche Richtung ein Film gehen soll. Vergleiche einfach einen jüngsten Terminator trailer mit dem Trailer vom neuen Joker (btw. der Film soll hammermäßig gut sein), Aus beiden können wir ableiten, auf was für eine Art von Film wir uns einlassen.

Nun ists nur noch eine simple Frage: Kommt irgendein TNG Feeling bei dem neuen Trailer auf?

Nope.

Picard ist zwar da, aber TNG? Fehlanzeige. Sieht bisher eher wie ein weiterer Actionfilm im ST-Universum aus, und der letzte davon, Beyond, war eine ziemliche Enttäuschung für mich, um nicht zu sagen, ein Totalreinfall.
Das ist finde ich eben genau treffend analysiert und beschrieben.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 07.10.19, 19:50
Genereller Hinweis: Es wäre gut, wenn über den DSC-Season-3-Trailer im DSC-Forum (weiter)diskutiert werden würde.



Der Trailer zeigt quasi alles, was Ich schon seit mehr als 8 Jahren vermutete, was Picards "letzte Mission" sein wird. Ich hab irgendwie immer vermutet, dass Picards "Ende" sein wird, dass die Föderation die Ideale verrät, für die insbesondere Picard stand, Picard alles Ansehen verliert und er in einer Außenseiter Position dann die Föderation dadurch rettet, dass er ihnen die Ideale zurück bringt.
Hmm, "Star Trek: Insurrection"? ;)




Insurrection war nicht "Final" genug für so etwas. Picard hat einem Planeten geholfen, einen bekloppten Admiral aufgehalten und ist dann weiter gezogen.

Um das wirklich als Endpunkt zu haben, hätte sich die Baku Krise zur Krise der gesamten Föderation ausufern müssen. Picard hätte am Ende vorm Föderationsrat für die Baku streiten müssen, und hätte sich idealerweise in der letzten Szene auf Baku zur Ruhe gesetzt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 07.10.19, 20:31
Insurrection war nicht "Final" genug für so etwas. Picard hat einem Planeten geholfen, einen bekloppten Admiral aufgehalten und ist dann weiter gezogen.

Um das wirklich als Endpunkt zu haben, hätte sich die Baku Krise zur Krise der gesamten Föderation ausufern müssen. Picard hätte am Ende vorm Föderationsrat für die Baku streiten müssen, und hätte sich idealerweise in der letzten Szene auf Baku zur Ruhe gesetzt.
Ah, okay, verstehe. Darf ich nachfragen? :) Was aus dem Trailer lässt Dich vermuten, dass wir in dieser Serie diesen größeren Maßstab, der die ganze Föderation betrifft, zu sehen bekommen werden? :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 07.10.19, 21:55
Insurrection war nicht "Final" genug für so etwas. Picard hat einem Planeten geholfen, einen bekloppten Admiral aufgehalten und ist dann weiter gezogen.

Um das wirklich als Endpunkt zu haben, hätte sich die Baku Krise zur Krise der gesamten Föderation ausufern müssen. Picard hätte am Ende vorm Föderationsrat für die Baku streiten müssen, und hätte sich idealerweise in der letzten Szene auf Baku zur Ruhe gesetzt.
Ah, okay, verstehe. Darf ich nachfragen? :) Was aus dem Trailer lässt Dich vermuten, dass wir in dieser Serie diesen größeren Maßstab, der die ganze Föderation betrifft, zu sehen bekommen werden? :)

Nicht nur der Trailer sondern auch alle Anderen davor.

Wir wissen:

Irgendwas ist bei den Romulanern passiert. Die ganze Region dort ist destabilisiert. Und das ist kein Pappenstil. Das wäre genau so, wie wenn China morgen in einen Bürgerkrieg fallen würde. (Im Vergleich dazu ist die Baku Krise aus dem Film von der Bedeutung her vergleichbar mit der Situation in den 20ern, als sich die italiensche Stadt Rjieka/Fiume unabhängig machen wollte und die italienische Armee dann angegriffen hat.)  Die Borg sind auch irgendwie involviert.

Dann hat sich Picard scheinbar aus der Flotte zurück gezogen und auch sein Ansehen eingebüßt. Und Picard sagt, die Sternenflotte hätte ihre Werte verraten.

Abgesehen davon: Ist Dir das noch nicht aufgefallen: Die letzte große Mission der originalen Enterprise war die größte Krise der Klingonen, die dann zum Frieden führte. Picards letzte Mission ist die größte Krise der Romulaner
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 08.10.19, 08:25
Was bei den Romulanern passiert ist, ust ja bekannt. Die Zerstörung von Romulus durch die Hobus Sternenexplosion. Mit STP wird dieses Ereignis endgültig Azs Startrek (2009) in den Kanon eingebunden.

Dass das bei einer zentralistischen Staatsform wie den Romulanern zu einen Bürgerkrieg fügrt ist nur logisch. Gabe ich selbst mal für ein Serienkonzept postuliert.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.10.19, 10:33
Irgendwas ist bei den Romulanern passiert. Die ganze Region dort ist destabilisiert. Und das ist kein Pappenstil. Das wäre genau so, wie wenn China morgen in einen Bürgerkrieg fallen würde. (Im Vergleich dazu ist die Baku Krise aus dem Film von der Bedeutung her vergleichbar mit der Situation in den 20ern, als sich die italiensche Stadt Rjieka/Fiume unabhängig machen wollte und die italienische Armee dann angegriffen hat.)  Die Borg sind auch irgendwie involviert.

Dann hat sich Picard scheinbar aus der Flotte zurück gezogen und auch sein Ansehen eingebüßt. Und Picard sagt, die Sternenflotte hätte ihre Werte verraten.

Abgesehen davon: Ist Dir das noch nicht aufgefallen: Die letzte große Mission der originalen Enterprise war die größte Krise der Klingonen, die dann zum Frieden führte. Picards letzte Mission ist die größte Krise der Romulaner
Wären Sternenflotte und Föderation gesamt betroffen, wäre das für mich eine zweischneidige Sache:
Einerseits wäre das deswegen ziemlich cool, weil dann der Fokus vielleicht wieder weg gehen könnte von der "Söldnertruppe" wieder hin zu dem Umfeld, das nicht nur bislang die Serien ausgemacht hat, sondern auch ein besseres Abbild der Zeit wäre, in der PIC spielt.
Andererseits würde das bedeuten, dass es in PIC die positive Föderation und Sternenflotte nicht gibt, was wiederum hieße, dass der Serie das helle, positive Grundgefühl von TNG fehlt.

 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.10.19, 18:15
Der YouTuber Lore Reloaded hat eine wie ich finde nicht uninteressante Theorie: Dass Picard sich mit der Admiralin streitet und Vorwürfe der Sternenflotte gegenüber äußert, kann (auch) daran liegen, dass die Sternenflotte eine Menge Androiden als Quasi-Sklaven für die Flotte produziert (Verweis auf F8) - der Konflikt hätte damit also nicht unbedingt (nur) mit Dahj zu tun.

EDIT: Rechtschreibfehlerkorrektur
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 10.10.19, 19:09
@max
Das wäre ja da selbe Diskussionsthema wie in "Wem gehört Data."

Finde ich etwas seltsam das nochmal hochzuholen, vor allen anch den Auswirkungen von "Autor, Autor", wo zumindest ein gewisser Schritt.für künstliche Lebensformen wie den Doktor gemacht wurde.

Und würde sogar die beiden Abndroiden auff der JJ Enterpise und der Discovery kontradiktieren.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 10.10.19, 19:32
Irgendwas ist bei den Romulanern passiert. Die ganze Region dort ist destabilisiert. Und das ist kein Pappenstil. Das wäre genau so, wie wenn China morgen in einen Bürgerkrieg fallen würde. (Im Vergleich dazu ist die Baku Krise aus dem Film von der Bedeutung her vergleichbar mit der Situation in den 20ern, als sich die italiensche Stadt Rjieka/Fiume unabhängig machen wollte und die italienische Armee dann angegriffen hat.)  Die Borg sind auch irgendwie involviert.

Dann hat sich Picard scheinbar aus der Flotte zurück gezogen und auch sein Ansehen eingebüßt. Und Picard sagt, die Sternenflotte hätte ihre Werte verraten.

Abgesehen davon: Ist Dir das noch nicht aufgefallen: Die letzte große Mission der originalen Enterprise war die größte Krise der Klingonen, die dann zum Frieden führte. Picards letzte Mission ist die größte Krise der Romulaner
Wären Sternenflotte und Föderation gesamt betroffen, wäre das für mich eine zweischneidige Sache:
Einerseits wäre das deswegen ziemlich cool, weil dann der Fokus vielleicht wieder weg gehen könnte von der "Söldnertruppe" wieder hin zu dem Umfeld, das nicht nur bislang die Serien ausgemacht hat, sondern auch ein besseres Abbild der Zeit wäre, in der PIC spielt.
Andererseits würde das bedeuten, dass es in PIC die positive Föderation und Sternenflotte nicht gibt, was wiederum hieße, dass der Serie das helle, positive Grundgefühl von TNG fehlt.

Ich vermute, genau das ist sogar der springende Punkt, warum diese Söldnertruppe da ist. Am Anfang wird die Sternenflotte nicht der "Feind" aber der "Gegner" sein. Picard wird seine Mission gegen den Willen der Sternenflotte tun und die Sternenflotte wird versuchen ihn zu stoppen. Picard wird wahrscheinlich erst gegen Ende der Serie wieder auf Seiten der Sternenflotte stehen.

Der YouTuber Lore Reloaded hat eine wie ich finde nicht uninteressante Theorie: Dass Picard sich mit der Admiralin streitet und Vorwürfe die Sternenflotte gegenüber äußert, kann (auch) daran liegen, dass die Sternenflotte eine Menge Androiden als Quasi-Sklaven für die Flotte produziert (Verweis auf die F8) - der Konflikt hätte damit also nicht unbedingt (nur) mit Dahj zu tun.

Das würde ironischerweise sehr gut mit der Buchversion von TMP passen. Dort hat die Sternenflotte als Soldaten/Marines Klonarmeen. Roddenberry hat das, was bei den Star Wars Prequels war, so ähnlich in seinem Buch zu TMP vorweg genommen. Kein Scheiss.

Und ne Androidenarmee wäre fast die Canonisierung davon.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.10.19, 20:50
Das wäre ja da selbe Diskussionsthema wie in "Wem gehört Data."
Irgendwie schon, ja.

Finde ich etwas seltsam das nochmal hochzuholen, vor allen anch den Auswirkungen von "Autor, Autor", wo zumindest ein gewisser Schritt.für künstliche Lebensformen wie den Doktor gemacht wurde.
Joah, aber Picard zum x-ten Mal mit den Borg zu konfrontieren ist (oder - nachdem es ja immer heißt, Trailer seien nicht aussagekräftig - 'wäre') halt leider auch alles andere als kreativ und originell.

Und würde sogar die beiden Abndroiden auff der JJ Enterpise und der Discovery kontradiktieren.
So tief bin ich beim JJA-ST gar nicht drin, erst recht nicht bei DSC. Ich gehe mal einfach davon aus, dass die, die dort gezeigt wurden, mehr Roboter als Androiden sind, während die Sternenflotte hier wirkliche Androiden nach Soong-Muster bauen würde.

BTW: Der Darsteller dieses F8-Typs ist mMn brillant gewählt, weil er Spiner sehr ähnelt und dennoch anders aussieht.



Ich vermute, genau das ist sogar der springende Punkt, warum diese Söldnertruppe da ist. Am Anfang wird die Sternenflotte nicht der "Feind" aber der "Gegner" sein. Picard wird seine Mission gegen den Willen der Sternenflotte tun und die Sternenflotte wird versuchen ihn zu stoppen. Picard wird wahrscheinlich erst gegen Ende der Serie wieder auf Seiten der Sternenflotte stehen.
Die "Bad-mirals" sind ja seit jeher ein beliebtes Mittel in ST gewesen, um interne Konflikte zu generieren, aber die ganze Sternenflotte ins schlechte Licht zu rücken, ist mMn wiederum ein Schritt in eine Richtigung, die aus dramaturgischer Sicht sehr gut zu dem passt, was heute ein gängiges Serienstrickmuster ist, aber auch eher trübe wäre.

Das würde ironischerweise sehr gut mit der Buchversion von TMP passen. Dort hat die Sternenflotte als Soldaten/Marines Klonarmeen. Roddenberry hat das, was bei den Star Wars Prequels war, so ähnlich in seinem Buch zu TMP vorweg genommen. Kein Scheiss.
Ich musste an "Mission ohne Gedächtnis" denken, wo sich Data fragte, ob er der Einzige seiner Art ist oder ob jedes Sternenflottenflottenschiff über solch einen Androiden verfügt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 11.10.19, 08:06
Ich sehe das so,
im ersten Trailer sah man Picard mit der Admiralin ganz normal sprechen und sie um Hilfe bitten.
Daher könnte ich mir vorstellen das es hier nicht um eine Data Armee oder so geht, sondern da er der Frau helfen will warscheinlich aus irgendeinen Grund
die Flotte braucht, oder einen Gefallen oder so. Das Ganze könnte damit zu tun haben das er oder sie in den Raum der Roumulaner müssen und dieser verboten ist oder so.

Das Trauma was Picard offensichtlich hat, von diesem Gefecht was ihn augenscheinlich verändert hat und von dem er immerwieder träumt, könnte mit seinem Austritt in Verbindung stehen.
Was wiederrum heissen könnte das die Sternenflotte ihn in seinen Augen im Stich gelassen hat, was ja auch schon oft hier genannt wurde.

Die ganze Mission die daraus resultiert, wird denke ich viel tiefer gehen als nur einer Frau in not zu helfen, wer auch immer sie ist, sie wird noch was verschweigen was wir wohl erst später erfahren werden. Denn eine "Frau braucht hilfe-ich und ich mach der Sternenflotte dampf weil die mich verschauckelt haben"-Story wäre was für 4 Folgen und nicht für 10, und schonmal gar nicht für zwei Staffeln, daher denke ich da kommt noch was mit dem evtl. keiner rechnet. (freu freu)

Und die Tatsache das ich gelesen hab das es auf jeden Fall zwei Staffeln geben wird, spicht ja auch dafür das die ganze Sache noch viel viel Komplexer wird. Weil wenn sowas im Vorfeld feststeht dann werden die Storys in der Regel auch so gebaut das die Geschichte diese Zeit lang überdauert, Ist das nicht ganz klar ob es weitere Staffeln geben wird dann enden die Hauptplots oft nach der ersten Staffel. Ist nicht immer so aber oft.

Was die Borg angeht, Janeway hat die Königin getötet, Picard hat sie zweimal getötet einmal in TNG und einmal in "First Kontakt" und dort hat sie gesagt als Picard sie darauf ansprach das das Schiff vernichtet wurde auf dem sie war . "Ihr denkt so räumlich begrenzt" oder so ähnlich. Von daher muss die Königin nicht wieder ins spiel kommen, kann aber. Aber das Hugh mit im Rennen ist, spricht eher dafür das die Borg vieleicht eine art "Sozialisierungsprozess" durchmachen und nicht alles assimilieren und zerstören was bei drei auf den Bäumen ist. Und vieleicht sind die Borg nun keine Gefahr mehr sondern wollen auch nur ihre Ruhe. Ggf. sieht die Sterneflotte das anders und will sie dennoch vernichten, vieleicht sind die Borg auch die Hilfe die Picard braucht. Oder sogar beides, was Picard natürlich in ein Riesen Dilemma stürzen würde. Was dann wiederrum sehr TNG ähnlich wäre, denn solche Thema waren es die Picard ausgemacht haben, das er so ausweglos die Situation auch war immer einen Weg gefunden hat sie zu lösen und das oft ohne Gewalt oder Töte.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 13.10.19, 20:19
Es war Janeway in Voyager Endgame die der Borg Königin den Gar aus macht. Und nicht Picard.
   
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 13.10.19, 22:29
ohh, sorry dann hab ich das zeitlich verdreht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 14.10.19, 10:43
Ich finde des Trailer interessant. Es ist ein Werbefilm, der neugierig machen soll. Nicht mehr nicht weniger.
Wer weis schon ohne es gesehen zu haben, in welchem Kontext einzele Szenen stehen.
Vieleicht gehörte die Szene von Seven zu einem Kampf, villeicht gehörte sie aber auch zu einer Schießübung, bei der sie richtig die Sau raus ließ.  ;)

Ich würde einfach mal kühlen Kopf bewahren und den Geist offen halten. Positiv finde ich, dass man das Szenario weit hinter Voyager gelegt hat, so dass es im grunde nicht szu meckern geben dürfte was optische verüänderungen betrifft. Es ist das, was sich alle gewünscht haben. Eine Erweiterung des ST Universums. Daher warte ich mal ab.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 14.10.19, 11:14
Ich sehe das wie Trekman.
Es soll neugierig machen und das tut es auch.
Ich sage schon seit Enterprise gestartet wurde und ich die Serie durchaus toll finde, dass ich gerne wissen möchte, wie es nach Nemesis und Voyager weitergeht und das ist es jetzt.
Ich behalte mir da einen offenen Geist und freue mich wie Bolle drauf.
Ein Trailer hat von je her viel Action. Das soll locken.
Aber ich denke schon, dass man auch auf TNG Reminiszensen setzen wird. Das werden sie sich nicht entgehen lassen.
Die Sache mit den Androiden könnte quasi eine Fortführung des Themas aus "Wem gehört Data" sein und da Picard quasi federführend für die Rechte der Androiden war, finde ich es konsequent, dass er sich abermals dafür einsetzt.
Picard scheint ja mit dem momentanen Kurs der Sternenflotten Politik nicht einverstanden zu sein. Das hat sich beispielsweise auch schon in Insurrection abgezeichnet und er hat schon immer gegen fragwürdige Entscheidungen des Sternenflottenkommandos opponiert. Für mich alles sehr konsequent.
Über 7of9 und die Borg bin ich mir noch nicht so ganz im klaren, wie die da reinpassen. Da bin ich sehr gespannt, wie sich das einfügt und wie sich die Borg entwickelt haben.
Das letzte was wir von Hugh gesehen haben war, dass er Anführer der befreiten Borg auf Ohniaka III war und ich bin gespannt, wie die sich weiterentwickelt haben und ich gehe davon aus, dass sich Seven ihnen irgendwie angeschlossen hat. Und dann stellt sich mir noch die Frage, was ist aus Chakotay geworden mit dem sich ja eine Beziehung angebahnt hat.
Und was das große traumatische Ereignis angeht, gehe ich davon aus, dass Hobus explodiert ist, das romulanische Reich zusammengebrochen ist und Admiral Picard mit seiner Rettungsarmada in die Ereignisse involviert war und sich wohl durch die Sternenflotte im Stich gelassen sah. Also hat er seinen Abschied genommen.
Wie gesagt, ich kann das noch nicht so ganz zusammenbringen.

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 14.10.19, 23:17
@ drrobbi:
Cooler, ausführlicher Kommentar :)

Ich sehe das so,
im ersten Trailer sah man Picard mit der Admiralin ganz normal sprechen und sie um Hilfe bitten.
Daher könnte ich mir vorstellen das es hier nicht um eine Data Armee oder so geht, sondern da er der Frau helfen will warscheinlich aus irgendeinen Grund
die Flotte braucht, oder einen Gefallen oder so. Das Ganze könnte damit zu tun haben das er oder sie in den Raum der Roumulaner müssen und dieser verboten ist oder so.
Ich bin mir da auch nicht sicher, dass das Gespräch so entgleisen könnte, wenn es um die reine Diskussion ginge, ob es gut ist, die Flotte mit Androiden auszurüsten. Aber mir gefiel die Idee, dass sie die Data-Grundlage so weiterspinnen könnten.

Die ganze Mission die daraus resultiert, wird denke ich viel tiefer gehen als nur einer Frau in not zu helfen, wer auch immer sie ist, sie wird noch was verschweigen was wir wohl erst später erfahren werden. Denn eine "Frau braucht hilfe-ich und ich mach der Sternenflotte dampf weil die mich verschauckelt haben"-Story wäre was für 4 Folgen und nicht für 10, und schonmal gar nicht für zwei Staffeln, daher denke ich da kommt noch was mit dem evtl. keiner rechnet. (freu freu)
Joah, weiß nicht, je nach Ansatz könnte man die Geschichte um Dahj schon in die Länge ziehen, aber ich glaube nicht, dass das zuträglich wäre.

Und die Tatsache das ich gelesen hab das es auf jeden Fall zwei Staffeln geben wird, spicht ja auch dafür das die ganze Sache noch viel viel Komplexer wird. Weil wenn sowas im Vorfeld feststeht dann werden die Storys in der Regel auch so gebaut das die Geschichte diese Zeit lang überdauert, Ist das nicht ganz klar ob es weitere Staffeln geben wird dann enden die Hauptplots oft nach der ersten Staffel.
Über die Sache mit zwei (oder mehr) Staffeln habe ich auch nachgedacht.

Das ist ein Problem, das die heutige Erzählweise von Bögen hat! Beim alten TNG (oder auch TOS) erlebte man ein Abenteuer und schwang sich dann auf zum nächsten, ohne dass es irgendwelche Schwierigkeiten gab oder Anlass bestanden hätte, die Vorgehensweise seltsam zu finden: Da waren Schiffe auf Reisen durchs All unterwegs und erforschten es und gerieten dabei eben immer wieder in faszinierende, düstere, lustige, berührende oder gefährliche Abenteuer. Es gab auch eine gewisse Bandbreite, Facetten.

Heute aber scheint mir eine Art Agenda, eine "Mission" zu dominieren; ich sehe das eher kritisch.
Früher konnte man eine Folge nicht mögen, hatte aber die berechtigte Hoffnung, dass es "nächste Woche" ja wieder um etwas anderes gehen würde. Heute muss alles in einen Gesamtzusammenhang gebettet sein - und wenn einem der nicht taugt, hat man quasi für die gesamte Serie Pech gehabt. Der Trailer erweckt für mich auch den Eindruck, als gäbe es in PIC zwei oder drei Erzählstränge, an denen man nicht vorbei kommt - und die auch sinnstiftend für die Serie sind, weil Picard zum Beispiel ohne Dahj wohl nicht auf die Idee gekommen wäre, sich noch einmal aufzuschwingen.
Genau das schränkt nicht nur die Erzählmöglichkeiten generell ein, sondern erschwert es in meinen Augen auch, einen flüssigen Übergang für weitere Staffeln zu finden.

Das ist natürlich eher ein Grunddilemma, aber ich hätte mir dann eher eine andere Rolle für Picard gewünscht, die mehr Freiheiten geboten hätte.

Und vieleicht sind die Borg nun keine Gefahr mehr sondern wollen auch nur ihre Ruhe. Ggf. sieht die Sterneflotte das anders und will sie dennoch vernichten, vieleicht sind die Borg auch die Hilfe die Picard braucht. Oder sogar beides, was Picard natürlich in ein Riesen Dilemma stürzen würde.
Das finde ich einen interessanten Ansatz.
Mir geht es irgendwie auch so, dass ich den Eindruck habe, als würde die eigentliche Bedrohung nicht von den Borg ausgeht.




Ich finde des Trailer interessant. Es ist ein Werbefilm, der neugierig machen soll. Nicht mehr nicht weniger.
Joah, aber ich finde, da macht dieser Trailer keinen so guten Job.
Natürlich kann es sich dann in der Wirklichkeit, im fertigen Produkt anders darstellen, aber die Data-Szene wirkt doch stark wie ein Traum. Damit ist hier schon mal ein großer Teil der Spannung raus. Auch die Riker/Troi-Szenen machen nicht direkt neugierig; sie sind schön anzuschauen und man möchte da sicher noch mehr von haben, aber Neugierde wecken sie mMn nicht. Seven/Annika da schon eher, weil man nicht weiß, was sie da überhaupt tut.
Dahj und die Heldentruppe... ich weiß nicht, ob es daran liegt, wie der Trailer es aufbaut und darstellt, aber für mich fühlt sich das austauschbar an, so wie etwas, das man schon ein Dutzend mal in irgendeiner Form zu sehen bekommen hat. Ich stehe damit sicherlich ziemlich alleine da, aber Dahjs "Geheimnis" interessiert mich irgendwie gar nicht :(

Wer weis schon ohne es gesehen zu haben, in welchem Kontext einzele Szenen stehen.
Vieleicht gehörte die Szene von Seven zu einem Kampf, villeicht gehörte sie aber auch zu einer Schießübung, bei der sie richtig die Sau raus ließ.  ;)
Es stimmt, dass man wirklich noch nicht viel weiß; aber es steht doch trotzdem zu erwarten, dass man den Weltraum in dieser Serie nicht weiter kennenlernen wird :( Star Trek hat natürlich ein riesiges Reservoire an politischer und gesellschaftlicher Lore, die man einfach so aufgreifen kann, aber dadurch verengt sich auch das Bild und die Perspektive auf Alls, so wie es immer wieder geschehen ist, schon als TNG so ab der dritten Staffel immer mehr angefangen hat, sich um sich selbst zu drehen.

Ich würde einfach mal kühlen Kopf bewahren und den Geist offen halten. Positiv finde ich, dass man das Szenario weit hinter Voyager gelegt hat, so dass es im grunde nicht szu meckern geben dürfte was optische verüänderungen betrifft. Es ist das, was sich alle gewünscht haben.
Es wäre auch schwierig gewesen, eine Serie mit einem alten Picard in der Vergangenheit oder so spielen zu lassen ;) Aber ein Reboot hätte natürlich nichtsdestoweniger drohen können.
Ich finde es auch gut, dass es in der Zukunft der Zukunft spielt; die optischen Änderungen mögen einem nicht zusagen (ich bin mir im Moment auch nicht sicher, was ich davon halten soll, und bedaure die Entscheidung, dass man scheinbar weg von der Sternenflotte geht) - aber zumindest gibt es so gut wie keine Zwänge für die Macher und sie können sich ausleben, ohne es rechtfertigen zu müssen. Das ist gut und bietet auch die Chance, ein Franchise, das sozusagen in die Jahre gekommen ist, auf natürlichem Wege zu revitalisieren.




Ich sage schon seit Enterprise gestartet wurde und ich die Serie durchaus toll finde, dass ich gerne wissen möchte, wie es nach Nemesis und Voyager weitergeht und das ist es jetzt.
Deswegen hoffe ich, dass sich Picard nach dem Besuch bei der Admiralin (und der technischen Einrichtung) nicht zu weit ab vom Schuss und nicht nur zusammen mit der "Söldnertruppe" bewegen wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 15.10.19, 01:20
@max
Ich verstehe deine Bedenken, dass uns eventuell ein Storyarc präsentiert wird, der nicht allen gefällt.
Geht mir bei Enterprise mit der 3. Staffel zum Teil genauso.ö

Doch auf der anderen Seite sind auch Einzelepisoden nicht unproblematisch. Zum einen kann eine Geschichte in so einer kurzen Laufzeit nur schwer eine Tiefe entwickeln. Zudem wurden für ST schon so viele Einzelfolgen erstellt, dass sich das Ganze abnutzt weil alles wiederholt wird. Ein Effekt der IMO schon bei Voyager gezeigt hat und besonders bei Staffel 2 von Enterprise zu merken war.
Oder auch aktuell der Anfang von Orville.

 Von daher ist mein Favorit diese kurzen Storyarcs wie in Staffel 4 von ENT. Wobei der Umfang von PIC für mehrere diesrr Arcs zu gering ist
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 15.10.19, 10:31
@max
Ich verstehe deine Bedenken, dass uns eventuell ein Storyarc präsentiert wird, der nicht allen gefällt.
Geht mir bei Enterprise mit der 3. Staffel zum Teil genauso.ö

Doch auf der anderen Seite sind auch Einzelepisoden nicht unproblematisch. Zum einen kann eine Geschichte in so einer kurzen Laufzeit nur schwer eine Tiefe entwickeln.

Naja, wenn eine Folge nicht ausreicht, dann sollen sie 2,3 oder 4 zu einer längeren Geschichte zusammen schließen, das ging früher in diversen Serien wunderbar. Ein guter Mix daraus und aus Einzelfolgen, dann wäre für jeden was dabei.

Und bisher macht mich dieser Trailer leider auch nicht sonderlich neugierig, auch mit der neuen Heldentruppe kann ich nicht viel anfangen, von der überzeugt mich bislang keiner wirklich. Der einzige, bei dem mir eine Frage aufkommt, ist der Vulkanier oder Romulaner mit den beiden Katanas aufm Rücken... und die Frage ist lediglich: Warum?
Ok, es sind mehrere "Warums"
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 29.10.19, 19:50
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.

Was treibt einen Romulaner oder Vulkanier dazu?
Wenn es ein Romulaner ist, sollte es heißen wieso ist der Romulaner so wütent?
Ist es Vulkanier dann ist diese Frage doch in mehrfacher Hinsicht interessant.
Wie hat man den Charakter angelegt? Welcher Hintegrund könnte man sich vorstellen?

Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen. Ich möchte kein Remake von TNG sehen.  Etwas neues, unbekanntes kann auch mal polarisieren, es ist nur eine Frage ob man sich darauf einlassen will und wie es nach her umgesetzt ist.

Aus perspönlicher erfahrung konnte ich von DSC schon aus den Trailern kaum etwas abgewinnen. zumindest nicht von vielen optischen "creativen Neuerungen", die keinen Sinn ergaben. Leider hat dann Staffel 1 von DSC m. E.  den ersten Eindruck viel zu oft bestätigt. Trotzdem gab ich jeder Folge eine Chance. So auch in der 2. Staffel.  Die zweite Staffel war deutlich besser und wenn man nur aus dem SciFi Winkel und ohne bestehenden Canon waren zumindest gute Ansätze da.

Aus dem Grund gebe ich auch Picard eine Chance. Wobei diese Serie einen Vorteil hat. Es es sind neue, aufbauende Geschichten, die nicht vor etwas spielen das schon lange Bestand hat. Prequels sind so eine Sache. Die Funktionieren m.E. nur dann wenn man sie auch in das bestehende Gefüge einpassen will und nicht alles anders macht. 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 29.10.19, 22:47
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.

Um das zu machen, also mich tiefgreifender mit der Serie und den Chars zu beschäftigen, muss ich mich genug dafür begeistern können, so dass es sich lohnt, mehr über die Chars zu erfahren. Begeisterung zu wecken, das schaffen die Trailer aber nunmal nicht, eher im Gegenteil, sie schrecken mich erstmal ab, und bewirkt leider nun auch noch das eigentlich unglaubliche: Das ich etwas, wo Picard mitwirkt, ziemlich skeptisch sehe, anstatt mich darauf zu freuen.
Ich bin offen für vieles, ich setze aber voraus, das man die Originalgeschichten und ihre Charaktere RESPEKTIERT und NICHT als Zugpferd für eine GELDMASCHINE missbraucht (oder neuerdings für eine politische Agena), und ihn auch nicht anderweitig entartet (so wie sie es mit Luke Skywalker in Ep 8 gemacht haben, oder zB. das Elend von Terminator 5 und 6).
Und jetzt rate mal, welches Gefühl mir dieser Trailer vermittelt...

Meine Warums beziehen sich auch ganz speziell auf die gezeigte Art und Weise des Vulkaniers/Romulaners (steht nun schon fest, was von beiden er ist? wäre eigentlich mal Zeit für einen freundlichen Romulaner, so wie es STO vorgemacht hat), hauptsächlich, warum sieht der Gute aus und verhält sich wie ein Quoten-Samurai, den man primär wegen der Rule of Cool unbedingt mit einbauen musste, Doppelkatana inklusive?
Haben die Romulaner (so es denn einer ist) keine eigene Traditionen, Kampfkünste oder Kodexe? Keine eigenen Klingen, die man hier hätte wunderbar einführen können? Und wenn es schon unbedingt Klingen von der Erde sein müssen, warum dann ausgerechnet die ohnehin schon überstrapazierten Katanas? Selbst Japan hat in der Hinsicht mehr zu bieten, ein Naginata wäre doch mal eine schöne Abwechslung:

(https://cdn2.bigcommerce.com/server300/aed40/products/8084/images/20997/k_532__85916__01045.1397861908.1280.1280.jpg?c=2)

(https://cdn10.bigcommerce.com/s-i4bpmqo1/products/4258/images/5460/18_10168_Product_Primary_Image__24905.1435542393.1280.1280.jpg?c=2)


Zitat
Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen.

Und was genau meinst du damit? Ich schlucke nicht alles, was man mir vor die Nase setzt und worauf man ein Logo pappt, das ich mit eigentlich guten Sachen verbinde.


Gut gemachte Trailer waren oder sind für mich die vom Mandalorianer, denn da schaffen es etwas mehr als 1 Minute SERIENmaterial mich mehr zu begeistern und wieder Freude auf STar Wars zu erzeugen, als die letzten beiden Filme und alles, was ich zum 9. Teil so mitbekomme. Und der Mandalorianer ist bisher eine Serie, die mir komplett unbekannte Chars präsentiert (selbst bei dem Attentäter-Droiden steht eben nicht fest, das das IG-88 ist, oder nur einer der gleichen IG-Baureihe), in einer mir unbekannten Ecke der Galaxie, und damit quasi komplett bei Null anfängt, wohningegen die Filme sämtliche Boni wie alle bekannten Chars, Schiffe und Orte für sich nutzen konnte (und auch tat).

Und wenn du ein Beispiel für ein absolutes Meisterwerk von Prequel sehen magst, von dem sich mal alle Hollywoodschreiber ganz viele Scheiben abschneiden und davon lernen sollten, dann brauchst du dir nur die Serie: "Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands" anschauen. Dort machen sie so ziemlich ALLES richtig. Und das troz des vermeintlichen Nachteils oder der Schwierigkeit, das sie an die Vorgaben des Filmes gebunden sind.
Ist eben auch so ein Punkt, der etwas seltsam ist: Die SChreiber wissen doch, was in welcher Ära wie gestaltet werden muss, und worauf sie achten müssen. Und wenn ihnen diese Vorgaben zu eng sind (weil von bereits existierenden Serien/Filmen etc definiert), dann brauchen sie sich nur eine spätere Ära suchen, wo sie mehr Freiheiten haben, weil da noch keine andere Serie/Film was definiert hat. Aber sich bewusst für ein Prequel entscheiden, und dann alles umkrempeln wollen, weil man lieber sein eigenes Ding machen will, losgelöst von allem.. ähm sorry, da ist doch absehbar, das das nicht gut bei allen ankommt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 30.10.19, 22:40
Suthriel, du solltest Deine "Warums" zum Anlass nehmen und die Fragen umzuformulieren.



Zitat
Wenn Du aber nur gefüttert werden willst, dann solltest Du die Serie vieleicht nicht ansehen.

Und was genau meinst du damit? Ich schlucke nicht alles, was man mir vor die Nase setzt und worauf man ein Logo pappt, das ich mit eigentlich guten Sachen verbinde.

Nun vielleicht habe ich ja da auch missverstanden. Ich hatte dich so verstanden, dass du wirklich nicht zu allem Ja und Amen sagst. Das unterstreiche ich. Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein. Das hingegen glaube ich kann und wird nicht geschehen. Wir haben eine andere Zeit und Star Trek Serien orientierten sich immer an ihrer Zeit. Was nicht heißen soll, dass Beliebigkeit ein guter Ratgeber wäre. Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 




Gut gemachte Trailer waren oder sind für mich die vom Mandalorianer, denn da schaffen es etwas mehr als 1 Minute SERIENmaterial mich mehr zu begeistern und wieder Freude auf STar Wars zu erzeugen, als die letzten beiden Filme und alles, was ich zum 9. Teil so mitbekomme. Und der Mandalorianer ist bisher eine Serie, die mir komplett unbekannte Chars präsentiert (selbst bei dem Attentäter-Droiden steht eben nicht fest, das das IG-88 ist, oder nur einer der gleichen IG-Baureihe), in einer mir unbekannten Ecke der Galaxie, und damit quasi komplett bei Null anfängt, wohningegen die Filme sämtliche Boni wie alle bekannten Chars, Schiffe und Orte für sich nutzen konnte (und auch tat).

Naja, ich bin auch positiv von dem Trailer zu the Mandalorian angetan. Mir gefiel auch Rouge One besser als die Episoden VII+.
Aber was man zusehen bekam deutet schon auf den alten Ansatz hin:  Droide(n) + Hauptchars + Geballer + Hier und da Humor = SW.
Ich möchte nicht behaupten, dass das Konzept schlecht ist, aber man läuft schon Gefahr dass es sich mehr und mehr ähnelt. 




Und wenn du ein Beispiel für ein absolutes Meisterwerk von Prequel sehen magst, von dem sich mal alle Hollywoodschreiber ganz viele Scheiben abschneiden und davon lernen sollten, dann brauchst du dir nur die Serie: "Der Dunkle Kristall: Ära des Widerstands" anschauen. Dort machen sie so ziemlich ALLES richtig. Und das troz des vermeintlichen Nachteils oder der Schwierigkeit, das sie an die Vorgaben des Filmes gebunden sind.

Ist eben auch so ein Punkt, der etwas seltsam ist: Die SChreiber wissen doch, was in welcher Ära wie gestaltet werden muss, und worauf sie achten müssen. Und wenn ihnen diese Vorgaben zu eng sind (weil von bereits existierenden Serien/Filmen etc definiert), dann brauchen sie sich nur eine spätere Ära suchen, wo sie mehr Freiheiten haben, weil da noch keine andere Serie/Film was definiert hat. Aber sich bewusst für ein Prequel entscheiden, und dann alles umkrempeln wollen, weil man lieber sein eigenes Ding machen will, losgelöst von allem.. ähm sorry, da ist doch absehbar, das das nicht gut bei allen ankommt.

Ich kenne zwar dieses Film speziell nicht und ich schätze Jim Hensons und das seiner Nachfolger sehr, aber das gesamt Kunstwerk hat mich nie wirklich angesprochen, Sorry. 
Dennoch stimme ich Dir zu, dass man mit sauberer Arbeit und Willen, ganz Elegant Prequells schreiben und Umsetzen kann. Es hängt davon einfach ab, was mehr überwiegt. Die Liebe zum Details oder der Zwang Geld zu verdienen. Und nicht immer sind die Creativ-Leute in der Lage dies frei zu entscheiden.  Was allerdings m. E,. bei der Konzeption von DSC nicht der fall war.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 31.10.19, 09:09
Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein.

Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 

Nee, TNG erwarte ich nur in TNG, diese Serie spielt so gesehen nach TNG und nutzt ein paar TNG-Charaktere. Also darf die Serie schon ihr eigenes Ding machen, aber eben... sie nutzt TNG-Charaktere, und da ist es mir wichtig, das die eben sich so verhalten, wie man es von ihrer bisher gezeigten Geschichte und Entwicklung her erwarten würde. Vielleicht haben sie ein paar neue Eigenschaften hinzu bekommen über die Jahre, ein paar alte abgelegt, oder geändert, aber es muss im Rahmen einer glaubhaften Entwicklung erklärbar und erkennbar sein, das das noch der alte Char ist. Sprich, ein Picard soll sich nicht auf einmal wie ein Kirk, Worf, oder ein gänzlich anderer Char verhalten, es soll noch der TNG Picard deutlich erkennbar sein, und nicht etwas machen, was der TNG-Picard nie machen würde, weil es gegen sein komplettes Wesen/Stil wäre.

Bei Luke Skywalker haben sie genau das eben komplett vermasselt in Episode 8. Der sah zwar so aus, wie ein gealterter Luke, das wars aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Sein Wesen, seine Art und Weise hat nichts mehr mit dem hoffnungslos optimistischen, hilfsbereiten und immer an das Gute glaubende zu tun. Luke stand dem Imperator gegenüber und hat sich nicht von ihm bekehren lassen, statt dessen hat er Vader Paroli geboten und Anakin zurück geholt, weil er trotz allem weiterhin an das Gute in ihm glaubte. Und dieser Luke soll auf einmal vom Glauben abfallen, sich von allem abwenden, seine besten und treuseten Freunde inklusive, und aufgeben, weil er angeblich irgendwo versagt hat? Bitte was?!  Reden wir vom selben Luke?

Sowas will ich eben nicht mit Picard oder irgend einem anderen Char (oder Film/Franchise) erleben. Allerdings... T6... urks. Und die Mumie wollen sie auch wieder neu verfilmen :/

Zitat
Ich kenne zwar dieses Film speziell nicht und ich schätze Jim Hensons und das seiner Nachfolger sehr, aber das gesamt Kunstwerk hat mich nie wirklich angesprochen, Sorry. 
Dennoch stimme ich Dir zu, dass man mit sauberer Arbeit und Willen, ganz Elegant Prequells schreiben und Umsetzen kann.

Ist kein Ding, wenn es dich nicht angesprochen hat. Aber schau dir dennoch mal den Film an, oder nur Ausschnitte davon (ja, der wird dich dann auch nicht ansprechen ^.^), und dann vergleiche einfach mal diesen Film und seinen Stil, wie sich die Chars dort zeigten und verhielten, und wie die Welt aufgebaut war, mit dem, was du in der Serie gezeigt bekommen hast, die ja eben vor dem Film spielt. Das sind die Punkte, in denen man wirklich sieht, wie gut die Serie tatsächlich ist, und wo den Fans das Herz aufgeht.
Die haben die Filmwelt nicht nur perfekt in die Gegenwart und auf den neuesten Stand der Technik gebracht, also optisch und tricktechnisch, sondern sie auch absolut stimmig und glaubhaft erweitert. Die Welt, die du in der Serie siehst, ist eben tatsächlich die Welt, wie sie vor dem Film war, und keine schlechte Kopie oder sonstige Entartung davon, die auf den Originalfilm spuckt.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 31.10.19, 13:59
Aber es wirkte auf mich, dass du es nur akzeptieren würdest, wenn es identisch oder fast gleichartig wäre (schwierig zu beschreiben). Ahnlich dem Motto wo Picard drauf steht müsste TNG drin sein.

Die Kritik an DSC hat m.E. gezeigt, dass es nicht ausreicht einen Stempel der Marke darauf zu drücken und schon läuft alles. 

Nee, TNG erwarte ich nur in TNG, diese Serie spielt so gesehen nach TNG und nutzt ein paar TNG-Charaktere. Also darf die Serie schon ihr eigenes Ding machen, aber eben... sie nutzt TNG-Charaktere, und da ist es mir wichtig, das die eben sich so verhalten, wie man es von ihrer bisher gezeigten Geschichte und Entwicklung her erwarten würde. Vielleicht haben sie ein paar neue Eigenschaften hinzu bekommen über die Jahre, ein paar alte abgelegt, oder geändert, aber es muss im Rahmen einer glaubhaften Entwicklung erklärbar und erkennbar sein, das das noch der alte Char ist. Sprich, ein Picard soll sich nicht auf einmal wie ein Kirk, Worf, oder ein gänzlich anderer Char verhalten, es soll noch der TNG Picard deutlich erkennbar sein, und nicht etwas machen, was der TNG-Picard nie machen würde, weil es gegen sein komplettes Wesen/Stil wäre.

Nachvollziehen kann ich das, aber wir alle wissen, oder zumindest sollten es wissen, dass man sich im laufe der Zeit verändert. Frust kann so manche schlechte Seite an einem aufdecken, auch wenn der Frust bzw. die Reaktion darauf etwas positives bewirken kann. Ich persönlich bin daher etwas vorsichtig, denn ich erwarte schon dass sich Picard auf Grund des alters verändert hat. Im schlimmsten Fall sogar ein wenig altersstarsinn zeigt. ;)


Bei Luke Skywalker haben sie genau das eben komplett vermasselt in Episode 8. Der sah zwar so aus, wie ein gealterter Luke, das wars aber auch schon an Gemeinsamkeiten. Sein Wesen, seine Art und Weise hat nichts mehr mit dem hoffnungslos optimistischen, hilfsbereiten und immer an das Gute glaubende zu tun. Luke stand dem Imperator gegenüber und hat sich nicht von ihm bekehren lassen, statt dessen hat er Vader Paroli geboten und Anakin zurück geholt, weil er trotz allem weiterhin an das Gute in ihm glaubte. Und dieser Luke soll auf einmal vom Glauben abfallen, sich von allem abwenden, seine besten und treuseten Freunde inklusive, und aufgeben, weil er angeblich irgendwo versagt hat? Bitte was?!  Reden wir vom selben Luke?

Sowas will ich eben nicht mit Picard oder irgend einem anderen Char (oder Film/Franchise) erleben. Allerdings... T6... urks.

Verständlich. 
Aber ich fand es nicht dramatisch, dass sich Luke überhaupt verändert hatte. Die Umsetzung und die Tragweite dieser Veränderungen waren jedoch grenzwertig und das hatte nicht einmal mit dem Schauspieler zu tun. Die Verantwortlichen sind m.E. da etwas über das Ziel hinausgeschossen. Das Leben Luke Skywalker als exzentrischer Eremit, hätte sicherlich als einzelner Film Comedy-Preise gewinnen können, aber in dem Kontext von Episode 8 fand ich es zu aufgetragen. Aber das Grundkonzept von Episode VIII ist m. M. insgesamt schlecht.
Es waren zu viele U-Turns für eine zu kurzen Zeitraum, dass kan man aber in einer Serie viel besser auserzählen.

Von der Seite könnten auf uns theoretisch auch drastische Veränderungen von Picard auf sun warten. Aber man hat die Zeit die Geschichte zu erzählen. Letzteres enspringt meiner Hoffnung, dass die Verantworltichen von Star Trek Picard nicht den erzählstiel von DSC nutzen werden. Von daher möchte ich der Serie eine Chance geben. Unter den Rand Bedingungen kann man aber auch dem Trailer etwas abringen.
Allein schon die Szene als Picard das Hauptquartier  betreten hat und ein junger Crew man verlangt von ihm seinen Namen zu buchsabieren. Das macht doch spaß. Die Komplette Sequenz ist bestimmt göttlich. Jung und Inkompetent trifft auf Altersstarsinn und Frust.  Genial!
 

Und die Mumie wollen sie auch wieder neu verfilmen :/

Wundert dich das? Vielen fällt doch nichts anderes mehr ein.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 11.01.20, 14:30
Wie es aussieht, sollte man als TNG-Fan alle Hoffnung fallenlassen. Nicht nur, dass Patrick Stewart eine ganz andere Persönlichkeit hat als Picard, der Schauspieler will jetzt Teile davon auch verstärkt in den Charakter einfließen lassen (was zu einem Teil bereits in "Nemesis" geschah, namentlich der Verfolgungsjagd mit den Bodenfahrzeugen).

Auch die Föderation wird eine ganz andere sein, von wegen hoffnungsvolle Zuversicht und positiver Blick auf die Zukunft ... Die Föderation in "Picard" befindet sich fast im Endstadium, ist dank eines "Trump-artigen" Präsidenten auf Isolationismus und wahrscheinlich "Humanity First!" aus. Das würde dann auch erklären, wieso Picard nichts mehr mit der Sternenflotte zu tun haben will, welche diese neue Politik mittragen muss - und stattdessen lieber einen auf "Freibeuter" macht.

Hier ein Youtube-Video, das die Situation treffend zusammenfasst:
http://www.youtube.com/watch?v=vzfXICDJMUc (http://www.youtube.com/watch?v=vzfXICDJMUc)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 11.01.20, 17:08
Auch wenn ich solchen Interpretationen nicht viel glauben schenke und zuerst mal dieFokgen abwarte, so warStar Trek immer ein Spiegel seiner Zeit. Im Guten wie im Schlechten.

Zudem ist die Serie natürlich auch amerikanisch orientiert widurch sie gerade uns Europäern in neueren Thematiken sehr befremdlich wirkt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 11.01.20, 17:14
Es ist halt echt bedauerlich, dass die ST-Gegenwart und -Zukunft sich so wenig rosig darstellt.

Und sollte sich bewahrheiten, dass die Haltung, die Stewart laut Artikel und Video an den Tag legt, wirklich derart ist und es einen entsprechenden Einfluss auf die Serie hat, bin ich wahrlich enttäuscht. Natürlich ist das nicht weiter wichtig.

Star Trek, auch TNG, hat immer Wege gefunden, um soziale (oder technische etc.) Probleme zu thematisieren und es war bei Weitem nicht immer nötig, die Protagonisten oder ihr Umfeld dazu ins schlechte Licht zu rücken.
Es ist klar, dass die heutigen Zustände in der Welt beleuchtet werden müssen. Aber ich teile die Meinung des YouTubers, dass gerade eine friedliche, ausgleichende, heitere Perspektive des alten Star Treks der richtige und inzwischen sogar innovativere Weg wäre.


Was auch noch dazukommt: Heutzutage scheint es so oft (in Serien dieser Art) eine Mission geben zu müssen. Bei TNG sah man einfach einer guten Crew zu, welche Abenteuer sie bei der Erkundung des Weltraums erlebten. Heute muss es ein Ziel geben, heute muss eine Erlöserfigur oder etwas dergleichen in epischen Ausmaßen geben. Alles wird zu einem Comic gemacht. Dabei sind die Ergebnisse beliebig. Ich wäre wirklich überrascht, wenn das Rätsel um Dahj tatsächlich originell wäre.

Darüber hinaus frage ich mich, was der Inhalt der zweiten Staffel sein soll. Die nächste willkürliche Bedrohung? Die nächste zufällige Verbindung zu einer Hauptfigur, die eigentlich keine Verbundenheit zu ihrer Umgebung spürt?


Nein, nein, von ST:Picard ist nichts zu erwarten. Sicher, viele Leute werden es anschauen, auch aus Gründen der Neugierde, vielleicht sogar, um mitreden zu können. Viele werden auch davon unterhalten werden, weil es ehrlich gesagt immer einen Mainstream gibt, der alles, was nach einem gewöhnlichen Strickmuster verläuft, unterhaltsam findet. Die Serie wird also so oder so irgendwie ein Erfolg. Aber das bedeutet nicht, dass sie gut sein wird, schätze ich.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 11.01.20, 23:38
Du hast sicher in vielen Punkten recht.

Gerade auch das mit der Erlöserfigur. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass heute viele Menschen von vermeintlichen Erlöserfiguren enttäuscht wurden. Seien sie nun religiös, politisch oder auch aus den Medien.

Dennoch halte ich TNG für ein Kind der 90er wo nach dem Zusammenbruch des Ostblogs und vor dem Terror des 11. Septembers sowas wie Weltfrieden in Reichweite schien. Die Menschen haben sich sicher gefühlt.

Das ist heute leider nicht mehr der Fall.

Klar mag in so einer Welt eine optimitische Zukunfthoffnung das Beste sein, aber die Menschen wollen das schlicht und ergreifend nicht sehen. Sie wollen sehen, dass es Ihnen trotz ihren probleme noch recht gut geht.

**********************************************

Aber es gibt einen Punkt deines Posts, den ich gerne korrigieren würde. Nämlich der letzte Satz. Da sollte IMO stehen:

Aber das beudetet nicht,dass sie mir gefallen wird, schätze ich.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 12.01.20, 08:14
Ich gehe das ganze recht nüchtern an, ich freue mich auf die Serie und werde nicht alles auf die Goldwaage legen. Weil, dann mache ich mir alles kaputt.
Natürlich sind bedenken da das die Picard verkacken aber ich bin dennoch zuversichtlich.

Sollte die Serie kacke werden, können die Zweifler gerne sagen, ich hab’s dir doch gesagt! ;)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 12.01.20, 09:21
Es wird eine sehr andere Serie werden als TNG. Auch wegen der aktuellen weltpolitischen Situation, wie weiter oben schon erläutert. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Bestimmte Erwartungen an die Picard Serie habe ich nicht. Ich werde mich da überraschen lassen und mein erst nach dem ansehen fällen. Wenn Picard mehr Facetten bekommt finde ich das sogar positiv.  Denn ich finde die TNG-Charaktere doch etwas eindimensional und zu perfekt. Selbst in einer "perfekten" Gesellschaft werden Menschen so super idealistisch nicht sein.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 12.01.20, 11:27
Es wird eine sehr andere Serie werden als TNG. Auch wegen der aktuellen weltpolitischen Situation, wie weiter oben schon erläutert. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Bestimmte Erwartungen an die Picard Serie habe ich nicht. Ich werde mich da überraschen lassen und mein erst nach dem ansehen fällen. Wenn Picard mehr Facetten bekommt finde ich das sogar positiv.  Denn ich finde die TNG-Charaktere doch etwas eindimensional und zu perfekt. Selbst in einer "perfekten" Gesellschaft werden Menschen so super idealistisch nicht sein.

Sehe ich auch so
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 12.01.20, 11:40
Es wird eine sehr andere Serie werden als TNG. Auch wegen der aktuellen weltpolitischen Situation, wie weiter oben schon erläutert. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Bestimmte Erwartungen an die Picard Serie habe ich nicht. Ich werde mich da überraschen lassen und mein erst nach dem ansehen fällen. Wenn Picard mehr Facetten bekommt finde ich das sogar positiv.  Denn ich finde die TNG-Charaktere doch etwas eindimensional und zu perfekt. Selbst in einer "perfekten" Gesellschaft werden Menschen so super idealistisch nicht sein.
Jup. Keine Einwände von mir.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: sven1310 am 12.01.20, 17:07
Ich weiß ja nicht. Natürlich dürfen Charaktäre mehr Facetten bekommen, mehr Tiefe und nach 20 Jahren kann sich viel getan haben. Trotzdem. Mein Problem ist die Einstellung die die Macher dazu haben. Wenn ich solche Interviews sehe wo.....wer war das? Kurtzman? Der Sachen von sich gibt das es einem die Haare sträubt. Star Trek sei nicht für Kinder und ist viel zu intellektuell. Star Trek braucht mehr Action und Humor. Star Trek mochte er als Kind nicht, lieber Star Wars......(grob wiedergegeben) boaahhh Junge. Da denke ich mir auch: "warum gibt man so jemanden das Star Trek Francise in die Hände?!?". Man stelle sich mal vor mit so einen Deppen am Ruder hätte man Herr der Ringe oder Der Hobbit verfilmt.

Ich erwarte nicht TNG zu sehen. Es spricht auch nichts dageben moderne Effekte einzusetzen, ich finde es nur schade das man es nicht im Geiste von Star Trek macht oder die Ursprünge etwas mehr ehrt. Teilweise bekommt man das Gefühl die Leute finden das Francise zum Kotzen. Sie haben es nur in die Hand gedrückt bekommen und müssen jetzt damit klar kommen.

Star Trek Picard, ich lasse mich gerne eines besseren überraschen, wird in die geleiche Kerbe einschlagen wie die Reboots oder DSC. FanService um die Fans anzulocken aber im Kern interessiert es sie was vorher war einen Dreck. Sie wollen ein neues Publikum ansprechen. Leider ohne Talent.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kontikinx1404 am 12.01.20, 17:18
Ich weiß ja nicht. Natürlich dürfen Charaktäre mehr Facetten bekommen, mehr Tiefe und nach 20 Jahren kann sich viel getan haben. Trotzdem. Mein Problem ist die Einstellung die die Macher dazu haben. Wenn ich solche Interviews sehe wo.....wer war das? Kurtzman? Der Sachen von sich gibt das es einem die Haare sträubt. Star Trek sei nicht für Kinder und ist viel zu intellektuell. Star Trek braucht mehr Action und Humor. Star Trek mochte er als Kind nicht, lieber Star Wars......(grob wiedergegeben) boaahhh Junge. Da denke ich mir auch: "warum gibt man so jemanden das Star Trek Francise in die Hände?!?". Man stelle sich mal vor mit so einen Deppen am Ruder hätte man Herr der Ringe oder Der Hobbit verfilmt.

Hier stimme ich dir zu. Man gibt einem Star Wars Fan die Möglichkeit Star Trek zu schreiben. So etwas kann ja nicht passen. Das ist vielleicht auch eine Erklärung dafür warum Discovery so ist, wie es ist. Es sollte doch gerade den Produzenten klar sein, gerade bei Star Trek, das man auch das vorangegangene berücksichtigen sollte damit man gut daran anknüpfen kann und der
Zuschauer einen Wiedererkennungseffekt hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: sven1310 am 12.01.20, 17:24
Ich würde nicht sagen das es nicht passen kann. Er kann doch Fan sein egal von welchem Francise. Wenn er aber mit dem Francise für das er arbeitet nichts anfangen kann und er das was vorher war nicht mag........ja, dann wird es lustig.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kontikinx1404 am 12.01.20, 17:28
Genau das wollte ich damit sagen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 12.01.20, 23:20
Ein interessanter Gesichtspunkt.

Nur eben weil du Herr der Ringe angeführt hast. Peter jackson hatte soweit ich weiß ein Grundkomzept erstellt und ist damit zu den Studios gegangen, damit sie ihm die Erstellung der Filme finanzieren.

Bei Kurztman und Star Trek wird das eher anders gelaufen sein:

CBS Boss 1: "Wir haben doch noch diese alte Lizenz Sra Trek runliegen. Und Star Wars ist doch so erfolgreich. Können wir das nachmachen. Nur wer soll Produzenjt werden.
CBS Boss 2: "Für uns arbeitet doch dieser Krutzman. ich glaube der kennt sich mit diesen Weltraumkram aus."

Sprich für Kurtzman ist das einfach nur ein Job mehr nicht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 13.01.20, 08:16
Ich frage mal ganz provokativ, was war das heraus stechendste Merkmal von Star Trek?
Und das war seit nicht nur TNG sondern auch bei TOS, die Darstellung einer Gesellschaft die ihre ganzen Vorurteile und Konflikte über Bord geworfen hat um an einer friedlichen Sternen Föderation zu arbeiten.
Für mich hat Star Trek immer auch meine inneren Überzeugungen widergespiegelt.
Jetzt so wie es aussieht wirft man das ganze positive in die Tonne aus dramatischen Gründen.
Die Sternenflotte stellt sich auf die Seite der Bad Guys.
Und der Trailer zur 3. Staffel von Discovery impliziert ja das die Föderation zu einem unbestimmten Zeitpunkt zusammengebrochen ist.
Es ist ein ziemlicher Rippoff von Roddenberrys Andromeda.
Nur das der Auserwählte nicht Dylan Hunt sondern Michael Burnham heißt urks.
Wenn man die moralische Grundeinstellung dieses Franchise wegnimmt, wird Star Trek zu einer austauschbaren Drama Serie.
Das wäre für mich das worst case Szenario.
Aber diese Entwicklung sieht man ja leider schon in Discovery wo man kein Thema hat Bad Ass Giorgiou die eine faschistische Diktatorin war als "Heldin" zu installieren die auch noch den Tag retten darf.
Der moralische Kompass ist unter Kurtzman komplett unter die Räder gekommen.
Edit: Ergänzung und Rechtschreib Korrektur
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 13.01.20, 11:25
Gerade auch das mit der Erlöserfigur. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass heute viele Menschen von vermeintlichen Erlöserfiguren enttäuscht wurden. Seien sie nun religiös, politisch oder auch aus den Medien.
...und, dass sie trotzdem interessant zu sein scheinen (siehe Greta Thunberg) - vielleicht sogar in zweierlei Hinsicht: Es wirkt so, als wäre es für die Filmemacher attraktiv, den zentralen Handlungsstrang von einer Person abhängig zu machen (bei PIC scheint diese Person den bisherigen Informationen nach eher Dahj als Picard zu sein), sodass sich ihr Schicksal mit dem des ganzen Universums verknüpft. Das hat sicherlich Vorteile; es spitzt zu und ermöglicht schnelle Auflösungen. Aber dieses Comic- und Superhelden-Element passt mMn nicht wirklich zu Star Trek.

Dennoch halte ich TNG für ein Kind der 90er wo nach dem Zusammenbruch des Ostblogs und vor dem Terror des 11. Septembers sowas wie Weltfrieden in Reichweite schien. Die Menschen haben sich sicher gefühlt.

Das ist heute leider nicht mehr der Fall.
Ja und nein, würde ich sagen. Also Auseinandersetzungen wie der Golf-Krieg waren schon auch noch eindrucksvoll. Aber ich möchte Dir damit nicht widersprechen, denn es war sicherlich so, dass das Sicherheitsempfinden in den Achtzigern und Neunziger ein anderes war.
Gleichzeitig ist es ja nicht so, dass TNG darauf verzichtet hätte, Konflikte zu zeigen und Missstände zu thematisieren. Der große Unterschied bestand halt darin, dass man sie so oft progressiv-friedlich und zumeist aus der Warte derer zeigte, die den Kern der Probleme schon hinter sich gelassen haben. Das würde heute auch noch funktionieren.

Dennoch halte ich TNG für ein Kind der 90er wo nach dem Zusammenbruch des Ostblogs und vor dem Terror des 11. Septembers sowas wie Weltfrieden in Reichweite schien. Die Menschen haben sich sicher gefühlt.

Das ist heute leider nicht mehr der Fall.

Klar mag in so einer Welt eine optimitische Zukunfthoffnung das Beste sein, aber die Menschen wollen das schlicht und ergreifend nicht sehen. Sie wollen sehen, dass es Ihnen trotz ihren probleme noch recht gut geht.
Dass die Leute optimistischere Zukunftsvision nicht sehen wollen, steht für mich noch gar nicht mal so fest. Ich glaube zunächst einmal, dass sie derzeit gar nicht groß die Gelegenheit dazu haben. Das Angebot an Serien und Filmen wird von Düsterem dominiert.
Interessant ist auch, wie sich das Sicherheitsgefühl verändert hat. Rein politisch gesehen ist die Bedrohungslage jetzt nicht wirklich eine andere als Mitte der Neunziger. Durch den Terrorismus ist schleichend ein generelles Gefühl von Unsicherheit eingesickert. Und wirtschaftlich gesehen hatten die Achtziger und Neunziger halt andere Vor- und Nachteile, aber ich würde nicht generell sagen, dass es damals richtig besser war.

Aber besonders staune ich noch immer darüber, dass bei den Zuschauern so eine große Lust an Mord- und Totschlag, am Dunklen und am Bösen besteht. Ich hatte mir früher auch überlegt, dass die Leute dann mit dem Gefühl aus einem Film oder einer Serie rausgehen, dass es ihnen eigentlich gar nicht so schlecht geht. Das mag eine Facette sein. Aber ich schätze, es erklärt nicht vollumfänglich, warum Leute willentlich ihre freie Zeit damit füllen, sich Grausligkeiten anzuschauen. Wäre es wenigstens eine Katharsis, aber das ist ja nicht der Fall.

Aber es gibt einen Punkt deines Posts, den ich gerne korrigieren würde. Nämlich der letzte Satz. Da sollte IMO stehen:

Aber das beudetet nicht,dass sie mir gefallen wird, schätze ich.
Das alles war noch im Rahmen meiner Sichtweise; trotzdem war diese Bewertung vielleicht ein wenig zu absolut.
Allerdings: Ist es generell so, dass man nie sagen kann, dass etwas wirklich gut oder wirklich nicht gut ist?



Ich gehe das ganze recht nüchtern an, ich freue mich auf die Serie und werde nicht alles auf die Goldwaage legen. Weil, dann mache ich mir alles kaputt.
Ja, wie angedeutet: Es ist natürlich auch ein Weg, sich einfach zu freuen und das Ergebnis zu mögen, egal was einem vorgesetzt wird. Vielleicht ist das die gesündere Einstellung, weil man sich dann über überhaupt nichts ärgern muss.



Es wird eine sehr andere Serie werden als TNG. Auch wegen der aktuellen weltpolitischen Situation, wie weiter oben schon erläutert. Aber das muss nicht unbedingt schlecht sein.
Das sehe ich auch so.
Ich würde auch gerne neue Facetten bei Picard sehen. Ich glaube wirklich, dass es interessant gewesen wäre, wenn Picard wirklich das irumodische Syndrom bekommen hätte.

Dass sich die weltpolitische Lage geändert hat, kann Auswirkungen auf das ST-Universum nach TNG haben, muss aber eigentlich auch wieder nicht. Klar, hier hat DS9 schon alles fast eingerissen, insofern...



Ich erwarte nicht TNG zu sehen. Es spricht auch nichts dageben moderne Effekte einzusetzen, ich finde es nur schade das man es nicht im Geiste von Star Trek macht oder die Ursprünge etwas mehr ehrt. Teilweise bekommt man das Gefühl die Leute finden das Francise zum Kotzen. Sie haben es nur in die Hand gedrückt bekommen und müssen jetzt damit klar kommen.
Ja. Und vor allem hat man dann auch den Eindruck, dass sie überhaupt nicht wirklich verstehen, was diese positive Sicht auf die Welt überhaupt ist. So oft liest und hört man ja von den Machern (der Filme nach 2009 und von DSC und jetzt auch Picard), man trage diesem Optimismus Rechnung; aber das sieht dann immer nur so aus, dass am Ende des Films oder am Ende der Staffel mehr oder weniger unvermittelt eine Bedrohung mit vor allem militärischen Mitteln abgewendet wurde. Aber dass das vollkommene Desaster am Ende ausbleibt, ist ja nicht gleichbedeutend mit einem hoffnungsvollen Bild einer Zukunft - schon allein deswegen, weil es bei der nächsten Fortsetzung dann wieder von vorne losgeht.



Die Sternenflotte stellt sich auf die Seite der Bad Guys.
...und Picard und eine Handvoll Guter stellen sich dagegen. So was ist zwar nett. Aber es zerstört halt vollkommen dieses Bild, um das sich ST früher immer bemüht hat, nämlich, dass sich die Menschheit als Ganzes weiterentwickeln kann.
TOS hat diese innere Auseinandersetzung oft thematisiert, bei TNG hatte sich diese Veränderung zum Guten schon weitestgehend vollzogen. Natürlich gab es noch Ausreißer nach unten.
Aber das Interessante war doch, dass der Glauben an das Gute im Menschen nicht beschädigt wird. Nun gibt es eben Hinweise, dass PIC (leider wohl auch auf Betreiben von Patrick Stewart) genau darauf abzielt und das ist mehr als bedauerlich.



Hier noch ein kleines Zitat von Alex Kurtzman ;)

Zitat
You have to listen carefully and understand that sometimes when people are complaining about things, they’re actually complaining about something else; there’s a different problem [below the surface] and you have to get to the root of that problem.
(Gefunden .:hier:. (http://blog.trekcore.com/2020/01/kurtzman-says-two-more-star-trek-live-action-shows-in-works/))
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 13.01.20, 11:48
@sg
Ich bin da anderer Meinung.

Diesen maralsich höheren Standpunkt ist IMO etwas was die fans zum teil in Star trek hinein interpretiert haben. Ja, max hat in seine nachfolgenden Post ein wenig recht damit, dass gerade in TNG die Föderation weiter wirkte, was aber den Nachteil IMO hatte, dass einige TNG Folgen recht oberlehrerhaft rüber kamen. Sprich Picard hat den Hinterweltler Aliens das Universum erklärt.

Aber wenn es diese moralische Überlegenheit gibt, wo war der Aufschrei bei Deep Space nine, besonders bei Folgen wie "Im fahlen Mondlicht" oder "Für die Uniform" wo Sisko moralisch fragwürdig handelt. Damit kommen die meisten Altfans - nicht alle, gell max ;) - klar, komischerweise.

Auf der anderen Seite bin ich jedoch auch kein großer Freund von der Imperatorin und auch Burnham. die haben mir in Staffel 2 von DSC eine längere Watchpause verschafft. Sonequa martin Green halte ich für eine Fehlbesetzung. aber das ist ein anderes Thema.

Letztlich bin ich aber der Meinung, dass das Hauptproblem ist, dass man als Fan nach DSC nicht mehr leugen kann, das Star Trek nur eine Unterhaltungsserie ist, genauso wie Star Wars Stargate oder Game of Thones.

Ich kann damit leben. Weil meine Hauptinteressen waren von jeher die Charaktere und die Technik.

@max
Was möchtest du uns mit dem Zitat sagen?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 13.01.20, 12:54
Ich glaube Ronald D Moore hat sogar mal gesagt, dass vieles von der moralischen Überlegenheit von Fans hinein interpretiert wurde und Roddenberry da auf den Zug mit aufsprang.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 13.01.20, 16:01
Ihr redet ja alle gerade ob es was schlimmes wäre einen moralischen Kompass oder Kodex in einer Serie zu verankern.
Das was vielen Serien zur Zeit fehlt ist eben dieser.
Heraus kommt diese hässliche Szene in DSC mit einem abgeschnittenen Kinderkopf oder eine faschistische Diktatorin die man als normale Protagonistin schalten und walten lässt. Am besten noch in Zukunft mit eigener Serie.
Ich glaube Ronald D Moore hat sogar mal gesagt, dass vieles von der moralischen Überlegenheit von Fans hinein interpretiert wurde und Roddenberry da auf den Zug mit aufsprang.

Glauben heisst nicht wissen. Bleiben wir bei den Fakten. Fakt ist seit Anfang der Serie in den sechzigern ist die Grund Basis die UFP.
Diese setzen sich aus verschiedenen Planeten zusammen die eine gemischt rassige Raumflotte betreiben.
Es wurde schon in TOS immer wieder betont das Ziel der Sternenflotte wäre die friedliche Erforschung des Weltraums und die UFP als ein kleines Paradies in denen man Probleme eher mit dem Diplomaten löst als mit dem Phaser.
Klar gibt es der Story geschuldet immer wieder Folgen wo einzelne gegen diesen moralischen Kodex handeln.
Aber hier wird ein grundlegender Paradigmen Wechsel eingeleitet.
Was macht das für mich?
Star Trek zur austauschbaren Drama Serie.
Wenn ich mir Dystopien reinziehen möchte, schalte ich nicht Star Trek ein.
Ich will da was positives sehen. Nur die derzeitigen Trailer von Picard verbreiten ausser etwas Retro Charme nur eines. Depressive Untergangs Stimmung.
Da kann ich nur sagen, Gott sei Dank geht dieses Jahr "The Orville" weiter...                     
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 13.01.20, 19:03
Staffel 2 ist bestätigt

http://blog.trekcore.com/2020/01/star-trek-picard-officially-renewed-for-season-2/

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 14.01.20, 22:49
Diesen maralsich höheren Standpunkt ist IMO etwas was die fans zum teil in Star trek hinein interpretiert haben. Ja, max hat in seine nachfolgenden Post ein wenig recht damit, dass gerade in TNG die Föderation weiter wirkte, was aber den Nachteil IMO hatte, dass einige TNG Folgen recht oberlehrerhaft rüber kamen. Sprich Picard hat den Hinterweltler Aliens das Universum erklärt.
Joah, aber ich bin gerade am Überlegen: Was ist daran eigentlich so schlimm? Picard wurde zu einer der beliebtesten Figuren im Franchise und er ist es noch; für viele besitzt er sowas wie einen Vorbildcharakter. Der Hype um PIC wurde so groß, weil Picard eben Picard ist. Ich halte nicht unbedingt so viel von Aussagen wie "Diese Serie hat mein Leben verändert", aber für einige Leute scheint das ja wirklich so zu sein. Und wurde man nicht auch von TNG unterhalten? So schlimm war die Ausrichtung der Serie nun nicht.

Aber wenn es diese moralische Überlegenheit gibt, wo war der Aufschrei bei Deep Space nine, besonders bei Folgen wie "Im fahlen Mondlicht" oder "Für die Uniform" wo Sisko moralisch fragwürdig handelt. Damit kommen die meisten Altfans - nicht alle, gell max ;) - klar, komischerweise.
Das Ganze war halt irgendwie in ein als ganz und gar bekannt gefühltes Umfeld eingebettet; da spielte die Optik, die nahtlos an TNG anschloss und der von VOY glich, schon eine Rolle, nehme ich an. Und es war ein neuer Impuls, der sicher auf viele auch nicht unspannend wirkte, ohne dass näher darüber nachgedacht wurde. Ohne die Identität einer Serie zu verändern, helfen neue Impulse schon immer wieder weiter; das würde auch für TNG gelten, wenn es nicht sieben, sondern zehn oder vierzehn Staffeln gelaufen wäre. Bei TNG hätten Handlungsverläufe, wie wir sie in DS9 immer wieder hatten, halt schon die "DNS" geändert. Sie hätten nicht wirklich gepasst. Aber DS9 musste sich so ein wenig freischwimmen, schon allein deswegen - meine persönliche Theorie, wenngleich ich sie nicht aus der Luft gegriffen finde -, weil man erkannt hatte, dass das Konzept einer Raumstation auf die Weise, wie man es hier angelegt hatte, eigentlich zu wenig bot,... nicht recht verfing. Darum die "Defiant", um mehr Dynamik zu erhalten. Darum der Krieg, um das Handlungsvakuum zu füllen. Darum das Düstere, um sich in der ST-Welt vom Rest abzuheben.
(Darüber hinaus glaube ich auch ein bisschen, dass DS9 vor allem auch die ansprechen konnte, die - zwar nicht unbedingt SW-Fans ;) ;) - aber eigentlich gar nicht wirklich eine so tiefe "Verbindung" zu Star Trek hatten).

- nicht alle, gell max ;) -
:thumbup ;) :)

Sonequa martin Green halte ich für eine Fehlbesetzung. aber das ist ein anderes Thema.
Was mich aber interessieren würde :) Vielleicht in einem der DSC-Threads? :) Ich hätte nämlich bisher angenommen, dass sie einfach eine undankbare Rolle übernommen hat.

Letztlich bin ich aber der Meinung, dass das Hauptproblem ist, dass man als Fan nach DSC nicht mehr leugen kann, das Star Trek nur eine Unterhaltungsserie ist, genauso wie Star Wars Stargate oder Game of Thones.
ST war schon immer eine Unterhaltung. Das ging schon mit TOS los, das schon wirklich etwas von einer Westernserie hatte. Und auch TNG hatte Action-Momente. Dagegen ist ja auch gar nichts einzuwenden.
Nur ist DSC keine Unterhaltungsserie, die die Züge Star Treks trägt. Das hat nicht nur "moralische" Gründe, das hat schon allein mit der so wirr wirkenden Produktion zu tun, die sich nicht nur darum bemühte, sich fast so weit wie möglich vom bisherigen ST zu entfernen, sondern auch nicht durchdacht daherkam.
Das frühere Star Trek vermittelte schlicht ein anderes Lebensgefühl. DSC will ja aber gar nicht an die anderen ST-Serien anschließen.
Ich würde daher nicht sagen, dass es gerechtfertigt ist, von DSC auf die früheren Serien rückwirkend Schlüsse zu ziehen.

Ich kann damit leben. Weil meine Hauptinteressen waren von jeher die Charaktere und die Technik.
Die Frage ist nur, ob das wirklich zufriedenstellt.
Wenn ich mich nur mal auf die Technik konzentriere: ST hatte wie die Science Fiction generell das Problem, dass sie Technik zeigt, die Dinge möglich macht, die nach gängigem physikalischen Verständnis gar nicht oder kaum funktionieren können. Die Antwort von Leuten wie Jefferies, Probert und Okuda darauf war, sich Gedanken darüber zu machen und ein möglichst glaubwürdiges Funktionsprinzip der zukünftigen Technik und der Designs zu entwickeln. Das schuf ein konsistentes Bild einer zukünftigen Welt, an deren Effekte man Spaß haben konnte, weil man sozusagen nicht nur das Gefühl hatte, sie verstehen zu können, sondern sie dabei auch noch bestaunen konnte.
Was haben wir zuletzt bekommen? Zum Beispiel Gigantomanie. Oder aber: So sehr ich einige Designs von John Eaves bewundere... er ist Designer, die (fiktive) Technik interessiert ihn nur zweitrangig oder gar nicht. Das sieht man daran, dass die Ent-E in "Nemesis" Torpedowerfer an den unmöglichsten Stellen hatte, zum Beispiel direkt über einer Luftschleuse - beladen ohne Hineinbeamen der Torpedos eigentlich unmöglich. Und DSC? Ein Pilzantrieb, den man mit einem riesigen Bärtierchen kontrollieren kann? Pardon, aber das klingt doch auf Anhieb erst einmal nur haarsträubend. Es ist nicht so, dass man bei harter Science Fiction bleiben muss, aber hier hat man sich doch offensichtlich Null Mühe gegeben. Sinnlose Schauwerte, die ich dann, wenn ich mich für den technischen Aspekt interessiere, doch nicht zufriedenstellen können.

@max
Was möchtest du uns mit dem Zitat sagen?
Oh, so vieles! ;)
Zunächst einmal klingt es wie eine kluge Einschätzung von einem Mann, der sich eingehendere Gedanken gemacht hat. Es ist ja auch nicht verkehrt. Gut möglich, dass jemand, der "Die neuen Klingonen sehen furchtbar aus!" ruft, in Wirklichkeit Eheprobleme hat und darin der eigentlich Grund für die Unzufriedenheit liegt ;) Vielleicht hat Krutzman auch gemeint, dass Beschwerden auf viel grundlegendere Probleme der Serie abzielen. (Dann ist die Frage, warum eher halbherzig gehandelt wurde; dann ist der angepasste Look der Klingonen fast zu wenig Veränderung). Schwierig wird es ein wenig, weil sich Kurtzman dann aufs Gedankenlesen verlegen will: Statt die Beschwerden so zu nehmen, wie sie sind, interpretiert er sie - Ergebnis offen. Und die Aussage könnte in die Richtung gedeutet werden, dass sich hier eine blasierte Person über die vermeintlich Unreflektierten erhebt und ihnen eben abspricht, wirklich zu wissen, was ihnen gefällt und was nicht, was sie stört und was nicht; damit läge das Problem, lägen die Fehler nicht aufseiten der Serie und ihrer Macher, sondern bei den Fans.



Ich glaube Ronald D Moore hat sogar mal gesagt, dass vieles von der moralischen Überlegenheit von Fans hinein interpretiert wurde und Roddenberry da auf den Zug mit aufsprang.
Schon möglich, aber ist es ein bloßer Zufall, dass das bei ST geschah? Fans hätten diese moralische Komponente ja zum Beispiel auch "Kampfstern Galactica" oder "Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann" oder was weiß ich zuschreiben können. Aber irgendwie scheint speziell ST da einen Nerv getroffen zu haben.



Heraus kommt diese hässliche Szene in DSC mit einem abgeschnittenen Kinderkopf oder eine faschistische Diktatorin die man als normale Protagonistin schalten und walten lässt. Am besten noch in Zukunft mit eigener Serie.
Ja und warum bekommt sie eine eigene Serie? Weil die Macher ihren Charakter als etwas feiern, was es so noch nie im Star Trek-Universum gab - aber sie stellen sich nicht die Frage, ob es nicht einfach auch einen guten Grund hat, dass es so eine Figur noch nicht gab!

Star Trek zur austauschbaren Drama Serie.
Und ernüchternder Weise ist das auch ein Grund, warum DSC durchaus Erfolg hat und man sich wohl auch keine "Sorgen" um eine neue S31-Serie machen muss: Solche Serien werden geschaut, nicht mit Inbrunst, sondern einfach, weil sich die Sehgewohnheiten derart geändert haben, dass man bei Streaming-Diensten einfach alles mal konsumiert: Anschauen und vergessen, denn die nächste Serie steht schon zum Binge-Watching parat.

Wenn ich mir Dystopien reinziehen möchte, schalte ich nicht Star Trek ein.
Ich will da was positives sehen.
Ich bin ganz Deiner Meinung!

Nur die derzeitigen Trailer von Picard verbreiten ausser etwas Retro Charme nur eines. Depressive Untergangs Stimmung.
Das und bei mir kommt noch eine andere Erkenntnis hoch: Sogar Action kann langweilig werden ;)



Staffel 2 ist bestätigt

http://blog.trekcore.com/2020/01/star-trek-picard-officially-renewed-for-season-2/
Und Chabon ist schon wieder von Bord, nicht wahr?
Eigentlich finde ich, dass das eine spannende Entwicklung durch die neuen Produktionszustände im neuen Produktionsumfeld ist: Eine Serie muss sich nicht wie früher behaupten, sondern bekommt einfach mal ein paar Staffeln geschenkt.
Tja, aber nachdem PIC keine "freie" Serie zu sein scheint, deren Grundkonzept jenseits einer "Quest" von sich aus funktionert, wird die spannende Frage werden, was sich die zweite Staffel überhaupt vorgenommen hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 15.01.20, 20:24
Diesen maralsich höheren Standpunkt ist IMO etwas was die fans zum teil in Star trek hinein interpretiert haben. Ja, max hat in seine nachfolgenden Post ein wenig recht damit, dass gerade in TNG die Föderation weiter wirkte, was aber den Nachteil IMO hatte, dass einige TNG Folgen recht oberlehrerhaft rüber kamen. Sprich Picard hat den Hinterweltler Aliens das Universum erklärt.
Joah, aber ich bin gerade am Überlegen: Was ist daran eigentlich so schlimm? Picard wurde zu einer der beliebtesten Figuren im Franchise und er ist es noch; für viele besitzt er sowas wie einen Vorbildcharakter. Der Hype um PIC wurde so groß, weil Picard eben Picard ist. Ich halte nicht unbedingt so viel von Aussagen wie "Diese Serie hat mein Leben verändert", aber für einige Leute scheint das ja wirklich so zu sein. Und wurde man nicht auch von TNG unterhalten? So schlimm war die Ausrichtung der Serie nun nicht.
Naja. das scheint eher subjektiv zu sein.

Für mich war TNG schon immer die Serie, zu der ich am wenigsten Zugang gefunden habe. Ich fand die Figuren alle etwas steif, besonders Picard. Und ihn halt eben auch etwas sehr oberlehrerhaft. Gut ich bin mit TOS durch meinen Vater zu ST gekommen und VOY war meine erste Serie die ich von anfang an geschaut habe.

TNG habe ich erst einmal komplett geschaut und auch bei meinen jetzigen Durchlauf auf Netflix komme ich nur langsam vorna weil ich keine Lust auf die Serie habe. Ich bin erst bei Ende Staffel 2 und ahbe bereits zwei Folgen - "das gesetz der Edo" und "Hotel Royale" - übersprungen.

TNG war für mich immer so "ist halt Star Trek, also gucken wir es mal.", aber eben nicht immer unterhaltend.
Selbstverständlich gibt es auch Folgen die ich schätze, aber je älter ich werde, verändert sich auch mein geschmack und inder Reihenfolge der Serien rutscht sie immer weiter nach hinten. Mittlerweile teilt sie sich Platz vier mit ENT.

Zitat
 
Aber wenn es diese moralische Überlegenheit gibt, wo war der Aufschrei bei Deep Space nine, besonders bei Folgen wie "Im fahlen Mondlicht" oder "Für die Uniform" wo Sisko moralisch fragwürdig handelt. Damit kommen die meisten Altfans - nicht alle, gell max ;) - klar, komischerweise.
Das Ganze war halt irgendwie in ein als ganz und gar bekannt gefühltes Umfeld eingebettet; da spielte die Optik, die nahtlos an TNG anschloss und der von VOY glich, schon eine Rolle, nehme ich an. Und es war ein neuer Impuls, der sicher auf viele auch nicht unspannend wirkte, ohne dass näher darüber nachgedacht wurde. Ohne die Identität einer Serie zu verändern, helfen neue Impulse schon immer wieder weiter; das würde auch für TNG gelten, wenn es nicht sieben, sondern zehn oder vierzehn Staffeln gelaufen wäre. Bei TNG hätten Handlungsverläufe, wie wir sie in DS9 immer wieder hatten, halt schon die "DNS" geändert. Sie hätten nicht wirklich gepasst. Aber DS9 musste sich so ein wenig freischwimmen, schon allein deswegen - meine persönliche Theorie, wenngleich ich sie nicht aus der Luft gegriffen finde -, weil man erkannt hatte, dass das Konzept einer Raumstation auf die Weise, wie man es hier angelegt hatte, eigentlich zu wenig bot,... nicht recht verfing. Darum die "Defiant", um mehr Dynamik zu erhalten. Darum der Krieg, um das Handlungsvakuum zu füllen. Darum das Düstere, um sich in der ST-Welt vom Rest abzuheben.
(Darüber hinaus glaube ich auch ein bisschen, dass DS9 vor allem auch die ansprechen konnte, die - zwar nicht unbedingt SW-Fans ;) ;) - aber eigentlich gar nicht wirklich eine so tiefe "Verbindung" zu Star Trek hatten).
Und genauso versucht man heute wieder, alle anderen Science Fiktion Fans ins Boot zu holen. Genauso wie vor 30 Jahren mit TNG. Das kann nicht allen Altfans gefallen, dass ist logisch. Aber selbst bei TNG hätte es solche ausufernde diskussionen gegeben, wenn es das Internet in der jetzigen Form gegeben hätte.

- Kein Kirk, kein Spock.
- Ein Klingone auf der Brücke

Zitat
- nicht alle, gell max ;) -
:thumbup ;) :)

Sonequa martin Green halte ich für eine Fehlbesetzung. aber das ist ein anderes Thema.
Was mich aber interessieren würde :) Vielleicht in einem der DSC-Threads? :) Ich hätte nämlich bisher angenommen, dass sie einfach eine undankbare Rolle übernommen hat.
Das ist zwar mit ein Grund. Abr es gibt da noch einen anderen.

Können wir gerne woanders diskutieren.

Zitat
Letztlich bin ich aber der Meinung, dass das Hauptproblem ist, dass man als Fan nach DSC nicht mehr leugen kann, das Star Trek nur eine Unterhaltungsserie ist, genauso wie Star Wars Stargate oder Game of Thones.
ST war schon immer eine Unterhaltung. Das ging schon mit TOS los, das schon wirklich etwas von einer Westernserie hatte. Und auch TNG hatte Action-Momente. Dagegen ist ja auch gar nichts einzuwenden.
Nur ist DSC keine Unterhaltungsserie, die die Züge Star Treks trägt. Das hat nicht nur "moralische" Gründe, das hat schon allein mit der so wirr wirkenden Produktion zu tun, die sich nicht nur darum bemühte, sich fast so weit wie möglich vom bisherigen ST zu entfernen, sondern auch nicht durchdacht daherkam.
Das frühere Star Trek vermittelte schlicht ein anderes Lebensgefühl. DSC will ja aber gar nicht an die anderen ST-Serien anschließen.
Ich würde daher nicht sagen, dass es gerechtfertigt ist, von DSC auf die früheren Serien rückwirkend Schlüsse zu ziehen.
Ich sage ja nicht, dass sich DSC nicht von den anderne Serien unterscheidet. Aber das hat sich TNG von TOS genauso. Ja eigentlich jede.

Was mich halt irritiert, ist dieser semireligiöse Eifer, den manche Fans für die alten Serien an den tag legen. Ein Bekannter hat es mal gut auf den Punkt gebracht. "Star Trek fans sind im Grunde sehr konservativ."

Und das beißt sich doch in meinen Augen etwas mit dem selbstgewählten Credo der Serien dorthin zu gehen, wo noch nie ein mensch gewesen ist. Also warum nicht neue facetten des Star Trek Universums entdecken. Wenn es einen nicht gefällt, kann man ja weiterfliegen.

Aber es wird eben, wie so oft schon im Vorfeld viel zerredet.

Zitat
Ich kann damit leben. Weil meine Hauptinteressen waren von jeher die Charaktere und die Technik.
Die Frage ist nur, ob das wirklich zufriedenstellt.
Mich ja.

Zitat
Wenn ich mich nur mal auf die Technik konzentriere: ST hatte wie die Science Fiction generell das Problem, dass sie Technik zeigt, die Dinge möglich macht, die nach gängigem physikalischen Verständnis gar nicht oder kaum funktionieren können. Die Antwort von Leuten wie Jefferies, Probert und Okuda darauf war, sich Gedanken darüber zu machen und ein möglichst glaubwürdiges Funktionsprinzip der zukünftigen Technik und der Designs zu entwickeln. Das schuf ein konsistentes Bild einer zukünftigen Welt, an deren Effekte man Spaß haben konnte, weil man sozusagen nicht nur das Gefühl hatte, sie verstehen zu können, sondern sie dabei auch noch bestaunen konnte.
Das war ja auch einer der Gründe die mich zu einen richtigen fan werden ließen.

Zitat
Was haben wir zuletzt bekommen? Zum Beispiel Gigantomanie. Oder aber: So sehr ich einige Designs von John Eaves bewundere... er ist Designer, die (fiktive) Technik interessiert ihn nur zweitrangig oder gar nicht. Das sieht man daran, dass die Ent-E in "Nemesis" Torpedowerfer an den unmöglichsten Stellen hatte, zum Beispiel direkt über einer Luftschleuse - beladen ohne Hineinbeamen der Torpedos eigentlich unmöglich. Und DSC? Ein Pilzantrieb, den man mit einem riesigen Bärtierchen kontrollieren kann? Pardon, aber das klingt doch auf Anhieb erst einmal nur haarsträubend. Es ist nicht so, dass man bei harter Science Fiction bleiben muss, aber hier hat man sich doch offensichtlich Null Mühe gegeben. Sinnlose Schauwerte, die ich dann, wenn ich mich für den technischen Aspekt interessiere, doch nicht zufriedenstellen können.
Ich sage ja nicht, dass ich mit allen zufrieden bin,was in den letzten 11 Jahren gezeigt wurde. Gerade auch in dem bereich der Technik. Aber ich entscheide, ob mir etwas gefällt, NACHDEM ich es gesehen habe, und nicht vorher. Meistens zumindest.

Zitat
@max
Was möchtest du uns mit dem Zitat sagen?
Oh, so vieles! ;)
Zunächst einmal klingt es wie eine kluge Einschätzung von einem Mann, der sich eingehendere Gedanken gemacht hat. Es ist ja auch nicht verkehrt. Gut möglich, dass jemand, der "Die neuen Klingonen sehen furchtbar aus!" ruft, in Wirklichkeit Eheprobleme hat und darin der eigentlich Grund für die Unzufriedenheit liegt ;) Vielleicht hat Krutzman auch gemeint, dass Beschwerden auf viel grundlegendere Probleme der Serie abzielen. (Dann ist die Frage, warum eher halbherzig gehandelt wurde; dann ist der angepasste Look der Klingonen fast zu wenig Veränderung). Schwierig wird es ein wenig, weil sich Kurtzman dann aufs Gedankenlesen verlegen will: Statt die Beschwerden so zu nehmen, wie sie sind, interpretiert er sie - Ergebnis offen. Und die Aussage könnte in die Richtung gedeutet werden, dass sich hier eine blasierte Person über die vermeintlich Unreflektierten erhebt und ihnen eben abspricht, wirklich zu wissen, was ihnen gefällt und was nicht, was sie stört und was nicht; damit läge das Problem, lägen die Fehler nicht aufseiten der Serie und ihrer Macher, sondern bei den Fans.

Ich denke, das trifft es nicht ganz.

Ich fidne letztlich liegt da ein wenig Verantwortung auf beiden Seiten. Ja die Macher hätten mehr tun müssen um Discovery ins Universum einzubinden. Ich hab in der ersten Staffel mich lang und breit über die Klingonen ausgelassen. oder das sich die Discovery für nen hässlichen Eimer halte. Und aiuh einige Storyelemente kritisiert. Aber eben erst nachdem ich die Serie gesehen habe.

Was ich eben von dan "Fans" unfair finde sind zwei Dinge:

1. Wegen eines größerenn Elements die Ganze serie gleich in den Müll zu treten. Wieviele haben zum Beispiel bei Star Trek 11 gesagt: "Die habwn Vulkan zerstört - Der Film ist kacke".

2. Diese Ablehnung von vornherein. Alles was wir hier diskutieren ist nur anhand von Aussagen der macher und Trailern. das ist nicht das gesamt Bild, wenn die Serie über den Bildschirm flimmert. Zugegeben, davon bin cih auch nicht ganz frei. Der Sektion 31 Spinoff wird es bei mir auch schwer haben, eben weil eines der für mich wichtigten elemente - die Figuren - mit so einer Antagonistin wie der Ex Imperatorin besetzt ist.

Dennoch werde ich mein Credo beibehalten und der serie höchstwahrscheinlich eine Chance geben, mich eines besseren zu belehren.

das mache ich bei jeder Serie, die mich vom Thema oder vom Franchsie her interessiert. je nach Staffellänge gebe ich ihr drei bis sechs Folgen zeit mich wenigsten etwas zu begeistern.Diese Folgen hat DSC zum Beispiel auch gebraucht. Aber dann waren da Stammets, Culber und Tilly und es war um mich geschehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 15.01.20, 22:41
Naja. das scheint eher subjektiv zu sein.

Für mich war TNG schon immer die Serie, zu der ich am wenigsten Zugang gefunden habe. Ich fand die Figuren alle etwas steif, besonders Picard. Und ihn halt eben auch etwas sehr oberlehrerhaft. Gut ich bin mit TOS durch meinen Vater zu ST gekommen und VOY war meine erste Serie die ich von anfang an geschaut habe.

TNG habe ich erst einmal komplett geschaut und auch bei meinen jetzigen Durchlauf auf Netflix komme ich nur langsam vorna weil ich keine Lust auf die Serie habe. Ich bin erst bei Ende Staffel 2 und ahbe bereits zwei Folgen - "das gesetz der Edo" und "Hotel Royale" - übersprungen.

TNG war für mich immer so "ist halt Star Trek, also gucken wir es mal.", aber eben nicht immer unterhaltend.
Selbstverständlich gibt es auch Folgen die ich schätze, aber je älter ich werde, verändert sich auch mein geschmack und inder Reihenfolge der Serien rutscht sie immer weiter nach hinten. Mittlerweile teilt sie sich Platz vier mit ENT.
Ah ja, dann heißt das, dass Du TNG nicht (so) magst. Okay.
Das bedeutet aber nicht, dass das Serienkonzept nicht funktioniert hätte: Wären Picard und TNG nicht besonders gut angekommen, bestünde jetzt, 26 Jahre nach Ende der Serie und 18 Jahre nach dem letzten Kinofilm kein Interesse an einer Serie rund um Picard.

Und genauso versucht man heute wieder, alle anderen Science Fiktion Fans ins Boot zu holen. Genauso wie vor 30 Jahren mit TNG. Das kann nicht allen Altfans gefallen, dass ist logisch. Aber selbst bei TNG hätte es solche ausufernde diskussionen gegeben, wenn es das Internet in der jetzigen Form gegeben hätte.

- Kein Kirk, kein Spock.
- Ein Klingone auf der Brücke
Da hast Du Recht, finde ich.
(Okay, mich hätte noch interessiert, wie man damals beurteilt hätte, dass die Klingonen jetzt keine Erzfeinde mehr sind. Auch unter TOS-Maßstäben muss das nämlich keine abträgliche Entwicklung sein).

Veränderungen auch innerhalb von ST sind nicht schlecht, man braucht sie, nicht nur, damit dieses "Universum" spannend bleibt, sondern auch damit es für die Zuschauer Relevanz besitzt.
Ich glaube nach wie vor, dass sich DSC leichter getan hätte, wenn es eine andere Zeitschiene gewählt hätte. Schreitet man voran, sind (vor allem die visuellen) Änderung gleich gar kein so gewaltiger Störfaktor.
Schade ist halt, dass die Macher jetzt ganz andere Vorstellungen davon haben, wie man Geschichten erzählen soll und sich gleichzeitig ja gar nicht mehr richtig mit dem 'Produkt', das sie vertreten, identifizieren.

Ich sage ja nicht, dass sich DSC nicht von den anderne Serien unterscheidet. Aber das hat sich TNG von TOS genauso. Ja eigentlich jede.
Ja, aber es gab doch den ein oder anderen Aspekt, der sie bis jetzt zusammenhielt. Bei TOS und TNG waren das zum Beispiel das grundsätzlich positive Grundgefühl; bei TNG und DS9 schlicht auch optische Elemente. DSC will ja eigentlich keine ST-Serie sein, das belegt eine Figur wie Georgiu durchaus eindrucksvoll.

Was mich halt irritiert, ist dieser semireligiöse Eifer, den manche Fans für die alten Serien an den tag legen. Ein Bekannter hat es mal gut auf den Punkt gebracht. "Star Trek fans sind im Grunde sehr konservativ."
Dieses Phänomen - mal stärker, mal weniger stark ausgeprägt - findet man eigentlich generell bei Hobbys und ähnlichem vor, zum Beispiel auch bei Sportfans. Selbst wenn es nicht sonderlich toll wirkt, sehe ich darin nichts so besonderes und also auch nichts, was ST-Fans exklusive wäre. Im Menschen vereinen sich Kreativtät und Lust, Neues zu entdecken, mit dem Wunsch nach Sicherheit und Vorhersehbarkeit, schätze ich. Wurde man bei beziehungsweise von einer Sache geprägt und verbindet sie mit etwas Positiven, ist es klar, dass der Wunsch nach Veränderung in diesem Fall eher graduelle Punkte betrifft. Eine Veränderung muss dann halt auch wirklich überzeugen können.

Und das beißt sich doch in meinen Augen etwas mit dem selbstgewählten Credo der Serien dorthin zu gehen, wo noch nie ein mensch gewesen ist. Also warum nicht neue facetten des Star Trek Universums entdecken. Wenn es einen nicht gefällt, kann man ja weiterfliegen.
Aber hat jede Serienwelt so viele Facetten, bis alle denkbaren Möglichkeiten durchgespielt sind?

Zitat
Die Frage ist nur, ob das wirklich zufriedenstellt.
Mich ja.
Ich meinte nicht, ob Charaktere und Technik zufriedenstellen können. Beide zusammen oder getrennt können das natürlich. Der von mir zitierte Satz war die Einleitung für den folgenden Vergleich und hier muss man eben sagen, dass ich es so beurteilen würde, dass zum Beispiel DSC (auch mit absichtlich unsympathischen beziehungsweise eher schlichten Figuren und einer eigentümlichen Auffassung von Technologien) in dieser Hinsicht eigentlich nicht so glänzen konnte.

Ich sage ja nicht, dass ich mit allen zufrieden bin,was in den letzten 11 Jahren gezeigt wurde. Gerade auch in dem bereich der Technik. Aber ich entscheide, ob mir etwas gefällt, NACHDEM ich es gesehen habe, und nicht vorher. Meistens zumindest.
Ich glaube, dass ist auch eine gute Einstellung.
Ich jedoch finde, dass Aussagen wie "Nothing is really safe. Nothing is really secure." von Stewart oder die Bilder aus den Trailern schon Teil der Geschichte sind. Die Leute bekunden ja auch Interesse oder gar Begeisterung auf Basis dieser reduzierten Informationslage. Kritischen Stimmen wird dann vorgeworfen, sich zu äußern, bevor man das Ergebnis in Gänze gesehen hat. Aber mit diesem Argument müsste man auch jeden einbremsen, der "Wow, Riker und Seven tauchen in der Serie auf!" sagt.
Trailer etc werden doch produziert, damit die Leute schon im Vorfeld reagieren.

Ich fidne letztlich liegt da ein wenig Verantwortung auf beiden Seiten. Ja die Macher hätten mehr tun müssen um Discovery ins Universum einzubinden. Ich hab in der ersten Staffel mich lang und breit über die Klingonen ausgelassen. oder das sich die Discovery für nen hässlichen Eimer halte. Und aiuh einige Storyelemente kritisiert. Aber eben erst nachdem ich die Serie gesehen habe.
Ja, aber das ist doch auch dieser eben angesprochene Punkt: In diesen Fällen hat das frühe Material (wie der Teaser, bei dem die "Discovery" immerhin kürzere Gondeln hatte, sich aber sonst nicht wirklich unterschied, oder dem geleakten Bild mit den Klingonen) gezeigt, dass es nicht aus der Luft gegriffen war, sich über diese Themen Gedanken zu machen.
Ich werde mich sehr freuen, wenn PIC inspirierend wird und zum Beispiel eine friedliche Erkundung des Weltraums zeigt, weil die bisherigen Infos und Trailer kein umfassendes Bild der Serie gezeichnet haben. Natürlich äußere ich jetzt nur meine Meinung zu dem, was ich bis jetzt über die Serie weiß, und werde mich dann, nachdem ich die ersten Folgen gesehen habe, vielleicht viel mehr freuen.

1. Wegen eines größerenn Elements die Ganze serie gleich in den Müll zu treten. Wieviele haben zum Beispiel bei Star Trek 11 gesagt: "Die habwn Vulkan zerstört - Der Film ist kacke".
Na ja, die Zerstörung von Vulkan ist halt doch auch so eine Art "Exponent", der die Ausrichtung des Filmes an sich beschreibt.
Denken wir mal wohlwollend an das Kurtzman-Zitat zurück: Vielleicht beschweren sich die Leute über die Zerstörung Vulkans, weil sie eigentlich sagen wollen, dass der ganze Film in der Vielzahl des Gezeigten nicht das Gefühl vermittelt, das man eigentlich mit ST verbinden möchte. Die Zerstörung Vulkans ist dann wie ein Symbol, das für das eigentliche Unbehagen steht.

2. Diese Ablehnung von vornherein. Alles was wir hier diskutieren ist nur anhand von Aussagen der macher und Trailern. das ist nicht das gesamt Bild, wenn die Serie über den Bildschirm flimmert. Zugegeben, davon bin cih auch nicht ganz frei. Der Sektion 31 Spinoff wird es bei mir auch schwer haben, eben weil eines der für mich wichtigten elemente - die Figuren - mit so einer Antagonistin wie der Ex Imperatorin besetzt ist.

Dennoch werde ich mein Credo beibehalten und der serie höchstwahrscheinlich eine Chance geben, mich eines besseren zu belehren.
Siehe oben: Ich glaube nicht, dass Aussagen und Trailer das fertige Produkt gar nicht betreffen werden.
Aber auch ich werde PIC eine Chance geben - nicht höchstwahrscheinlich, sondern bestimmt, denn es wäre wunderbar, wieder eine ansprechende ST-Serie zu bekommen :) :)



Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 16.01.20, 21:03
Il parle français  :w00t

https://www.youtube.com/watch?v=N8tdEKz_vFc&feature=youtu.be

alternativ:

http://blog.trekcore.com/2020/01/first-star-trek-picard-clip-features-number-one-on-the-prowl/
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 18.01.20, 00:33
So, ich bin gerade zurück von der Deutschland Premiere von "Star Trek Picard".
Ich stand zusammen mit meiner Euderion Crew vier Stunden in der Kälte am roten Teppich und es hat sich gelohnt, wir haben noch Karten ergattern können. Das wir in Uniform da waren, mag ein wenig geholfen haben ;-)

Zuerstmal war es mega, mal Sir Patrick Stewart in persona zu sehen. Aber auch der Rest des Cast und Crews war vor Ort. Unter anderen Jeri Ryan oder Jonathan del arco. Die haben fleißig Autogramme gegeben und selfies mit den Fans gemacht. Nur Sir Patrick wurde etwas mehr abgeschirmt.

Drinnen im Kino erzählten die Darsteller noch ein wenig, und dann durften wir uns die ersten drei Folgen der Serie anschauen.

Ich werd jetzt nicht spoilern was die Handlung angeht, aber ich muss sagen es hat mir sehr gefallen. Charaktere (obwohl wir in den ersten 3 Folgen noch nicht alle gesehen haben) und Plot sind nachvollziehbar und spannend und nicht so ein diffuses kuddelmuddel wie dieses Disco Debakel. Ja, das ist für mich wieder eine Serie die sich mit stolz Star Trek nennen darf.

(https://pbs.twimg.com/media/EOhWzLDWsAAy44z?format=jpg&name=medium)

(https://pbs.twimg.com/media/EOhg1PVW4AAc1uc?format=jpg&name=medium)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 18.01.20, 17:31
Sehr sehr cool!
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kontikinx1404 am 18.01.20, 18:27
Du glücklicher.  :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 19.01.20, 15:49
Ich bin auch ein wenig neidisch.
Aber ich gönne es euch von Herzen.
Dein Urteil führt dazu, dass ich mich noch mehr auf die Serie freue, als ohnehin schon und andererseits bin schon ein wenig beruhigt, dass sie nicht die selben Fehler wie DSC zu machen scheinen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.01.20, 09:47
Es gibt einen weiteren kleinen Trailer, aber natürlich ist nun, so kurz vor dem eigentlichen Ausstrahlungsbeginn, nicht mehr viel weltbewegend Neues zu erwarten...

https://www.youtube.com/watch?v=fTYcNVgzrCo&feature=youtu.be
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 21.01.20, 09:50
Es gibt einen weiteren kleinen Trailer, aber natürlich ist nun, so kurz vor dem eigentlichen Ausstrahlungsbeginn, nicht mehr viel weltbewegend Neues zu erwarten...

https://www.youtube.com/watch?v=fTYcNVgzrCo&feature=youtu.be

ist das bei minute 0:007 der  Planet, wo Kirk starb?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 21.01.20, 09:57
Ich vermute, das ist eher Cestus III (TOS) oder Mintaka III (TNG).
Der Vasquez Rock hat mehrfach darüber hinaus als Kulisse gedient.
Ich glaube Generations wurde woanders gedreht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Thunderchild am 21.01.20, 11:45
ist das bei minute 0:007 der  Planet, wo Kirk starb?

Nein, Star Trek Generations wurde im Valley of Fire gedreht.
Die Szene in Star Trek Picard ist der Vasquez Rock welcher auch zum Beispiel beim Kampf gegen den Gorn genutzt wurde.
In der Serie ist es diesmal nicht irgendein Alien Planet, sondern diese Szene spielt wirklich am Vasquez Rock. Nur eben in 2399.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: deciever am 21.01.20, 15:11
ist das bei minute 0:007 der  Planet, wo Kirk starb?

Nein, Star Trek Generations wurde im Valley of Fire gedreht.
Die Szene in Star Trek Picard ist der Vasquez Rock welcher auch zum Beispiel beim Kampf gegen den Gorn genutzt wurde.
In der Serie ist es diesmal nicht irgendein Alien Planet, sondern diese Szene spielt wirklich am Vasquez Rock. Nur eben in 2399.

Hehe, cool.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 22.01.20, 21:04
Ich habe Berichte von der Premiere gelesen. Alle stimmen darin überein, dass man wieder zu dem alten Erzählstiel von Star Trek zurück gegehrt ist. Action ist zwar da, aber Die Erzählweise ist nicht mehr so Actionlastig gemacht. mehr Dialoge, wieder intelligentes Fernsehen, das sich an aktuellen themen der Zeit orientieren soll.

Mal sehen ob es stimmt. Wenn ja, wäre  endlich ein Lichtblick.

https://www.moviejones.de/news/news-star-trek-picard-unser-bericht-von-der-premiere_38746.html
https://www.rnd.de/medien/star-trek-picard-worum-geht-es-in-der-kult-serien-fortsetzung-RDVMO5WA35HTFI243SQAR6ZCEI.html
https://www.derstandard.de/story/2000113439439/ein-anderer-picard-in-star-trek-patrick-stewarts-fulminante-rueckkehr




Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 23.01.20, 06:09
@TrekMan

Das wäre echt wünschenswert.
Auch wenn ich die Reboot Filme zum Teil mag und auch, wenn auch nur eher verhalten, Disco etwas abgewinnen kann.
Ist mir oft alles für ST zu hektisch. Ich mag auch mal eine gute Raumschlacht und Explosionen, aber bei ST ging es mit immer mehr um die Geschichten, die Personen, die Technik und die Politik.
Ich mochte es zum Beispiel immer, dass es nicht "Die Bösen" gab.
Ich setze dahingehend durchaus große Hoffnungen in Picard.
Jetzt bin ich auf morgen gespannt.
Ich habe extra meinen Sky Account gekündigt, damit ich dann morgen Abend Picard sehen kann.

@ All

Patrick Stewart hat gestern Whoopi Goldberg verbindlich angeboten, dass sie einen Auftritt in der zweiten Staffel haben kann.
Das Angebot hat sie offensichtlich angenommen.

https://www.youtube.com/watch?v=xLHqfW-bRwI

Gruß
J.J.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 23.01.20, 09:11
@trekmen
Klingt ja schon mal sehr gut. Wenn das stimmt wäre dass das Beste Ergebnis.

@jj
Sehe ich ähnlich wie du.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 23.01.20, 13:26
Man sollte bei aller Zuversicht aber nicht die immer noch sehr dystopische Grundhaltung der neuen Serie berücksichtigen.

Man kann über Trump denken was man will, in der bislang so optimistisch dargestellten Zukunft des 24. Jahrhunderts (Dominion-Krieg mal ausgenommen), ja sogar schon im 23. Jahrhundert lautete das Motto: "Wir haben alle Probleme und Konflikte der Vergangenheit gelöst und die Menschheit geeint".

Jetzt aber haben wir auf einmal wieder einen Donald Trump, diesmal sogar auf Föderations-Ebene und die Romulaner sind die Mexikaner des Weltalls (wohl eigentlich eher Zigeuner, nachdem ihre Heimat zerstört wurde). Die Sternenflotte als ausführendes Organ muss die neue Politik der Abschottung mittragen und wird in der neuen Serie vielleicht sogar ein Stück weit als Feind der Protagonisten auftreten.

Jetzt mögen sicher viele gerade diese Wendung als frisch, neu und erwartenswert finden, denn STAR TREK war schon immer ein Spiegel seiner Zeit.
Wenn am Ende von Picard der "Neo-Trump" abgesetzt wird und alles wieder weitestgehend in die Bahen von TNG gelenkt wird, hätte ich sogar selbst nichts dagegen einzuwenden.
Stattdessen wird man aber wohl eher, so fürchte ich, die dystopische Schiene bis zum Letzten auszeizen und die Föderation womöglich sogar als "unrettbar" darstellen. Im schlimmsten Fall wird sie sogar zu einem finsteren Imperium á la STAR WARS, und das war ganz sicher nie Sinn des StarTrek-Franchises.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 23.01.20, 13:51
Ja das schon.
Aber es war noch niemals in ST im Ganzen, der Föderation und der Sternenflotte alles shiny.
Wir hatten korrupte Admiräle, verrückte Captains und Ex-Captains, klingonische Bürgerkriege, geheime Abteilungen, romulanische Eroberungspläne und eben verbotene geheime Experimente der Sternenflotte, ziemlich umstrittene Verträge (DMZ etc)., Man war sogar parteiisch, wollte ein ganzes Volk umsiedeln, weil man den Planeten haben wollte und und und. Und das alles zog sich durch die höchsten Ebenen. Ich denke, Picard ist die konsequente Fortführung und der Versuch, die Föderation als Außenseiter zu verteidigen und zu schützen und zu dem zu machen, was sie einst in den Köpfen ihrer Mitglieder war, aber noch nie wirklich eben so shiny war, wie sie sich selbst immer gesehen hat.
Jedes Imperium, auch wenn es noch so edle Ziele verfolgt, kann korrumpiert werden. Auch die Föderation.
Ich gehe davon aus, dass auch die Föderation nicht für immer existiert.
Gut möglich, dass sie eines Tages im 31. JH oder so zusammenbricht und dann etwas neues entsteht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 23.01.20, 14:42
die Romulaner sind die Mexikaner des Weltalls (wohl eigentlich eher Zigeuner, nachdem ihre Heimat zerstört wurde).

Ist das nicht ein wenig schwach, ein ganzes Imperium nur wegen des Verlustes des Zentralplaneten so zu degradieren? Es wird doch sicher diverse andere Planeten in deren Reich geben, auf welche die verbleibenden Romulaner umsiedeln und zur neuen Heimatwelt ernennen können. Und sie haben auch ordentliche Verluste während des Krieges eingefahren, aber dennoch, ihre ganze Technologie und Schiffe haben sie nicht verloren, die bleiben alle erhalten. Klar wirds vielleicht eine andere Regierungsform geben oder interenen Zwist, aber auch das sollte nicht gravierend an der Macht der Romulaner im allgemeinen ändern.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 23.01.20, 16:33
Wenn ich nach IGN und co gehe, dann passt der Vergleich zwischen Romulanern und Mexikanern gar nicht. Die Diskussion um Flchtlinge, Parallelgesellschaften etc. in Europa passt deutlich besser.


Jedes Imperium, auch wenn es noch so edle Ziele verfolgt, kann korrumpiert werden. Auch die Föderation.
Ich gehe davon aus, dass auch die Föderation nicht für immer existiert.
Gut möglich, dass sie eines Tages im 31. JH oder so zusammenbricht und dann etwas neues entsteht.

Klingt es wärest Du in Grundzügen Spenglerianer. Wow. (Spengler dachte, ein Imperium hätte wie ein Mensch einen Lebenszyklus mit Jugend,  Erwachsen sein und Senilität. Und diesen Zyklus aufhalten zu wollen, wäre genau so, wie zu versuchen, das Altern eines Menschen aufhalten zu wollen.)


edit:
Mir ist was an dieser Frau aufgefallen, auf die Picard trifft. Ich meine deren Name bedeutet in Arabisch soviel wie "Verdecken" oder "Abdecken".
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 23.01.20, 17:28
die Romulaner sind die Mexikaner des Weltalls (wohl eigentlich eher Zigeuner, nachdem ihre Heimat zerstört wurde).

Ist das nicht ein wenig schwach, ein ganzes Imperium nur wegen des Verlustes des Zentralplaneten so zu degradieren?
Und so schlimm ist (es in) Mexiko ja auch nicht ;)
Ich sehe es auch so, dass es ein Nachteil der Analogien ist, die Grundlage dann halt nicht mehr ernst zu nehmen: Denn eigentlich ist es ja wirklich so, dass ein ganzes Sternenreich nicht wirklich von einer Welt abhängen dürfte. Selbst wenn das RI sehr zentralistisch aufgebaut ist, dürfte die Sternenexplosion ja nicht die allergrößte Überraschung gewesen sein. Das ist halt eine Zuspitzung, ohne die es schwer zu gehen scheint.
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Beitrag von: deciever am 23.01.20, 17:40
Zudem, es sind sicherlich einige Romulanische Welten drauf gegangen. Schließlich was das eine Druckwelle und kein (Todes)Strahl.
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Beitrag von: Max am 23.01.20, 17:49
Na ja, es ist alles in allem im Grunde so wenig überzeugend wie damals mit den Klingonen und Praxis.
Aber ein paar Prämissen muss man einfach akzeptieren.
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Beitrag von: Suthriel am 23.01.20, 18:48
Zudem, es sind sicherlich einige Romulanische Welten drauf gegangen. Schließlich was das eine Druckwelle und kein (Todes)Strahl.

Wenn sie es nicht geändert haben, wurde Romulus von einer Supernova zerstört, also ist vermutlich das Sonnensystem samt allen Planeten darin hops gegangen. Selbst wenn einer der äusseren Planeten überlebt hat, ohne Sonne gibts da kein Leben oder Überleben mehr.
Das ist es aber auch schon, nur ein einzelnes Sonnensystem, und einem Wiki nach waren da auch nur insgesamt 4 Planeten drin (Romulus und Remus als Nr. 2 und 3, Heimat der Romulaner und Remaner), als totaler Verlust.

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Romulan_system

Selbst wenn das Imperium nur 10 Sonnensysteme mit jeweils nur einem einzigen tatsächlich bewohnbaren Planeten hätte, wäre das gerade mal ein Verlust von 10% Lebensraum. Es umfasst sicherlich mehr als nur 10 bewohnbare Planeten ;) oder Sonnensysteme, deren Planeten terraformt und bewohnbar gemacht werden können.

Druckwellen verlieren nämlich auch sehr schnell an Kraft, je weiter sie sich ausdehnen, dank dem Abstandsgesetz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsgesetz

Also andere Sonnensysteme sind vor Schäden definitiv sicher, auch bei einer Supernova.



Sowas muss man wirklich als gegeben hinnehmen, und nicht weiter darüber nachdenken, weil man sonst sofort sieht, das das hinten und vorne wieder nicht passt.
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Beitrag von: Alexander_Maclean am 23.01.20, 19:33
ich denke mal, problematischer wird es gewesen sein, dass die ordnung ohne die Zentrale kontrolle und die Furcht vor dem Tal Shiar im Rest des Imperiums zusammengebriochen ist. So hat es eine Art Bürgerkrieg ibn Sekundärquellen wie STO gegegeben.
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Beitrag von: Thunderchild am 23.01.20, 21:25
Zudem, es sind sicherlich einige Romulanische Welten drauf gegangen. Schließlich was das eine Druckwelle und kein (Todes)Strahl.

Die Hobus Supernova war ja keine gewöhnliche Supernova, sondern hat sich durch den Subraum ausgeweitet. Sie hat auf ihren Weg hunderte von Sternensystemen ausgelöscht, deswegen war es wohl auch so ein Supergau. Bevor sie von Spock aufgehalten wurde, bedrohte sie sogar den gesamten Alpha Quadranten.
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Beitrag von: drrobbi am 24.01.20, 12:19
Also ich hab die erste Folge gesehen und ich kann spoilerfrei sagen:
ich bin begeistert, die Story oder das was man davon zu sehen bekommt, einfach grandios, die CGI einfach nur sensationell. Mehr davon, bis jetzt haben die Macher alles richtig gemacht.

Das worum es geht wird sehr schön verpackt erklärt und ein grosser Twist sorgt (bei mir) direkt in der ersten Folge für einen "WOW-krass" Effekt
Die letzten 20 Sekunden der Folge sorgen dann auch nochmal dafür das einem ein wenig die Kinnlade runterfällt, auch wenn ein Teil davon ja schon in Trailer verraten wurde, dennoch der Zusammenhang ist genial.
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Beitrag von: Max am 24.01.20, 12:40
Also ich hab die erste Folge gesehen und ich kann spoilerfrei sagen:
ich bin begeistert, die Story oder das was man davon zu sehen bekommt, einfach grandios, die CGI einfach nur sensationell. Mehr davon, bis jetzt haben die Macher alles richtig gemacht.

Das worum es geht wird sehr schön verpackt erklärt und ein grosser Twist sorgt (bei mir) direkt in der ersten Folge für einen "WOW-krass" Effekt
Die letzten 20 Sekunden der Folge sorgen dann auch nochmal dafür das einem ein wenig die Kinnlade runterfällt, auch wenn ein Teil davon ja schon in Trailer verraten wurde, dennoch der Zusammenhang ist genial.
Du kannst ja auch noch einmal einen Review im Thread zur Folge (http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4633.msg232547.html#msg232547) posten :)
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Beitrag von: TrekMan am 24.01.20, 17:21
Ich spoilere ja nur ungerne, aber im Netz tanzen sie auf den Tischen.
Wer sich traut kann die folgenden Artikel lesen.

https://www.sueddeutsche.de/medien/serie-star-trek-picard-1.4770390
https://www.n-tv.de/leute/tv/Eine-Legende-feiert-ihr-Comeback-article21529496.html
http://www.filmstarts.de/nachrichten/18529309.html
https://www.tz.de/leben/serien/amazon-prime-streaming-star-trek-picard-recap-passiert-ersten-folge-zr-13474089.html
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 24.01.20, 17:23
Ich habe sogar im Radio einen Beitrag über die Serie gehört.
Ich finde es faszinierend und schön, dass sie solche Beachtung findet :)
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Beitrag von: Max am 26.01.20, 23:48
Es gibt einen neuen Trailer:
This Season On... Star Trek Picard

https://www.youtube.com/watch?v=4fwoCnabf9A
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 27.01.20, 05:32
Leider sagt mir Youtube das CBS das Ding gesperrt hat. Komisch bei nem Trailer ?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 27.01.20, 09:34
Kann durchaus ein fehle rin automatsichen Youtube Algorythmus sein.

Danke Artikel 13. :(
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 27.01.20, 09:47
Wenn CBS nicht möchte, dass wir den Trailer sehen, dann möchten sie sicherlich auch nicht, dass wir Geld verschwenden um uns die Serie anzusehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 27.01.20, 10:04
Hmm, ich weiß nicht, ob ich den Inhalt aus dem Trailer noch zusammen bekomme :(
Vielleicht nehmen die beiden von trekyards (oder andere YouTuber) den Trailer aber auch noch mal auseinander - wobei das natürlich bei Weitem nicht das Gleiche ist, wie die Bewegtbilder zu sehen.



SPOILER zu Inhalt

Vieles war aus früheren Trailern schon bekannt.
Was man wohl neu gesehen hat, ist die Rettungsflotte über dem Mars.
Dann noch: Picard, der sich in einer Kaminuhr spiegelt, später in die Sterne schaut und sich sein Sternenflotte-Combadge wieder an die Brust heftet. Jemand (Norek?) läuft mit Soji (oder Dahj?) einen Korridor (im romulanischen Borg-Würfel?) entlang. Musiker, die unwirsch auf Juratis Begrüßung, reagiert. Dazu ein mit einer Waffe, die der der Romulanern zumindest ähnelt, schießender Snyth(?). Vorher auf jeden Fall noch: Deanna, die zusammen mit Will mit Picard spricht. Dazu ein für mich sehr verwirrendes Bild: Picard steht über einer liegenden Gestalt gebeugt, bei der ich zuerst an Riker denken musste, weil das wie sein buschiger, weißer Bart aussah. Man wird doch nicht Will sterben lassen? Der sich betont cool gebende Rios, der zu Picard sagt, man habe ihn schon gewarnt, dass er, Picard, jemand sei, der Reden schwingt. Picard der auf Château Picard an seinem Schreibtisch sitzt und enthusiatisch in die Hände klatscht. Und eben viel Material, das wir schon kenne: Picard begrüßt den Elfen und fechtet, Norek spricht mit einer langhaarigen Romulanerin, etc.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 27.01.20, 21:04
Dave Cullen hat mögliche Leaks und Spoiler für den weiteren Verlauf der Serie sowie deren Hintergründe zusammengefasst.
Ganz ehrlich gesagt habe ich jetzt irgendwie noch weniger Lust auf die Serie, andere vielleicht umso mehr ...

Macht euch am besten selbst ein Bild davon:
http://www.youtube.com/watch?v=fitDy6oscUs (http://www.youtube.com/watch?v=fitDy6oscUs)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 27.01.20, 22:30
Dave Cullen hat mögliche Leaks und Spoiler für den weiteren Verlauf der Serie sowie deren Hintergründe zusammengefasst.
Ganz ehrlich gesagt habe ich jetzt irgendwie noch weniger Lust auf die Serie, andere vielleicht umso mehr ...

Macht euch am besten selbst ein Bild davon:
http://www.youtube.com/watch?v=fitDy6oscUs (http://www.youtube.com/watch?v=fitDy6oscUs)
:))

Solche Gerüchte sind inzwischen für mich auch ein Teil der Faszination von neuen Serien geworden. Na ja, "inzwischen"... Es war schon früher cool zu sehen, wenn in Magazinen oder auch schon im Internet falsche Bilder oder richtige Bilder oder Konzepte des Brainstorming-Prozesses auftauchten.
Wahrscheinlich gehe ich bei den letzten ST-Serien zu negativ an die Sache heran, aber umgekehrt empfinden ich einen Hype, der nicht auf solchen Dingen basieren darf und ein reines "Abwarten und Tee trinken" irgendwie auch als langweilig: Natürlich will man Einblicke in das haben, was da noch kommen wird.
Wie dem auch sei...

Ich bin noch sehr skeptisch, was die Gerüchte und die Leaks anbelangt. Es ist natürlich ein gewichtiger Fingerzeig, wenn sich frühere Informationen aus der Quelle bewahrheiteten.
Ein paar Dinge klingen so, als könnten sie wirklich den Vorstellungen der Macher entsprechen.

SPOILER

Lustig finde ich, dass ich immer noch zu "utopisch" denke: Ich hatte schon gehofft, dass Maddox in der Serie auftaucht, hätte ihn aber zu den Guten gezählt: Jemand, der eine Lanze für Androiden bricht und mit seinen Fähigkeiten den Schlüssel zu einem gewissen Fortschritt besitzt.

Die Sache mit Crusher würde mich überhaupt überraschen.

Raffis Problematik klingt wirklich nach einer so durchschaubaren Dramageschichte; das wäre etwas, was man schon oft irgendwo und schätzungsweise besser gesehen hat.

Was Narek anbelangt, joah, mein Gott, das sind so Ränkespiele, wie sie in modernen Serien gängig zu sein scheinen. Das Kozept an sich klingt wirklich nicht so überzeugend, wobei es deswegen nicht unmöglich wird.

Meiner Meinung nach wäre es ein bisschen zu viel, auch noch Q in die Serie zu bringen.


Eine Serie über viele Episoden hinweg zu planen, bringt ganz andere Herausforderungen als Einzelfolgen mit sich. Vielleicht muss man sich da üblichen Strickmustern bedienen?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 28.01.20, 07:48
Einige der Spekulationen ergeben durch einen Sinn. Andere eher in einem anderen Kontext.

Madox
Wenn man erwähnt hätte, das Madox erst nach dem die Androiden ihren Angriff durchgeführt hatten, Gegenspieler geworden wäre wäre es zwar Schlüssig, aber das würde aber kein Geheimnis um seine mögliche Handlungsweise legen.  So wie es in dem Video dargestellt wurde, hätte man für Madox mehrere dramaturgische Alternativen. Vom durchgeknallten Wissenschaftler, den die Sternenflotte so oder os den Geldhahn abgedreht hätte und er aus Rache handelte bis hin zu jemandem, der überhaupt nicht aus freien Stücken gehandelt hat.

Auftauchen eines Holo Doc
Spekulatione gibt es schon länger, dass angeblich Robert Picardo eine  Auftritt erhält. Doppelt interessant wäre dies, da er ja im Grunde als künstliche Lebensform gewertet werden könnte.
Aber auch ein anderer Doc wäre interessant. Modell 2 war ja in VOY schon mal zu sehen und der hatte es ja auch mächtig hinter den Ohren. :Ugly

Chrusher & Co
Welsey würde ich noch viel eher erwarten, als seine Mutter. Aber die Story müsste egal für wen passen.  Q würde ich persönlich am Ende der Serie bringen, das wäre ein richtig runder Abschluß für TNG.

Alles andere wird sich noch zeigen. Was ich von PIC bisher gesehen habe, zeigt es eine Serie die modern zugeschnitten ist, aber bei der man sich wieder auf alte Tugenden besinnt. Finde ich gut, davon sollte es noch mehr geben.  Ich hoffe Kurzman lernt aus diesem Erfolg, das DSC in die falsche Richtung führt. 

 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 28.01.20, 10:22
Q würde ich persönlich am Ende der Serie bringen, das wäre ein richtig runder Abschluß für TNG.
"All Good Things" hat ja gezeigt, dass Q eine Serie würdig abschließen kann.

Was ich von PIC bisher gesehen habe, zeigt es eine Serie die modern zugeschnitten ist, aber bei der man sich wieder auf alte Tugenden besinnt. Finde ich gut, davon sollte es noch mehr geben.  Ich hoffe Kurzman lernt aus diesem Erfolg, das DSC in die falsche Richtung führt.
Ich habe den Eindruck, dass die Serie doch noch ziemlich von der Aura Picards lebt. Da werden Zuschreibungen gemacht, die ich bis jetzt in der Serie nicht entdecken kann. Ich habe ein wenig die Sorge, dass es ein bisschen zu sehr in die Richtung "Picard und die Rebellen gegen den Rest der Welt" wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 28.01.20, 15:04
Ich muss sagen, ich steh solchen "leaks" sehr skeptisch gegenüber und ignoriere sie sogar weitesgehend.

Denn um mal ganz ketzerisch zu sagen; Warum sollte jemand inoffizielle Infos herausgeben?

Dafür gibt es meiner Meinung nach drei Möglichkeiten:

1. Es ist jemand der sich wichtig machne will. Selbst wenn seine Infos in der Vergangenheit richtig gewesen sind, waren sie vielleicht nur gut geraten. Aber ohne wahres Hintergundwissen, sind diese Imnfos nicht verlässlich.

2. Es könnte jemand aus dem Produktionsteam sein. Dann ist es aber jemand er probleme mit seiner Arbeit hat, wenn er seinen Arbeitgeber verrät. Damit bekommen die Infos von vornherein einen negativen Anstrich und zerstören heer die Vorfreude.

3. es ist ein Marketingschachzug. und damit auch in meinen Augen mit einer gewissen wachsamkeit zu bewerten.

So oder so wäre ich bei solchen leaks vorsichtig.

Darüber hinaus werdne doiese "Infos" ja auch noch extra aufbereitet und da kommt der dfaktor des Video erstellers mit rein. Man kann natürlich alles negativ, aber das brauch ich nicht.

Aber versteht mich nicht falsch. Ich spekuliere auch gerne. Aber dann eben nur auf offiziellen Infomaterial, seine es Trailer oder Interviews, die ich weitesgehend selber analysiere, ohne mir die meinung eines Dave Cullen oder so aufdrücken zu lassen.

******************************************************

Aber wisst ihr was mich wundert:

Das bei einer Storyline um Data noch kein Wort zu LeVar Burton gefallen ist. Geordi war Datas bester Freund und gehört damit IMO in eine Storyline um ihn.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 28.01.20, 15:24
Im Grunde hast Du Recht,  dennoch macht es spaß, außerdem komment so auch zu Ideen für seine eigenen Sachen.

Aber eines scheint offiziell zu sein. Guinan kommt wieder.

https://www.tvspielfilm.de/news/serien/star-trek-picard-patrick-stewart-laedt-whoopi-goldberg-fuer-staffel-2-ein,10057269,ApplicationArticle.html

 :thumbup
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 28.01.20, 23:36
Ich muss sagen, ich steh solchen "leaks" sehr skeptisch gegenüber und ignoriere sie sogar weitesgehend.

Denn um mal ganz ketzerisch zu sagen; Warum sollte jemand inoffizielle Infos herausgeben?

Dafür gibt es meiner Meinung nach drei Möglichkeiten:

1. Es ist jemand der sich wichtig machne will. Selbst wenn seine Infos in der Vergangenheit richtig gewesen sind, waren sie vielleicht nur gut geraten. Aber ohne wahres Hintergundwissen, sind diese Imnfos nicht verlässlich.

2. Es könnte jemand aus dem Produktionsteam sein. Dann ist es aber jemand er probleme mit seiner Arbeit hat, wenn er seinen Arbeitgeber verrät. Damit bekommen die Infos von vornherein einen negativen Anstrich und zerstören heer die Vorfreude.

3. es ist ein Marketingschachzug. und damit auch in meinen Augen mit einer gewissen wachsamkeit zu bewerten.
Ja, das sind verschiedene gute Gründe, die die Sache wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich machen.
Auf Glückstreffer würde ich weniger setzen; okay, es gibt gerade jetzt mit dem Internet natürlich Möglichkeiten, Millionen Theorien zu verbreiten und irgendeine muss dann schon richtig sein. Aber so ein Fall lag hier, so wie ich das verstanden habe, nicht vor.
Wenn es wirklich jemand war, der Probleme mit den CBS-Chefs oder so hatte, ist das natürlich bedauerlich im Sinne der Arbeitskonstellation - aber doch eigentlich nicht für die Fans. Es wertet die Informationen, die ja eigentlich neutral sind und nur in den Augen der Fans zu guten oder zu schlechten Aussichten werden, nicht ab.
Eine Marketingaktion wäre eine spannende Sache! Vielleicht sind dann ein paar Gerichte falsch, während sich andere bewahrheiten. Nicht direkt ein faires Spiel mit den Fans, aber nicht ohne Reiz.

Darüber hinaus werdne doiese "Infos" ja auch noch extra aufbereitet und da kommt der dfaktor des Video erstellers mit rein. Man kann natürlich alles negativ, aber das brauch ich nicht.

Aber versteht mich nicht falsch. Ich spekuliere auch gerne. Aber dann eben nur auf offiziellen Infomaterial, seine es Trailer oder Interviews, die ich weitesgehend selber analysiere, ohne mir die meinung eines Dave Cullen oder so aufdrücken zu lassen.
Na ja, ich glaube aber, man darf erwachsenen Zuschauern durchaus zumuten, zwischen den in solchen Videos weitergetragenen Gerüchten und der "Meinungsmache" der YouTuber zu unterscheiden.
Es ist ja auch gut möglich, dass Dave Cullen eine mögliche Entwicklung eher lächerlich findet, der Betrachter des Videos sie aber für eine gute Idee hält.
Es könnte manchmal ansonsten schwer werden, an die Informationen zu gelangen bzw. sie mitzubekommen, wenn man sie nicht übersolche Kanäle erfährt.

Aber wisst ihr was mich wundert:

Das bei einer Storyline um Data noch kein Wort zu LeVar Burton gefallen ist. Geordi war Datas bester Freund und gehört damit IMO in eine Storyline um ihn.
Irgendwo war ja zu hören bzw. zu lesen, dass Stewart gar keine alten TNG-Co-Stars in der Serie haben wollte. Ein paar sind nun ja mit von der Partie, aber vielleicht gab es dennoch das Bestreben bei den Machern, die Zahl gering zu halten.
Data ist ja tot, für B4 scheint sich niemand (mehr) zu interessieren und die Entwicklung mit Dahj (und Soji) ist noch zu frisch. Deswegen gab es sozusagen noch keinen Grund dafür, Geordi ins Spiel zu bringen.



Aber eines scheint offiziell zu sein. Guinan kommt wieder.
Guinan war früher eine Bereicherung für ST, ich glaube, sie kann es wieder sein :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 31.01.20, 07:46
Aber eines scheint offiziell zu sein. Guinan kommt wieder.
Guinan war früher eine Bereicherung für ST, ich glaube, sie kann es wieder sein :)

Ja, das war sie. Ein Ratgeber. Und davon abgesehen war sie wertvoll im hinblick auf Veränderungen in der Zeit. Wenn das mit Q nur annähernd stimmt, könnte sie ja eine Art Scout sein.
 :dpanik "Oh Gott schon wieder eine Spekulation!"

Aber wenn man schon mal dabei ist, :Ugly 

Weiß Jemand was aus LORE geworden ist?

In Bezug auf die Verbindung Borg, Hugh, Synth und LORE habe ich mal die beiden TNG Folgen "Angriff der Borg" noch mal angesehen. Zwei Sätze waren da sehr einprägsam.

Data:     "Die Borg streben nach der absoluten Perfektion, die mein Bruder und ich verkörpern. Vollkommene künstliche Lebensformen."
Lore:     "Die Herrschaft der biologischen Lebensformen wird bald zu Ende gehen. Sie, Picard, und ihresgleichen sind völlig überholt."

 In der letzten Folge mit ihm, die ich kenne wurde er ja deaktiviert und demontiert. Data hat ja ihm seinen Emotionschip ausgebaut, den er so kongenial in Generations in sich eingebaut hat. Aber wurde nie thematisiert was aus ihm geworden ist. Wenn man B4 im Daystorm Institut eingelagert hat, wäre es da nicht naheliegend, wenn er auch irgendwo zwischen deponiert wurde? Daher könnte er noch existieren. LORE war weiterentwickelt als B4, er konnte nur die Emotionen nicht kontrollieren.

Was ist wenn Madox ihn in die Hand bekam?

Im Netz finden sich die ersten Kritiken zur Folge 2 von PIC. Was man so hört scheint das Äquivalent von S31 der Romulaner hinter Darsh hergewesen zu sein.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 31.01.20, 09:59
Ja, ich wüsste jetzt auch nicht, dass Lore nach "Descent" noch einmal erwähnt wurde.
Man wird ihn einfach deaktiviert und auseinandergebaut gelassen haben, weil niemand in der Lage wäre, ihn zu "reparieren" (was im Übrigen auch ein Eingriff in die Persönlichkeit wäre).
Klar, Maddox könnte ein Interesse an Lore. Gut möglich, dass er deswegen noch einmal genannt wird. Nach den Verrenkungen, die nötig waren, um Data irgendwie in die Serie zu bringen, glaube ich aber nicht an große Auftritte von Lore, die ja dann auch von Spiner übernommen werden müssten.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 02.02.20, 07:36
Lore wurde weder erwähnt, noch gezeigt.
Er ist einfach aus der Story verschwunden.
Für Nemesis hätte ich es besser gefunden, wenn Shinzon Lore irgendwo gefunden und reaktiviert hätte und sie gemeinsame machten.
B4 wollte mir nie wirklich in die Ahnenreihe passen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 02.02.20, 17:26
Dabei hat Datas "Mutter" immerhin angedeutet, dass es Prototypen sogar noch bevor Lore gab ... B4 könnte somit der unmittelbare Vorgänger von Lore gewesen sein, nachdem alle anderen Androiden sich als "totale" Rohrkrepierer erwiesen haben.

Dennoch, dass Lore in der neuen Serie gerade im Zusammenhang mit dem Androiden-Angriff nicht erwähnt wird, finde ich schon schwach. Gerade einem reaktivierten Lore wäre es zuzutrauen, seine künstlichen (und technisch nicht ganz so hoch entwickelten) Brüder und Schwestern gegen die Organischen aufzuwiegeln.
Aber wie es aussieht, wollte man wohl unbedingt Maddox zum Schurken und wahrscheinlichen Mastermind hinter dem besagten Angriff machen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 02.02.20, 18:16
Ich denke nicht, dass Maddox der "Feind" ist.
Ich kann mir hingegen mehr vorstellen, dass er aufgrund der restriktiven Gesetzeslage abgehauen ist, um seine Forschung weiterzuführen und weil er weiss, dass er als Sündenbock herhalten muss.
Aber sprechen wir mal über diesen "Galaktischen Vertrag". Meint ihr, die ganze Galaxis hat da ihren Anteil dran und ist größenteils erforscht? Oder meint ihr, das ist nur ein großspuriger Name?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 02.02.20, 18:40
Möglicher SPOILER

Gerüchte besagen ja, dass er schon der (große) Bösewicht wird. Ein Argument, das dafür spräche, wäre, dass die Snyth aus der Mars-Attacke wohl "geistig" gar nicht in der Lage gewesen wären beziehungsweise besser: motiviert gewesen wäre, so einen Angriff zu lancieren. Es wirkte auf mich auch eher so, als wäre F8 einfach "eingeschaltet" worden - und Maddox wäre dafür (leider) ein Kandidat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 02.02.20, 18:55
Maddox hätte die Fähigkeiten dazu.

Aber ist er nicht erst nach dem Angriff verschwunden. Das würde imo dagegen sprechen.

Mein Kandidat für den Angriff sind die Zhat vash, die mit dem Angriff erreichen wollten, dass die Föderation, die ja ein neuer Hafen für die Romulaner werden sollte, ihre Androiden Forschung aufgibt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 02.02.20, 19:17
Aber wären wir dann nicht wieder bei den Fähigkeiten? Es wird eine Herausforderung, die Zusammenhänge so darzustellen, dass die Zhat Vash die Kontrolle über die Androiden / Snyth übernehmen können, obwohl diese Form der Kybernetik ja eigentlich tabu ist. Natürlich geht das, aber da bin ich skeptisch.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 02.02.20, 19:42
Angesichts dessen, was ihr Strike Team bei der Attacke in Boston mit Dahj gemacht haben, halte ich das für sehr wahrscheinlich.

So wie ich F8 und Co. veratnden habe, gab es für sie eine zentrale Befehlseinheit und wenn man diese Hackt, hat man automatisch Kontrolle über alle Androiden und kann ihne  individuelle Befehle erteilen.

Die Alternative nach dem derzeitigen Wissensstand ist für mich, dass die Androiden selbst ein bewusstsein entwickelt haben.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 02.02.20, 20:31
Und was ist, wenn die Zhat Vash mit Maddox zusammengearbeitet haben, wenn auch von Maddox Seite aus durch Zwang seinerseits?
Sie könnten ihn doch unbemerkt entführt haben und den Angriff auf Utopia Planitia eingeleitet haben.
Seine beiden "Töchter" sind wahrscheinlich als einzige in der Lage, ihn aufzuspüren und wie solche Black OPS Heinis eben denken, müssen alle Spuren beseitigt werden oder?
Ich glaube nicht, dass die Androiden selbst durchgedreht sind, sondern von außen manipuliert wurden.
Mal abgesehen davon. F8 ausgesprochen und in engl. lautet "Fate". Das passt zum einen zu Soongs Vorliebe für schräge Namen (denn die Androiden basieren zweifellos auf den Lehren Soongs) und Fate bedeutet: Schicksal.
Wenn ich so drüber nachdenke, hat F8 das Schicksal der Föderation nachhaltig verändert indem sie sich auf einen isolationistischeren Pfad begeben hat und dadurch nichtmehr DIE Föderation ist, wie wir sie kennen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 02.02.20, 21:57
Die Androiden mögen zwar auf Soongs Forschungen basieren (was man auch gut an ihren Augen sehen kann), aber sie haben soweit ich sehen kann wohl keine positronischen Gehirne, sondern nur einfache isolineare oder sogar nur duotronische. Die Positronik ist allein für die "Elite" bestimmt, zu der zweifellos auch Datas Töchter zählen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 03.02.20, 13:08
Möglicher SPOILER

Gerüchte besagen ja, dass er schon der (große) Bösewicht wird. Ein Argument, das dafür spräche, wäre, dass die Snyth aus der Mars-Attacke wohl "geistig" gar nicht in der Lage gewesen wären beziehungsweise besser: motiviert gewesen wäre, so einen Angriff zu lancieren. Es wirkte auf mich auch eher so, als wäre F8 einfach "eingeschaltet" worden - und Maddox wäre dafür (leider) ein Kandidat.

Naja, vieleicht. Aber so richtig will mir das nicht einleuchten, denn damit hätte er seine eigene Schöpfung den Adamsapfel gereicht. Madox könnte sich real Bewußt geworden sen, dass man seine Schöpfung nur als moderne Sklaven einsetzt. Demnach hätte er ein, wenn auch schwaches, Motiv als Schurke aufzutreten. 
Trotzdem das würde nicht erklären, warum er es auf die Flottenwerft und die Rettungsflotte abgesehen hat. Selbst Madox müsste es klar gewesen sein, dass damit die Romulaner zu Sterben verurteilt und das dies nicht ohne Konsequenzen bleibt. Zudem wären doch andere Ziele für einen Kybernetiker weseltlich interessanter gewesen. So richtiug sehe ich für ihn erst nach dem Verbot der kybernetischen Forschung ein richtiges Motiv.  Wenn er involviert war, dann vieleicht nicht unbedingt freiwillig und nicht alleine.

Ich glaube eher, dass die Androiden im großen Maßstab von Dritten gehackt wurden. F8 als der Androide in der Zentrale vorne weg und er gibt Befehle weiter an die, vermutlich autoimatisierte, Sicherhungsflotte um den Mars. Das erklärt auch, warum sich F8 selbst vernichtet, denn er wäre die einzige Verbindung zu dem Absender der Befehle. Alle anderen sind Redshirts.

M. E. war es ein gezielter Anschlag, der den Romulanern galt und damit wären auch die Zhat Vash außen vor. Das sollen wohl nur die Killer sein, die aus Angst und Rache hinter den Androiden her sind.


   
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Shodan am 03.02.20, 19:50
Also das die Romulaner an dem Androidenaufstand schuld sind glaube ich auch nicht. Schlieslich hat es als erstes ihre Rettungsflotte zerlegt...
Und Madox? Nee, der war zwar etwas zu ehrgeizig und eventuell rücksichtslos, aber am Ende hat er Data vermutlich auch vertstanden und vermutlich sogar etwas bewundert.
Vermute der ist eher abgetaucht, weil ihm das alles zu viel wurde und in die falsche Richtung ging? Neuanfang und so...

PIC könnte letztendlich das in TNG bereits angesprochene Thema weiterfühern, in welchen schlimme Dinge mit der Föderation passieren könnten, wenn sie sich so verändert, daß man eine Androiden Sklavenarmee aufbaut
und diese künstliche Lebensform nicht achtet. Mit allen negativen Konsequenzen!
Das würde doch auch sehr gut in unsere Zeit passen?

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 03.02.20, 20:20
@Shodan

Ich denke du liegst damit nicht so falsch.
Wir wissen ja, dass Stewart, Whoopi Goldberg eingeladen hat, in Staffel 2 eine Rolle zu spielen.
Ihre Teilnahme könnte durchaus darauf aufbauen: https://www.youtube.com/watch?v=-T9TUeapBSQ
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 05.02.20, 06:29
Kleine Spekulation meinerseits in punkto Anschlag auf den Mars. In den ganzen Theorien fehlt ein Faktor den wir komplett aussen vor gelassen haben nämlich die Borg.
Ich glaube nicht das die Zhat Vash dahinterstecken, auch nicht Sektion 31.
Beide Organisationen wollen eines. Ihre eigenen Völker um jeden Preus schützen.

In jedem Szenariowürden sie nachhaltig ihren Völkern schaden.
Deßhalb tippe ich auf die Borg.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 05.02.20, 09:01
Interessante Idee.

Wobei ich da nicht an die Wald und Wiesen Borg denken würde. Für die ist das zu subtil. Aber die freien Borg unter Hugh würden in Frage kommen. Die Romulaner behandeln die Toten Borg ja unter aller Sau und von der Föderation bzw. Picard fühlt er sich verraten.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 05.02.20, 10:43
Das wäre natürlich schon eine sehr umfassende Racheaktion, aber die Borg wären vielleicht auch technisch dazu in der Lage.

Hoffentlich ist die Auflösung dieses Rätsels glaubwürdig.


Spaßige kleine Information am Rande:
Meine Schwester hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es jetzt auch eine Wolle mit dem Namen Picard gibt; passend natürlich in Rot gehalten ;) Ich hoffe, dass sie mir einen Schal daraus stricken wird ;) :) :)
PICARD-Wolle (https://das-mondschaf.de/lace/ueber-600m100g/centaurus/2773/picard-100g-bfl-lace)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 08.02.20, 06:40
Ich will mal ein paar grundsätzliche Fragen in den Raum werfen.

Achtung mögliche Spoiler zu Folge 1-3 ab hier

Erstmal zusammengefasst, wir haben drei grosse Handlungstränge in Picard.
- Zum einen die Sachen mit den Androiden die offensichtlich nach Datas Vorbild beschaffen wurden und plötzlich durchdrehen?
- dann die beiden, oder jetzt nur noch die eine, "perfekte" Androiden Frauen Dashj und ihre Schwester, die gejagt werden, warum ist noch nicht ganz klar?
- und dann noch die Sache mit den Borg und den Romulanern, die Androiden hassen und nun herraufinden wollen warum der Borg Cube offline ging als er das Romulaner Schiff assimiliert hat?

Ich weiß das alle drei grossen Plot-Teile irgendwie miteinander verbunden sind oder verbunden werden, das ist ganz klar.

ABER:
Warum infiltrieren die Romulaner die Erde bzw. die Föderation? Wollen sie sich rächen weil sie im Stich gelassen wurden? Dann müsste ja Picard ihr Freund sein und nicht ihr Feind, denn er wollte bzw. hat ja geholfen bis es nicht mehr ging. Ausserdem hat er sie von Shinzon befreit. Der Angriff auf Picard zeigt aber das diese super-dupa Geheim Romulaner Picard auch auf der Abschlussliste haben, und nur weil er von den Schwestern weis?

Ich mag die Serie, echt, aber ich frag mich langsam was die uns eigentlich erzählen wollen. Irgendwie sieht das für mich so aus als wenn hier mehere Leute ihre Ideen einbringen wollen und man versucht alles irgendwie miteinander zu verbinden.

Das es eine Geheimbund gibt von denen noch nicht mal die eigenen Leute wirklich was wissen, glaub ich sofort, sowas gab und gibt es bei uns ja auch, aber was ich sehr komisch finde, ist Commodore Oh jetzt eigentlich Vulkanierrin oder Romulaner? Denn wenn die von Vulkan kommt warum hilft sie offensichtlich den Romulanern?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 08.02.20, 10:28
Warum infiltrieren die Romulaner die Erde bzw. die Föderation? Wollen sie sich rächen weil sie im Stich gelassen wurden? Dann müsste ja Picard ihr Freund sein und nicht ihr Feind, denn er wollte bzw. hat ja geholfen bis es nicht mehr ging. Ausserdem hat er sie von Shinzon befreit. Der Angriff auf Picard zeigt aber das diese super-dupa Geheim Romulaner Picard auch auf der Abschlussliste haben, und nur weil er von den Schwestern weis?
Ja, ich glaube, sie greifen Picard nur wegen Dahj an. Bedenkt man, dass sie erst jetzt (also 2399) aktiv werden, müsste das eigentlich darauf hindeuten, dass es ausschließlich um die Androiden geht. Denn für Rache an der Föderation, weil sie den Romulanern nicht mehr geholfen haben, hätten sie ja inzwischen vierzehn Jahre Zeit gehabt.

Das es eine Geheimbund gibt von denen noch nicht mal die eigenen Leute wirklich was wissen, glaub ich sofort, sowas gab und gibt es bei uns ja auch, aber was ich sehr komisch finde, ist Commodore Oh jetzt eigentlich Vulkanierrin oder Romulaner? Denn wenn die von Vulkan kommt warum hilft sie offensichtlich den Romulanern?
Weil sie böse ist? ;)
Laris meinte doch, der Geheimbund Zhat Vash sei tausende von Jahren alt. Damit wäre er älter als die Romulaner selbst. Entweder ist Oh eine verdeckt arbeitende Romulanerin oder sie ist eine Vulkanierin, die von der vulkanischen Seite des Geheimbundes kommend für ihn arbeitet und dafür auch mit Romulanern kollaboriert. Also so würde ich bislang die Logik der Serie verstehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 10.02.20, 07:24
Also die Hintergrund Story für die Zhat Vash, finde ich etwas merkwürdig.
Da finde ich die originale Sektion 31 Story interessanter. So wie sie uns in DSNine präsentiert wurde.
Nach den ersten 3 Folgen die mir eher wie ein auf 3 Wochen gestreckter Pilotfilm vorkam,
Scheinen wir ja jetzt richtig in die Story einzusteigen.
Unsere Heldentruppe scheint sich ja jetzt gefunden zu haben.
Wobei ich darauf wette das Raffi uns zumindestens die ganze Staffel erhalten bleibt.
Welche Rolle spielte sie aber als sie noch unter Picard diente?
War sie seine Nummer 1?
Und der doch sehr vertrauliche Ton die sie mit ihm pflegt verwirrt mich um so mehr.
Selbst mit Riker war er lange nicht so dicke.
Mal schauen wann wir Will und Deana zu sehen bekommen. Anscheinend haben sie sich ja nicht auf der Erde zur Ruhe gesetzt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.02.20, 10:06
Ach ich weiß nicht, ich bin generell kein Fan von Organisationen wie Sektion 31, auch nicht in der Art, wie sie in DS9 gezeigt wurde. Mehr oder weniger okay fand ich es noch in ENT, aber alles in allem will das einfach nicht zu ST passen und es zeigte sich nun ja auch, dass da kaum das richtige Maß gehalten werden kann.
Bei PIC hätte vielleicht auch einfach der Tal Shiar gereicht, aber so kann man wenigstens sagen, dass der Zhat Vash als Geheimbund mysteriöser, aber weniger effektiv ist.

Ich habe es auch so verstanden, dass Raffi Picards Erste Offizierin (an Bord der Ent-E?) oder auch seine Attachée war. Es gibt ja diese Begleit- bzw. Vorgeschichtscomics. Dort sind die Zusammenhänge sicher genauer erklärt worden.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 10.02.20, 11:46
Persönlich finde ich es auch etwas öde, wenn man die Kiste mit den Geheimorganisationen immer tiefer aufmacht.
Aber wie schon mal angemerkt, wenn das Alter, das Laris mal angegeben hat stimmt, könnte das eine Organisation sein, die schon auf Vulkan existierte, bevor sich die Stämme voneinander trennten. Durch so einen Kniff kann sehr viel Potential in spätere Geschichten wandern. Man hat da nocht mehr Tiefe.

Edit
Aber hier  (https://windowsunited.de/star-trek-picard-pikanter-bericht-kuendigt-grossen-umbruch-an/)gibt es interessante Berichte zu der neuen Serie zu lesen, die in einem Fall selbsterklärend wären, aber in dem anderen Fall selbst mir etwas die Sprache verschlagen, sollten sie zutreffen.


Hier (https://www.pcgameshardware.de/Star-Trek-Picard-Serie-274642/News/Vorschau-auf-Folge-4-und-Vorgeschichte-als-Buch-1343084/) findet man Infors zu den nächsten Folgen. 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.02.20, 21:57
Edit
Aber hier  (https://windowsunited.de/star-trek-picard-pikanter-bericht-kuendigt-grossen-umbruch-an/)gibt es interessante Berichte zu der neuen Serie zu lesen, die in einem Fall selbsterklärend wären, aber in dem anderen Fall selbst mir etwas die Sprache verschlagen, sollten sie zutreffen.
Keine Ahnung, was da stimmt und was nicht! *puzzled*
Dass PIC zum Beispiel auf Rotten Tomatoes so besonders gut ankommt, hat mich aber auch erstaunt. Aber gut, warum nicht? Es muss ja nicht gleich wieder eine Verschwörung dahinter stehen, zumal ich schätze, dass die Regeln bei Streaming-Produktionen ohnehin andere sind; ich meine, PIC wurde doch schon verlängert, ehe die erste Folge überhaupt veröffentlicht worden war.

Hier (https://www.pcgameshardware.de/Star-Trek-Picard-Serie-274642/News/Vorschau-auf-Folge-4-und-Vorgeschichte-als-Buch-1343084/) findet man Infors zu den nächsten Folgen.
Hmm, wenn ich diese Infos lese und vor allem den Trailer sehe, werde ich skeptisch.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 11.02.20, 14:31
Hier (https://www.pcgameshardware.de/Star-Trek-Picard-Serie-274642/News/Vorschau-auf-Folge-4-und-Vorgeschichte-als-Buch-1343084/) findet man Infors zu den nächsten Folgen.
Hmm, wenn ich diese Infos lese und vor allem den Trailer sehe, werde ich skeptisch.

Wieso? Ohne Details zu kennen, klingt die Story doch plausibel, mit Ausnahme des unterschiedlichen Alterungsprozesses von Romulanern und Menschen. Wenn man das mit der TNG Crew vergleich, sollte das vieleicht das Äquivalent von Worf werden. Ich warte mal ab. Vorverurteilung trübt den Blick. ;)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 11.02.20, 21:39
Vorverurteilung trübt den Blick. ;)
Oder sie sorgt für freudige Überraschungen: Nach allem, was ich im Vorfeld von Rios gehört, gelesen und gesehen habe, dachte ich, dass ich den Charakter nicht mögen werde, aber in der Folge selber war er mir sympathischer, als ich angenommen hatte :)
Vorverurteilungen sind nicht gut, aber sie sind vor allem doppelt schlecht, wenn sie dafür sorgen, dass man an eine Sache nicht mehr so herangeht, dass das Ergebnis offen ist und bzw. oder wenn man dann vom ersten Standpunkt gar nicht mehr abrücken kann. Soweit ist es Gott sei Dank bei mir noch nicht ;) :)

Wieso? Ohne Details zu kennen, klingt die Story doch plausibel, mit Ausnahme des unterschiedlichen Alterungsprozesses von Romulanern und Menschen. Wenn man das mit der TNG Crew vergleich, sollte das vieleicht das Äquivalent von Worf werden.
Na ja, mein vordringlicher Grund ist oberflächlicher Natur: Picard in dieser Kleidung durch das Dorf gehen zu sehen, wirkte merkwürdig befremdlich auf mich. Ich konnte mich nicht erwehren, das kolonialistisch / imperialistisch zu sehen: Da kommt der britische (französische? ;)) Kolonialherr ins Dorf, um zu sehen, wie es auf der Plantage aussieht und ob auch alle brav die Missionsschule besuchen. Es ist mir klar, dass es in der Folge hoffentlich einen ganz anderen Vibe geben wird, aber irgendwie fand ich das seltsam.
Andere Szenenfetzen, die es da zu sehen gab, helfen mir nicht wirklich dabei, bei diesem Romulaner den Herr-der-Ringe-Eindruck abzuschütteln.
Und dass ganz und gar alte romulanische Schiff ist mir immer noch ein Rätsel. Mal sehen, wie sie das einbauen werden: Ein Oldtimer? Ein Hologramm? Ein Trugbild im Traum? Mal sehen :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 12.02.20, 09:17
@max
Diese leicht überheblich Art hatte aber TNG auch teilweise. Einige Folgen gerade aus der von dir so geschätzten Anfangsphase der Serie waren so.

Ich nenne da nur mal:

Die Sorge der Aldeander
Der Ehrenkodex

Die ich beide beim Ansehen sehr unangenehm fand.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 12.02.20, 10:26
Wie gesagt, ich glaube, es wird dann wahrscheinlich bei dieser ersten, rein durch die Optik hervorgerufenen Irritation bleiben.
"Der Ehrenkodex" ist heute (aber eigentlich wohl auch früher schon) einfach durch die einseitige Darstellung mit Schwarzen problematisch, weil es dann doch so in die Richtung "Schaut, hier haben wir rückständige Wilde" ging. Will man das Gute im Schlechten sehen, kann man dann zumindest festhalten, dass sich die Crew ziemlich stark auf die in ihren Augen kaum verständliche Gesellschaftsordnung einlässt, sozusagen das Spiel mitspielt, statt sich den Impfstoff / das Heilmittel einfach zu nehmen, was (Kolonialherren getan hätten und) wohl durchaus in ihrer Macht stand.
Bei "Die Sorgen der Aldeaner" waren es ja eigentlich die Aldeaner, die eine ziemlich miese Nummer abgezogen haben.
Aber es stimmt schon. Die TNG-Crew trat schon manchmal so auf, dass sie die anderen haben spüren lassen, dass sie "besser" sind, wobei das in Wirklichkeit wahrscheinlich seltener war, als man gemeinhin denkt, weil TNG immer mit Schlagwörter wie "Friede-Freude-Eierkuchen" oder "oberlehrerhaft" bedacht wird.
Wenn die Darstellung des romulanischen Dorfes bzw. die Szene in ihm in dieser Tradition der (vermeintlichen) besserwisserischen Weltverbesserer steht, wäre das aber ein interessantes Spiel mit typischen TNG-Bild.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 15.02.20, 23:13
Hier ist der Trailer zur fünften Folge, "Stardust City Rag":

 :o

https://www.youtube.com/watch?v=F5pbcTMa1RU
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Beitrag von: drrobbi am 16.02.20, 12:52
Ahhhhhhhhh, es ist tatsächlich ein Casio-Planet/Basis ich hoffe das die Macher nicht da weiter machen wo Folge 4 aufgehört hat, also was das schlechte angeht...aber wenn ich mir Picard mit Augenklappe angucke sehe ich schwarz
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 16.02.20, 14:30
Ahhhhhhhhh, es ist tatsächlich ein Casio-Planet/Basis ich hoffe das die Macher nicht da weiter machen wo Folge 4 aufgehört hat, also was das schlechte angeht...aber wenn ich mir Picard mit Augenklappe angucke sehe ich schwarz
Wenn es wenigstens ein Casio-Planet werden würde - ich hatte früher mehrere Uhren von Casio ;) :thumbup
Es sieht ein bisschen so aus, als bekämen wir nächste Woche die Karnevalsfolge von PIC :o
Ich tat mich mit dieser Art von exotischen Welten immer ein bisschen schwer. Aber gut, letztlich fand ich die Butterfly-Dancer von Rigel X aus "Broken Bow", dem ENT-Piloten, der uns eine vielleicht vergleichbare Welt zeigte, ganz lustig. Mal sehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 16.02.20, 15:23
Sorry, ich meinte natürlich Casino Planet, aber obs das besser macht weis ich bei einem Picard mit Augenklappe auch nicht :lol
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Beitrag von: Suthriel am 17.02.20, 09:19
Mal eine Frage, da ich die Serie nicht schaue (weil kein Abo bei wo immer die gesendet wird): Es gab da diesen Trailer, und vermutlich kam das auch schon in der Serie vor, als Picard diesen Traum hatte, wo er mit Data auf der Ent D in Zehn Vorn spielt.

Ist da eigentlich schon mal jemand aufgefallen, das die dafür neu erstellte Ent D zu einem (gebürsteten) Stahlboliden umgeändert wurde? Ich will mich nicht darüber beschweren, weil mir der Look gefällt, aber das stach schon ins Auge, das da nicht mehr der mattgraue Look von allen früher gezeigten Ent-Ds vorhanden war ^.^ Auch die Bussardkollektoren haben nun offenbar eine matt glänzende Glasoberfläche bekommen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.02.20, 10:14
Heutzutage muss man schon froh darüber sein, dass das Grunddesign erhalten geblieben ist.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Astrid am 17.02.20, 10:53
Den Look kann man der Animationssoftware in die Schuhe schieben, je nach dem was da verwendet wird ist ein gewisser Stil unvermeidbar, ob man will oder nicht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 17.02.20, 12:26
Den Look kann man der Animationssoftware in die Schuhe schieben, je nach dem was da verwendet wird ist ein gewisser Stil unvermeidbar, ob man will oder nicht.

So ists leider nicht, denn wenn die wie heutzutage weit verbreitet den Metallic-Roughness-Workflow nutzen, dann sind das ganze 2 Regler, welche für metallischen Look (entweder ists Metall, oder es ist kein Metall -> Plastik/Leder/Gestein, eben alles andere als Metall) und die Rauhheit/Glätte der jeweiligen Oberfläche zuständig sind, und dieser Workflow ist recht universell und programmübergreifend :)
Das war schon pure Absicht, das auf so einen glänzenden Stahllook zu trimmen ;) Heutzutage ists für Profis ziemlich leicht, jeden erdenklichen Look nachzustellen (für Hobbyisten nicht unbedingt ^.^ )

Ich kann dir heute Abend mal ein kurzes Video erstellen, wo ich dir diese zwei Regler und deren Auswirkung in Aktion zeigen kann, Unreal Engine verwendet den, und das rendert glücklicherweise schneller als C4D ^.^
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 17.02.20, 13:31
Spiegelungen waren mit Physischen Modellen in den 80ern angeblich nicht möglich. Man hätte die Kamera auf dem Raumschiff gesehen. Das ging erst später mit der Computertechnologie. Deshalb, weil man das Ende der 90er Jahre konnte, hat man dieses hässliche Schiff von Königin Amidala in Episode 1 so extrem spiegelnd gemacht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 17.02.20, 14:12
Die Ent-D stammt ja aus einer Zeit, als das schon möglich gewesen war, die Kamera rauszuretuschieren. Selbst im Kinofilm (1994) hat man den originalen Look beibehalten, und da war die Computertechnik schon um einiges weiter, und sehr viel mehr möglich gewesen.
Geht ja auch mehr darum, das es ein erheblicher Bruch in der Erscheinung des Schiffes ist, der sich leider nicht mit der Wahl des Renderprogrammes oder technischen Einschränkungen erklären lässt. :/

(von solchen gezeigten Fehlern wie dem falsch platzierten Zehn Vorn und der falschen Fensterwahl in der Aussenansicht reden wir noch gar nicht ^.^ )

Ich schiebe den Chromflitzer von Königin Amidala eher darauf, das es eben ein Luxusschiff eines Königshauses war, welches sich nagelneue und gut gepflegte Schiffe leisten kann. Hässlich fand ich die Chromschiffe auch nicht ^.^ Auch wenn die mMn. nicht mit dem Trimaxianischen Drohnenschiff aus dem Flug des Navigators mithalten konnten :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 17.02.20, 17:26
Ich finde die Effekte von PIC bzw. DSC nicht wirklich gut. Man sieht schon sehr, das alles aus dem Computer stammt. Dann noch das blitzen und blinken und die schnellen Schnitte. Ich finde das einfach nicht schön. Da gefallen mir die praktischen Effekte mit unter bedeutend besser. Gerade bei TNG in der Remasterversion besonders in den späten Staffeln sind immer noch nicht zu verachten. Oder die unvergessene Drockendock Sequenz aus The Motion Picture ist immer noch eine Augenweite. Man bedenke das war 1979. Irgendwie fehlt in PIC UND DSC die Liebe und das Feingefühl, wie ich finde.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Astrid am 17.02.20, 18:21
Wenn ich das Bild so mit den alten Bildern vergleiche dann scheinen die den alten plastischen Look mit allen Mitteln vermeiden zu wollen und generell mit dem Look der anderen Blockbuster Filme mit zu ziehen.
Ist hier aber auch nichts neues.

@ Suthriel

Ich hatte so ein bissle erwartet dass es schlicht 'günstiger' für die Macher ist die Animationssoftware auf obigen Grafiknivau laufen zu lassen anstatt was 'neues' zu kreieren das dem alten Stil ähnlicher sieht. Ergo der alte Stil ist nicht originaler Teil des Programms.

Aber es scheit wohl eher dass die Macher whol erwarten dass mit den obigen Stil schlicht mehr Geld rein kommt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 17.02.20, 21:15
Das jeder Renderer seine eigene Handschrift hat ist tatsächlich nicht ganz falsch, selbst wenn man exakt die selben Materialen und das selbe Modell verwendet wird eine Szene mit C4D ein wenig anders wirken wie als wenn sie mit Blender oder Maya gerendert wurde. Aber grundsätzlich bleibt Metall, Metall da ändert sich nix dran.

Ich persönlich finde die Ent-D in dieser Optik ok, hätte schlimmer kommen können wie man in DSC gesehen hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.02.20, 23:53
Ich gehe auch davon aus, dass es eine bewusste, kreative Entscheidung war, das Schiff so darzustellen.
Es wäre auch sehr ernüchternd, wenn der Effekt quasi aus dem Unvermögen heraus entstanden wäre, die gegebene Software richtig zu benutzen. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.



(von solchen gezeigten Fehlern wie dem falsch platzierten Zehn Vorn und der falschen Fensterwahl in der Aussenansicht reden wir noch gar nicht ^.^ )
Mir kamen da zwei Erklärungen, wenn es um die Rumpfwirkung und um die falsche Position von Zehn Vorne geht...
Das Totschlagargument kann hier lauten, dass es sich ja um einen Traum Picards handelt. Deswegen gibt es kleine Fehlerchen, Irritationen, weil Träume ja keine "fotorealistischen" Abbildungen der wachen Wirklichkeitswahrnehmung verwenden (müssen).
Die zweite Begründung, die sich auf die vermeintliche Zehn Vorne-Position bezieht, wäre die, dass es sich gar nicht wirklich um Zehn Vorne handelt. Die Ent-D hat so viel Platz und hinter den rechts und links benachbarten Fensterreihen, die denen von Zehn Vorne gleichen, können sich sehr gut ganz ähnliche Räume befinden - und einen davon besuchen wir eben in Picards Traum.



Ich finde die Effekte von PIC bzw. DSC nicht wirklich gut. Man sieht schon sehr, das alles aus dem Computer stammt. Dann noch das blitzen und blinken und die schnellen Schnitte. Ich finde das einfach nicht schön. Da gefallen mir die praktischen Effekte mit unter bedeutend besser. Gerade bei TNG in der Remasterversion besonders in den späten Staffeln sind immer noch nicht zu verachten. Oder die unvergessene Drockendock Sequenz aus The Motion Picture ist immer noch eine Augenweite. Man bedenke das war 1979. Irgendwie fehlt in PIC UND DSC die Liebe und das Feingefühl, wie ich finde.
Da bin ich Deiner Ansicht! Im Thread zu "Absolute Candor" habe ich auch geschrieben, dass ich inzwischen glaube, dass echte Modelle CGIs wenn schon nicht überlegen, dann aber umgekehrt überhaupt nicht unterlegen sein müssen. CGIs (neuester Machart) geben ihren unechten Charakter irgendwie schnell und leicht zu erkennen. Zusammen mit der Inszenierung selbst schaffen sie es nicht oder kaum oder zu selten, die Pracht der Designs zu vermitteln.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 18.02.20, 01:55
Ich finde die Effekte von PIC bzw. DSC nicht wirklich gut. Man sieht schon sehr, das alles aus dem Computer stammt. Dann noch das blitzen und blinken und die schnellen Schnitte. Ich finde das einfach nicht schön. Da gefallen mir die praktischen Effekte mit unter bedeutend besser. Gerade bei TNG in der Remasterversion besonders in den späten Staffeln sind immer noch nicht zu verachten. Oder die unvergessene Drockendock Sequenz aus The Motion Picture ist immer noch eine Augenweite. Man bedenke das war 1979. Irgendwie fehlt in PIC UND DSC die Liebe und das Feingefühl, wie ich finde.
Da bin ich Deiner Ansicht! Im Thread zu "Absolute Candor" habe ich auch geschrieben, dass ich inzwischen glaube, dass echte Modelle CGIs wenn schon nicht überlegen, dann aber umgekehrt überhaupt nicht unterlegen sein müssen. CGIs (neuester Machart) geben ihren unechten Charakter irgendwie schnell und leicht zu erkennen. Zusammen mit der Inszenierung selbst schaffen sie es nicht oder kaum oder zu selten, die Pracht der Designs zu vermitteln.
[/quote]

Ich vertäufele CGI nicht vollkommen. Gerade auch in ST:XI haben mir die langsamen und nahen Effektaufnahmen sehr gefallen. Auch der Outoff-Warp-Effekt fandich toll. Aber all das kommt in PIC un DSC viel zu kurz. Da muss ich jetzt auch noch zu Rouge One ausholen, woich die Effekte einfach umwerfend fand, bis auf wenige Ausnahmen. In Star Trek sind langsame, nahe und  direkte Aufnahmen von den Schiffen eigentlich immer Standart gewesen. Aber davon ist in PIC und DSC nichts mehr zu sehen. Was ich schade finde denn das hat ST meiner Meinung nach immer abgehoben von anderen. Wo wieder etwas in diese Richtung gegangen wird ist The Expanse. Da habe ich die langsamen Weltraumaufnahmen sehr genossen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 18.02.20, 06:17
Ich denke diese schnellen und kurzen Aufnahmen können mehrere Gründe haben...

-sie sollen eine gewisse "hektik" rüber bringen, vieleicht weil die Zuschauer heute keine langweiligen "Schiff von allen Seiten angucken" Szenen sehen wollen, also ich schon
oder
-aus Kosten Gründe, wenn man Schiffe nur kurz zeigt muss man eben weniger rendern, das spart Zeit und Geld
--und kleiner Nebeneffekt, wenn man z.B. die Ent-D nur ganz kurz zeigt dann fällt der hälfte der Zuschauer ggf. kleine Fehler oder sowas wie die neue Metall-Optik gar nicht erst auf

es gibt noch einen Grund, und zwar fällt mir das in Filmen wie auch Avengers usw. immer wieder auf, wenn man CGI zu lange sieht, wirkt diese oft "hyper-realistisch" und damit unecht, sieht man z.B. einen Hulk nur kurz dann kommt der "echter" rüber, ist er länger im Bild wirkt das oft nach paar Sekunden nicht mehr glaubhaft. Da gab es z.B. in Avengers Infinity War gleich meherer Beispiele, die CGI ist einfach nur MegaTop aber eben oft teilweise zu gut.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 18.02.20, 09:05
@drrobbi
Gerade mit den letzten Punkt hast du recht.
Mir ist das nicht aufgefallen.

Wovei ich auch jemand bin der Schiffe von alken Deiten betrachten will.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 18.02.20, 09:52
Vielen mögen Fehler(chen) nicht auffallen, wenn die Schiffe nur kurz gezeigt werden. Aber unter den ST-Fans sind eine Menge Schiffsfreaks. Die bemerken Ungereimtheiten oder Veränderungen sofort oder schauen sich eine Szene im Zweifelsfall mehrmals an. Wenn die Macher also wirklich meinen sollten, die Fans hier austricksen zu können, haben sie sich geirrt.

Ich nehme an, dass es den Machern in erster Linie darum geht, ihre Vision von Science Fiction-Inzenierungen zu realisieren. Es gibt ein paar Hinweise darauf, dass man bei PIC dabei schon versucht, alles ein bisschen mehr in die frühere Ausrichtung zu verschieben. Mir kommt es ein wenig so vor, als hätten die Verantwortlichen im Vorfeld mehr ST geschaut als bei DSC. Richtig beeindruckt scheint sie das nicht zu haben, sonst wäre die Wiedererkennbarkeit größer. Wahrscheinlich meint man einfach, die Effekte so, wie sie jetzt sind, wären modern und damit automatisch gut. Ich finde das alles andere als überzeugend, im Moment ist es aber noch ziemlich egal, weil ich vom neuen Protagonistenschiff auch gar keine Beauty Shot bräuchte.

(EDIT)
Hmm, und der Faktor Geld... Ich habe gehört, PIC verfüge über das größte Budget aller bisherigen ST-Serien. Die Frage ist, wohin das Geld geht. Vielleicht bekommt Stewart ein gewaltiges Stück des Kuchens, schon möglich. Ob heutzutage CGI-Effekte wirklich noch ein Kostentreiber sind, vermag ich nicht zu sagen. Spontan würde ich angesichts des Maßstabs, über den wir hier sprechen, eher 'nein' sagen. Wir sprechen ja nicht von epischen Schlachten in der Größenordnung von "Der Herr der Ringe" oder von Zerstörungsorgien, wie sie in Comic-Verfilmungen wohl üblich sind. Hier geht es bislang um eine Handvoll Schiffe. Und mit Recycling - vor allem fallen einem hier ja die DSC-Shuttles ein - wirkt die Produktion gleich mal ein gutes Stück billiger.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Suthriel am 18.02.20, 20:38
Hattes gestern verpennt, aber heute habe ich mal A.Klemms Ente D in einen blankpoierten Chromboliden verwandelt (jaaa, Bussardkollektoren leuchten nicht, den Teil bitte ignorieren :) ) und dann mal an den zwei Reglern für metallisch und Rauheit gespielt, um zwischen lackierter Plaste und sowas wie poliertem Stahl zu wechseln. Also die könnten mit der Ent-D jeden Look innerhalb kürzester Zeit erstellen, mit einer guten Renderfarm ist das auch schnell gerendert, weil in dem Shot im Trailer nicht so viel los war (vom superschicken Nebel abgesehen).

Just for fun :)

https://www.youtube.com/watch?v=-aX4cv9DUys


(und ich habe nur einen 1500 Euro Rechner, der vermutlich schon wieder veraltet ist ^.^ )
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 19.02.20, 18:37
ich finde es toll, dass wir alle auf einem so hohen Niveau Jammern können. :Ugly
Noch so etwas wie in DSC hätte ich nicht in PIC ertragen kpönnen. Da habe ich mit ein parr kleinen Abweichungen kein Probolem. Nur die alte Darstellung des Warpfluges hätten Sie übernehmen können. Vieleicht mag sie nicht sehr nah an der Realität liegen, aber dieser Pseudohyperraumflug alla 2009 oder DSC müsste m.E. nicht sein. 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 23.02.20, 22:34
Die nächsten drei Titel von PIC sind vor Kurzem bekannt gegeben worden. Sie lauten...

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 24.02.20, 21:38
Es gibt schon erste Bilder aus "The Impossible Box":

https://blog.trekcore.com/2020/02/new-photos-star-trek-picard-106-the-impossible-box/

Und einen Trailer gibt es auch schon:

https://www.youtube.com/watch?v=gRKaL-x6E1E
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 26.02.20, 08:14
Die Charaktere in PIC haben ale Potential und ich mag sie. Aber die ganze Umsetzung  ist viel zu schnell, zu laut zu exsentrisch. Viel Hat das mit ST nichts mehr zu tun. Wiederum passt das alles genau so in unsere heutige Zeit. Von daher passts dann wieder zu ST in dem es uns einen Spiegel vorhält und uns zeigt was  so Schief läuft in unserer Gesellschaft.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 26.02.20, 09:37
Ich hoffe, dass die Verantwortlichen von PIC doch noch kleinere Änderungen einführen, z.B. dass die serielle erzählweise über die Staffel hinweg sich auf eine mehrteiler (3-4 Episoden) Variante reduzieren läßt. Das würde es erlauben, die Inhalte etwas tiefer zu beleuchten und nicht immer vom nächsten Fortschritt in der Staffel getrieben zu werden. Dass man einen gemeinsamen roten Faden nutz, der die Staffel charakterisiert, würde ja noch nützlich sein. Aber ich fand ENT in Staffel 4 richtig rund. Man hatte nicht das Gefühl von "dem nächsten Alien der Woche" und doch waren es abwechslungsreiche, spannende Geschichten, die immer wieder einen neuen Aspekt aufzeigten, ohne vom Handlungsstrang vor sich hergetrieben zu werden.

   
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 26.02.20, 11:40
Die Charaktere in PIC haben ale Potential und ich mag sie. Aber die ganze Umsetzung  ist viel zu schnell, zu laut zu exsentrisch. Viel Hat das mit ST nichts mehr zu tun. Wiederum passt das alles genau so in unsere heutige Zeit. Von daher passts dann wieder zu ST in dem es uns einen Spiegel vorhält und uns zeigt was  so Schief läuft in unserer Gesellschaft.
Die Stärke von Star Trek lag immer darin kontroverse Themen in einem utopischen Setting zu zeigen.
Das zeigt gerade die Folge Bele jagt Lokai ganz gut. In der die weltoffene Gesellschaft der Föderation auf diese beiden Rassisten trifft.
Was wir in Picard jetzt vorfinden ist aber ein eher beklemmendes Grundszenario.
Und anstatt zu zeigen wie es besser geht, wird wie in der letzten Folge keine Gnade walten lassen.
Seven bekommt ihre Rache, und ich sehe schon voraus das Jurarti mit ihrem Mord an Maddox erst mal davonkommt.
Das ist oberflächlich berrachtet erst mal der Gesellschaft den Spiegel vorhalten, wird aber quasi durch die Erzählweise fast schon legitimiert.
Mit der früheren Utopie von Star Trek hat das nix zu tun. Es ist eher ziemlich ernüchternd.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 26.02.20, 17:13
Die Charaktere in PIC haben ale Potential und ich mag sie. Aber die ganze Umsetzung  ist viel zu schnell, zu laut zu exsentrisch. Viel Hat das mit ST nichts mehr zu tun. Wiederum passt das alles genau so in unsere heutige Zeit. Von daher passts dann wieder zu ST in dem es uns einen Spiegel vorhält und uns zeigt was  so Schief läuft in unserer Gesellschaft.
Die Stärke von Star Trek lag immer darin kontroverse Themen in einem utopischen Setting zu zeigen.
Das zeigt gerade die Folge Bele jagt Lokai ganz gut. In der die weltoffene Gesellschaft der Föderation auf diese beiden Rassisten trifft.
Was wir in Picard jetzt vorfinden ist aber ein eher beklemmendes Grundszenario.
Und anstatt zu zeigen wie es besser geht, wird wie in der letzten Folge keine Gnade walten lassen.
Seven bekommt ihre Rache, und ich sehe schon voraus das Jurarti mit ihrem Mord an Maddox erst mal davonkommt.
Das ist oberflächlich berrachtet erst mal der Gesellschaft den Spiegel vorhalten, wird aber quasi durch die Erzählweise fast schon legitimiert.
Mit der früheren Utopie von Star Trek hat das nix zu tun. Es ist eher ziemlich ernüchternd.

im Pprinzip hast Du Recht, aber weltoffen im Vollem Umfang waren nicht die Völker der Földeration, sonder die Erde, die Menschen, auf Grund ihrer Erfahrungen aus ihrer eigenen Geschichte. Schon in TOS wurde gezeigt, das Weder Adnorianer, Tellariten noch Vulkanier mit einander vernünftig auskommen, wenn nicht die Menschen oder personen die von dieses gelernt haben als Bremsstäbe die Gemüter abkühlten. Das Belegen viele Episoden in TOS, TNG, DS9, VOY und ENT.
DSC verzichtete bislang darauf, wegen ihres Kriegs-Settings, was die Serie in meienen Augen noch schlechter machte.
PIC steckt jetzt in der Situation, dass der Druck innerhalb der Föderation so groß geworden ist, dass die Schwarzseher einfach vorübergehend die überhand gewonnen haben. Im Grunde ein Spiegel unserer Zeit. Leider für die eine oder andere Figur vorerst unvorteilhaft.
Aber wenn die Verantwortlichen richtig handeln, werden sie dieses Problem, bis zum Ende der Serie wieder auflösen. In kleinen Dosen vieleicht und möglicherweise auch hier und da etwas kontrovers, aber wenn sie selbst Fans der Serie sind versuchen sie es.

DSC wird diesen Wandel auch machen, denn die kritiken waren so schlecht, dass Kurzman & Co fast keine andere Wahl bleibt und was die aktuellen Trailer zeigen, scheint es ja auch dort hinzugehen. Ich hoffe nur, dass der prognostizierte Touch von Starship Troopers nicht so kommen wird. Denn das wäre ja m.E. dann der Tiefpunkt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 26.02.20, 19:37
Dave Cullen hat auf seinem zweiten Channel, nicht zuletzt angeregt durch die letzte "Picard"-Folge, ein Video über den allgemeinen Status von STAR TREK veröffentlicht und trifft damit auch ziemlich genau meine Meinung:

http://www.youtube.com/watch?v=uosEArPQGe0 (http://www.youtube.com/watch?v=uosEArPQGe0)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 27.02.20, 07:10
Da muss ich dir leider Recht geben. Ich befürchte, dass mir PIC auch nicht zusagen wird.
In den TNG, DS9 VOY und ENT Folgen, hat man immer noch versucht wann immer es ging Leben zu retten und hat nur im Ausnahmefall den Verlust von Leben akzeptiert (sofern es nicht anders ging) von Ausnahmen mal abgesehen.

Aber wenn ich hier lese, (spoilerfrei) wie sich diese Serie entwickelt, und was tatsächlich auch gezeigt wird, dann ist das alles nicht mehr das, was ich mir unter Star Trek vorstelle. Ja, es ist sicherlich noch eine Science Fiction Serie, aber da habe ich andere Beispiele gesehen, die es besser machen und die den Spirit einer positiven Zukunft versuchen aufrecht zu halten.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 27.02.20, 08:55
Dave Cullen hat auf seinem zweiten Channel, nicht zuletzt angeregt durch die letzte "Picard"-Folge, ein Video über den allgemeinen Status von STAR TREK veröffentlicht und trifft damit auch ziemlich genau meine Meinung:

http://www.youtube.com/watch?v=uosEArPQGe0 (http://www.youtube.com/watch?v=uosEArPQGe0)

Ganz unrecht hat David Cullen ja nicht.
Aber wir haben Berman & Braga auch so ein Nonsens zu verdanken, wie der temporale kalte Krieg, der in dier Supergau Doppelfolge mit den Nazis in Amerika mündete. Auch bei den beiden war nicht immer alles Gold was glänzte. Nicht zu vergessen DSC war auch noch von Brian Fuller konzipiert worden.
Schlimm wurde es erst nach der management Entscheidung zu Gunsten von Abrams und seinem Universum.

DSC und das Abrams Universe, sind für mich viel weniger tragbar als PIC.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 27.02.20, 09:36
DSC und das Abrams Universe, sind für mich viel weniger tragbar als PIC.
Wobei sich PIC für mich gefühlt auch stark an das JJA-Universum und DSC anlehnt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 27.02.20, 10:28
DSC und das Abrams Universe, sind für mich viel weniger tragbar als PIC.
Wobei sich PIC für mich gefühlt auch stark an das JJA-Universum und DSC anlehnt.

Da würde es mich interessieren, an was Du das fest machst, denn ich sehe das komplett anders.
Während DSC & Abramsverse nicht mehr als ein actiongeladenes Spektakel, deren Geschichten auf eine A4 Seite passen.
Ist bei PIC wenigstens eine Geschichte dahinter, die selbst wenn es im Moment nicht danach aussieht zumindest die positive Kraft wieder transportieren will. Zugegeben, Szenen wie die Operation an Icheb oder das Ableben des ehemaligen romulanischen Senator sind unrühmlich und hätten m.E. anders gelöst werden müssen. Auch hätte das Skript der letzten Folge etwas besser sein können.
Aber "anlehnt" ist ein sehr softer Begriff. Welchen Grad der Anlehnung meinst Du denn?

EDIT:

Übrigens, der aktuelle Showrunner hat sich in einem Interview der berechtigten Kritik zur der gewaltdarstellung in PIC geäußert.
https://www.pcgames.de/Star-Trek-Picard-Serie-274642/News/serie-shworunner-gewalt-1344285/
https://www.pcgameshardware.de/Star-Trek-Picard-Serie-274642/News/Produzent-erklaert-Gewalt-und-Abkehr-von-Utopie-1344261/
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Beitrag von: Tolayon am 28.02.20, 21:07
Ich habe hier den Kommentar eines Youtubers, dessen Channel ich auch mehr oder weniger regelmäßig verfolge ... Der Mann ist mehr STAR-WARS- als STAR-TREK-Fan, hat als einzige Serie TNG gesehen (ist damit aufgewachsen) und fand es spitze. Seine Meinung über "Picard" nach den ersten drei Folgen gibt es hier:

http://www.youtube.com/watch?v=9x5CWr17rKc (http://www.youtube.com/watch?v=9x5CWr17rKc)
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Beitrag von: sven1310 am 28.02.20, 22:41
Die kleinen Zusammenschnitte hier sind auch nicht schlecht. (Achtung kann leichte Spoiler enthalten bis Episode 5 von PIC) :D
https://www.youtube.com/watch?v=BesKS-bCDbo

https://www.youtube.com/watch?v=vJEUCSguMAQ

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: PercyKeys am 02.03.20, 09:07
Die kleinen Zusammenschnitte hier sind auch nicht schlecht. (Achtung kann leichte Spoiler enthalten bis Episode 5 von PIC) :D
https://www.youtube.com/watch?v=BesKS-bCDbo

https://www.youtube.com/watch?v=vJEUCSguMAQ

Besser könnte man das, was mit dem neuen Trek nicht stimmt, mit dem alten Trek gegenüber stellen.... traurig, aber zutreffend.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 02.03.20, 23:00
Da würde es mich interessieren, an was Du das fest machst, denn ich sehe das komplett anders.
Während DSC & Abramsverse nicht mehr als ein actiongeladenes Spektakel, deren Geschichten auf eine A4 Seite passen.
Ist bei PIC wenigstens eine Geschichte dahinter, die selbst wenn es im Moment nicht danach aussieht zumindest die positive Kraft wieder transportieren will. Zugegeben, Szenen wie die Operation an Icheb oder das Ableben des ehemaligen romulanischen Senator sind unrühmlich und hätten m.E. anders gelöst werden müssen. Auch hätte das Skript der letzten Folge etwas besser sein können.
Aber "anlehnt" ist ein sehr softer Begriff. Welchen Grad der Anlehnung meinst Du denn?
Das gründet sich zunächst mal auf ein Gefühl und damit steht meine Aussage - zugegeben! - auf tönernen Füßen.
Vieles an PIC strahlt mE schon aus, dass es sehr um ein Spektakel geht. Das hängt vermutlich schon mal damit zusammen, dass die einzelnen Folgen wenig Spielraum bekommen. Sie dienen einem Zweck und das verbinde ich eher weniger mit dem alten Star Trek. Das alte Star Trek hatte für mein Gefühl auch mehr Substanz. PIC hat bislang viel aufgebaut, ohne dass sich das bis jetzt ausgezahlt hätte. Was ich besonders faszinierend fand, war, dass ich mir in früheren Serien der Expositionspart - den es früher auch gegeben haben muss - nie so aufgefallen ist.
Die Geschichte, die bei PIC vermutlich - jedenfalls geben mir ein paar Folgen dieses Gefühl - ist sehr auf einen comic-artigen Mythos ausgerichtet. So etwas verbinde ich spontan auch eher mit DSC als mit früheren ST-Serien.
Die Ausstrahlung auch im technischen Bereich und in der Umgebung fühlt sich auch nicht nach ST an. Hologramme sind eigentlich gar nicht so schlecht. Sie mögen in der Benutzbarkeit vielleicht wenig Sinn ergeben, aber sie könnten schon zu einer entfernten Zukunft gehören, auch wenn sie in ST am stärksten wohl von DSC verwendet wurden. Aber Orte wie Boston fühlen sich für mich schon wie Fremdkörper an. Das Tüpfelchen auf dem i sind freilich die durchs Bild fliegenden DSC-Shuttles ;)
Eine possitive Kraft oder Grundhaltung kann ich bei PIC nicht wirklich ausmachen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 03.03.20, 10:16
Nachvollziehen kann man das.
Aber es an den DSC Shuttles fest machen würde ich jetzt nicht unbedingt. ;) Das hat sicherlich produktionstechnische Hintergründe. Zudem entwertet es DSC ein wenig, da das DSC Design überhaupt nicht in seine Zeitperiode gepasst hat. Die Verwendung am Ende des 24. Jht. zeigt mMn, dass sich der eine oder andere Verantwortliche sich dessen bewusst war und man es zumindest besser machen will.

Die Bilder der Städte fand ich jetzt nicht störend. Es ist eigentlich eine logische Fortentwicklung bei der Stadtentwicklung. Nicht ohne Grund stand da Groß Boston. Das soll implizieren, dass Boston  jetzt die größeren Komunen ringsherum inzwischen eingemeindet hat. Außerdem war es auch ein Seide-Kick, da in Bosten das CBS HQ sitzt. ;)

(https://i.redd.it/haprom5psjc41.png)

Witzig waren die Easter Eggs, aber eigentlich unnötig.  ;)




Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 04.03.20, 10:17
Übrigens, der aktuelle Showrunner hat sich in einem Interview der berechtigten Kritik zur der gewaltdarstellung in PIC geäußert.
:D Die Gewalt in PIC als Ausdruck der Kunst zu erklären, ist wirklich witzig.


Nachvollziehen kann man das.
Aber es an den DSC Shuttles fest machen würde ich jetzt nicht unbedingt. ;) Das hat sicherlich produktionstechnische Hintergründe. Zudem entwertet es DSC ein wenig, da das DSC Design überhaupt nicht in seine Zeitperiode gepasst hat. Die Verwendung am Ende des 24. Jht. zeigt mMn, dass sich der eine oder andere Verantwortliche sich dessen bewusst war und man es zumindest besser machen will.
Die Shuttles sind auch nicht unbedingt ein großer Punkt, aber sie schaffen eine visuelle Verbindung, die mehr oder weniger bewusst bzw. unterbewusst mitschwingt. Das Design der Shuttle war meiner Meinung nach keine Offenbarung. Für das späte 24. Jahrhundert hätte ich mir aber wahrscheinlich etwas mutigeres vorgestellt. Ich bin gepannt, ob wir noch ein "aktuelles" Sternenflottenschiff zu Gesicht bekommen werden. Das könnte ein riesiger Reinfall werden, aber auch ein inspirierender Überraschungscoup.

Die Bilder der Städte fand ich jetzt nicht störend. Es ist eigentlich eine logische Fortentwicklung bei der Stadtentwicklung. Nicht ohne Grund stand da Groß Boston. Das soll implizieren, dass Boston  jetzt die größeren Komunen ringsherum inzwischen eingemeindet hat. Außerdem war es auch ein Seide-Kick, da in Bosten das CBS HQ sitzt. ;)
Große Stadt ja - aber mit Moloch-Vibe? Ich musste bei dieser Stadtansicht mehr an Cyberpunk denken. Die Architektur ist wenig originell, aber das macht per se noch nichts, denn die Städte in TNG etc. waren relativ typische Science-Fictionen-Städte, aber halt eher glatt und schick und rein. Lichteffekte sind etwas, was ich für die Wirkung fast nicht hoch genug bewerten kann. Hier führt das wieder weg vom etablierten Bild aus dem früheren Star Trek, denn ich verbinde das Gezeigte eher mit Leuchtreklame. Das hat nur peripher Auswirkungen, weil die Macher angesichts der Tatsache, kein Prequel sondern die Zukunft der Zukunft zu zeigen, alles Recht haben, neue Wege zu beschreiten. Ich finde die Fortentwicklung allerdings im ST-Rahmen nicht passend und überzeugend.



Es gibt neues Infomaterial zur nächsten Folge, "Nepenthe":
SPOILER

http://blog.trekcore.com/2020/03/new-photos-star-trek-picard-107-nepenthe/

Ich muss sagen, dass ich überrascht bin, dass sich Riker und Troi - so jedenfalls der Eindruck, der hier entsteht - ausgerechnet auf Nepenthe niedergelassen haben. Ich hätte inzwischen damit gerechnet, dass sie in der letzten Folge der Staffel auftauchen und Riker Picard dann sozusagen den Segen für das nächste sich bereits abzeichnende Abenteuer gibt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 04.03.20, 12:22
Ich werd wirklich alt.
So ein schei*. Ich hab jetzt bis zur 7. Folge gebraucht bis ich kapiert habe, dass Musiker eigentlich nur Raffis Nachname ist. Und ich hab mich andauernd gewundert, welchen Bezug sie zur Musik haben soll, mal abgesehen von Rauchen, Saufen und anderen Bewusstseinsverändernden Substanzen. Und das auch nur weil ich den Blog Artikel gelesen habe. Da ging mir dann ein Licht auf. Allerdings ziemlich spät.

Wenn das so weitergeht dann vergess ich irgendwann auch mal meinen Kopf...  :rotf :rotf
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 04.03.20, 12:32
Übrigens, der aktuelle Showrunner hat sich in einem Interview der berechtigten Kritik zur der gewaltdarstellung in PIC geäußert.
:D Die Gewalt in PIC als Ausdruck der Kunst zu erklären, ist wirklich witzig.


Ja ein gewisses Maß an Zynismus muss man m.E. dafür schon haben, aber da ich mich auch bei H8, Kill Bill oder PulpFiction amüsiere sehe ich das im ST-Kontext vieleicht etwas kritischer, aber man kann es nicht als solches im Allgemeinen verurteilen.

Nachvollziehen kann man das.
Aber es an den DSC Shuttles fest machen würde ich jetzt nicht unbedingt. ;) Das hat sicherlich produktionstechnische Hintergründe. Zudem entwertet es DSC ein wenig, da das DSC Design überhaupt nicht in seine Zeitperiode gepasst hat. Die Verwendung am Ende des 24. Jht. zeigt mMn, dass sich der eine oder andere Verantwortliche sich dessen bewusst war und man es zumindest besser machen will.
Die Shuttles sind auch nicht unbedingt ein großer Punkt, aber sie schaffen eine visuelle Verbindung, die mehr oder weniger bewusst bzw. unterbewusst mitschwingt. Das Design der Shuttle war meiner Meinung nach keine Offenbarung. Für das späte 24. Jahrhundert hätte ich mir aber wahrscheinlich etwas mutigeres vorgestellt. Ich bin gepannt, ob wir noch ein "aktuelles" Sternenflottenschiff zu Gesicht bekommen werden. Das könnte ein riesiger Reinfall werden, aber auch ein inspirierender Überraschungscoup.


Ich betrachte es aus den Augen eines Ingenieurs, der weiß wie die technischen Zyklen arbeiten, von daher sehe ich bei der Anleihe der DSC Shuttles in PIC weniger das Problem, als bei der Verwendung in dem DSC Zeitrahmen.
Von daher erwarte ich nicht, dass ein aktuelles Sternenflottenschiff sich so ultraweit vom Design einer Enterprise E, Titan oder den Raumschiffdesigns aus ST-Online entfernt. Was ja, wie man hörte zum Tragen kam, als der Countdown-Comic produziert wurde.

(https://pwimages-a.akamaihd.net/arc/c4/c1/c4c1ee14d256e542ac88fbbf8f1997401555664313.jpg)

Die Bilder der Städte fand ich jetzt nicht störend. Es ist eigentlich eine logische Fortentwicklung bei der Stadtentwicklung. Nicht ohne Grund stand da Groß Boston. Das soll implizieren, dass Boston  jetzt die größeren Komunen ringsherum inzwischen eingemeindet hat. Außerdem war es auch ein Seide-Kick, da in Bosten das CBS HQ sitzt. ;)
Große Stadt ja - aber mit Moloch-Vibe? Ich musste bei dieser Stadtansicht mehr an Cyberpunk denken. Die Architektur ist wenig originell, aber das macht per se noch nichts, denn die Städte in TNG etc. waren relativ typische Science-Fictionen-Städte, aber halt eher glatt und schick und rein. Lichteffekte sind etwas, was ich für die Wirkung fast nicht hoch genug bewerten kann. Hier führt das wieder weg vom etablierten Bild aus dem früheren Star Trek, denn ich verbinde das Gezeigte eher mit Leuchtreklame. Das hat nur peripher Auswirkungen, weil die Macher angesichts der Tatsache, kein Prequel sondern die Zukunft der Zukunft zu zeigen, alles Recht haben, neue Wege zu beschreiten. Ich finde die Fortentwicklung allerdings im ST-Rahmen nicht passend und überzeugend.


Die Matte-Zeichnung von früher war auch nicht immer originell und zeigte eher den modifizierten Hochbaustil der späten 80er Jahre. Selbst Fritz Langs Metropolis nahm sich Anleihen an den damals aktuellen Baustilen und technischen Designs. Sicherlich waren die gezeigten Städtekonzepte konservativ angelegt. Aber seit dem der Mensch seine Höhle verlassen hat haben sich die allgemeinen Grundprinzipien des Städtebaus m.E. nur noch an der Art und Weise unterschieden, wie dicht man und ob man mehr in die Höhe als in die Breite siedelt. Daran wird sich m.E. in Zukunft auch nichts ändern. Was sich da signifikannter ändern wird ist die Asthetik oder das Design.
Aber wenn man so will haben die Borg das effizienteste Wohnkonzept erreicht, wobei ich persönlich nicht daran teilhaben möchte.

Es gibt verschiedene Bücher zu Werbung. Wenn man die ersten Gehversuche einer öffentlichen Werbung von 1689 betrachtet, sieht man ein Plakat, denn Stil und geschmack sich nach der damaligen Zeit richtet. Aber technisch gesehen war ein ein Plakat aus Papier. Heute, nach mehr als 330 Jahren werden Plakate immer noch aus Papier gefertigt und verklebt. Erst in den vergangenen Jahrzehnten haben sich Laufschriften und Videoleinwände die Städte erobert. Wobei man im Hinblick auf deren Ökobilanz und die Lichtverschmutzung sie doch als Fragwürdig betrachten kann.
Wenn man Ende des 24. Jht. nun Hologramme die klassiche Videoleinwand überwiegend abgelöt haben, fände ich es zumindest technisch nachvoll. Vorallem, wenn  man bedenkt, das die irdische Gesellschft ja weniger das Konsumdenken als die persönliche Weiterentwicklung im Kopf haben sollte.
Sicherlich wird es aber bis dahin noch effektivere Werbemittel geben. Eine geniale Ide fand ich die interaktiven hologramme, die bei Freeclound eingespielt wurden. Vieleicht nicht neu, aber effektiv. Beides waren aber vom technischen Standpunkt her glaubwürdig und fügten sich in das Zeitfenster ein. 

Ich werd wirklich alt.
So ein schei*. Ich hab jetzt bis zur 7. Folge gebraucht bis ich kapiert habe, dass Musiker eigentlich nur Raffis Nachname ist. Und ich hab mich andauernd gewundert, welchen Bezug sie zur Musik haben soll, mal abgesehen von Rauchen, Saufen und anderen Bewusstseinsverändernden Substanzen. Und das auch nur weil ich den Blog Artikel gelesen habe. Da ging mir dann ein Licht auf. Allerdings ziemlich spät.

Wenn das so weitergeht dann vergess ich irgendwann auch mal meinen Kopf...  :rotf :rotf

Na ja, Nobody ist perfekt. ;)
 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: N Tasha Dax am 04.03.20, 15:23
Ich sehe das mit der personalisierten Werbung und den Hologrammen eher als witzigen Seitenhieb auf Konsortien wie Amazon und Facebook „seht her wie es euch selbst ergehen wird wenn ihr dieses zuspammen mit Werbung Bannern und Pop ups ned aufhört“..... :silly
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 04.03.20, 15:35
Ich sehe das auch so, ich hab meinen Browser da auch sofort wider erkannt, nur eben über 300 Jahre in der Zukunft...
Denn wenn ich länger nach Autoreifen googele, dann bietet mir Ebay oder Amazon oder sonst wer, am nächsten Tag plötzlich super Autoreifen an :silly
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 05.03.20, 03:11
Das mit den interaktiven Hologrammen ist schon ein Wink mit dem Zaunspfahlt. Denn mir ist diese penetrante Werbung oft auch zu viel. PIC hat das da schön auf die Spitze getrieben

Die 5. Folge zeigt voll auf wie es in unsrer Gesellschaft zu geht. Diese wird immer lauter, bunter und durchgeknallter. Auch das hat PIC gut eingefangen. Leider ist das nicht das ST was ich sehen möchte. Ich möhte das ST aktuelle Geschehnisse aufnimmt und so verarbeitet das dabei eine Gesellschaftskritik mitschwingt. Das schaft PIC nur ansatzweie. Mir driftet es zu sehr in den Mainstream ab.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 05.03.20, 08:42
Ich seh das anders.

Da musste doch gar kein Kommentar von einen aus der "La Sirena" Crew. her. Alleine weil das auf die Spitze getrieben wurde, scheint es ja zumindest einige hier zum nachdenken über unser Konsumverhalten zu bringen, wie die Diskussion hier zeigt.

Von daher, props dafür.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 06.03.20, 11:31
Ich werd wirklich alt.
So ein schei*. Ich hab jetzt bis zur 7. Folge gebraucht bis ich kapiert habe, dass Musiker eigentlich nur Raffis Nachname ist. Und ich hab mich andauernd gewundert, welchen Bezug sie zur Musik haben soll, mal abgesehen von Rauchen, Saufen und anderen Bewusstseinsverändernden Substanzen. Und das auch nur weil ich den Blog Artikel gelesen habe. Da ging mir dann ein Licht auf. Allerdings ziemlich spät.

Wenn das so weitergeht dann vergess ich irgendwann auch mal meinen Kopf...  :rotf :rotf
Na ja, für den deutschen Zuschauer ist das auch schneller mal verwirrend.



Ja ein gewisses Maß an Zynismus muss man m.E. dafür schon haben, aber da ich mich auch bei H8, Kill Bill oder PulpFiction amüsiere sehe ich das im ST-Kontext vieleicht etwas kritischer, aber man kann es nicht als solches im Allgemeinen verurteilen.
(Bei Tarantino sind irgendwie alle hellauf begeistert, wenn es um Gewaltdarstellungen geht. Ich bin noch nicht ganz dahintergestiegen, warum das so ist; aber gut).
Mich würde nur interessieren, was der größere künstlichere Mehrwert der Szenen in PIC ist ;)

Von daher erwarte ich nicht, dass ein aktuelles Sternenflottenschiff sich so ultraweit vom Design einer Enterprise E, Titan oder den Raumschiffdesigns aus ST-Online entfernt.
Beides könnte Vorteile haben: Wenn es ein "revolutionäres" Design wäre, hätte man etwas, das man diskutieren könnte und das vielleicht neue Impulse gibt. Wenn es ein "evolutionäres" Design wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit höher, dass es ein schöner Entwurf wird, weil er sich an die erfolgreichen von früher anlehnt.

Die Matte-Zeichnung von früher war auch nicht immer originell und zeigte eher den modifizierten Hochbaustil der späten 80er Jahre. Selbst Fritz Langs Metropolis nahm sich Anleihen an den damals aktuellen Baustilen und technischen Designs. Sicherlich waren die gezeigten Städtekonzepte konservativ angelegt. Aber seit dem der Mensch seine Höhle verlassen hat haben sich die allgemeinen Grundprinzipien des Städtebaus m.E. nur noch an der Art und Weise unterschieden, wie dicht man und ob man mehr in die Höhe als in die Breite siedelt. Daran wird sich m.E. in Zukunft auch nichts ändern. Was sich da signifikannter ändern wird ist die Asthetik oder das Design.
Dass sich nichts ändern wird, ist mMn noch nicht mal gesagt. Immerhin bietet ST Zukunftstechnologien an, die sehr wohl das Potential haben, einiges zu überdenken. Man könnte da an den Transporter denken (der zum Beispiel am Anfang von PIC zu den fraglos immerhin sehr interessanten Beam-Bögen genutzt wurde). Auch gibt es in ST die Möglichkeit, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen. Beide Beispiele benötigen freilich Energie und deswegen muss es auch immer Sicherheitslösungen geben, die Katastrophen verhindern, wenn es mal keine Energie gibt. Aber ich meine damit nur, dass sich in der SF auch was ändern darf.
Bei ST hätte ich vielleicht gar nicht so große Unterschiede erwartet, vielleicht weil die Serien letzten Endes oft konservativere Entscheidungen getroffen haben, als man eigentlich annehmen möchte.
Aber dann sollte man auch keine Rückschritte machen:...

Es gibt verschiedene Bücher zu Werbung. Wenn man die ersten Gehversuche einer öffentlichen Werbung von 1689 betrachtet, sieht man ein Plakat, denn Stil und geschmack sich nach der damaligen Zeit richtet. Aber technisch gesehen war ein ein Plakat aus Papier. Heute, nach mehr als 330 Jahren werden Plakate immer noch aus Papier gefertigt und verklebt. Erst in den vergangenen Jahrzehnten haben sich Laufschriften und Videoleinwände die Städte erobert. Wobei man im Hinblick auf deren Ökobilanz und die Lichtverschmutzung sie doch als Fragwürdig betrachten kann.
Wenn man Ende des 24. Jht. nun Hologramme die klassiche Videoleinwand überwiegend abgelöt haben, fände ich es zumindest technisch nachvoll. Vorallem, wenn  man bedenkt, das die irdische Gesellschft ja weniger das Konsumdenken als die persönliche Weiterentwicklung im Kopf haben sollte.
Sicherlich wird es aber bis dahin noch effektivere Werbemittel geben. Eine geniale Ide fand ich die interaktiven hologramme, die bei Freeclound eingespielt wurden. Vieleicht nicht neu, aber effektiv. Beides waren aber vom technischen Standpunkt her glaubwürdig und fügten sich in das Zeitfenster ein. 
Das Problem ist die Werbung selbst.
Schon in TOS, in TNG, in VOY, vor allem aber in DS9 und ENT hätte es Möglichkeiten gegeben, Reklame zu zeigen. Aber sie ist schlicht nicht Teil des Zukunftsbildes, das ST scheinbar vermitteln wollte. Das mag man für naiv oder utopisch halten, aber so ist es halt einfach.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 06.03.20, 19:34
Ja ein gewisses Maß an Zynismus muss man m.E. dafür schon haben, aber da ich mich auch bei H8, Kill Bill oder PulpFiction amüsiere sehe ich das im ST-Kontext vieleicht etwas kritischer, aber man kann es nicht als solches im Allgemeinen verurteilen.
(Bei Tarantino sind irgendwie alle hellauf begeistert, wenn es um Gewaltdarstellungen geht. Ich bin noch nicht ganz dahintergestiegen, warum das so ist; aber gut).
Mich würde nur interessieren, was der größere künstlichere Mehrwert der Szenen in PIC ist ;)

Deine Frage solltest Du an den Produzenten stellen. Bei Tarantino sind sie Teil seines schrägen Humors. Bei ST war Gewalt früher zumeist ein Bildnis für die Schwäche der Gewaltausführenden Figur, deren Motive oder als Überdruckventil für den zuschauer, wenn massive Ungerechtigkeit dargestellt wurde, so sehe ich es auch heute noch. Sie war ein teil von ST und ist es immer noch. Jurati ist ein Beispiel oder Nakeks Schwester. Was allerdings anzumerken ist, dass sich der Detaillierungsgrad auf Grund der modernen Tricktechnik deutlich erhöht hat und damit auch deren Darstellung verändert. Da ST früher sehr unblutig war, fällt die heutige zur Schaustellung massiv auf. Da hätte ich mir etwas Zurückhaltung gewünscht oder zumindest ein herantasten. Aber die heutigen Zeiten sind ebenso, dass es realistischtischer  dargestellt wird.   

Von daher erwarte ich nicht, dass ein aktuelles Sternenflottenschiff sich so ultraweit vom Design einer Enterprise E, Titan oder den Raumschiffdesigns aus ST-Online entfernt.
Beides könnte Vorteile haben: Wenn es ein "revolutionäres" Design wäre, hätte man etwas, das man diskutieren könnte und das vielleicht neue Impulse gibt. Wenn es ein "evolutionäres" Design wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit höher, dass es ein schöner Entwurf wird, weil er sich an die erfolgreichen von früher anlehnt.

Vieleicht ja, vieleicht nein. Das liegt immer im Auge des Betrachters. Das Schiff von Rios z.B. ist für mich ein interessantes Objekt, es hat m.E. viele alte Elemente und auch extrem fortschrittliche. Die vielen NHs, die das Schiff betruen. Es gibt viele Ecken und Kannten und der Camouflageanstrich hat sicherlich auch seinen Zweck. Vieleicht ist es auch eine Mariage aus zwei Schiffstypen. Ich würde gerne Pläne etc. studieren. Ich hoffe man sieht noch mehr von den beiden Decks und auch was sich in den Auslegern zu den Gondeln befindet. irgendo sollte ja der Minimaschienenraum sein. 

Die Matte-Zeichnung von früher war auch nicht immer originell und zeigte eher den modifizierten Hochbaustil der späten 80er Jahre. Selbst Fritz Langs Metropolis nahm sich Anleihen an den damals aktuellen Baustilen und technischen Designs. Sicherlich waren die gezeigten Städtekonzepte konservativ angelegt. Aber seit dem der Mensch seine Höhle verlassen hat haben sich die allgemeinen Grundprinzipien des Städtebaus m.E. nur noch an der Art und Weise unterschieden, wie dicht man und ob man mehr in die Höhe als in die Breite siedelt. Daran wird sich m.E. in Zukunft auch nichts ändern. Was sich da signifikannter ändern wird ist die Asthetik oder das Design.
Dass sich nichts ändern wird, ist mMn noch nicht mal gesagt. Immerhin bietet ST Zukunftstechnologien an, die sehr wohl das Potential haben, einiges zu überdenken. Man könnte da an den Transporter denken (der zum Beispiel am Anfang von PIC zu den fraglos immerhin sehr interessanten Beam-Bögen genutzt wurde). Auch gibt es in ST die Möglichkeit, der Schwerkraft ein Schnippchen zu schlagen. Beide Beispiele benötigen freilich Energie und deswegen muss es auch immer Sicherheitslösungen geben, die Katastrophen verhindern, wenn es mal keine Energie gibt. Aber ich meine damit nur, dass sich in der SF auch was ändern darf.
Bei ST hätte ich vielleicht gar nicht so große Unterschiede erwartet, vielleicht weil die Serien letzten Endes oft konservativere Entscheidungen getroffen haben, als man eigentlich annehmen möchte.
Aber dann sollte man auch keine Rückschritte machen:...

Diese Einstellung halte ich für höchst bedenklich. Wenn eine Entwicklung in eine falsche Richtung geht, ist es richtig und sinnvoll einen oder zwei Schritte zurück zugehen, um Irrtümer auszumerzen. Sich selbst und seine Lösungsansätze nicht zu prüfen und auch nicht den Mut zu haben sie über Bord zu werfen bedeutet, dass man der Meinung ist keine Fehler zu machen. 

Es gibt verschiedene Bücher zu Werbung. Wenn man die ersten Gehversuche einer öffentlichen Werbung von 1689 betrachtet, sieht man ein Plakat, denn Stil und geschmack sich nach der damaligen Zeit richtet. Aber technisch gesehen war ein ein Plakat aus Papier. Heute, nach mehr als 330 Jahren werden Plakate immer noch aus Papier gefertigt und verklebt. Erst in den vergangenen Jahrzehnten haben sich Laufschriften und Videoleinwände die Städte erobert. Wobei man im Hinblick auf deren Ökobilanz und die Lichtverschmutzung sie doch als Fragwürdig betrachten kann.
Wenn man Ende des 24. Jht. nun Hologramme die klassiche Videoleinwand überwiegend abgelöt haben, fände ich es zumindest technisch nachvoll. Vorallem, wenn  man bedenkt, das die irdische Gesellschft ja weniger das Konsumdenken als die persönliche Weiterentwicklung im Kopf haben sollte.
Sicherlich wird es aber bis dahin noch effektivere Werbemittel geben. Eine geniale Ide fand ich die interaktiven hologramme, die bei Freeclound eingespielt wurden. Vieleicht nicht neu, aber effektiv. Beides waren aber vom technischen Standpunkt her glaubwürdig und fügten sich in das Zeitfenster ein. 
Das Problem ist die Werbung selbst.
Schon in TOS, in TNG, in VOY, vor allem aber in DS9 und ENT hätte es Möglichkeiten gegeben, Reklame zu zeigen. Aber sie ist schlicht nicht Teil des Zukunftsbildes, das ST scheinbar vermitteln wollte. Das mag man für naiv oder utopisch halten, aber so ist es halt einfach.

Das man sie nicht gesehen hat ist kein Beweis der Nichtexistenz. Deine Aussage ist auch so nicht haltbar. Man hat sie gezeigt. Hier Beisiele: In der TNG Espisode "Die Waffenhändler" wurde ein Webevideo ausgestrahlt, als die Enterprise D in die Umlaufbahn eintrat. Nichts anderes hat die La Serena ausgelöst als die bei Freecloud ankam. Quark versuchte auf DS9 die Stationsmonitore für seine Werbemaßnahmen zu mieten. Man sah sogar seinen Trailer. In Star Trek V wurde ein Werbevideo von Paradise City gezeigt. in der VOY Episode "Der Zeitstrom" geht Harry Kim durch die Straßen seiner Stadt. Hier und da kann man kleine Fahnen und Schilder mit Aufschriften erkennen. Der Cafebesitzer, von dem Harry seinen Café bekommt will ein modell des neuen Shuttles in sein Schaufenster hängen um Werbung damit zu machen.
Was nicht gezeigt wurde, war die Quantität an Werbung und das liegt m. E. mit daran, dass sich die Tricktechnik einfach soweit verbessert hat, das man solche Darstellungen heute besser umsetzen kann. 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 07.03.20, 00:00
Deine Frage solltest Du an den Produzenten stellen.
Das stimmt ;) :)

Vieleicht ja, vieleicht nein. Das liegt immer im Auge des Betrachters. Das Schiff von Rios z.B. ist für mich ein interessantes Objekt, es hat m.E. viele alte Elemente und auch extrem fortschrittliche. Die vielen NHs, die das Schiff betruen. Es gibt viele Ecken und Kannten und der Camouflageanstrich hat sicherlich auch seinen Zweck. Vieleicht ist es auch eine Mariage aus zwei Schiffstypen. Ich würde gerne Pläne etc. studieren. Ich hoffe man sieht noch mehr von den beiden Decks und auch was sich in den Auslegern zu den Gondeln befindet. irgendo sollte ja der Minimaschienenraum sein. 
Es freut mich, dass Du der "La Sirena" etwas abgewinnen kannst :)

Diese Einstellung halte ich für höchst bedenklich. Wenn eine Entwicklung in eine falsche Richtung geht, ist es richtig und sinnvoll einen oder zwei Schritte zurück zugehen, um Irrtümer auszumerzen. Sich selbst und seine Lösungsansätze nicht zu prüfen und auch nicht den Mut zu haben sie über Bord zu werfen bedeutet, dass man der Meinung ist keine Fehler zu machen.
Die Entwicklung der ST-Architektur ist ja nicht in eine falsche Richtung gelaufen und selbst wenn es so gewesen wäre... Wenn es zum Beispiel heutzutage eine Verkehrswende braucht, besteht der Lösungsansatz ja auch nicht unbedingt darin, sich aus Stadtkonzepten vergangener Jahrhunderte zu bedienen.

Das man sie nicht gesehen hat ist kein Beweis der Nichtexistenz.
Das ist wahr. Dann mag sie von mir aus existieren, solange man sie wie früher einfach nicht oder nur arg reduziert sieht ;)

Man hat sie gezeigt. Hier Beisiele: In der TNG Espisode "Die Waffenhändler" wurde ein Webevideo ausgestrahlt, als die Enterprise D in die Umlaufbahn eintrat. Nichts anderes hat die La Serena ausgelöst als die bei Freecloud ankam. Quark versuchte auf DS9 die Stationsmonitore für seine Werbemaßnahmen zu mieten. Man sah sogar seinen Trailer. In Star Trek V wurde ein Werbevideo von Paradise City gezeigt. in der VOY Episode "Der Zeitstrom" geht Harry Kim durch die Straßen seiner Stadt. Hier und da kann man kleine Fahnen und Schilder mit Aufschriften erkennen. Der Cafebesitzer, von dem Harry seinen Café bekommt will ein modell des neuen Shuttles in sein Schaufenster hängen um Werbung damit zu machen.
Was nicht gezeigt wurde, war die Quantität an Werbung und das liegt m. E. mit daran, dass sich die Tricktechnik einfach soweit verbessert hat, das man solche Darstellungen heute besser umsetzen kann.
Deine Beispiele sprechen doch aber auch dafür, dass sie eine Art Randerscheinung waren und auch eher weniger mit der eigentlichen Föderation zu tun haben. Die Waffenhändler gehörten genausowenig der Föderation an wie Quark. Wenn sich Belege für Werbung finden, dann finden sich sicher noch mehr Beispiele dafür, dass die Wirtschaft oder der, joah, "Konsum" anders als nach klassischen kapitalistischen Regeln (mit Werbung zum Anpreisen) funktioniert. Da gibt es sicherlich Widersprüche, aber ich finde, dieser utopische, von mir aus unrealistische Ansatz gehört unleugbar zur ST-Welt dazu.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 07.03.20, 09:14
Es gibt einen Teaser zu Folge 8 von Picard

https://www.youtube.com/watch?v=MRVXSiaSk_8

Da wir auf das Serien Finale zusteuern hat es den Anschein als wenn wir nun endlich einge Antworten bekommen... bin mal gespannt

...und hoffentlich wird nicht wieder ein Char sinnlos geopfert...
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 07.03.20, 10:25
Ich hab jetzt bis zur 7. Folge gebraucht bis ich kapiert habe, dass Musiker eigentlich nur Raffis Nachname ist. Und ich hab mich andauernd gewundert, welchen Bezug sie zur Musik haben soll, mal abgesehen von Rauchen, Saufen und anderen Bewusstseinsverändernden Substanzen.
Es gibt viele Ecken und Kannten und der Camouflageanstrich hat sicherlich auch seinen Zweck.
Bernd Schneider von "Ex Astris Scientia" hat ein paar bemerkenswerte Beobachtungen zu den PIC-Folgen online gestellt und bei Nummer 28 von "Absolute Candor" (http://www.ex-astris-scientia.org/observations/pic_absolutecandor.htm) darauf verwiesen, dass das Muster der "La Sirena" verblüffend dem auf Edward Van Halens Gitarre "Frankenstrat" gleicht!
Im PIC-Team gibt es vielleicht nicht nur einen Deutschen / Deutschaffinen, sondern auch einen Musikliebhaber.



Es gibt einen Teaser zu Folge 8 von Picard
Hmm  :-X

...und hoffentlich wird nicht wieder ein Char sinnlos geopfert...
Advocatus Diaboli: "Und wenn der Charakter sinnvoll geopfert werden würde?" ;)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 07.03.20, 16:10
Advocatus Diaboli: "Und wenn der Charakter sinnvoll geopfert werden würde?" ;)
Bis jetzt waren die Tode in Discovery absolut unnötig und nur einer vermeintlichen Dramatik geschuldet. Wieso sollte sich das auf einmal ändern?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 07.03.20, 16:45
Advocatus Diaboli: "Und wenn der Charakter sinnvoll geopfert werden würde?" ;)
Bis jetzt waren die Tode in Discovery absolut unnötig und nur einer vermeintlichen Dramatik geschuldet. Wieso sollte sich das auf einmal ändern?
Als ob die Tode in bisherigen Serien anders waren.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 07.03.20, 17:15
das stimmt, sinnvolle Tode gibt es selten, oft dienen einzele Caraktere nur für einen Zweck und werden dann aus dem Plot geschrieben. Oft sind das Chars die nur kurz vorkamen aber oft sind es auch Personen die man durchaus lieb gewonnen hat. DSC hat das ganze ja mehr als übertrieben und bei PIC sind sie auch kurz davor das es zuviel wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 07.03.20, 18:35
Bis jetzt waren die Tode in Discovery absolut unnötig und nur einer vermeintlichen Dramatik geschuldet. Wieso sollte sich das auf einmal ändern?
Der Tod Ichebs war ein starkes Signal: Der Spaß ist vorbei! Ein Wohlfühlort ist Star Trek nicht mehr!
So gesehen war es ein gut kalkuliertes Töten eines Charakters. Es wird Leute geben, die diese Message feiern oder zumindest abnicken, aber ich gehöre nicht in diese Gruppe.



Als ob die Tode in bisherigen Serien anders waren.
Die Tode in früheren ST-Serien (DIS mal außen vor) waren schon anders.
In TOS waren die Tode ziemlich beiläufig, eher ein Mittel zu dem Zweck, den Ernst der Lage vorzuführen. Leider wurde um die berühmt-berüchtigten Redshirt fast nie getrauert. TNG vermied Tode ja eigentlich, wo es nur ging, aber wenn sie Hauptfiguren oder Figuren im Umfeld der Hauptcrew betrafen, war der Tod des Charakters ein zentraler Aspekt der Folge. (Ähnlich würde ich es bei DS9, VOY und ENT sehen). Bei PIC wird mehr oder weniger darüber hinweggegangen. Gut, bei Icheb erleben wir Rache als Umgang mit dem Verlust, aber Dahjs Tod und der Tod von Maddox und Hugh kümmert niemanden groß.
Heute spielt man da meiner Wahrnehmung nach mehr mit den Emotionen der Zuschauer, will sie überraschen oder schockieren, sorgt aber - meine Theorie - damit auch für eine gewisse Abstumpfung, weil das Publikum jetzt schon in die Serien so hineingeht, sich besser nicht zu sehr auf einen Charakter einzulassen, der womöglich ohnehin unvermittelt stirbt.



das stimmt, sinnvolle Tode gibt es selten, oft dienen einzele Caraktere nur für einen Zweck und werden dann aus dem Plot geschrieben. Oft sind das Chars die nur kurz vorkamen aber oft sind es auch Personen die man durchaus lieb gewonnen hat. DSC hat das ganze ja mehr als übertrieben und bei PIC sind sie auch kurz davor das es zuviel wird.
Na ja, die Frage ist auch, inwieweit "sinnvolle Tode" wirklich so gut sind. Die Diskussion hatten wir ja in Bezug auf Tasha Yar. Für das Publikum ist es wahrscheinlich "versöhnlicher", wenn die Figur andere gerettet hat.



SPOILER

Meinen Einwand mit dem "sinnvollen Tod" meinte ich mit Blick darauf, dass es jetzt schon Spekulationen gibt, dass Seven, joah, zur Borg-Königin des Artefakts wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 07.03.20, 19:13
Jo hab ich auch gelesen, auch die Szene im Teaser zur achten Folge lässt einige Spekulationen in diese Richtung zu.

evtl. SPOILER zu Episode 8
Ich denke aber das selbst wenn Seven dieses Schicksal ereilt, das sie ja nicht zwangsläufig sterben muss. Ich hoffe ja immernoch das die Borg, zumindest die die im Alpha/Beta Quadranten sind, eine Art Borg 2.0 sind und nicht mehr viel mit dem zutun haben vor dem alle immer Angst hatten. In diesen Zusammenhang müsste Seven also nicht sterben sondern könnte als neue Königin eher helfen eine Lücke zu schliessen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 08.03.20, 10:13
Ich fand es schade um Hugh, da hätte man noch etwas daraus machen kpönnen.
Aber ich glaube nicht das Seven das selbe Schicksal teilen wird. Da kommt sicht noch etwas.
Was mir allerdings in Nachgang aufgefallen ist, dass die Romulaner doch ihre eigenen Ziele verfolgen, an Commodore Oh vorbei.
Warum sollte Oh zuerst Jurati einen Peilsender verpassen und dann eine Gruppe gedungener Mörder auf Picard ansetzen, um ihm daran zu hindern zu fliegen. Das ergibt keinen Sinn.

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Beitrag von: Max am 08.03.20, 10:23
evtl. SPOILER zu Episode 8
Ich denke aber das selbst wenn Seven dieses Schicksal ereilt, das sie ja nicht zwangsläufig sterben muss. Ich hoffe ja immernoch das die Borg, zumindest die die im Alpha/Beta Quadranten sind, eine Art Borg 2.0 sind und nicht mehr viel mit dem zutun haben vor dem alle immer Angst hatten. In diesen Zusammenhang müsste Seven also nicht sterben sondern könnte als neue Königin eher helfen eine Lücke zu schliessen.
Das stimmt, das wäre eine andere Art von Opfer, wobei hier ja im Idealfall etwas anderes als die Borg entstünden: Im Grunde wäre das die Fortsetzung von "Descent".



Ich fand es schade um Hugh, da hätte man noch etwas daraus machen kpönnen.
Ja. Er war richtig sympathisch und ein guter "Anführer" für die Borg, die nicht mehr im Kollektiv sind.

Was mir allerdings in Nachgang aufgefallen ist, dass die Romulaner doch ihre eigenen Ziele verfolgen, an Commodore Oh vorbei.
Warum sollte Oh zuerst Jurati einen Peilsender verpassen und dann eine Gruppe gedungener Mörder auf Picard ansetzen, um ihm daran zu hindern zu fliegen. Das ergibt keinen Sinn.
Na ja, vielleicht wollte man Picard schon in erster Linie mal davon abhalten, sich einzumischen. Falls dies misslänge - und die Unfähigkeit der Zhat Vash ist vielleicht auch Oh und den Romulanern selbst bekannt ;) -, hätte man dann mit Jurati noch jemandem, um Picards Schritte weiter zu verfolgen. (Es wurde ja auch überlegt, ob der Angriff der Zhat Vash auf das Weingut auch dazu da war, Jurati "einzuschleusen").
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 09.03.20, 13:14
https://screenrant.com/star-trek-picard-tas-kzinti-aliens-canon/

Die Kzinti sind dank Picard jetzt endgültig Canon. Super. Nie mehr irgendwelche Namenstricks wie Tzenkethi.
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Beitrag von: TrekMan am 14.03.20, 16:52
Hat sich jemand mal die Uniformen angesehen, die Picard und Raffi in einem der Flaschbacks trugen oder die Rios aus seiner Feldkiste holte?

Die erinnern mich von Stil her an die TNG Uniformen der 1. und 2. Staffel, nur sind die Farben im Schulterbereich getauscht.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 14.03.20, 18:12
Mir kamen da so Assoziationen zu den (frühen) TNG-Admiralsuniformen.
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Beitrag von: TrekMan am 16.03.20, 08:32
Da gab es mehrere.

(https://vignette.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/b/ba/Nakamura_in_Uniform.jpg/revision/latest?cb=20150426170026&path-prefix=de) (https://i.pinimg.com/originals/32/f2/62/32f26210cc49f07f664cfae0837ea70e.jpg)
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Beitrag von: PercyKeys am 16.03.20, 08:48
Da gab es mehrere.

(https://vignette.wikia.nocookie.net/memoryalpha/images/b/ba/Nakamura_in_Uniform.jpg/revision/latest?cb=20150426170026&path-prefix=de)

Ach, der gute alte Commander Maddox (1. Bild)... wer hätte gedacht, dass er als wissenschaftlicher Offizier schneller draufgeht als unser Herr Admiral Picard und dessen Kollegen an der Front. :D ^^

Edit: ... und wie unschuldig und ahnungslos er da noch schaut. Aber wer kann ihm das verübeln... absehbar war Alles, aber nicht sein Abmurksen 25 Jahre später. #ironyisthelastressort
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 16.03.20, 14:59
Das ist das Schicksal von Leuten, die wirklich alles für ihre Arbeit geben.  :Ugly
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: PercyKeys am 16.03.20, 16:04
Dann war Picard also arbeitstechnisch gesehen ein Drückeberger bzw. fauler Sack. :D
Wobei er ja laut PIC eh eine tödliche Krankheit haben soll... der wird wohl am Ende oder irgendwann im Laufe von PIC ins Gras beißen. ^^
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 16.03.20, 19:40
Das wäre gut möglich, und ich hasse es, wenn alte Hasen aus beliebten Franchises einfach so wegen des Schock-Effekts und der Erneuerung abserviert werden ...

In STAR WARS haben sie es im Grunde genommen ja auch mit Han Solo und Luke Skywalker getan. Was nicht allzu schlimm wäre, wenn die nachfolgende Heldentruppe glaubwürdig, sympathisch und ...

Aber ich schweife ab.

Im Fall von Picard dürfte dessen tödliche Krankheit auch eine Versicherung sein für den Fall, dass der Schauspieler Patrick Stewart demnächst tatsächlich nicht mehr kann bzw. will.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.03.20, 09:50
Möglicher SPOILER:

TrekCore zeigt noch ein paar Fotos und einen Trailer zur nächsten, vorletzten Folge der ersten Staffel von PIC:
http://blog.trekcore.com/2020/03/new-photos-star-trek-picard-109-et-in-arcadia-ego-part-1/

Der erste Teil hat einen Indiana Jones-Vibe ;)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 17.03.20, 13:41
Möglicher SPOILER:

TrekCore zeigt noch ein paar Fotos und einen Trailer zur nächsten, vorletzten Folge der ersten Staffel von PIC:
http://blog.trekcore.com/2020/03/new-photos-star-trek-picard-109-et-in-arcadia-ego-part-1/

Der erste Teil hat einen Indiana Jones-Vibe ;)

Zwei Bilder sehen in der Tats aus, als wäre sie auf dem Borg Kubus gemacht worden.  Es spricht jan auch viel dafür, dass der Haus-Elfe zu sehen ist. Dann müsste Seven auch da sein. Ich hoffe nicht, dass sie assimiliert wurde.

Selbst wenn die BORG nicht die Zerstörer sind von denen die Mahnung spricht. Was wäre wenn, die BORG ihren Kubus auch als Fliegenfänger aufgegeben haben, als sie durch die Tante von Narek und Narissa von der Mahnung erfahren haben. Möglich, dass das Kollektiv nun hinter den Androiden her ist.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.03.20, 17:27
Zwei Bilder sehen in der Tats aus, als wäre sie auf dem Borg Kubus gemacht worden.  Es spricht jan auch viel dafür, dass der Haus-Elfe zu sehen ist.
Das stimmt, aber das Licht, dass bei dem ersten Foto von links hereinfällt, kommt mir verdächtig wie Tageslicht vor. Das würde bedeuten, dass es auf dem Planeten doch eine Verbindung zu den Borg gibt. Aber wahrscheinlich sind das Gedanken in die völlig falsche Richtung ;)

Zwei Bilder sehen in der Tats aus, als wäre sie auf dem Borg Kubus gemacht worden.  Es spricht jan auch viel dafür, dass der Haus-Elfe zu sehen ist. Dann müsste Seven auch da sein. Ich hoffe nicht, dass sie assimiliert wurde.
Seven wurde ja eigentlich wieder "frei gelassen".

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 18.03.20, 16:12
Könnte es sein, dass diese Androiden auf dem Planeten von Dr.- Soog leben?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 21.03.20, 18:47
Ich muss mal was loswerden, ich hab mir in den letzten Tagen einge TNG und auch VOY Folgen angeguckt, aus Langeweile und auch wegen des Quiz was hier im Forum läuft.

Wenn man nach so langer Zeit sich die Folgen gibt fällt auf, zumindest mir, das einge vor Logikfehler nur so leuchten wie ein Weihnachtsbaum.
Aber es stört keinen !
warum? Ist doch ganz klar, weil es der Serie und der jeweiligen Folge nicht weh tut, im Gegenteil einige der Fehler sind sogar manchmal ganz nett.

In diesem Sinne hab ich mir die ersten Folgen von Picard ebenfalls nochmal angeguckt und muss sagen jetzt wo es Richtung Ende geht, fallen auch hier viele der Fehler gar nicht mehr so ins Gewicht.

Wie war das damals als die Serien wie TNG neu waren und die Folgen ebenfalls einzeln kamen, haben wir uns da auch über die Fehler ausfgeregt?

Denn ich finde wenn man die heute sieht ist es nicht schlimm. Ähnlich sehe ich das bei Picard jetzt wo die Staffel fast rum ist  auch so, zumindest teilweise, auch weil sich vieles zum Ende hin erklärt und wenn man dann die ersten Folgen wieder sieht, stellt man sich manche Frage gar nicht mehr, geht euch das auch so?

bei DSC sieht das für mich anders aus, da stimmt ja inhaltlich vieles nicht, so das die Serie auch nach längerer Zeit für mich nicht besser wird.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.03.20, 19:00
@dr
Da stimme ich dir zu.

Ich kenne den Effekt von mir bereits in bezug auf ENTERPRISE. als die serie rauskam war ich auch kkritischer bzw. ich ahbe mich auch von damals kritischen bewertungen sehr beeinflussen lassen.

heute schaue ich die serie gerne, selbst die Staffel 2 und 3.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.03.20, 19:08
Ich muss mal was loswerden, ich hab mir in den letzten Tagen einge TNG und auch VOY Folgen angeguckt, aus Langeweile und auch wegen des Quiz was hier im Forum läuft.

Wenn man nach so langer Zeit sich die Folgen gibt fällt auf, zumindest mir, das einge vor Logikfehler nur so leuchten wie ein Weihnachtsbaum.
Aber es stört keinen !
warum? Ist doch ganz klar, weil es der Serie und der jeweiligen Folge nicht weh tut, im Gegenteil einige der Fehler sind sogar manchmal ganz nett.

In diesem Sinne hab ich mir die ersten Folgen von Picard ebenfalls nochmal angeguckt und muss sagen jetzt wo es Richtung Ende geht, fallen auch hier viele der Fehler gar nicht mehr so ins Gewicht.

Wie war das damals als die Serien wie TNg neu waren und die Folgen ebenfalls einzeln kamen, haben wir uns da auch über die Fehler ausfegregt?

Denn ich finde wenn man die heute sieht ist es nicht schlimm. Ähnlich sehe ich das bei Picard jetzt wo die Staffel fast rum ist  auch so, zumindest teilweise, auch weil sich vieles zum Ende hin erklärt und wenn man dann die ersten Folgen wieder sieht, stellt man sich manche Frage gar nicht mehr, geht euch das auch so?

bei DSC sieht das für mich anders aus, da stimmt ja inhaltlich vieles nicht, so das die Serie auch nach längerer Zeit für mich nicht besser wird.
Interessanter Punkt!
Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass man beim ersten Anschauen, wenn man etwas noch überhaupt nicht kennt, auf manche Dinge anders und auch genauer achtet. Da kann es wirklich gut sein, dass frühere Serien eigentlich ein härteres Urteil verdienten.

Wenn ich jetzt so an die erste Staffel von PIC zurückdenke, habe ich einzelne Logiklöcher oder Fehlerchen gar nicht mehr präsent. Bei mir ist es halt so, dass ich das Nitpicking auch ganz unterhaltsam finde, ohne dass das die ganz allgemeine Meinung wirklich beeinträchtigen würde. Anders ist es natürlich, wenn die Zahl der Logikprobleme zu groß ist oder Fundamentales betrifft.
Übrig bleibt vielmehr die generelle Ausrichtung der Serie: Würden einem die Geschichten dort zusagen und hätte man Interesse für die Figuren, sind einzelne Ungereimtheiten gar nicht so tragisch.

Aber schwierig wird die Betrachtung in meinen Augen vielleicht auch deswegen, weil bei PIC alles mehr miteinander verbunden ist, als es bei Geschichten früherer Serien der Fall war. Erstens kann man die Folgen für sich genommen kaum anschauen; ich vermute jedenfalls, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass jemand plötzlich "Und jetzt schaue ich mir 'The End is the Beginning' an!" ausruft. Zweitens hängen Fehler dadurch eventuell auch noch länger nach: Früher war ein dicker Schnitzer in einer Folge ärgerlich, aber die nächste Episode bot mit einem neuen Thema schon wieder alle Möglichkeiten; bei Serien wie PIC könnte das - je nach Logikproblem - anders sein.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 21.03.20, 19:26
Da hast du recht, das liegt eben an der Erzählweise von PIC, das ist auch so das einzige was mich stört.

Vieleicht macht man den Fehler in Staffel 2 nicht ganz so, oder ändert evtl. was an dem Zusammenhängen der Folgen, dann könnte man auch dieses Problem zu den Akten legen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.03.20, 19:32
Ja, vielleicht passen sie es in der zweiten Staffel ein bisschen an, aber ich schätze einfach auch, dass es die moderne Erzählweise in Serien ist und bei vielen auch gar nicht das Interesse besteht, eine Serie anders als einmal am Stück durchkonsumiert anzuschauen.

Was würdet Ihr sagen: Glaubt Ihr, dass eine Folge ausreichen wird, um das Thema der ersten Staffel abzuschließen? Natürlich wäre es kein Problem, ein paar der losen Fäden über die zweite Staffel fortzuführen (vor allem, hmm, Raffis Sucht) - aber der große Konflikt Föderation/Romulaner/Synths...?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 21.03.20, 19:45
Ich befürchte ja schon lange das es einen Mega Cliffhanger geben wird und das eben nicht alles aufgelöst werden wird, aber ich denke das das meiste wohl tatsächlich abgeschlossen wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 21.03.20, 20:46
Ich denke eher,dass es so enden wird, dass diese mysteriiöse eythetische Spezies von außerhalb auftauchen wird und sich deswegen Föderation und Romulane rzusammenschließen müssen, eventuell Eibnsatz der überlebenden X Bs und weiterer Borg, um sie dann in Staffel zwei zu bekämpfen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 21.03.20, 21:01
Interessante Idee, also dann ein Kampf gegen eine KI-Übermacht in Staffel 2? Könnte sein, finde ich allerdings ein wenig zu verhersehbar, mal sehen vieleicht überrascht uns die letzte Folge ja noch, genauso wie mit dem Plotwist um die Androiden
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.03.20, 21:28
Ich denke eher,dass es so enden wird, dass diese mysteriiöse eythetische Spezies von außerhalb auftauchen wird und sich deswegen Föderation und Romulane rzusammenschließen müssen, eventuell Eibnsatz der überlebenden X Bs und weiterer Borg, um sie dann in Staffel zwei zu bekämpfen.
Wow, das wäre ja ein storytechnischer Alptraum ??? Da würden nicht nur Erinnerungen an das Dominion wach, der grobe Verlauf (nicht der genaue Weg) hin zum Erfolg wäre in der zweiten Staffel ziemlich klar. Wie drrobbi schreibt: das wäre vorhersehbar. Aber es ist wirklich eine überzeugende Idee, Alex, so könnte es wirklich laufen. Denn es würde den bisherigen Stand der Entwicklung wirklich weiterführen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: treki-cb am 22.03.20, 12:06
Ich habe inzwischen mit der Serie abgeschlossen. Die aktuellen Produzenten verstehen ST einfach nicht. Man versucht ST in ein Mainstreamkorset zu zwängen Das hat schon bei DSC nicht funktioniert. Bei PIC funktioniert es noch weniger. Mir kommt die Serie so vor: Wir nehmen Mainstream-Geschichten packen eine Mege Fanservice dazu und verkaufen das Ganze als ST. PIC Wird dadurch zu einem nichts aussagendem Serienbrei, es ist kein ST aber auch kein gutes Mainstream Sci-Fi.
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Beitrag von: Max am 22.03.20, 12:28
Lustigerweise hatte die neunte Folge doch eine gewissen TOS-Ausstrahlung. Ob beabsichtigt oder nicht, lässt sich freilich schwer bis gar nicht sagen.

Aber ich verstehe Dich trotzdem sehr gut. Die Serie als Ganzes wirkt nicht nur kaum wie Star Trek, sondern auf mich auch noch unausgegoren und lieblos. Man sieht halt mMn, dass man sich an vielen Stellen einfach keine Mühe gegeben hat. Eindrücklichstes Beispiel ist die Stock Footage-Collage aus der "Mahnung" bzw. Nachricht an die kybernetischen Lebensformen. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr ärgert es mich.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 22.03.20, 12:42
Ich denke eher,dass es so enden wird, dass diese mysteriiöse eythetische Spezies von außerhalb auftauchen wird und sich deswegen Föderation und Romulane rzusammenschließen müssen, eventuell Eibnsatz der überlebenden X Bs und weiterer Borg, um sie dann in Staffel zwei zu bekämpfen.
Wow, das wäre ja ein storytechnischer Alptraum ??? Da würden nicht nur Erinnerungen an das Dominion wach, der grobe Verlauf (nicht der genaue Weg) hin zum Erfolg wäre in der zweiten Staffel ziemlich klar. Wie drrobbi schreibt: das wäre vorhersehbar. Aber es ist wirklich eine überzeugende Idee, Alex, so könnte es wirklich laufen. Denn es würde den bisherigen Stand der Entwicklung wirklich weiterführen.
das mit der Dominion Kopie habe ich ja schon in meienr kritik zur letzten Episode angesprochen und deswegen auch die bewertung reduziert.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 22.03.20, 12:47
Wobei das ja noch nicht zum Tragen gekommen ist.
Noch ist - zumindest theoretisch - alles noch möglich. Im Moment sind die Romulaner noch eher die Aggressoren, auch wenn man sie und ihre Handlungen gegen die Synth nun in einem neuen Licht sieht. Aber Stimmung machen ja derzeit vor allem Sutra und Soong. Soji ist unentschlossen und die anderen Androiden stehen wie Schaufensterpuppen tatenlos herum.
Das Problem könnte uns wirklich dann in der zweiten Staffel bevorstehen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 22.03.20, 14:16
Ich denke eher,dass es so enden wird, dass diese mysteriiöse eythetische Spezies von außerhalb auftauchen wird und sich deswegen Föderation und Romulane rzusammenschließen müssen, eventuell Eibnsatz der überlebenden X Bs und weiterer Borg, um sie dann in Staffel zwei zu bekämpfen.
Wow, das wäre ja ein storytechnischer Alptraum ??? Da würden nicht nur Erinnerungen an das Dominion wach, der grobe Verlauf (nicht der genaue Weg) hin zum Erfolg wäre in der zweiten Staffel ziemlich klar. Wie drrobbi schreibt: das wäre vorhersehbar. Aber es ist wirklich eine überzeugende Idee, Alex, so könnte es wirklich laufen. Denn es würde den bisherigen Stand der Entwicklung wirklich weiterführen.

Ich denke auch, dass so was in der Art kommt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 22.03.20, 15:26
In der tat wäre es wirklich ein wenig langweilig wenn die Sternenflotte oder auch eine Alianz aus Borg, Menschen und Romulanern die Super-Androiden platt macht und dann ist fertig.
Wenn man sich den Promo-Teaser anguckt könnte man auch auf die Idee kommen das hier noch was unerwartetes kommt, ich hoffe keine Zeitreise oder so, aber in der Tat eine Überraschung, ich fände das gut.
Das Soji sich warscheinlich dazu entscheiden wird, sich gegen Ihre Brüder und Schwestern zu stellen ist ja eigentlich schon klar, nur was dann kommt und wie es auch mit Picard selbst weitergeht das ist eine schwierige Frage. Im Netz gibts ja schon die wildesten Spekulationen, bis dahin das DATA wieder auftaucht und alles regelt, ich halte das zwar für albern, aber DSC hat ja geszeigt das die Macher es oft nicht so genau nehmen mit der Logik und dem eigentlich unmöglichen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 23.03.20, 13:05
Ich habe inzwischen mit der Serie abgeschlossen. Die aktuellen Produzenten verstehen ST einfach nicht. Man versucht ST in ein Mainstreamkorset zu zwängen Das hat schon bei DSC nicht funktioniert. Bei PIC funktioniert es noch weniger. Mir kommt die Serie so vor: Wir nehmen Mainstream-Geschichten packen eine Mege Fanservice dazu und verkaufen das Ganze als ST. PIC Wird dadurch zu einem nichts aussagendem Serienbrei, es ist kein ST aber auch kein gutes Mainstream Sci-Fi.
Mit dieser Ansicht stehst du nicht alleine da.
Meine Prognose für den letzten Teil der 1. Staffel:
Es kommt die unausweichliche Riesen Mega Weltraumschlacht. Riker kommt mit einer Föderations Flotte angedüst. Der Borg Kubus hat sich auch wieder regeneriert und Annika versucht so gut wie moglich zu helfen wo es geht.
Wobei ich mich immer och frage wie es ein kann das der Absturz des Kubus keine Riesen Natur Katastrophe ausgelöst hat.
Picard geht es immer schlechter und wird von Soong in diesen Androiden Körper transferiert. Die Szene mit Jurarti war für mich echt zu offensichtlich. Dieses wird von Jurarti in die Wege geleitet und selbige stirbt dann aus irgendeinem Grund. Und wenn es Sojis Schwester ist die sie ermordet. Weil... aus dramatischen Gründen. Oder das sie ja noch für den Tod von Maddox sühnen muss.
Diese überlegene Androiden Zivilisation tritt auf den Plan und die Romulaner und Föderations Flotte bekommt einen so was auf den Detz. Am Ende übernimmt dieser neue Picard Androide Kontakt mit der Androiden Zivilisation auf.
Dann gibt es einige Szenarien wie das ganze ausgehen kann.
Szenario A: Der Picard Androide kriegt es gebacken das sich die Flotte der Androiden Koalition zurückzieht.
Szenario B: Picard bekommt es nicht gebacken und die Flotte der Androiden beginnt unter dem Kommando von Sojis Schwester (ich kann mich gerade nicht an den Namen erinnern) einen umbarmherzigen Vernichtungs Feldzug gegen alle organischen Lebensformen in der Galaxis. Da hätten wir auch dann praktischer weise die Verbindung zur 3. Staffel Discovery. Stichwort: Untergang der Föderation.
Dazu kann ich nur sagen.
NEIN DANKE!
Dann schaue ich lieber "The Orville".
   
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Beitrag von: SSJKamui am 23.03.20, 13:53

Szenario B: Picard bekommt es nicht gebacken und die Flotte der Androiden beginnt unter dem Kommando von Sojis Schwester (ich kann mich gerade nicht an den Namen erinnern) einen umbarmherzigen Vernichtungs Feldzug gegen alle organischen Lebensformen in der Galaxis. Da hätten wir auch dann praktischer weise die Verbindung zur 3. Staffel Discovery. Stichwort: Untergang der Föderation.


Glaube ich nicht. Ich glaube gerade eher, dass diese Pflanzenschiffe der angekündigte Zerstörer sind
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Beitrag von: Sg Trooper am 23.03.20, 21:20
By the way. Bin da über ein kleines Video gestolpert. Die "Vision" ist ein Zusammenschnitt von Shutterstock Footage. Ziemlich armselig das man inzwischen nichts mehr selber so richtig auf die Reihe kriegt und da schon sich bei Stock Footage Anbietern bedienen muss.
https://youtu.be/VLCxAJdCZGg   
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Beitrag von: Max am 23.03.20, 21:49
By the way. Bin da über ein kleines Video gestolpert. Die "Vision" ist ein Zusammenschnitt von Shutterstock Footage. Ziemlich armselig das man inzwischen nichts mehr selber so richtig auf die Reihe kriegt und da schon sich bei Stock Footage Anbietern bedienen muss.
https://youtu.be/VLCxAJdCZGg
:)) oder :-X
Es scheint ja üblicher zu sein, sich bestehenden Materials zu bedienen, wann immer möglich. Aber das ist schon wirklich eher armselig 8) ...und wirklich auch lieblos, denn schlimm wird die Sache in meinen Augen dadurch, dass die Bilder so generisch sind und nicht zur ST-Ausstrahlung passen; ich bin auch ein bisschen peinlich berührt davon, dass man versucht hat, den Bezug zur Sternenflotten herzustellen, indem man dem einen Androiden einfach einen Sternenflotten-Pfeil auf die Brust gesetzt hat. Auf diese Weise hat man zudem den Ausweg verbaut, die "Nachricht" respektive "Warnung" als allgemeinen Hinweis darzustellen; wobei, das hätte auch nicht funktioniert, weil die Androiden ja menschenähnlich waren und man deswegen auch in erster Linie an die Menschen und nicht an (zeitlich und räumlich) entfernte Zivilisationen gedacht hätte.
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Beitrag von: deciever am 26.03.20, 16:45
By the way. Bin da über ein kleines Video gestolpert. Die "Vision" ist ein Zusammenschnitt von Shutterstock Footage. Ziemlich armselig das man inzwischen nichts mehr selber so richtig auf die Reihe kriegt und da schon sich bei Stock Footage Anbietern bedienen muss.
https://youtu.be/VLCxAJdCZGg

Was absolut nachvollziehbar ist auf eine Datenbank zurückzugreifen die Content liefert den man nutzen kann. Was glaubst du wie es bei vielen AAA Videospielen ist? Meinst du da sitzt eine Firma die alles zusammenbaut?

Wie dem auch sei, ab Morgen für uns ja die letzte Folge. Staffel 2 ist beschlossene Sache.

Picard ist, wie ich es erwartet habe, kein TNG. Aber The Mandalorian ist auch, wie ich es erwartet habe, kein Star Wars.
Bisher fühlte ich mich auch gut unterhalten aber das liegt daran das ich als Trekkie nicht alles auf die Waagenschale lege. Durchaus gibt es Dinge die ich nicht ganz so gut finde aber hey, keine ST Serie ist perfekt.
Ich hätte mir dennoch ein wenig mehr Föderation gewünscht.
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Beitrag von: Max am 26.03.20, 18:21
By the way. Bin da über ein kleines Video gestolpert. Die "Vision" ist ein Zusammenschnitt von Shutterstock Footage. Ziemlich armselig das man inzwischen nichts mehr selber so richtig auf die Reihe kriegt und da schon sich bei Stock Footage Anbietern bedienen muss.
https://youtu.be/VLCxAJdCZGg

Was absolut nachvollziehbar ist auf eine Datenbank zurückzugreifen die Content liefert den man nutzen kann. Was glaubst du wie es bei vielen AAA Videospielen ist? Meinst du da sitzt eine Firma die alles zusammenbaut?
Natürlich ist das verlockend, nur ist das Ergebnis halt dann manchmal auch entsprechend dürftig. Und gerade bei dem Budget, das die Streaming-Dienste scheinbar zur Verfügung stellt, kann man eigentlich mehr erwarten. Und wenn man schon Fremdmaterial verwendet, dann ein bisschen weniger lieblos, sondern stimmig zusammengesetzt.
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Beitrag von: Alexander_Maclean am 29.07.20, 17:44
Gerade eine News gelesen das PIC für Emmys nominiert wurde.

https://www.emmys.com/shows/star-trek-picard?fbclid=IwAR32d28iquPOJKrjBgNNIhZNgxckDl_R4U6hg7AXmCXAI1LqjhjHKHnxE_8 (https://www.emmys.com/shows/star-trek-picard?fbclid=IwAR32d28iquPOJKrjBgNNIhZNgxckDl_R4U6hg7AXmCXAI1LqjhjHKHnxE_8)

Es ist aber ein schlechtes zeichen, dass die Serie nicht wegen ihrer Story, Chrakatere oder Dartseller noiminiert wurde.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 29.07.20, 23:51
Ja. Gut, man kann sagen, dass es das trotzdem zeigt, dass es fähige Leute in der Produktion gab, die trotz der vielen ungeschickten kreativen Entscheidungen mit ihrem Handwerk glänzen konnten.

Zweieinhalb Randbemerkungen:
Es ist schon lustig, wenn man "Outstanding [...] Hairstyling" und direkt darauf "Star Trek: Picard" liest ;) ;)
Insgesamt würde es mich befremden, wenn PIC ausgerechnet für "Stardust City Rag" einen Preis gewinnen würde.
Zudem wäre es interessant, Einzelheiten zu erfahren, welches Detail nun gerade für die Nominierung sorgte.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 30.07.20, 09:46
Natürlich ist es schön, dass das Franchise geehrt wird. Aber es sind eben auch Kategorien, die den meistens Fans des Franchise am Allerwertesten voorbeigehen. Das Haarstyling ist auch mir ehrlich gesagt egal. Das ist für mich eher ein Trotspreis. Und es ist eher Wasser auf die Mühlen der Krtitiker der neuen Serien, die eben eher einen Emmy für Story und CHaraktere erwarten.

Zu den Details habe ich ledier nichts gefunden.

Bei "Stardust City Rag" könnte ich mir aber vorstellen, dass da wegen einer der Aliens in Freecloud die Ehrung kommt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 30.07.20, 12:11
Natürlich ist es schön, dass das Franchise geehrt wird.
Joah, halt nicht unbedingt auf Teufel komm raus.

Natürlich ist es schön, dass das Franchise geehrt wird. Aber es sind eben auch Kategorien, die den meistens Fans des Franchise am Allerwertesten voorbeigehen. Das Haarstyling ist auch mir ehrlich gesagt egal. Das ist für mich eher ein Trotspreis. Und es ist eher Wasser auf die Mühlen der Krtitiker der neuen Serien, die eben eher einen Emmy für Story und CHaraktere erwarten.
Na ja, niemand, der PIC gesehen hat, wird allen Ernstes eine Nominierung in Bereichen Story oder Charaktere erwarten. Wäre es anders gekommen, hätte das in Bezug auf entweder die anderen Serien oder aber das Komitee, das die Nominierungen vergibt, tief blicken lassen.

Zu den Details habe ich ledier nichts gefunden.

Bei "Stardust City Rag" könnte ich mir aber vorstellen, dass da wegen einer der Aliens in Freecloud die Ehrung kommt.
Solange es nicht für die Icheb-Sache ist...
Aber das würde wahrscheinlich in den "prothetic"-Bereich fallen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Tolayon am 31.07.20, 21:28
Das sagt leider viel über die "Qualität" der Serie aus; sie wissen offenbar genau, dass sie auf inhaltlichem Gebiet nicht punkten können, also müssen Sie sich buchstäblich mit solchen Oberflächlichkeiten begnügen.
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Beitrag von: Mr Ronsfield am 05.08.20, 21:40
Ich muss sagen ich fand die Serie im allgemeinen nicht schlecht, sicher hatte sie auch ihre Mängel, sowas wie die einfallslose Föderations Flotte am Ende, oder die Romulanische Geheimorganisation gegen Alles künstliche Leben, die fand ich etwas Albern! Aber sonst eine schöne Reise in die Vergangenheit.
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Beitrag von: Kirk am 05.08.20, 22:18
Ich hab mir hier jetzt nicht alles durchgelesen, möchte aber doch noch was sagen.

Ich verstehe nicht, warum die Serie so schlecht gemacht wird. Sie ist auf jeden Fall besser als das Star Trek, was uns JJ Abrahams vorgesetzt hat, und passt meine Meinung besser in die Kontinuität als Discovery.

Schön finde ich insbesondere das man versucht den Schaden den JJ Abrahams "im Vorbeigehen" angerichtet hat wieder zu flicken. Was ist mit den Romulanern passiert? Wie hat sich das ganze ausgewirkt (auch auf andere Fraktionen)?
Alles fragen die ich in der FF USS Dingo ursprünglich auch aufgreifen wollte, und lustigerweise hätte es bei mir auch Geheimdienste, Politik und so weiter gegeben.
Ich finde den "Schmutzigen" Charakter der Serie recht gut. Auch wurden interessante Philosophische Fragen bearbeitet, die ich bei einer Serie mit Picard in der Hauptrolle einfach erwarte.
Da hätten wir zum einen die Borg und was mit ihnen gemacht wird, der Unterschied den die Romulaner machen zwischen Borg die vor ihrer Assimilirung Bürger der Romulaner/der Föderation/ anderer Reiche waren. Auch die frage was eine Persönlichkeit ist und ob die Persönlichkeit weiter existieren kann, wenn sie in Technologie umgesiedelt wurde. Kann Technologie eine Person hervorbringen? Und kann eine KI (nichts anderes ist Data immerhin) sterben? Und was genau ist der Tot.... Und das war jetzt das, was mir in fünf Sekunden eingefallen ist. Wenn man jede Folge analysiert findet man sicher noch mehr hochspannende Fragestellungen.

Ja es gibt sicherlich auch einige Logiklöcher (aber die gibts auch von TOS bis ENT nur da sehen wir alle mit dem Nostalgie filter großzügig drüber weg) TOS passt rein faktisch Teils überhaupt nicht in Star Trek seit dem ersten Film.

Und Teils hat man sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen, die riesigen Blüten im All bspw. waren deutlich drüber (aber da ist das JJA Star Trek auch nicht besser).
Und auch Ichebs tot, da kann man die Frage stellen, ob das hätte sein müssen. Hätte das bei Seven nicht die gleiche Charakterentwicklung ausgelöst, wenn er nur scher verletzt worden wäre?

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mit der Serie viel Spaß hatte und ich sie mir definitiv noch mehr als einmal angucken werde, etwas was ich bei dem letzten Star Trek Film, wenn ich mich richtig erinnere, nicht gemacht habe.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Mr Ronsfield am 05.08.20, 22:19
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mit der Serie viel Spaß hatte und ich sie mir definitiv noch mehr als einmal angucken werde, etwas was ich bei dem letzten Star Trek Film, wenn ich mich richtig erinnere, nicht gemacht habe.

Dem kann ich nur zustimmen!
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 21.02.21, 20:24
Der Dreh zur zweiten Staffel hat begonnen:
STAR TREK: PICARD Heads Into Season 2 Production (https://blog.trekcore.com/2021/02/star-trek-picard-heads-into-season-2-production/)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Mr Ronsfield am 29.04.21, 20:50
Es gibt einen ersten Teaser zur zweiten Staffel. Ich sag nur "The Trial never Ends"

https://www.youtube.com/watch?v=hhIN4iscTiQ
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 29.04.21, 20:59
Ja, ich glaube auch, der entsprechende Schauspieler hat seine Teilnahme schon bestätigt.
Ich erwarte nicht unbedingt viel, aber mal schauen, was daraus wird.
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Beitrag von: Sg Trooper am 04.05.21, 07:10
Der Teaser sieht erstmal verlockend aus und das John Delancie wieder als Q sein Alter ego mimt zumindestens interessant.
Nur die erste Staffel von Picard liegt mir noch schwer im Magen. Und ich kann gar nicht genug vom Chateau Picard Wein trinken um sie mir irgendwie schön zu saufen ;-)
Vielleicht schau ich mir mal die ersten Folgen der 2.Staffel an, ausser sie gehen mit der Serie von Amazon Prime weg. Weil das ist zur Zeit der einzige Streaming Dienst den ich mir leiste.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: PercyKeys am 07.05.21, 07:34
An der Stelle, weil ich das Gehype am Rande auch verfolge (obwohl ich PIC nicht länger als ich glaube Folge 4 ausgehalten habe und danach nur noch sporadisch reingeschaut habe):

Wenn wir doch eins in den letzten Jahren gelernt haben, dann, dass es EINE Sache ist, erfolgreich und auch anerkennenswert in der Nostalgie-Schale zu rühren, etwa in indem man den Auftritt alter Bekannter (hier John de Lancie) ankündigt.

Es ist aber eine ANDERE Sache, Substanz zu liefern, etwa in Form von guten, cleveren Geschichten, mitreisender Action und toller Musik... (edit: Und natürlich plausibler Charakterentwicklung!) die Kriterien für Qualität beinhalten sehr viele - und für jeden andere - Dinge. Daher ist die Ankündigung von etwa JdL als rückkehrender Q zwar nett, aber wenn wie in der 1. Staffel von PIC wieder die Qualität nicht stimmt, dann kann er das Ruder leider auch nicht rumreißen.

Edit: Sprich, wenn Q dann genauso grottig als Figur weitergeschrieben wird wie Picard, dann sollte man die alten Figuren lieber in Ruhe lassen...
Schönen Tag allen :)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 11.05.21, 12:13
Also ich hoffe ja nicht, dass wir uns wieder einmal mit Zeitreisen herumschlagen müssen, aber die Aussicht intelektuelle Duelle zwischen Picard und Q zu erleben hat was für sich.
:Ugly
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.06.21, 12:40
Ich wechsel mal auf diesen Thread über...

Moin.
Nachdem es einen kleinen Teaser vor einigen Monaten zu Star Trek Picard gab ist jetzt ein erster richtiger Trailer rausgekommen.
Für mich sieht es so aus als hätte Q etwas mit der Zeitlinie gespielt.
Seht selbst.
https://youtu.be/R-7Jmom1TPE
Danke für den Hinweis auf den Teaser.
Joah, viel ist da natürlich noch nicht zu erkennen. Und es sind natürlich immer die typischen Versatzstücke, die man so oft in derartigen Formaten hört. Mal sehen, was daraus wird.

Was mich aber total irritiert ist das neue Promo Poster was für mich gar kein Sci-Fi Feeling  aufkommen lässt.
Ja, kein wirkliches Sci-Fi-Feeling, das stimmt schon, aber es ist halt wieder der Sternflotten-Pfeil abgebildet, diesmal eben aus den Straßenzügen geformt. Ich habe den Eindruck, dass die Designer daran besonders viel Spaß haben.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 17.06.21, 12:53
es ist zwar ein wenig spekulation aber ich befürchte wir werde ein fettes Zeitreisen-Feuerwerk bekommen,
warum ich das denke?

Im Teaser die letzten sec. sieht Seven in den Spiegel und hat keine Borg Implantat (mehr), auch das Sternenflotten abzeichen was man kurz vorher sieht ist anders ...
Nehmen wir mal an, Q korrigiert seinen eigenen Fehler, das er damals die Enterprise-D zu den Borg geschickt hat, dann würden warscheinlich Sevens Eltern nicht den BorgCubus verfolgen, die dann auch auch nicht assimiliert werden, Seven würde nie von der Voyager gerette werden und div. Borg Angriffe im Alpha Quadranten hätten auch so nie stattgefunden...was wiederrum die Föderration in der zukunft anderes sein lässt...
... Ohje jetzt hab ich Kopfschmerzen :lol

Aber ich könnte mir vorstellen das, die Macher ggf. auch  so Sachen das Picard jetzt ein Android ist mit hilfe von Zeitreisen ala Q ungeschehen machen, was natürlich mega Folgen hätte. Das weiter gedachte könnte man sogar in Richtung alternative Realität ala MarvelUniversum gehen ...
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.06.21, 13:27
Nehmen wir mal an, Q korrigiert seinen eigenen Fehler, das er damals die Enterprise-D zu den Borg geschickt hat [...]
Wow, das ist eine faszinierende Prämisse, drrobbi!
Ohne die Borg wäre vieles in der ST-Historie anders verlaufen und ich meine jetzt gar nicht mal zuerst die Geschichten rund um die Borg alleine, sondern auch das, was die Borg in Bezug auf die Gesellschaft in TNG und den Serien danach verändert haben.

Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 17.06.21, 14:25
richtig, deshalb ja der veränderte föderations anstecker ?

das interessante wäre wenn die in staffel2 tatsächlich sowas in der art machen würden und dann in staffel 3 die fehler die das auslöst versuchen zu reparieren

Aber vieleicht träumt Seven auch nur und meine idee ist totaler quatsch, dann wäre es nicht das erste mal das ein teaser einen auf eine falsche Fährte bringt
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 17.06.21, 15:40
Was interessant ist in den 7 of 9 Szenen ist das Abzeichen. Und ich fress einen Besen wenn das irgendwie mit der Sternenflotte zu tun hat. Eher mit diesen ominösen (Galaxy) Rangers. Bekommen wir zu dieser Organisation endlich ein wenig Background?
 
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 17.06.21, 15:57
Achso, ja kann natürlich sein. Aber auf jeden Fall guckt sie es komisch an als wenn es nicht so wäre wie es soll
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 17.06.21, 15:59
Eine sehr interessante Storyline, die Drrobbi da anreißt.

Tja, was wäre wenn Q tatsächlich diesen einen Besuch auf der Enterprise unterlassen hätte? welche Folgen wären entstanden, wie hätte sich das Universum stattdessen weiterentwickelt. Ich könnte mir vorstellen, dass die kommende Staffel genau dieses Thema verarbeitet.

Ich denke, wir dürfen gespannt sein.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 17.06.21, 16:08
ich würde mich auf jeden Fall freuen, denn zum einen würde dann Picard mehr mit TNG "verschmelzen" und zum anderen finde ich so eien Story durchaus sehenswert, auch wenn der StarTrek Aspekt ja ein wenig in den Hintergund geraten ist bei Picard, vieleicht machen die Macher das dadurch wieder gut... ABER es muss natürlich gut gemacht und nachvollziehbar sein und nicht so hingeklascht wie bei Discovery. Und das ist bei zeitreisen immer sehr sehr schwierig, na ja lassen wir uns mal überraschen
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kontikinx1404 am 17.06.21, 17:41
Also wenn es stimmig un gut gemacht ist würde mich so ein Handlungsbogen auch interessieren.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 18.06.21, 05:54
@dr
Interessante Idee.

@sg
Das sind die Fenris Ranger.

@all
Ich fidne es eigentlich sehr passend das Q auftaucht. John  de Lancie war ja schon lange nagekündigt. Auch eien Auftritt von Whoopi Goldberg als Guinan soll geplant sein.

ich denke ind er zweiten Staffel wird es um die Frage sein, wie viel menscvhlichkeit Picard noch besitzt, jetzt da er einen Androidenkörper hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 18.06.21, 06:01
Danke Alexander Maclean
Ich wollte mir die Folge Stardust City Rag nicht antun. Für mich steht die Folge dafür was bei Picard in der 1. Staffel total in die Hose ging...
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Fleetadmiral J.J. Belar am 18.06.21, 12:15
Die Idee ist sehr interessant, dass der Kontakt mit den Borg nie stattgefunden hat.
Die Sternenflotte hätte niemals so massiv aufgerüstet, wie es danach getan hat.
Also keine Defiant, keine Sovereign Klasse, keine Akira etc.
Was bedeutet, dass selbst der Dominionkrieg anders hätte verlaufen können.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 18.06.21, 14:12
Belar,

ich kann dir nur empfehlen meine kommende Geschichte zu lesen, da wirst Du in dieser Hinsicht alle Fragen beantwortet bekommen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 18.06.21, 15:38
Danke Alexander Maclean
Ich wollte mir die Folge Stardust City Rag nicht antun. Für mich steht die Folge dafür was bei Picard in der 1. Staffel total in die Hose ging...
Ja die Folge ist ein ziemlicher Tiefpunkt.

Die Idee ist sehr interessant, dass der Kontakt mit den Borg nie stattgefunden hat.
Die Sternenflotte hätte niemals so massiv aufgerüstet, wie es danach getan hat.
Also keine Defiant, keine Sovereign Klasse, keine Akira etc.
Was bedeutet, dass selbst der Dominionkrieg anders hätte verlaufen können.

Interessanter gedanke.

Wobei ich denke, dass der Sieg über das Domnion nicht zwangsläufig mit Schiffen gewonnen wurde. Sondern mit dem Mut und dem Einfallsreichtum der Crews der Sternenflotte. Am Ende hätte man womöglich dennoch gesiegt, Aber der Blutzoll dafür wäre höher gewesen.

Belar,

ich kann dir nur empfehlen meine kommende Geschichte zu lesen, da wirst Du in dieser Hinsicht alle Fragen beantwortet bekommen.
Huh, da bin ich auch gespannt drauf.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 22.06.21, 16:31
Die Idee, dass es ein Zeitreisenfeuerwerk geben wird, könnte echt zutreffen.
Der Satz von Q deutet ja darauf hin, das er Pickard am Ende eines Wegen begrüßt, der nicht genommen wurde. 
Es ist die Frage, was er damit bezweckt. Die übliche Rolle von Q in TNG war, die des ironischen, omnipotente Narr, der Picard einen Spiegel vorhält.
Das soll ja bei PIC ja anders sein. Möglich, dass es eine Bedrohung gibt, die selbst für das Continum ein Problem darstellt, die aber nichts tun wollen und Q mal wieder als einsamer Wolf unter wegs ist. Auf jeden Fall hat die Störung, ob durch Q oder etwas anderes ausgelöst (Vielleicht die Romulaner? - Schließlich haben sie sich quasi selbst aus der Geschichte getilgt...)  hat Auswirkungen auf alle Hauptfiguren und sie scheinen es alle zu bemerkten. Das Sysmbol, das Seven auf ihrem Waschtisch liegen hat, erinnert mich ein Talaxianischen Systembo, zumindest der Teil im Vordergrund. Die Kreise mit den Kugeln im Hintergrund scheinen Planeten darzustellen. Ist das vieleicht eine Andeutung darauf, das die Voyager vieleicht nicht zurückkekehrt ist? Allein die potentielle Vielfalt, macht einen Neugiergig.


Oder est ist nur ein Kniff der Macher, um einige ihrer eigenen Fehler auszumerzen. :Ugly   
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Roger van Dyke am 28.06.21, 12:39
Wir hatten ja kürzlich das Thema der neuen Star Trek Serie: Picard Staffel 2.
Mein Beitrag zur Challenge ist jetzt online und wer mag kann ihn sich bereits jetzt auf Treknation ansehen.
Das PDF verlinke ich dann später, denn die Story darf ja zunächst nur auf Treknation veröffentlicht werden.

Aber ein Link dahin sollte wohl erlaubt sein:

Ist das Universum nicht schön? (https://treknation.de/viewstory.php?sid=1923)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 04.09.21, 22:08
SPOILER

TrekCore berichtet über eine Personalie: Annie Wersching wird in der zweiten Staffel von PIC mit dabei sein.
...Als Borg-Königin! Das heißt, dass das Kollektiv weiter eine Rolle spielen wird.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 05.09.21, 11:00
Das kommt nicht unerwartet. Wenn man bedenkt, dass nach dem Ende von Staffel 1 Jeri Ryan vermutlich zum Hauptcast gehört. da wären schon zwei mit denen die Queen noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 05.09.21, 17:16
Und wahrscheinlich ist gar nicht wirklich gewünscht, dass Picard nach vorne schaut ;)

Zu hoffen bleibt aber halt auch, dass sie sich nicht verzetteln.
Mit Q an Bord hätte man eigentlich mMn schon genug an Rahmen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 09.09.21, 23:33
Es gibt einen Trailer (YouTube) (https://www.youtube.com/watch?v=VI7t0h2voAQ) und ein paar grundlegende Informationen (TrekCore) (https://blog.trekcore.com/2021/09/star-trek-picard-season-2-trailer-season-3-renewal/) zur zweiten Staffel von PIC, die im Februar nächsten Jahres starten soll.

Natürlich alles SPOILER-verseucht ;)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Will Pears am 10.09.21, 06:24
Es gibt einen Trailer (YouTube) (https://www.youtube.com/watch?v=VI7t0h2voAQ) und ein paar grundlegende Informationen (TrekCore) (https://blog.trekcore.com/2021/09/star-trek-picard-season-2-trailer-season-3-renewal/) zur zweiten Staffel von PIC, die im Februar nächsten Jahres starten soll.

Natürlich alles SPOILER-verseucht ;)

Also ich hab bisher nur diesen Trailer gesehen, nachdem ich im Vorfeld natürlich von Qs Involviertheit und der Borg-Königin gehört hatte. Mir stößt dieses Zitat aus dem Trailer " We have three days before the future has changed irrevocably" ein bisschen negativ auf. Ich fürchte, dass da keine größere In-Universe Erklärung kommen wird und damit ist es ein so willkürliches Limit wie, dass Cinderallas Kutsche um Mitternacht wieder zuhause sein soll.

Grundsätzlich werde ich es natürlich dennoch anschauen, weil Picard. Und auch wenn's nicht alles perfekt machen wird, wird es shön sein, Stewart wieder in seiner besten Rolle zu sehen. Richtig witzig fand ich, dass er Q sagt, dass er keinen Zeit für dessen Bullshit hätte :D :D
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: drrobbi am 10.09.21, 08:18
Also ich hatte ja nach dem Teaser schon vermutet (wie viele andere auch) das Zeitreisen ein grosses Thema sein werden. Aber das es quasi ausschließlich darum gehen wird finde ich sehr mutig. Denn wie man weiss sind Zeitreisen bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar und dann wirds schwierig den Zuschauer davon zu überzeugen das die Ganze Sache in sich Stimmig bleibt. Ich denke auch das das Limit von 3 Tagen hier zum Problem werden könnte wenn man das nicht richtig erklärt. Q war und ist allmächtig (oder vieleicht doch nicht mehr?), wenn was schief gegangn ist reist man einfach zurück und korrigiert es, und wenns nicht klappt dann macht mans wieder, wieder und wieder usw. Das hat Q oft bewiesen. Also warum jetzt plötzlich nicht?
Aber wie immer kann es ja sein das uns der Trailer auch ein wenig an der Nase rum führt und diese 3 Tagen einen anderen Grund haben, der ggf. von Q nicht beeinflusst werden kann. Denn man weis ja auch das Q nicht den besten Ruf unter seinen Leuten geniesst und wenn Sie ihm die Kräften nach belieben nehmen und geben können vieleicht wurden von den Q etwas in die Zeit "gebaut" was selbst unser Q nicht ändern kann. Mal sehen was kommt, ich schaus auf jeden Fall weil einmal Picard Fan immer Picard Fan :-)
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 10.09.21, 10:01
Also ich hab bisher nur diesen Trailer gesehen, nachdem ich im Vorfeld natürlich von Qs Involviertheit und der Borg-Königin gehört hatte. Mir stößt dieses Zitat aus dem Trailer " We have three days before the future has changed irrevocably" ein bisschen negativ auf. Ich fürchte, dass da keine größere In-Universe Erklärung kommen wird und damit ist es ein so willkürliches Limit wie, dass Cinderallas Kutsche um Mitternacht wieder zuhause sein soll.
Vielleicht ist das eine "Auflage", die von Q so gestellt wurde.

Richtig witzig fand ich, dass er Q sagt, dass er keinen Zeit für dessen Bullshit hätte :D :D
Das finde ich den spannendsten Aspekt des Trailers: Dass Q als unsterbliches Wesen vielleicht wieder einmal überhaupt keine Empathie an den Tag legt und es ignoriert, dass Picard einfach alt geworden ist.

Also ich hatte ja nach dem Teaser schon vermutet (wie viele andere auch) das Zeitreisen ein grosses Thema sein werden. Aber das es quasi ausschließlich darum gehen wird finde ich sehr mutig. Denn wie man weiss sind Zeitreisen bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar und dann wirds schwierig den Zuschauer davon zu überzeugen das die Ganze Sache in sich Stimmig bleibt.
Mutig, aber auch ein wenig heikel. Weil Q seine Finger im Spiel hat, muss man aber nicht ganz so genau auf die Logik achten. Während Zeitreisen rein über Technologien da strengen Gesetzen folgen und sozusagen eine Art Realität abbilden, haben Q-Zeitreisen für mich mehr so den Charakter von Inszenierungen wie bei einem Theaterstück.

Viele scheinen auch ganz trocken zu vermuten, dass der Hauptgrund dafür, aus der Staffel eine Zeitreisengeschichte zurück ins 21. Jahrhundert zu machen, einfach darin besteht, dass man auf diesem Wege Geld sparen kann, weil man keine fancy Sets etc. bringen muss.

Mal sehen was kommt, ich schaus auf jeden Fall weil einmal Picard Fan immer Picard Fan :-)
Ich finde es halt bloß schade, dass schon die erste Staffel Picard irgendwie so... anders dargestellt hat. Ich meine damit gar nicht mal, dass es ein Problem ist, dass "unser Held" jetzt alt ist, sondern, dass er sich ab und an so eigenartig aufführt.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Will Pears am 10.09.21, 15:49
Ich finde es halt bloß schade, dass schon die erste Staffel Picard irgendwie so... anders dargestellt hat. Ich meine damit gar nicht mal, dass es ein Problem ist, dass "unser Held" jetzt alt ist, sondern, dass er sich ab und an so eigenartig aufführt.

Also ich bin gerade dabei, endlich mal alle TNG Folgen chronologisch zu gucken und ab und an hat sich Picard eh merkwürdig verhalten. So zum Beispiel diese Barschlägerei in seiner Jugend, bei der er sich wie ein überheblicher Teenie (ein "Halbstarker") unserer Zeit. Hab gerade mal ins Transcript der Episode gesehen. Das hier meinte ich:

"That's right. Well, my mates and I were at the Bonestell Recreation Facility, which was something of a dead rough crossroads at the time, filled with an assorted bunch of galactic riffraff. When a trio of Nausicaans came in, they were clearly spoiling for a confrontation with a group of fresh-faced Starfleet officers such as ourselves. Well, everyone in the group had the good sense to give these Nausicaans a wide berth, to stand off. Everyone, that is, except me. I stood toe to toe with the worst of the three, and I told him what I thought of him, his pals, his planet, and I possibly made some passing reference to his questionable parentage. And the next thing I knew, all three of them were on me and I was fighting for my life. I was actually doing quite well for a while, too. "

Vor allem der Teil "and made some passing reference to his questionable parentage" will nicht so recht passen zu dem ganzen Wir sind als Menschheit weiter-Spirit, der sonst immer vertreten wird. Das sind für mich die Stellen, die weit schwieriger mit seinem sonstigen Charakter in Einklang zu bringen sind, als z.B. die ich mag keine Kinder-Sache...

---

Für mich ist bei PIC dann doch eher das Problem, dass der Hintergrund nicht passt. Es passt definitiv nicht zur Friede-Freude-Eierkuchen-Ära aus TNG. Auf einmal gibt es auf der Erde dann doch sowas wie Armut und Drogenmissbrauch und so weiter (in Bezug auf Raffi) und der Wohlstand von Picards Familie ist ein Gegensatz. Und das wäre auch alles akzeptabel, wenn sie quasi an irgendeiner Stelle so einen dezenten Hinweis gedroppt hätten, irgendwas in Richtung: Earth is not what it used to be. Als Kommentar auf diese Veränderung. Oder dass Picard in dieser Szene mit den 3dimensionalen Ads, die den Schiffscomputer belästigen, kommentiert, dass es sowas früher nicht gab. So'n kleines Signal an Fans der alten Serie. Im Grunde das, was Lower Decks kontinuierlich macht, indem da dann z.B. Quarks eine Frachising-Kette ist o.ä., aber in dezent.

Weil so, in der Form, werde ich auch meine Schwierigkeiten haben, wenn wieder dieses inzwischen scon trope-artige Ding kommt, das bisher fast alle Zeitreisen begleitet hat: "Geld? Darüber sind wir längst hinaus..."

Und das ist natürlich nicht der einzige Issue, den ich mit der ersten Staffel habe. Und vor dem Hintergrund mochte ich in Lower Decks sehr gerne, wie sehr Boimler die Enterprise-D und die "langweiligen" Sachen in den Himmel lobt. Da ist ein Kommentar zur Veränderung von Star Trek. Und das muss nicht so Holzhammer-mäßig sein wie da. Das würde nicht zu PIC passen. Aber ein bisschen mehr, wäre zumindest mir lieb gewesen.

Vor dem Hintergrund all dessen bin ich sehr gespannt, wie das in der nächsten Staffel gelöst wird. Vielleicht kriege ich dann endlich etwas mehr Komentar zur Veränderung der Welt von einer Utopie, die sich ggf. durch ihr zu utopisches Prime Directive-Ding behindert, hin zu einer realistischeren Welt. Wie sehr eine Zeitreise-Staffel das bringen kann, steht natürlich noch mal auf einem anderen Blatt.

Achja, noch eine Frage/ Idee: Könnte nicht die Zeitreise-Sache und die weniger aufwendigen Sets Corona geschuldet sein? Also entweder, weil's dann einfacher ist, Kulissen, Props und so weiter vorzubereiten. Oder auch vor dem Hintergrund: Mehr draußen drehen möglich als bei Studioaufnahmen. War aber auch nur ein Gedanke, der mir gerade so kam...
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Alexander_Maclean am 10.09.21, 16:40
Zitat
Achja, noch eine Frage/ Idee: Könnte nicht die Zeitreise-Sache und die weniger aufwendigen Sets Corona geschuldet sein? Also entweder, weil's dann einfacher ist, Kulissen, Props und so weiter vorzubereiten. Oder auch vor dem Hintergrund: Mehr draußen drehen möglich als bei Studioaufnahmen. War aber auch nur ein Gedanke, der mir gerade so kam...

@will
Ganz ehrlich.

Jein.

Weil ich gehe jetzt mal davon aus, dass gewisse Vorbereitungen, inklusive dem Schreiben der Drehbücher erheblich zeitiger erledigt werden müssen, bevor eine Serie überhaupt in Produktion geht.

Auch macht PIC als Serie für mich eindruck, als wolle jean Luc vor seinen Ableben noch ein paar unerledigte Dinge, doer Dinge die schief gelaufen sind, erledigen. dass war in der 1. Staffel so, Stichworte Raffi, data und die Romulaner, und das setzt sich nach dem Trailer in der 2. Staffel fort.

Aber es ist durchaus möglich, dass es im detail Anpassungen gab.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Will Pears am 10.09.21, 20:52
@will
Ganz ehrlich.

Jein.

Weil ich gehe jetzt mal davon aus, dass gewisse Vorbereitungen, inklusive dem Schreiben der Drehbücher erheblich zeitiger erledigt werden müssen, bevor eine Serie überhaupt in Produktion geht.

Auch macht PIC als Serie für mich eindruck, als wolle jean Luc vor seinen Ableben noch ein paar unerledigte Dinge, doer Dinge die schief gelaufen sind, erledigen. dass war in der 1. Staffel so, Stichworte Raffi, data und die Romulaner, und das setzt sich nach dem Trailer in der 2. Staffel fort.

Aber es ist durchaus möglich, dass es im detail Anpassungen gab.

Naja, die Dreharbeiten für die zweite Staffel begannen Mitte 2020, Mitte Juni. Das war ja wirklich noch in der Hochzeit von Corona, wo einige Serien- und Filmdrehs noch abgesagt wurden.

Dass Q, Zeitreisen und viele, viele Dinge, die jetzt irgendwie da eingeflossen sind, geplant waren, will ich gar nicht bezweifeln. Aber naja, kann auch ganz anders sein. Ich habe 0 Ahnung vom Filmgeschäft.

Edit: Offenbar wurden die Dreharbeiten  verschoben bis Februar 2021. Damit gehe ich dann davon aus, dass das keinen allzu großen Einfluss gehabt haben dürfte. Da war ja im Profi-Bereich längst alles wieder so "normal" wie derzeit möglich...
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Sg Trooper am 12.09.21, 12:30
Tiefer Seufzer. So meine ehrliche Meinung zum neuen Trailer, von Star Trek Picard?
Parallele Zeitlinie, Q. Zeitreise. Nicht neu nicht innovativ. Die Szene mit Raffi und Seven im Auto soll auf Krampf witzig sein.
Alles schon mal da gewesen, und durch gekaut. Fällt denen wirklich nix besseres ein? Also wenn die so einen Stoy Murks auch in Strange new Worlds uns antun, na dann gute Nacht.
         
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 12.09.21, 17:39
Mit der Zeitreise etc. : Schon wieder Science Fiction Nazis. So ein Scheiss

Das mit dem 21. Jahrhundert klingt irgendwie nach Budget Kürzung und deshalb Handlung in der Gegenwart.

Bei dem 3 Tages Limit muss ich an Majoras Mask denken: In 3 Tagen stürzt der Mond auf die Erde und Link muss es verhindern. Vielleicht kommt Picard auch in ne Zeitschleife.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 13.09.21, 11:04
Ob Budgetkürzung oder Corona-Krisen-Einfluss: Falls die Staffel wirklich fast ausschließlich im 21. Jahrhundert spielen sollte, wäre das schon eine Enttäuschung.


@ Will:
Da hast Du absolut Recht! Das Schlimme(re) ist wirklich, dass die gezeigte Welt nichts mehr mit dem zu tun hat, was am mit der Föderation (und der Sternenflotte) aus TNG verbindet. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass ich mit diesen großen Unterschieden auch nicht wirklich klarkommen würde, wenn es entsprechende Kommentare in der Serie geben würde bzw. gegeben hätte. Die Figur Picard ist an sich stark genug, um sozusagen jede Serie zu tragen, aber Picard war in der ersten Staffel eigentlich ziemlich unwichtig. Bei mir blieben keine Schlüsselszenen hängen, in denen er die Ereignisse wirklich zum Positiven verändert hätte. Aber ich möchte Picard auch gar nicht isoliert betrachten, sondern sehe ihn als eine Art Exponent für seine Zeit. Entfällt die positive Grundlage, wird für mich auch ein Picard nichts ausrichten können.

@ Sg Trooper:
Das ist das Lustige, was ich bei der allgemeinen Beurteilung des Trailers wahrgenommen habe: Einerseits werden diejenigen "angegriffen", die lieber altmodisches Star Trek sehen wollen, andererseits wird bei dieser Haltung ausgeblendet, dass der Trailer nicht gerade davon zeugt, dass die zweite Staffel irgendwie innovativ neue Wege gehen würde.

@ SSJ:
Interessanter Gedanke mit der Zeitschleife.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Will Pears am 13.09.21, 23:05
@ Will:
Da hast Du absolut Recht! Das Schlimme(re) ist wirklich, dass die gezeigte Welt nichts mehr mit dem zu tun hat, was am mit der Föderation (und der Sternenflotte) aus TNG verbindet. Ich für meinen Teil muss zugeben, dass ich mit diesen großen Unterschieden auch nicht wirklich klarkommen würde, wenn es entsprechende Kommentare in der Serie geben würde bzw. gegeben hätte. Die Figur Picard ist an sich stark genug, um sozusagen jede Serie zu tragen, aber Picard war in der ersten Staffel eigentlich ziemlich unwichtig. Bei mir blieben keine Schlüsselszenen hängen, in denen er die Ereignisse wirklich zum Positiven verändert hätte. Aber ich möchte Picard auch gar nicht isoliert betrachten, sondern sehe ihn als eine Art Exponent für seine Zeit. Entfällt die positive Grundlage, wird für mich auch ein Picard nichts ausrichten können.

Ja, das war ja schon immer deine Grundhaltung. Vor ein paar Jahren konnte ich die so recht verstehen. Da fand ich TNG zwar auch irgendwie gut, aber mochte auch, wie das in DS9 zu etwas umgemodelt wurde, das verteidigt werden muss. Inzwischen ist das Verteidigen, Kämpfen, usw. aber so sehr Vordergrund von allem, das wenig gezeigt wird, das verteidigt wird.

Ich habe die Tage auch in alten Threads noch mal meine FF-Ideen gelesen und war selbst schockiert/ genervt von manchen Pitches. Da waren dann auch deine Ansichten zu dem, was für die Star Trek ausmacht, sehr erhellend, noch mal zu lesen. Heute stimme ich dem mehr denn je zu und das wirkt sich auch darauf aus, was ich gerne sehen/ lesen möchte und was ich schreiben will.

@ Sg Trooper:
Das ist das Lustige, was ich bei der allgemeinen Beurteilung des Trailers wahrgenommen habe: Einerseits werden diejenigen "angegriffen", die lieber altmodisches Star Trek sehen wollen, andererseits wird bei dieser Haltung ausgeblendet, dass der Trailer nicht gerade davon zeugt, dass die zweite Staffel irgendwie innovativ neue Wege gehen würde.

Ich bin in jüngster Zeit einigen Star Trek Fangruppen bei Facebook beigetreten. Und da gibt's häufig einen streit darüber, dass Star Trek zu politisch geworden sei, dass Star Trek nicht "woke" sein solle, etc. Wobei ich da eigentlich nur die Antworten mitbekomme, die betonen, dass Star Trek das immer schon war und die Leute mal zurückschalten sollen.

Das erinnerte mich irgendwie daran, obwohl der Zusammenhang mir jetzt auch nicht mehr so sinnig erscheint. Vielleicht ergibt sich der Sinn ja für wen von euch? Ich bin scheinbar zu müde. :S
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 16.09.21, 13:14
Zu dem Begriff Woke: Das ist sehr von Fischers "Kapitalistischem Realismus" geprägt. Quasi man kann nicht mehr außerhalb des bestehenden Systems denken und versucht nur durch marginale Detailverbesserungen irgendwas Positives zu erreichen.  Mark Fisher meint auch, die Leute hätten gar kein richtiges Konzept einer anderen Zukunft, um es mal hart zu sagen. Die heutigen Menschen, insbesondere die Jugend, können sich nur eine endlose Fortsetzung der Gegenwart vorstellen.

Der verknüpft das auch explizit mit dem Verschwinden der Sci Fi Utopie. Und der sagt: Der Witz ist: Alle heutigen Vorstellungen einer schönen Zukunft sind im Kern höchstens Rückgriffe auf die Vergangenheit. Selbst das Thema Star Trek ist de Facto Mitlerweile kein Blick auf die Zukunft sondern einer auf die Vergangenheit.

https://www.amazon.de/Kapitalistischer-Realismus-ohne-Alternative-Fisher/dp/3899654218/ref=asc_df_3899654218/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=310761473655&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=9907203948830076123&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044761&hvtargid=pla-562966156449&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=64559329409&hvpone=&hvptwo=&hvadid=310761473655&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=9907203948830076123&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9044761&hvtargid=pla-562966156449
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Kirk am 16.09.21, 14:39


Achja, noch eine Frage/ Idee: Könnte nicht die Zeitreise-Sache und die weniger aufwendigen Sets Corona geschuldet sein? Also entweder, weil's dann einfacher ist, Kulissen, Props und so weiter vorzubereiten. Oder auch vor dem Hintergrund: Mehr draußen drehen möglich als bei Studioaufnahmen. War aber auch nur ein Gedanke, der mir gerade so kam...

Daran musste ich auch denken, Wenn ne SciFi Serie in die "jetzt Zeit" Reist ist der Verdacht des "Das geld hat nicht gereicht" schon gegeben und ist mir auch gekommen.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 17.09.21, 13:12
Ja, das war ja schon immer deine Grundhaltung. Vor ein paar Jahren konnte ich die so recht verstehen. Da fand ich TNG zwar auch irgendwie gut, aber mochte auch, wie das in DS9 zu etwas umgemodelt wurde, das verteidigt werden muss. Inzwischen ist das Verteidigen, Kämpfen, usw. aber so sehr Vordergrund von allem, das wenig gezeigt wird, das verteidigt wird.
Ich glaube, der Punkt, den Du ansprichst, empfinde ich in der Wahrnehmung der Bewertung von vielen von Serien wie DS9 (oder auch DIS) sehr wichtig: Das Argument, es werde eben gezeigt, dass man die Utopie verteidigt und dazu auch zu schmutzigen Mitteln greifen muss, ist nicht unbeliebt. Ich verstehe auch den Ansatz und hatte und habe dennoch große Probleme damit. Es ist wie Du schreibst: Das Dunkle ist so dominiant geworden. Und ich glaube, dass die erwähnte Argumentation oft nur das Deckmäntelchen war, um Action und Brutalitäten zu zeigen bzw. anzuschauen (und gleichzeitig von der Aura des Progressiven und Utopischen zu profitieren, für das ST - ob immer zurecht oder nicht - ja auch steht).
Die Idee, zu zeigen, dass auch eine Utopie verteidigt werden will, ist ja alles andere schlecht. Aber ich hätte mir da eben andere Mittel gewünscht - sozusagen mehr Odo-Gründer-Diplomatie und weniger Sisko-Schmutzeleien. Ich hätte es toll gefunden, wenn ST gerade andere Wege aufgezeigt hätte, aber da sind wir eben wieder bei dem anderen Punkt, dass das ja sozusagen gar nicht im Sinne des Erfinders war, denn man wollte ja gerade Schlachten, Coup d'États etc.

Das hat so überhandgenommen, dass man halt richtig merkt, dass man bei Serien wie Picard gar nicht mehr in der Lage ist, andere Geschichte zu erzählen.
Ich bin mir auch nicht sicher, wie man es serienintern wirklich erklären hätte können, dass sich die Gesellschaft gegenüber TNG so verändert hat. Okay, klar, der Dominion-Krieg, aber das genügt ja nicht, um die sozialen Unterschiede wie Armut etc. zu erklären.

Ich habe die Tage auch in alten Threads noch mal meine FF-Ideen gelesen und war selbst schockiert/ genervt von manchen Pitches. Da waren dann auch deine Ansichten zu dem, was für die Star Trek ausmacht, sehr erhellend, noch mal zu lesen. Heute stimme ich dem mehr denn je zu und das wirkt sich auch darauf aus, was ich gerne sehen/ lesen möchte und was ich schreiben will.
Oh, danke schön  :)

Ich bin in jüngster Zeit einigen Star Trek Fangruppen bei Facebook beigetreten. Und da gibt's häufig einen streit darüber, dass Star Trek zu politisch geworden sei, dass Star Trek nicht "woke" sein solle, etc. Wobei ich da eigentlich nur die Antworten mitbekomme, die betonen, dass Star Trek das immer schon war und die Leute mal zurückschalten sollen.
Na ja, wenn ich so an den ST-Newsletter denke, fällt schon auf, wie aktiv dort entsprechende Themen behandelt werden. Mir kommt das so ein bisschen aufgesetzt vor. Schwer zu beschreiben.



Zu dem Begriff Woke: Das ist sehr von Fischers "Kapitalistischem Realismus" geprägt. Quasi man kann nicht mehr außerhalb des bestehenden Systems denken und versucht nur durch marginale Detailverbesserungen irgendwas Positives zu erreichen.  Mark Fisher meint auch, die Leute hätten gar kein richtiges Konzept einer anderen Zukunft, um es mal hart zu sagen. Die heutigen Menschen, insbesondere die Jugend, können sich nur eine endlose Fortsetzung der Gegenwart vorstellen.
Hmm, ich sehe nicht ganz, wie das in Einklang zu bringen ist: Beim "Woke" geht es ja schon darum, außerhalb eines bestehenden Systems zu denken, das auf durchaus tradierter Ungerechtigkeit in Bezug auf Wahrnehmung von zum Beispiel Hautfarbe oder sexueller Orientierung wurzelt. Aspekte wie nichtbinäre Geschlechtsidentität müssen ja quasi ein neues System einfordern, weil es solche Themen vor fünfzig Jahren oder so nun wirklich so gut wie gar nicht im Diskurs gab. Darüber hinaus ist der Kapitalismus ja dann doch eher eine Wirtschaftsordnung, die nicht alle gesellschaftlichen Faktoren gleich einbezieht, was man schon mal auch daran sieht, dass es im Grunde in den USA wie in China einen Kapitalismus gibt und sich die Lebenswelten doch ziemlich unterscheiden.

Der verknüpft das auch explizit mit dem Verschwinden der Sci Fi Utopie. Und der sagt: Der Witz ist: Alle heutigen Vorstellungen einer schönen Zukunft sind im Kern höchstens Rückgriffe auf die Vergangenheit. Selbst das Thema Star Trek ist de Facto Mitlerweile kein Blick auf die Zukunft sondern einer auf die Vergangenheit.
Interessant. Könntest Du das ein bisschen ausführen?
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: Max am 18.09.21, 10:05
Zur Frage, ob die Pandemie ausschlaggebend für die Zeitreisen-Story war, ist dieser Teil eines Interviews auf TrekCore (https://blog.trekcore.com/2021/09/interview-star-trek-pandemic-production-goldsman-peck-romijn/) interessant:

Zitat
TREKCORE: For Picard, why time travel back to present day Los Angeles? Trek has a long history of bringing characters back to ‘now,’ but was that a COVID decision — to get out of the stages and into ‘fresh air?’

AKIVA GOLDSMAN:
Terry Matalas, my co-showrunner on Season 2, the time travel was his idea.

We were just building the very beginnings of the season; it was me and Michael Chabon, and Terry, and he was like, “Let’s do The Voyage Home — how do we do that kind of thing that we all love with Picard?”

But no, it wasn’t a decision that came from the pandemic — it was, actually, a pre-COVID decision that was actually made very challenging because of the pandemic. Even though we were filming outside, you are still so limited in terms of background extras and what you can do.

Anybody shooting during this period is operating on bubble gum, shoestrings, smoke and mirrors, and the hope that you just get through the day. We took it day by day, because plans didn’t typically… like, if one person was sick, it had the potential to take an entire department down. Safety regulations would change.

It was great to have a job, but it was a challenge.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: SSJKamui am 18.09.21, 10:42
Mark Fisher bezieht sich auf den Begriff der sogenannten Hauntologie von Jacques Derrida. Grob ausgedrückt bedeutet Hauntologie, (abgeleitet vom Wort für Spuken, wie bei Gespenst), dass etwas, was nicht mehr da ist, oder nur da sein könnte, reale Auswirkungen auf die Gegenwart hat.

Und da kommt Mark Fisher jetzt auf folgenden Gedanken: Bis in die 80er und 90er hatte jede Dekade eine eigene Vorstellung, wie eine Zukunft und eine Utopie auszusehen hatte. Jules Vernes Ideen, die man heute Steampunk nennt. Die Ästhetik von Star Trek, Jetsons etc. Dann dieses Used Future von Star Wars usw. Dann in den 80ern das eher Gegenwartsnahe Cyberpunk.

Seit 2000 gab es aber einen seltsamen Shift: Alles, was jetzt an Zukunftsvision produziert wird, ist keine "Neue" Idee der Zukunft, sondern immer ein Rückgriff auf die Vergangenheit. Star Trek und Star Wars leben sowieso von ihrer früheren Ästhetik. Aber auch Spiele wie Fallout usw. Und selbst die kritisierte "Apple Zukunfts" Ästhetik ist nur ein Rückgriff auf die Ästhetik von 2001: Odyssey im Weltall. Oder der neuere Trend der Vaporwave: Die Zukunft sieht aus, wie 3D Graphik aus den späten 80ern.

Alles, was heute explizit die Zukunft darstellen soll, stellt also de Facto jetzt eigentlich immer die Vergangenheit dar.  In gewisser Weise ist die mediale Zukunft immer die Vergangenheit jetzt.

Als Erklärung dafür sagt Mark Fisher, dass die Leute nicht mehr in der Lage sind, lange für die Zukunft zu planen. Man will  wegen dem Kapitalismus möglichst schnell Ergebnisse sehen. Deshalb existieren de Facto nur noch die nächsten 2 Jahre als Zukunftsvorstellung. Die nächsten 100 oder 1000 Jahre existieren nicht wirklich in den Köpfen der Menschen. Und deshalb, weil die Leute kein Konzept der Zukunft mehr haben, greifen sie, um die Zukunft darzustellen, immer auf Ideen der Vergangenheit zurück.

Dadurch entsteht quasi auch ein Selbstreferentieller Zirkel. Star Trek wird z.B. keine Serie über die Zukunft, sondern darüber, wie frühere Star Trek Serien sich die Zukunft vorstellten.

Er meint, das wird irgendwann zu einer kreativen Sterilität führen. Sodadd man nur noch eine endlose Fortsetzung der Gegenwart hat.
Titel: Antw:Star Trek: Picard (die neue Serie)
Beitrag von: TrekMan am 03.10.21, 21:02
Mark Fisher bezieht sich auf den Begriff der sogenannten Hauntologie von Jacques Derrida. Grob ausgedrückt bedeutet Hauntologie, (abgeleitet vom Wort für Spuken, wie bei Gespenst), dass etwas, was nicht mehr da ist, oder nur da sein könnte, reale Auswirkungen auf die Gegenwart hat.

Und da kommt Mark Fisher jetzt auf folgenden Gedanken: Bis in die 80er und 90er hatte jede Dekade eine eigene Vorstellung, wie eine Zukunft und eine Utopie auszusehen hatte. Jules Vernes Ideen, die man heute Steampunk nennt. Die Ästhetik von Star Trek, Jetsons etc. Dann dieses Used Future von Star Wars usw. Dann in den 80ern das eher Gegenwartsnahe Cyberpunk.

Seit 2000 gab es aber einen seltsamen Shift: Alles, was jetzt an Zukunftsvision produziert wird, ist keine "Neue" Idee der Zukunft, sondern immer ein Rückgriff auf die Vergangenheit. Star Trek und Star Wars leben sowieso von ihrer früheren Ästhetik. Aber auch Spiele wie Fallout usw. Und selbst die kritisierte "Apple Zukunfts" Ästhetik ist nur ein Rückgriff auf die Ästhetik von 2001: Odyssey im Weltall. Oder der neuere Trend der Vaporwave: Die Zukunft sieht aus, wie 3D Graphik aus den späten 80ern.

Alles, was heute explizit die Zukunft darstellen soll, stellt also de Facto jetzt eigentlich immer die Vergangenheit dar.  In gewisser Weise ist die mediale Zukunft immer die Vergangenheit jetzt.

Als Erklärung dafür sagt Mark Fisher, dass die Leute nicht mehr in der Lage sind, lange für die Zukunft zu planen. Man will  wegen dem Kapitalismus möglichst schnell Ergebnisse sehen. Deshalb existieren de Facto nur noch die nächsten 2 Jahre als Zukunftsvorstellung. Die nächsten 100 oder 1000 Jahre existieren nicht wirklich in den Köpfen der Menschen. Und deshalb, weil die Leute kein Konzept der Zukunft mehr haben, greifen sie, um die Zukunft darzustellen, immer auf Ideen der Vergangenheit zurück.

Dadurch entsteht quasi auch ein Selbstreferentieller Zirkel. Star Trek wird z.B. keine Serie über die Zukunft, sondern darüber, wie frühere Star Trek Serien sich die Zukunft vorstellten.

Er meint, das wird irgendwann zu einer kreativen Sterilität führen. Sodadd man nur noch eine endlose Fortsetzung der Gegenwart hat.

Ja, irgendwie sind die positiven Visionäre in den letzten zwanzig Jahren verloren gegangen.  :O
ich hoffe man bekommt die Kurve bei den neueren ST-Serien. Lower Decks ist zumindest Teilweise ein Anfang, obwohl die Ausrichtung von LOW eher Spaß im Umfeld von ST zu vermitteln und nicht wirklich etwas neues schafft.
Auf die neue Staffel von PIC bin ich gespannt. Q scheint ja mit Picard eine Art Zeitreise in eine Art parallelwelt durch zuführen um ihm aufzuzeigen wie es mit der Menschheit hätte anders laufen können und PIC soll sich für die Zukunft einsetzen. Vieleicht sehen wir da einen Neustart der besserer Art.
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